Ex-Geheimdienstkoordinator – Ermittlungen gegen Schmidbauer

Seit Jahren gibt es offene Fragen zu Kontakten des Ex-Geheimdienstkoordinators der Bundesregierung in das Umfeld des mutmaßlichen russischen Spions Marsalek. Nun bestätigte die Staatsanwaltschaft Wien dem SWR: Gegen Schmidbauer wird ermittelt. Bereits in den 1990er-Jahren war er eine schillernde Figur: Bernd Schmidbauer – unter Bundeskanzler Helmut Kohl Staatsminister im Kanzleramt und Geheimdienstkoordinator. Auch lange nach seiner aktiven Zeit bewegt sich der heute 85-Jährige weiter in Geheimdienstkreisen. Nun wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Wien gegen ihn ermittelt. Es geht demnach um den Verdacht der “Bestimmung zur Verletzung des Amtsgeheimnisses”, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien gegenüber dem SWR. “Bestimmung” entspreche im deutschen Recht in etwa der “Anstiftung” zu der entsprechenden Tat. Weitere Details zu den Ermittlungen gegen Schmidbauer wollte die Sprecherin nicht mitteilen.Der ehemalige Geheimdienstkoordinator Schmidbauer hatte Jan Marsalek im Jahr 2018, also rund eineinhalb Jahre vor dem Zusammenbruch des Dax-Konzerns Wirecard, in dessen Münchner Villa gegenüber dem russischen Generalkonsulat getroffen, wie der SWR Anfang 2021 berichtete.

via tagesschau: Ex-Geheimdienstkoordinator Ermittlungen gegen Schmidbauer

#Staatsanwaltschaft #Mannheim – #XavierNaidoo wegen #Volks­ver­het­zung ange­klagt

Der Sänger Xavier Naidoo könnte wegen Volksverhetzung zur Verantwortung gezogen werden, nachdem die Staatsanwaltschaft Mannheim am Donnerstag Anklage beim Landgericht erhoben hat – und das nicht zum ersten Mal. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen den Musiker Xavier Naidoo Anklage wegen Volksverhetzung erhoben. Dies bestätigten Naidoos Rechtsanwälte Edgar Gärtner und Jana Eisenbeiß am Donnerstag schriftlich. Dem 52-Jährigen wird vorgeworfen, im März 2021 über einen Telegram-Kanal den Holocaust leugnende und antisemitische Inhalte durch Verlinkung eines Videos sowie durch eine mit einem Text versehene Bilddatei veröffentlicht zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit, ohne Naidoos Namen zu nennen. “Die von der Staatsanwaltschaft behaupteten Vorwürfe der Volksverhetzung und Holocaustleugnung sind falsch und werden ausdrücklich bestritten. Gegen die Vorwürfe gibt es nicht nur beachtliche rechtliche Einwendungen, sondern es gibt vor allem ganz erhebliche Einwendungen in tatsächlicher Hinsicht. Diese belegen die Unschuld unseres Mandanten”, hieß es in der Mitteilung des Rechtsbeistands von Naidoo. Aus dem Schreiben der Mannheimer Staatsanwaltschaft geht auch hervor, dass gegen Naidoo bereits im Juli 2023 wegen Volksverhetzung in vier Fällen, in einem Fall in Tateinheit mit Beleidigung, ebenfalls Anklage zum Landgericht Mannheim erhoben worden war. In dieser wird ihm zur Last gelegt, zwischen Anfang Dezember 2020 bis Ende April 2021 ebenfalls über einen Telegram-Kanal antisemitische und den Holocaust leugnende Inhalte veröffentlicht zu haben – und zwar in Form von Texten, einer eigenen Audiobotschaft sowie durch Verlinkung einer fremden Audiobotschaft und eines Videos. Zudem soll der Musiker einen Menschen, der der Amadeu-Antonio-Stiftung zugehörig war, beleidigt und in diesem Zusammenhang Texte mit antisemitischem Inhalt veröffentlicht haben. Den Ermittlungen hätten diverse Strafanzeigen, unter anderem der geschädigten Person, zugrunde gelegen. (…) 2022 hatte Naidoo nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ein Entschuldigungsvideo veröffentlicht, das viele jedoch als zu unkonkret kritisierten. Naidoo gab damals an, sich jahrelang in Verschwörungserzählungen verrannt zu haben. “Ich habe Dinge gesagt und getan, die ich heute bereue”, sagte der aus Mannheim stammende Musiker. Zuvor war er lange Zeit aufgefallen mit Aussagen, die ihm Antisemitismus- und Rassismus-Vorwürfe einbrachten, er trat mit sogenannten Reichsbürgern auf, verbreitete Theorien der QAnon-Bewegung und polarisierte mit Äußerungen zur Corona-Pandemie.

