Im Streit um eine Corona-Maske soll der AfD-Abgeordnete einem Geschäftsinhaber und einer Verkäuferin den Mittelfinger gezeigt haben. Nun soll er 9.000 Euro Strafe zahlen. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Renner soll wegen Beleidigung eine Geldstrafe von insgesamt 9.000 Euro zahlen. Das Amtsgericht Mettmann habe einen Strafbefehl über eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 300 Euro gegen Renner erlassen, sagte Gerichtspressesprecher Markus Zweigle. Renner selbst war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Hintergrund war ein Streit um eine Corona-Schutzmaske. Renner werde zur Last gelegt, am 5. Februar 2021 in einem Ladengeschäft in Haan bei Wuppertal einer Verkäuferin und dem Inhaber des Geschäftes den Mittelfinger gezeigt zu haben, sagte Zweigle. Zuvor soll der Politiker in dem Tabakwarenladen aufgefordert worden sein, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Er habe nur eine Stoffmaske getragen. Der Strafbefehl gegen Renner ist noch nicht rechtskräftig. Der 68-Jährige kann binnen zwei Wochen Einspruch einlegen. In dem Fall würde es zu einer Hauptverhandlung zur Klärung des Tatvorwurfs kommen.
via zeit: Streit um Maske : Gericht erlässt Geldstrafe gegen AfD-Politiker Martin Renner