Unternehmensgründer Winfried Stöcker hat der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel den sächsischen Euroimmun-Standort gezeigt. Der Lübecker Konzern, seit 2017 in US-Hand, distanziert sich von der Aktion. Wie Stöcker den Besuch begründet. Winfried Stöcker, Gründer des Unternehmens Euroimmun und Besitzer des Lübecker Flughafens, sorgt erneut für Wirbel. Wie jetzt bekannt wurde, hat der 77-Jährige in der vergangenen Woche die AfD-Vorsitzende Alice Weidel unangemeldet durch die Räumlichkeiten von Euroimmun in seinem Geburtsort – dem sächsischen Rennersdorf in der Nähe von Görlitz – geführt. Der 1987 von Stöcker gegründete Konzern für Labordiagnostik hat seinen Hauptsitz in Lübeck. Im Jahr 2017 hat Stöcker Euroimmun für 1,2 Milliarden Euro an das US-Unternehmen PerkinElmer verkauft. Die jetzigen Besitzer des Lübecker Konzerns distanzieren sich von Stöckers Aktion. Als der derzeitige Vorstand von dem gemeinsamen Besuch von Stöcker und Weigel in Sachsen erfuhr, hat er den Unternehmensgründer umgehend zu einem Gespräch gebeten, sagt Euroimmun-Sprecherin Annekathrin Staub. „Wir möchten klarstellen, dass Euroimmun ein weltoffenes Unternehmen ist“, sagt Dirk Beecker, Vorstandsvorsitzender von Euroimmun. (…) Der Euroimmun-Gründer macht derweil keinen Hehl aus seinen Sympathien für die AfD. Auf Einladung des schleswig-holsteinischen AfD-Landesverbandes wollte Stöcker am Freitag in Nordhastedt (Kreis Dithmarschen) einen Vortrag halten.
via ln online: Vorstand wusste von nichts Nach Einladung von AfD-Chefin Weidel: Euroimmun bestellt Winfried Stöcker ein