via lto: Staatsanwaltschaft Mannheim Xavier Naidoo wegen Volks­ver­het­zung ange­klagt

Neo-Nazi prisoner allegedly sold ghost guns and parts while in prison, prosecutors say

Investigators are shocked after they claim a man was selling ghost gun parts on a white supremacist chat room from his prison cell. NBC New York’s Melissa Colorado reports.  In what was a stunning gun bust, the Manhattan district attorney said a neo-Nazi prisoner allegedly sold ghost guns and parts from behind bars — only getting caught after one of his customers was an undercover NYPD officer. Manhattan District Attorney Alvin Bragg said the white supremacist went online and sold ghost gun parts, unknowingly to the undercover officer, all while he was locked up in a federal prison a thousand miles away in Louisiana. “We see this sad and tragic combination far too often. The intersection of gun violence and gun trafficking and hate and extremism,” said Bragg. An encrypted messaging app that had once been used by a racist mass shooter who killed 10 people (all African-American) at a Buffalo grocery store led investigators to the man who was selling the ghost gun parts from his prison cell. “Things that are happening in chatrooms today can be in our streets tomorrow,” said Bragg. Police said 24-year-old Hayden Espinosa was a moderator of a white supremacist channel that featured “vile rhetoric, neo-Nazi iconography,” according to Rebecca Weiner, the NYPD Deputy Commissioner for Counterterrorism. Espinosa was advertising and selling 3-D printed ghost gun parts through cellphones smuggled into prison, prosecutors allege. His operation came crashing down, investigators said, when he sold gun parts to an undercover NYPD officer

via nbcnewyork: Neo-Nazi prisoner allegedly sold ghost guns and parts while in prison, prosecutors say

Klingbeils „Nazi“-Aussage gegen Weidel: AfD-Mitglied zeigt SPD-Chef an

AfD-Mitglied Leyla Bilge hat nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen Lars Klingbeil gestellt. Der Vorwurf gegen den SPD-Chef lautet auf Beleidigung und Volksverhetzung. Das teilte die 43-Jährige in einem Post auf X mit. Die Vorgeschichte ist der „Nazi-Eklat“ rund um die Europawahl. (…) Klingbeil sagte auf die Frage, ob er bei der Bundestagswahl 2025 mit einem ähnlichen Ergebnis wie bei der Europawahl rechne, beides könne nicht miteinander verglichen werden. „Ich glaube auch, dass das Ergebnis der Europawahl viele Menschen nochmal wachrüttelt, dass die Nazis bei dieser Wahl stärker geworden sind und ich glaube, da wachen viele auf und kämpfen für die Demokratie“, fügte er hinzu. Weidel: „Sie bezeichnen mich als Nazi?“ – Klingbeil: „Ja“ „Wen meinen Sie denn damit?“, fragte Weidel daraufhin scharf. „Das wissen Sie, dass ich die AfD und Sie meine“, entgegnete Klingbeil. Und auf Weidels Rückfrage: „Sie haben mich und die Partei gerade als Nazis bezeichnet?“, legte der SPD-Chef noch einmal mit einem klaren „Ja“ nach. (…) Am Tag nach der Europawahl-Abstimmung in Deutschland hatte Klingbeil seine Äußerungen zur AfD verteidigt. Bei der AfD werde „SS-Rhetorik geschwungen“, sagte er zum Sender NDR. „Man kann die nicht wie eine normale demokratische Partei behandeln“, betonte Klingbeil

via merkur: Klingbeils „Nazi“-Aussage gegen Weidel: AfD-Mitglied zeigt SPD-Chef an

