Anti-Defamation Commission condemns video of Melbourne schoolgirl giving Nazi salute

Shocking footage of a Melbourne public high schoolgirl performing a Nazi gesture has sparked outrage. Jewish leaders have condemned shocking footage of a Melbourne high schoolgirl impersonating Adolf Hitler inside a classroom. The video shows a senior student being filmed performing a Nazi salute while donning a drawn-on moustache that resembled the dictator’s distinctive facial hair. A laptop playing a German song can also be seen in the video as the student stands with her arm extended. Another student, believed to be filming the video, can be heard laughing in the background. The video, obtained by the Anti-Defamation Commission, is believed to have been filmed for another student’s birthday.

via news.com.au: Anti-Defamation Commission condemns video of Melbourne schoolgirl giving Nazi salute

siehe auch; Outrage over ‘sickening and ugly’ video of schoolgirl performing Nazi salute Mentone Girls’ Secondary College is under fire after a student was filmed at school performing a Nazi salute with a drawn-on moustache. Shocking footage of a female student impersonating Adolf Hitler at an all-girls high school in Melbourne’s Bayside suburbs has sparked outrage over the public classroom display. A senior student at Mentone Girls’ Secondary College was this week filmed performing a Nazi salute while donning a drawn-on moustache that resembled the dictator’s distinctive facial hair. A German song is played from a laptop as the student stands with her arm extended while the student filming the video, in what is believed to be a birthday tribute for another student, can be heard laughing in the background. (…) It comes as a damning new report into antisemitism at Australian universities revealed 56 per cent of Jewish students hid their identity to evade antisemitism. In January, a swastika was drawn onto a basketball court at Toorak Primary School. Leaked documents detailing interviews with staff revealed that students at St Bernard’s College in Essendon had saluted Hitler amid claims of simulating sex acts and threatening teachers in October last year.

Er hat es schon wieder getan AfD-Hochstapler legt nach – und fliegt endgültig auf – #luegenafd

Mit seinem Lebenslauf habe alles seine Ordnung, versichert AfD-Europakandidat Arno Bausemer. Doch jetzt widerlegen ihn sogar Dokumente. In der Partei rumort es. Arno Bausemer ist aufgebracht, Berichte über ihn bezeichnet er als “Schmutzkampagne”. Der AfD-Europakandidat steht innerparteilich unter Druck, seit t-online zahlreiche Unregelmäßigkeiten im Lebenslauf des Politikaufsteigers öffentlich machte. Der Berufsabschluss? Nicht vorhanden. Berufserfahrung? Aus kleinsten Tätigkeiten zusammengestückelt. Der Geschäftsführerposten? Äußerst fraglich. Mit diesen zweifelhaften Angaben ließ sich Bausemer von den AfD-Delegierten auf dem Parteitag in Magdeburg allerdings zum Kandidaten fürs Europaparlament küren und wird voraussichtlich mit hoch dotiertem Mandat dort einziehen. (…) Die Vorwürfe hatten Bausemer am Donnerstagabend offenbar so erbost, dass er sich zu detaillierten Ausführungen zu seiner Qualifikation auf Facebook hinreißen ließ. Dass sein neunmonatiges Praktikum beim MDR keinen Berufsabschluss darstellt, wie der Sender angibt und wie t-online berichtete, wollte er nicht auf sich sitzen lassen. Und legte dar, wie er zu seinen Angaben kommt. Doch ausgerechnet diese Ausführungen belasten ihn nun zusätzlich. (…) Somit scheinen Bausemers Behauptungen endgültig widerlegt. Er verfügt über keinen Berufsabschluss. In einer späteren Ausbildung bei der “Allgemeinen Zeitung Uelzen” wurde er 2015 nach wenigen Wochen gekündigt. Weitere Stationen als “Freier Journalist” bauschte er maßlos auf. An seiner Tätigkeit als langjähriger “Geschäftsführer” des landwirtschaftlichen Betriebs seiner Eltern bestehen ebenfalls begründete Zweifel. Bislang hat Bausemer dazu nicht weiter aufgeklärt. Und ein weiterer Punkt, den der AfD-Kandidat nun als entlastend darstellt, ist eigentlich das Gegenteil: Die Friedrich-Naumann-Stiftung hat mittlerweile mitgeteilt, dass Bausemer tatsächlich während seines Studiums mit einem Stipendium gefördert worden sei – allerdings nicht mit einem “Hochbegabten-Stipendium”, wie Bausemer 2016 bei der Wahl des AfD-Landesschatzmeisters behauptet hatte.

