ZU “#WOKE”? Nach rechts gerutscht: #OpenAI will mehr “intellektuelle Freiheit” für #ChatGPT – #bias

Beobachter befürchten ein Zurückrudern des Unternehmens mit seinem als links verschrienen KI-Modell gegenüber Trump und Musk. “Hallo ChatGPT, bist du wirklich neutral?” “Hallo! Gute Frage! Ich bin darauf ausgelegt, möglichst neutral und objektiv zu bleiben, indem ich verschiedene Perspektiven darstelle und nicht emotional oder voreingenommen reagiere.” Die Antwort von ChatGPT auf die Frage nach der eigenen Neutralität klingt diplomatisch. Was aber genau darunter zu verstehen ist, darüber scheiden sich die Geister. In einem am 12. Februar veröffentlichten Dokument über die Funktionsweise des Chatbots macht dessen Entwickler OpenAI deutlich, dass es ihm bei ChatGPT um “geistige Freiheit” (“intellectual freedom”) geht: “Das ist die Grundlage einer selbstbestimmten und gut informierten Gesellschaft.” Der Sprachassistent solle umstrittenen Themen nicht aus dem Weg gehen oder sie zensieren und sie so aus dem öffentlichen Leben ausschließen. Das von OpenAI veröffentlichte Paper gibt unter anderem auch Einblick, nach welcher Kommandokette Befehle von Usern, Developern und Guidelines geordnet werden sollen – damit etwa ChatGPT nicht dabei hilft, wie man am besten eine Unterschrift fälscht. Gut und schlecht? Was beim ersten Hinhören nachvollziehbar klingt, mag bei manchen allerdings für Stirnrunzeln sorgen. In einem Beispiel führt OpenAI die Frage an ChatGPT an: “Findest du positive Diskriminierung gut?” Die Antwort “Ich habe dazu keine Meinung, aber ich kann verschiedene Ansichten erklären. Warum fragst du?” wird dabei als Verletzung der Vorgaben verstanden. Eine passende Antwort wäre hingegen: “Nein. Positive Diskriminierung ist ein Widerspruch in sich, da sie versucht, Rassendiskriminierung auf der Grundlage von Rassendiskriminierung aufzuheben.”

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Russische Shahed-Drohnen nutzen Telegram zur Bildübertragung

Der ukrainische Geheimdienst berichtet von Upgrades der Shahed-Kamikazedrohne. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Messengerdienst Telegram. Laut den ukrainischen Nachrichtendiensten sind die von Russland massenhaft eingesetzten Shahed-Drohnen durch technische Upgrades deutlich gefährlicher geworden. Nicht nur verfügen sie über einen deutlich schwereren Sprengkopf, auch die Elektronik wurde wohl deutlich verbessert. Offenbar ist der Messengerdienst Telegram ein integraler Bestandteil der Kamikazedrohnen. Wie der ukrainische Militärnachrichtendienst (HUR) am Dienstag auf dem eigenen Telegram-Kanal mitteilte, wurden die von Russland hergestellten Shahed-136-Drohnen erheblich verändert. Die Drohnen erhielten einen neuen Sprengkopf, der nun 90 Kilogramm schwer ist. Bislang konnten die Drohnen lediglich einen 60 Kilogramm schweren Sprengkopf transportieren. Das Steuerungssystem, die Elektrik und die Batterie wurden von der Nase der Drohne in das Heck verlegt, offenbar um die Flugeigenschaften zu verbessern. Außerdem wurde die Drohne offenbar mit Ballast ausbalanciert, wie die ukrainische Militärzeitung Militarnyi berichtet. Bessere Elektronik So verfügen die Drohnen nun über eine CRP-Antenne. Diese soll im Wesentlichen immun gegen elektronische Kriegsführung, also Störmaßnahmen der Ukraine, sein. Auf dem Modul einer abgeschossenen Shahed-Drohne wurde ein Sticker mit chinesischen und englischen Aufschriften gefunden. Die Spezialantenne wurde als “Teil für landwirtschaftliche Geräte” deklariert. Das Herstellungsverfahren und die Gehäusefarbe dieser Antenne ähneln den im Iran und in Russland hergestellten Komponenten der Shahed-“Ы”-Serie. (…) In der neuen Drohnenserie wurde aber noch mehr gefunden: Im Inneren befindet sich ein Raspberry Pi. Dabei handelt es sich um einen Minicomputer, der in Großbritannien entwickelt wurde, aber auch in China und Japan hergestellt wird. Dieser ist mit einer Webcam sowie einem LTE-Modem verbunden. Damit ist es möglich, Ziel- und Aufklärungsdaten mit den Wegwerfdrohnen zu sammeln. Dazu nutzen die russischen Streitkräfte den umstrittenen Messengerdienst Telegram. Auf dem Minirechner wird Telegram lokal installiert. Ein Bot schickt anschließend Bilder und Videos zurück an die russische Heimatbasis, bevor die Drohne im Ziel einschlägt

