»Wednesday«-Schauspielerin Jenna Ortega löschte Twitter-Account wegen Deepfake-Pornografie

Auf Twitter sah Jenna Ortega reihenweise anstößige Inhalte – sie zeigten sie selbst, als Jugendliche. Die mit künstlicher Intelligenz generierten Bilder zwangen die Schauspielerin schließlich, ihren Account zu löschen. Schauspielerin Jenna Ortega hat schlechte Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz gemacht. »Ich hasse KI«, sagte sie der »New York Times« . Als Teenager habe sie in den sozialen Medien anstößige Bilder von sich selbst gesehen, die andere Nutzer mit KI-Tools erstellt hatten. »Es ist erschreckend. Es ist korrupt. Es ist falsch«, sagte die 21-Jährige. Sie habe im Alter von 14 Jahren einen Twitter-Account erstellt, wie viele andere Künstlerinnen und Schauspieler. Die Plattform, die heute X heißt, zählt zu den weltweit größten sozialen Netzwerken. Später wurden ihr dort »schmutzig bearbeitete Inhalte« und pornografische Fotos ausgespielt, die sie als Jugendliche zeigten. (…) Auch abseits von KI-Technologie erlebte Ortega im Internet früh sexuelle Belästigung: Die erste Privatnachricht, die sie mit 12 Jahren selbst geöffnet habe, sei ein Foto der Genitalien eines Mannes gewesen. »Das war nur der Anfang von dem, was noch kommen sollte«, erzählte die Schauspielerin.

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Polizei beendet rechtspopulistisches Konzert in Bad Bevensen

Die Polizei hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Konzert von zwei Deutsch-Rappern in Bad Bevensen im Landkreis Uelzen aufgelöst. Die kommerzielle rechtspopulistische Musikveranstaltung auf dem Gelände eines ehemaligen Krankenhauses sei nicht angemeldet gewesen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Nach Angaben eines Sprechers war das Konzert war zunächst für die Region Salzwedel in Sachsen-Anhalt angekündigt und im Internet beworben worden.

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Trump spielt »My Hero« – die Foo Fighters protestieren

Bei einem Wahlkampfauftritt nutzte Donald Trump einen Foo-Fighters-Hit – ohne Einverständnis der Band. Die will sich nun dagegen wehren. Mögliche Einnahmen sollen an Kamala Harris gehen. Die Rockband Foo Fighters scheint von Donald Trump nicht allzu viel zu halten. Das verrät zumindest ihre Reaktion darauf, dass der Präsidentschaftskandidat ihren Song »My Hero« im Wahlkampf genutzt hat. Auf die Frage eines X-Nutzers, ob die Foo Fighters ihm das erlaubt hätten, antwortete die Band schlicht und einfach: »No«. Später teilte sie einen Screenshot des Kommentars  mit der Überschrift »Let us be clear« (»Damit wir uns richtig verstehen«). (…) Eine Sprecherin der Foo Fighters sagte dem Onlinemagazin »Billboard« , die Band sei dafür nicht gefragt worden. »Wenn sie um Erlaubnis gebeten worden wären, hätten sie sie nicht erteilt«, hieß es weiter. Nun würden »angemessene Maßnahmen« ergriffen werden. Etwaige Einnahmen aus juristischen Schritten sollen der Kampagne der Demokratin Kamala Harris und des Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Walz zugutekommen.

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screenshot X

Hitlerrede und Hitlergruß in Schwandorf: Nazi-Parolen enden mit Platzverweis

In Schwandorf hat das Ordnungsamt in der Nacht zum Samstag zwei Männer angetroffen, die beim Spitalgarten rechte Parolen verbreiteten. Einer der Männer zeigte den Hitlergruß, während der andere das Ordnungsamt beleidigte. Beide erhielten daraufhin einen Platzverweis. (…) Laut Polizei saßen die Männer auf einer Mauer und spielten über eine Musikbox eine Rede Adolf Hitlers ab. Als die Beamten die Männer ansprachen, zeigte einer von ihnen den Hitlergruß und rief „Sieg Heil“.

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Russia pledges to continue pushing for Nazi veteran’s extradition

Russia has reaffirmed its commitment to seeking the extradition of Yaroslav Hunka, a 99-year-old Ukrainian-Canadian Nazi SS veteran, to face allegations of war crimes. The announcement was made by Oleg Stepanov, the Russian ambassador to Canada, following the controversial recognition of Hunka in Canada last year. Hunka, a former member of the Waffen-SS Galicia Division during World War II, gained international attention in September 2023 when he was honored with a standing ovation in the Canadian Parliament during a visit by Ukrainian President Volodymyr Zelensky. Hunka’s division was implicated in numerous atrocities during the war, including massacres of Polish, Jewish, and Soviet civilians. In late 2023, Russia formally requested Canada’s extradition of Hunka, accusing him of involvement in the genocide of at least 500 Soviet citizens. However, Ottawa rejected the request, citing the absence of an extradition treaty between the two nations.

via menafn: Russia pledges to continue pushing for Nazi veteran’s extradition

Stadt droht Auto stillzulegen – #Reichsbürger-Legenden und marode Straßen: #Zweibrückerin verweigert Kfz-Steuer

