Berliner Polizei prüft Gewaltvorwürfe nach Querdenker-Demos. Nach den Protesten am Wochenende ist geht man mehreren Anzeigen nach. Videos, die im Netz kursieren, werden geprüft. Gegen einen Beamten wird ermittelt. Nach den Auseinandersetzungen bei illegalen Versammlungen von Querdenkern und Kritikern der Coronapolitik in Berlin sieht sich die Polizei dem Vorwurf übermäßiger Gewalt ausgesetzt. Bislang seien entsprechende Anzeigen „im mittleren zweistelligen Bereich“ eingegangen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag, nachdem die „Berliner Zeitung“ berichtet hatte.

via tagesspiegel: Verfahren wegen Körperverletzung eingeleitet

siehe auch: „Querdenken“-Demos gegen Corona-Politik – Berliner Polizei prüft Gewaltvorwürfe. Nach Auseinandersetzungen bei zwischen „Querdenken“-Demonstranten in Berlin und der Polizei steht der Vorwurf übermäßiger Polizeigewalt im Raum. Die Polizei prüft das nun – ein Verfahren läuft bereits. Nach den Auseinandersetzungen bei illegalen Versammlungen von Gegnern der Corona-Politik in Berlin sieht sich die Polizei dem Vorwurf übermäßiger Gewalt ausgesetzt. Bislang seien entsprechende Anzeigen „im mittleren zweistelligen Bereich“ eingegangen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag, nachdem die „Berliner Zeitung“ berichtet hatte. Diese würden momentan geprüft, so dass noch keine Aussage über die Zahl daraus resultierender Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte möglich sei. Man habe auch die Prüfung mehrerer Videos veranlasst, die im Internet kursieren. In einem Fall sei hier bereits ein Verfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt eingeleitet worden; Anzeigenwelle gegen Beamte wegen angeblicher „Polizeigewalt“. Nachdem Tausende Menschen am vergangenen Wochenende trotz Verbots in Berlin demonstrierten und es knapp 1000 Festnahmen gab, wird die Berliner Polizei nun mit zahlreichen Anzeigen überflutet. Darin wird den Polizistinnen und Polizisten Körperverletzung im Amt vorgeworfen. Nach mehreren „Querdenken“-Demonstrationen in Berlin am vergangenen Wochenende wird die Polizei derzeit mit Anzeigen überhäuft. Ein Ende sei noch nicht abzusehen, heißt es aus Polizeikreisen. Bislang seien bei der Behörde mehr als 60 Anzeigen gegen Polizistinnen und Polizisten wegen Körperverletzung im Amt eingegangen.  Ein Polizeisprecher sagte WELT, der Behörde lägen inzwischen mehrere Videos vor, die angebliche Übergriffe von Beamten auf Teilnehmer dokumentieren sollen. Die Prüfung dieser Videos sei durch die Polizei Berlin selbst veranlasst worden. (…) Im Wesentlichen geht es dabei um drei Szenen, zu denen auch mehrere Videos existieren, die bereits tausendfach in sozialen Netzwerken und auf Messengerdiensten wie Telegram geteilt wurden. Auf einem Video ist zu sehen, wie eine Frau versucht, durch eine Polizeikette zu laufen und dabei von einem Polizisten mit einem gezielten Griff an den Hals zu Boden geschubst wird. Bei einem anderen Vorfall ist zu sehen, wie mehrere Polizisten auf einem Mann knien. Das Gesicht des Mannes ist blutüberströmt. Ein dritter Vorfall, zu dem ebenfalls viele Anzeigen eingegangen sind, betrifft einen jungen Demonstranten bei einer Sitzblockade, der von einem Polizisten einen Schlag in Richtung Gesicht bekommt.  Grundsätzlich gibt es bei der Polizei ein standardisiertes Verfahren, wenn es um Beamtendelikte geht. Diese werden im Landeskriminalamt (LKA) 3 von zwei Fachkommissariaten bearbeitet. Erhärtet sich der Verdacht, wird ein Strafermittlungsverfahren wegen Körperverletzung im Amt eingeleitet. (…) Allerdings gibt es auch zahlreiche Videos, die Gewalt von Demonstrantinnen und Demonstranten zeigen. Eine Aufnahme aus dem Stadtteil Westend zeigt etwa, wie zwei Polizisten massiv von zahlreichen „Querdenkern“ bedrängt und geschubst werden. Ein Video vom Alexanderplatz zeigt, wie ein Beamter zu Fall gebracht und umringt wird. In einem anderen Video ist zu sehen, wie eine ältere Frau einem Polizisten etwas ins offene Visier sprühen will.

Screenshot – Schwurbel-Videosammlung auf “alternativem Videoportal”