„Macht Wechsel“: Mit diesem Wortspiel zieht die sächsische AfD in den Wahlkampf. Auf einem Plakat ist Partei- und Fraktionschef Jörg Urban schon mal als „unser Ministerpräsident“ ausgewiesen. Die sächsische AfD zieht selbstbewusst in den Wahlkampf und strebt nach der Wahl am 1. September im Freistaat eine Alleinregierung an. Bei der Vorstellung der Wahlkampagne ließ Partei- und Fraktionschef Jörg Urban am Montag kein gutes Haar an den derzeit im Parlament vertretenen Parteien, schloss aber prinzipiell keine Koalition aus. (…) Genau wie die FDP setzt die AfD im Wahlkampf auf Künstliche Intelligenz. Per KI kann der Bürger seine Fragen an die Partei stellen und bekommt eine Antwort, die sich aus dem Grundsatzprogramm, den Wahlprogrammen von 2019 und 2024 sowie parlamentarischen Initiativen der AfD-Fraktion speist. Wer an die AfD Fragen habe, solle nicht erst das ganze Programm durchblättern müssen, sagte Urban. Die Frage nach einem möglichen Koalitionspartner beantwortet die KI so. „Die AfD strebt an, bei der nächsten Landtagswahl mindestens ein Drittel der Stimmen zu erhalten, um eine Sperrminorität zu erreichen. Eine konkrete Koalitionsaussage wird nicht gemacht, da wir uns auf die Durchsetzung unserer politischen Ziele konzentrieren.“

via radiodresden: AfD setzt auf KI im Wahlkampf