Die 15 Morde der “Gruppe Ludwig” – “Corinna brannte wie eine Fackel” – #terror

Ihr letztes Opfer starb, als die Mörder schon verhaftet waren. Die Täter stammten aus der Mitte der Gesellschaft – und hinterließen beklemmende Bekennerschreiben. In München haben Rechtsextremisten schon viele brutale Morde begangen: Beim Oktoberfestattentat 1980 riss ein Neonazi zwölf Menschen mit in den Tod, die Terrorgruppe NSU erschoss zwei ihrer Opfer in dieser Stadt, und 2016 tötete ein rassistischer Amokläufer sieben Muslime, einen Rom sowie einen Sinto am Olympia-Einkaufszentrum. Für alle Opfer gibt es Gedenktafeln. Ein weiterer von Rechtsextremisten verübter Anschlag drohte hingegen lange in Vergessenheit zu geraten. Es ist der Mord an der 20-jährigen Corinna Tartarotti, die 1984 durch ein von zwei jungen Männern gelegtes Feuer starb. Die “Gruppe Ludwig” und ihr unbändiger Hass Die beiden nannten sich “Gruppe Ludwig” und hatten mutmaßlich bereits früh mit dem Morden angefangen: Marco war 17 und Wolfgang 18 Jahre alt, als sie wohl zum ersten Mal töteten. Die ihnen zugeschriebenen Taten begingen sie zunächst in größeren Abständen in Norditalien, mehrfach kurz vor Weihnachten. Als Opfer wählten sie einzelne Personen oder kleine Gruppen aus, deren Lebensstil oder Herkunft ihnen missfielen. Dann änderten sie den Modus Operandi und verübten Anschläge auf Orte, an denen viele Menschen mit liberalen Einstellungen ausgelassen zusammenkamen: ein Sex-Kino, eine Rotlicht-Disco, eine Karnevalsparty. Die Zahl der Opfer sollte steigen, die Täter schienen sich immer sicherer zu fühlen. Ihre Bekennerschreiben verrieten einen unbändigen Hass auf alles, was die jungen Herren aus angesehenen Familien als abnorm oder unrein empfanden. Und noch heute sind viele Fragen unbeantwortet. Die drängendste, die seit einiger Zeit auch die deutsche Justiz wieder beschäftigt, lautet: Handelten die Männer wirklich nur zu zweit? Oder leben noch Mitwisser, Unterstützer oder gar Mittäter? Schlummert eventuell bis heute ein gefährliches Netzwerk des rechtsextremen Terrors in München und Norditalien, das Gedanken, Mordphantasien und Handlungsweisen jederzeit an nachfolgende Generationen weiterzugeben weiß?

via t-online: Die 15 Morde der “Gruppe Ludwig” – “Corinna brannte wie eine Fackel”

“Angriff auf das Wohl von Kindern” – AfD stellt im Bundestag Antrag gegen “‘LSBTIQ*’-Propaganda”

