Andreas Büttner ist der erste Antisemitismusbeauftragte in der Geschichte Brandenburgs. Seine Vereidigung im Landtag wurde vom Protest der AfD-Abgeordneten begleitet. Brandenburgs erster Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner ist im Landtag in Potsdam vereidigt worden. Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke nahm den ehemaligen Abgeordneten der Linken im Plenarsaal den Eid auf die Verfassung des Landes ab. Am Mittwoch hatte der Brandenburger Landtag den 50-Jährigen mit 52 Ja-Stimmen, 31 Nein-Stimmen und einer ungültigen Stimme ins Amt gewählt. Gestört wurde die Vereidigung von den Landtagsabgeordneten der AfD. Nachdem der CDU-Abgeordnete Steeven Bretz im Plenum gesagt hatte, dass die AfD-Fraktion offenbar – ähnlich wie bei der Vereidigung der Polizeibeauftragten Inka Gossmann-Reetz – eine Stör-Aktion plane, verließen fast alle AfD-Abgeordneten den Plenarsaal. Auf ihren Plätzen hinterließen sie Zettel mit der Aufschrift “Versorgungsposten”, die vor der Vereidigung vom Saaldienst eingesammelt wurden.

via zeit: Brandenburg: AfD verlässt bei Vereidigung des Antisemitismusbeauftragten Plenarsaal