In wenigen Tagen starten in den USA die Midterms. Rechte Gruppen bauen eine Drohkulisse auf – in einem Staat ist die Lage besonders beunruhigend. Vor den Midterms am 8. November geht in einigen Regionen in den USA die Angst um. Rechtsextreme Gruppierungen haben dazu aufgerufen, bewaffnet vor den Wahllokalen zu stehen. Minderheiten fühlen sich durch die Einschüchterungsversuche bedroht. Zu beobachten ist das Phänomen unter anderem im US-Bundesstaat Arizona. Lydia Guzman, die seit vierzig Jahren für die Stimmen der Latinos in Arizona kämpft, schilderte die Drohkulisse gegenüber dem ZDF. „Sie stehen vor den Wahllokalen mit Waffen an ihrer Hüfte“, sagte sie dem öffentlich-rechtlichen TV-Sender. Auch andere bedrohliche Situation hätte sie bereits erlebt. „Sie verschicken Fake-News per Post oder drohen, dass man Ärger bekommt, wenn man sich an der Wahl beteiligt“, sagte sie dem ZDF. Doch Guzman, die in der gemeinnützigen Organisation „Chicanos Por La Causa“ (CPLC) aktiv ist, will nicht aufgeben: „Wir wollen sicherstellen, dass unsere Stimmen gehört werden.“ In den letzten Tagen hatte es besorgniserregende Berichte über bewaffnete Männer gegeben, die angeblich die Rechtmäßigkeit der Wahlen überprüfen und beobachten wollen. So marschierten zwei Personen mit Sturmhaube und militärischer Kampfmontur vor einer Wahlurne in Mesa auf. Mesa ist ein Vorort von Phoenix und liegt etwa 30 Kilometer von der Hauptstadt des Staates Arizona entfernt. Wähler:innen berichten zudem darüber, dass sie von mutmaßlichen Mitgliedern der rechtsextremen Gruppe „Oath Keepers“ gefilmt und fotografiert werden.

via fr: Midterms: Rechtsradikale marschieren mit Waffen vor Wahllokalen auf

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By <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://flickr.com/people/74006048@N00″>Mika Järvinen</a> – originally posted to <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/Flickr” class=”mw-redirect” title=”Flickr”>Flickr</a> as <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://flickr.com/photos/74006048@N00/100197589″>M4gery</a>, CC BY 2.0, Link