Nach russischem Vorbild versucht die AfD, die Rechte von queeren Menschen in Deutschland zu beschränken und “gesunde Lebensstile” zu fördern. Die rechtsextreme AfD fordert in einem Entschließungsantrag im Bundestag, den Aktionsplan “Queer leben” zu stoppen, das Amt des Queerbeauftragten der Bundesregierung abzuschaffen und “tradtionelle” Familien zu fördern. Anlass ist eine Bundestagsdebatte über den Aktionsplan am späten Mittwochnachmittag. Die Bundesregierung will mit dem bundesweiten Aktionsplan Queerfeindlichkeit entgegenwirken. Ihr bereits im November 2022 vorgestelltes 16-seitiges Grunddokument enthält Empfehlungen für Maßnahmen in sechs Handlungsfeldern: rechtliche Anerkennung, Teilhabe, Sicherheit, Gesundheit, Stärkung von Beratungs- und Communitystrukturen sowie Internationales (queer.de berichtete). Die AfD stellt diesen Aktionsplan in ihrem Antrag infrage, weil damit “die ‘LSBTIQ’-Ideologie in der Bevölkerung implementiert werden” solle. Dies stelle unter anderem “einen linksideologischen Angriff auf […] das Wohl insbesondere von Kindern, Jugendlichen und Frauen” dar. Daher solle “keine der vorgeschlagenen Maßnahmen” umgesetzt werden. Außerdem fordert die Rechtsaußen-Fraktion, “jeglicher Form von ‘LSBTIQ’-Propaganda, die sich an Kinder und Jugendliche richtet, die Finanzierung zu streichen” und stattdessen einen “Nationalen Aktionsplan für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft” zu erstellen. Dieser solle unter anderem eine “Kampagne für ein positives traditionelles Familienbild” enthalten und sich der Förderung “gesunder Lebensstile” verschreiben.

via queer: “Angriff auf das Wohl von Kindern” AfD stellt im Bundestag Antrag gegen “‘LSBTIQ*’-Propaganda”

siehe dazu auch: Bundestagsdebatte Ampel verteidigt Aktionsplan “Queer leben” Bei einer Bundestagsdebatte über den Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit zeigte sich die Ampel einträchtig. So einheitlich sieht man die Ampel-Regierung selten: Abgeordnete aus SPD, Grünen und FDP verteidigten am späten Mittwochnachmittag rund eine Stunde lang im Bundestag den “Aktionsplan der Bundesregierung für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – Queer leben” (PDF). Die Rednerinnen von CDU und CSU haderten dagegen mit dem in ihren Reihen verhassten Selbstbestimmungsgesetz, das der Bundestag vor zwei Monaten beschlossen hatte (queer.de berichtete). Und die AfD machte aus ihrer Abneigung gegenüber queeren Menschen auch in dieser Debatte keinen Hehl. Mit dem bundesweiten Aktionsplan will die Regierung Queerfeindlichkeit ressortübergreifend entgegentreten. Alle Ministerien sollen dabei eigene Anstrengungen übernehmen. Das bereits vor mehr als anderthalb Jahren vorgestellte 16-seitige Grunddokument enthält Empfehlungen für Maßnahmen in sechs Handlungsfeldern, nämlich rechtliche Anerkennung, Teilhabe, Sicherheit, Gesundheit, Stärkung von Beratungs- und Communitystrukturen sowie Internationales (queer.de berichtete). (…) Die Union haderte dagegen mit dem Aktionsplan – alle drei Rednerinnen, Mareike Lotte Wulf und Bettina Wiesmann von der CDU sowie Susanne Hierl von der CSU kritisierten dabei erneut das Selbstbestimmungsgesetz. Sie haderten auch damit, dass der Aktionsplan zu lange brauche. Der FDP-Politiker Lenders widersprach dem: Immerhin würden queere Verbände an dem Prozess beteiligt und die Themen nicht von oben vorgegeben – diese Gespräche bräuchten Zeit. Teilweise übten sich die Unionsfrauen auch in Populismus, der kaum von jenem der AfD zu unterscheiden ist: Hierl sprach etwa mit Blick auf die Queerpolitik der Ampel von einem “realitätsfremden Gesellschaftsumbau nach grüner Manier”. Wulf zeigte sich “irritiert”, dass die Bundesregierung den Überbegriff “queer” benutze. “Es ist politisch nicht zielführend, allen ein einheitliches Label überzustülpen.”