Zudem will die Frau nicht, dass ihr Steuergeld im Ukrainekrieg landet. Ebenso ein Dorn im Auge sind ihr EU und Weltgesundheitsorganisation. Der Zweibrücker Stadtrechtsausschuss hat den Widerspruch einer Zweibrückerin gegen einen Bescheid des Zweibrücker Ordnungsamtes verhandelt. Darin wird sie aufgefordert, entweder ihre ausstehende Kfz-Steuer zu bezahlen oder ihre Nummernschilder zur Entstempelung vorzulegen. Ansonsten werde das Fahrzeug zwangsweise kostenpflichtig außer Betrieb gesetzt. Die Zweibrückerin begründet ihre Zahlungsverweigerung damit, dass diverse Straßen innerhalb Zweibrückens und im Landkreis in Richtung Landstuhl in außerordentlich schlechten Zustand seien – ihre Kfz-Steuer komme also nicht dem Zweck zu Gute, für den sie vordergründig erhoben werden. (…) Sie habe ja noch gar nicht alles begründet. Das Besondere sei ja auch, dass die Bundesrepublik gar kein völkerrechtlich legitimierter Staat sei, der Steuern erheben dürfe. Der Rechtsamtsleiterin riet sie, sich darüber bei übergeordneten Behörden zu informieren, die das bestätigen könnten. Es gebe Urteile vom Bundesverfassungsgericht (behauptete die Frau ohne jeglichen Beleg), die besagen, dass das Deutsche Reich von 1871 weiterhin existiere. Es könne also nicht ein anderer Staat auf einem nicht beendeten Staat aufgebaut werden, der dann auch noch Steuern verlange.

via saarbrücker zeitung: Stadt droht Auto stillzulegen Reichsbürger-Legenden und marode Straßen: Zweibrückerin verweigert Kfz-Steuer

Mangelnde Content-Moderation – Telegram-Chef Pavel Durow in Frankreich verhaftet

Nach der Landung seines Privatjets auf dem Flughafen Le Bourget ist der Milliardär Pavel Durow von der Polizei festgenommen worden. Es laufen Ermittlungen wegen seiner laxen Kontrolle der Inhalte auf Telegram. Der Gründer und Chef der Messaging-App Telegram, Pavel Durow, ist offenbar am Flughafen Le Bourget außerhalb von Paris festgenommen worden. Das berichtet der französische Sender TF1  am Samstagabend unter Berufung auf anonyme Quellen. Demnach soll der russische Milliardär in Begleitung einer Frau und eines Leibwächters mit seinem Privatjet aus Aserbaidschan gereist sein. Gegen 20 Uhr Ortszeit hätten ihn französische Sicherheitskräfte auf Grundlage polizeilicher Ermittlungen auf dem Rollfeld verhaftet. Nach den französischen Medienberichten geht es in den Ermittlungen um mangelnde Moderation von Inhalten auf Telegram. Zudem soll das Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden nicht kooperativ gewesen sein. Nach Ansicht der Polizei ermögliche die Plattform mit ihrer liberalen Content-Policy, dass kriminelle Aktivitäten ungehindert aufgenommen und fortgesetzt werden können.

via spiegel: Mangelnde Content-Moderation Telegram-Chef Pavel Durow in Frankreich verhaftet

siehe auch: Chef von Messengerdienst Telegram in Frankreich verhaftet Der Russe Pawel Durow soll auf dem Flughafen festgenommen worden sein. Frankreich wirft dem Unternehmer fehlendes Eingreifen und unzureichende Kooperation vor. Der Gründer des Messengerdienstes Telegram, Pawel Durow, ist in Frankreich festgenommen worden. Der in Frankreich gesuchte Mann wurde am Samstagabend nach seiner Ankunft aus Aserbaidschan am Flughafen Le Bourget in Polizeigewahrsam genommen, wie die Sender TF1 und BFMTV sowie andere Medien unter Berufung auf Ermittlerkreise berichteten. Die russische Botschaft in Frankreich habe sich des Falls bereits angenommen, hieß es in einer Stellungnahme des Außenministeriums in Moskau. (…) Durow hatte Telegram mit seinem Bruder Nikolai gegründet, nachdem beide bereits das Netzwerk Vkontakte ins Leben gerufen hatten, eine Art russisches Facebook. Telegram ist in Russland eines der wichtigsten Online-Netzwerke, das auch von vielen Behörden und Politikern zur Kommunikation genutzt wird. Gleichzeitig ist es aber auch in westlichen Ländern äußerst beliebt. Besonders pikant ist, dass sich Telegram in der Ukraine großer Beliebtheit erfreut, womit es im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine von beiden Seiten für Mitteilungen genutzt wird; Telegram app founder Pavel Durov reportedly arrested at French airport Billionaire CEO, who was travelling aboard his private jet, was subject of arrest warrant, according to TV reports. Pavel Durov, billionaire co-founder and chief executive of the Telegram messaging app, was arrested at the Bourget airport outside Paris on Saturday evening, TF1 TV said, citing an unnamed source. Durov was travelling aboard his private jet, TF1 said on its website, adding he had been targeted by an arrest warrant in France. The 39-year-old is understood to have been travelling from Azerbaijan and was arrested at about 8pm local time (6pm GMT). Durov was expected to appear in court on Sunday. The Russia-born entrepreneur lives in Dubai, where Telegram is based, and holds dual citizenship of France and the United Arab Emirates.

File:Telegram app icon on smartphone screen (perspective render) (49896396508).jpg
By Yuri Samoilov – Telegram app icon on smartphone screen (perspective render), CC BY 2.0, Link