via t-online: Er hat es schon wieder getan AfD-Hochstapler legt nach – und fliegt endgültig auf

Brandanschlag im Berliner Tiergarten: Unbekannte verunglimpfen Denkmal für im Nationalsozialismus verfolgte Homosexuelle

Die Täter sollen unter anderem versucht haben, einen brennenden Gegenstand auf das Mahnmal zu werfen. Angebracht wurden zudem zwei Zettel mit einem abgewandelten Bibelzitat. Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin ist von Unbekannten angegriffen worden. Die Tat sei bereits am Samstag in den frühen Morgenstunden verübt worden, sagte ein Sprecher des Polizei-Lagezentrums am Montagabend auf Anfrage. Der polizeiliche Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen. Zuvor hatte der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg von einem Brandanschlag auf das Denkmal berichtet. Polizei-Angaben zufolge brachten die Täter zwei Zettel mit einem abgewandelten Bibelzitat, das Homosexuelle verunglimpfe, an dem Denkmal nahe der Ebert-/Ecke Hannah-Arendt-Straße an. Zudem hätten sie versucht, einen brennenden Gegenstand auf das Denkmal zu werfen, was aber nicht gelungen sei.

via taz: Brandanschlag im Berliner Tiergarten: Unbekannte verunglimpfen Denkmal für im Nationalsozialismus verfolgte Homosexuelle

siehe auch: Monument to gay victims of Nazis vandalized in Berlin Man defaces memorial with homophobic flyers, attempts to set it on fire before fleeing; memorial to Jews deported from city’s Grunewald railway station also hit by arson attack. An unidentified vandal defaced a memorial to the LGBT victims of the Nazis in central Berlin with homophobic flyers and attempted to set fire to it, police said Tuesday. The man, who was spotted by a security guard but remains at large, threw a burning object at the memorial in the early hours of Saturday but it did not catch fire, a police spokesman told AFP. He also affixed papers with a biblical quotation about homosexuality and the death penalty to the concrete slab monument, which features a video loop of two men kissing. The security guard alerted police but the suspect was able to flee. A criminal probe has been opened. The LSVD gay rights organization said in a statement it was “shocked by the incitement of hate” behind the incident, and by another act of vandalism against a separate Holocaust memorial the same night.

#Antisemitismus in #Berlin : Mögliche #Serienstraftat – #polizeiproblem

Das antisemitische Bekennerschreiben zum Brandanschlag im Grunewald passt in ein Muster. Zuletzt wurde ein solches im vergangenen Januar gemeldet. Das Bekennerschreiben zum Brandanschlag auf die Gedenk-Bücherbox am S-Bahnhof Grunewald, am Samstag zeugt von einem geschlossenen rechtsextremen und antisemitischen Weltbild. Julia Kopp, Projektreferentin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) analysiert auf Anfrage der taz: „Auf aggressive Weise wird die Erinnerung an die Schoa in Wort (und Tat) abgewehrt, die Schoa geleugnet und gleichzeitig eindeutige Vernichtungsfantasien formuliert“, so Kopp. Dieses Weltbild wiederum sei eingewoben in eine umfassende antisemitische Verschwörungserzählung. Am Samstagmorgen zündete ein Unbekannter die Gedenk-Bücherbox unweit des Holocaust-Mahnmals „Gleis 17“ am S-Bahnhof Grunewald an. Die Feuerwehr konnte die Bücher in der Box, viele mit Bezug zum Nationalsozialismus und der Deportation jüdischer Menschen aus Berlin, jedoch nicht mehr retten. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen, um ein antisemitisches Tatmotiv zu prüfen. Dabei hatten Medien bereits am Samstag über das antisemitische Tatmotiv berichtet und sich dabei auf das von Kopp analysierte Bekennerschreiben gestützt. Das Dokument, das auch der taz vorliegt, ist auch für Laien als antisemitisch zu entziffern. Offenbar haben die Beweise aufnehmenden Po­li­zis­t*in­nen es jedoch übersehen, obwohl es nur wenige Meter neben der ausgebrannten Box geklebt haben soll. Auf Anfrage der taz erklärte die Pressestelle der Polizei am Sonntag, sie könne das Schreiben in den Akten nicht finden. Laut Konrad Kutt, dem Betreiber der Bücherbox, habe die Polizei das Schreiben zunächst „tatsächlich nicht mitgenommen. Es war ihr sichtlich peinlich, als ich danach fragte. Danach kam eine Streife vorbei und holte das Originaldokument bei mir ab.“ Mit Verweis auf laufende Ermittlungen, ließ die Polizei eine taz-Anfrage zum Vorfall am Montag unbeantwortet. (…) Dem Antifaschistischen Pressearchiv apabiz wurde im Januar dieses Jahres ein Vorfall mit ähnlichem Bekennerschreiben gemeldet. Studierende hatten es am Eingang des Museums am Sterndamm entdeckt. Der Unterzeichner war derselbe und auch hier wurde die Vernichtung „im Namen des Volkes“ in einem nächsten Weltkrieg angedroht.

