130 durchsuchte Objekte, 54 Beschuldigte und über 3000 Polizistinnen im Einsatz – das Jahr 2022 endet mit einer der größten Razzien gegen als rechtsterroristisch verdächtigte Strukturen, die die BRD je gesehen hat. Mittendrin: der umtriebige Bundeswehroberst a. D. Maximilian Eder aus Eppenschlag (Lkr. Freyung-Grafenau), lokalen Antifaschistinnen bestens bekannt als fester Bestandteil regionaler und überregionaler Schwurbelproteste. Damit niemand zwischen den unzähligen Schlagzeilen und Medienberichten der letzten Tage und Wochen den Überblick verliert, haben wir – quasi als kleines Schmankerl zum Jahresende – eine kompakte Chronologie mit allem Wissenswerten zu Eder und seinem lokalen Netzwerk an verschwörungsideologischen Mitstreiter*innen erstellt. Die Geschichte beginnt weiter in der Vergangenheit – am 20. Juni 2020: Eder spricht das erste Mal auf einer verschwörungsideologischen Kundgebung gegen die Coronamaßnahmen – und zwar in Passau. Organisiert sind die lokalen Proteste von der Schwurbelinitiative “Für die Freiheit 2020”. Zum Kernteam der Initiative gehörten unter anderem: (Ex-)NPD-Kreisvorsitzender Martin Gabling, der Shoahleugner & Reichsbürger Daniel Kirchhoff, Julia Weikl (Tochter des Passauer Schwurbelarztes Ronald Weikl), Stephan Folkinger (bekannt für seine laute Stimme und Involvierung in die Gründung von Schwurbelschulprojekten) und die spätere Moderatorin des extrem rechten Online-TV-Senders Auf1, Vivien Vogt

via linksrumgeschwurbelt: Maximilian Eder – eine Chronologie des Wahns und des Schreckens