hands joined against progress pride flag
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Thüringer AfD-Landrat Sesselmann bestätigt Beziehung mit ehemaliger Neonazi-Aktivistin

Sie war in der NPD aktiv und verlor einen Job wegen ihrer Gesinnung: Der AfD-Landrat Robert Sesselmann ist mit einer Frau liiert, die im Verfassungsschutzbericht auftauchte – sich inzwischen aber angeblich von der Szene losgesagt hat. Der AfD-Landrat im thüringischen Landkreis Sonneberg, Robert Sesselmann, hat die Beziehung zu einer ehemals im rechtsextremen Spektrum aktiven Frau bestätigt. Er sei mit ihr zusammen, sagte er »Bild «, auch der Nachrichtenagentur dpa bestätigte er das. Er habe sie davor nicht gekannt, auch nicht ihre Vergangenheit – »etwa, dass sie aktiv bei der NPD war«. Die Frau war jahrelang in der Neonazi-Szene aktiv. In den Verfassungsschutzberichten 2019 und 2020 taucht sie als Organisatorin rechtsextremer Treffen auf, 2018 als NPD-Aktivistin. 2016 verlor sie ihren Job als Hilfspflegerin bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo), wie unter anderem die »Neue Presse« berichtete. Demnach bekundete sie bei einer NPD-Demo 2015, sie empfinde es nicht als Diffamierung, wenn sie als Nazi bezeichnet würde. Bekannt gemacht hatte die Liaison das linke »Rechercheportal Jena SHK«. Auf der Seite sind zahlreiche rechtsextreme Aktivitäten der Partnerin Sesselmanns dokumentiert, von einem Hakenkreuz-Tattoo ist die Rede. Die Thüringer Linkenpolitikerin Katharina Preuss-König teilte mit, die Frau sei nicht »irgendwer«. In der Mitteilung heißt es: »Sie übernahm Funktionen bei Neonazi-Konzerten und extrem rechten Demonstrationen, startete Solidaritätsaktionen für Antisemiten, leugnete selbst unverblümt den Holocaust und huldigte Adolf Hitler öffentlich mit dem Hitlergruß.«

via spiegel: Thüringer AfD-Landrat Sesselmann bestätigt Beziehung mit ehemaliger Neonazi-Aktivistin

siehe auch; AfD-Landrat Sesselmann mit ehemaliger NPD-Frau liiert. AfD-Politiker Robert Sesselmann ist seit knapp einem Jahr Landrat. Für den 51-Jährigen läuft es auch privat: Seit Mai ist er in festen Händen. Seine Partnerin ist ein ehemaliges NPD-Mitglied. Bilder der Frau vor einer Hakenkreuzfahne machen im Netz die Runde. (…) 2019 sei die Frau aus der NPD ausgetreten und ihr polizeiliches Führungszeugnis sei ohne Eintragungen, so Sesselmann. „Ich halte keinen Kontakt zu Mitgliedern der Heimat oder der NPD“, betonte er. Es sei aber nicht auszuschließen, dass er mit Personen aus der rechten Szene an Wahlkampfständen oder bei Bürgerdialogen rede, „wie ich auch mit jedem aus anderen politischen Organisationen reden werde“, machte er klar. Zuvor hatte die Thüringer Linke-Abgeordnete Katharina König-Preuss auf Sesselmanns Verbindung hingewiesen und sich auf Informationen einer „antifaschistischen Recherche“ bezogen. Im Internet kursiert ein Bild, auf dem die Frau zu sehen sein soll, wie sie vor einer Hakenkreuzfahne und einem Hitler-Bild posiert. Andere Bilder oder Bildschirmfotos zeigen die Frau bei „Thügida“-Aufmärschen oder mit anderen Rechtsradikalen.