via taz: Antisemitismus in Berlin :Mögliche Serienstraftat

Leitzins kräftig erhöht – Russische Notenbank kämpft gegen Rubel-Sturz

In einer Krisensitzung hat Russlands Zentralbank auf den Verfall der Landeswährung reagiert. Sie erhöhte den Leitzins drastisch auf nunmehr zwölf Prozent. Bislang bleibt eine große Wirkung aus.Um den Absturz des Rubel zu stoppen, hat die russische Notenbank den Leitzins von 8,5 auf zwölf Prozent erhöht. Das teiten die Währungshüter nach einer Krisensitzung mit. Hintergrund ist die Talfahrt der Landeswährung, die zu Wochenbeginn zum Dollar zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit fast 17 Monaten abgerutscht war und auch zum Euro kräftig verloren hatte.Die nächste reguläre geldpolitische Sitzung steht erst am 15. September an. Offenbar brachte der Verfall des Rubel die Notenbank nun unter Zugzwang. Sie hatte bereits für September eine Zinserhöhung signalisiert.

via tagesschau: Leitzins kräftig erhöht Russische Notenbank kämpft gegen Rubel-Sturz

Backnanger AfD-Abgeordneter – Ermittlungen nach Hasskommentaren – #DanielLindenschmid

Der AfD-Abgeordnete Daniel Lindenschmid nimmt mit einem Video eine Grünen-Politikerin aufs Korn. Danach hagelt es tausende Kommentare, einige sind möglicherweise strafrechtlich relevant. Ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den Backnanger AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Lindenschmid? Ein entsprechender Bericht des SWR mit dieser Nachricht hatte jüngst für Aufregung gesorgt. Ein Sprecher der Stuttgarter Staatsanwaltschaft stellt nun jedoch klar, dass zwar Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung und Volksverhetzung laufen; diese richten sich aber nicht gegen Lindenschmid persönlich, sondern gegen Unbekannt. Der Gegenstand sind Kommentare unter einem von Lindenschmid auf Facebook geposteten Video. Der SWR hat seine Meldung inzwischen korrigiert. Der Traum vom Juniorpartner CDU Was war passiert? Am 24. Juli hatte Lindenschmid einen Zusammenschnitt aus einer Rede der Grünen-Landtagsabgeordneten Fadime Tuncer veröffentlicht. Das Thema ihrer Rede waren Kriminalität und sexuelle Belästigung in Freibädern. Lindenschmid versah das Video mit einem Clown-Smiley, unterlegte es mit cartoonartiger Musik und kürzte die Rede deutlich von zehn auf rund zwei Minuten – diverse Versprecher der Grünen ließ er dabei jedoch im Clip. Das Video verbreitete sich in kurzer Zeit sehr weit. Fast 280 000 Menschen haben es auf Facebook angesehen, rund 5200 Kommentare verzeichnet es dort. Mehrheitlich echauffieren sich AfD-Anhänger. Deren Sichtweise: Tuncer würde Probleme in Freibädern ignorieren und schönreden. „Grünes Dreckspack“, „dämliche Fadime“, so und anders lauten manche Kommentare. Laut dem Zeitungsverlag Waiblingen fanden sich darunter auch Beleidigungen gegen Tuncer, bis hin zu Aufrufen zu Gewalt, etwa dem Kommentar „Sachsenhausen“ – einem Verweis auf eines der Konzentrationslager im Nationalsozialismus, in dem laut Schätzungen Zehntausende Menschen ermordet wurden. Einige dieser Kommentare sind inzwischen gelöscht, manche sind dagegen noch einsehbar. So schreibt ein Facebook-Nutzer etwa – Rechtschreibfehler inklusive: „Bis du Deutsch so sieht du nicht aus“ – versehen mit einem Smiley mit Baseballschläger.

via StZ: Backnanger AfD-Abgeordneter – Ermittlungen nach Hasskommentaren