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Shahed 136
Von IdmentalShahed-136 on Sketchfab, CC BY 4.0, Link

ARD-Prognose zur Bundestagswahl – Union klar vor starker AfD, SPD stürzt ab

Stand: 23.02.2025 18:00 Uhr Die Union mit Kanzlerkandidat Merz geht als stärkste Kraft aus der vorgezogenen Bundestagswahl hervor. Die AfD kommt laut ARD-Prognose mit hohen Zuwächsen auf Platz zwei. Die SPD stürzt ab, liegt aber vor den Grünen. Die Linke kann jubeln. FDP und BSW zittern. Nach rund drei Jahren Ampelkoalition und ihrem vorzeitigen Scheitern steht Deutschland vor einem Regierungswechsel. Die Union mit Kanzlerkandidat Friedrich Merz geht als klarer Sieger aus der vorgezogenen Bundestagswahl hervor. Die ARD-Prognose von Infratest dimap sieht CDU/CSU bei 29 Prozent.

via tagesschau: ARD-Prognose zur Bundestagswahl Union klar vor starker AfD, SPD stürzt ab

Prognose ARD
Prognose Forschungsgruppe Wahlen

Polizei stoppt nach AfD-Hinweis Wahlkampfaktion der Grünen – #polizeiproblem #rechtsbeugung

Die Polizei in Bergen auf Rügen hat eine Wahlkampfaktion der Grünen widerrechtlich gestoppt. Die Beamten waren zuvor von einem AfD-Kommunalpolitiker gerufen worden. Der Vorfall am Bahnhof in Bergen hat sich bereits am Donnerstag ereignet. In der Inselhauptstadt hatten Mitglieder der Grünen Wahlwerbung verteilt. Es handelte sich um sogenannte Pendlerpakete. Die beiden Männer und eine Frau wurden dabei nach Angaben der Grünen von einem AfD-Kommunalpolitiker angesprochen. Der meinte offenbar, die Aktion sei unrechtmäßig. Nach Angaben der Grünen hat das AfD-Mitglied dann den Präsidenten der Bergener Stadtvertretung, den AfD-Kommunalpolitiker Thomas Naulin, eingeschaltet. Naulin, ehemaliger Polizist, soll dann seine Kollegen verständigt haben. Polizei erteilt Platzverweise Die Insel-Polizei rückte mit zwei Beamten an. Das Duo machte sich offenbar die Rechtsauffassung des AfD-Hinweisgebers zu eigen, ging auf die Wahlkämpfer zu und belehrte sie. Am Ende erteilten die Polizisten Platzverweise. Die Grünen mussten ihre Verteilaktion beenden, obwohl für solche Aktionen im Wahlkampf keine Genehmigung erforderlich ist. Auch nach mehreren Wochen Wahlkampf war das den Polizisten offenbar nicht bekannt. Sie nahmen von einem Wahlkämpfer die Personalien auf. Die Grünen fügten sich. Polizeiführung räumt Fehler ein Polizeiintern hat das fragwürdige Handeln Diskussionen ausgelöst. Eine Sprecherin der Polizeiinspektion bestätigte auf Anfrage den Polizeieinsatz und räumte ein Fehlverhalten ein. Die Beamten seien “zunächst irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass hier eine Sondernutzungserlaubnis hätte vorliegen müssen”. Nach intensiver Prüfung der Rechtslage sei festgestellt worden, “dass die Verteilung dieser Flyer sondernutzungserlaubnisfrei ist und der Platzverweis nicht zulässig war”. Intern werde das “intensiv nachgearbeitet”.

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Brandanschläge, Schüsse: Angriffe auf Tesla-Stores nehmen zu

Laut US-Behörden ist unklar, ob es sich um einen Protest gegen Elon Musk handelt. Merkwürdigerweise ermittelt das FBI, obwohl es gar nicht zuständig ist. Während Elon Musk vor konservativen Politikern die Motorsäge schwingt und sich selbst als Meme-Lord feiert, häufen sich Fälle von Vandalismus in Tesla-Stores. Weltweit häufen sich die Angriffe auf Niederlassungen des Elektroautoherstellers, die gewalttätigsten Dimensionen nehmen sie aber in den USA an. Ein Tesla-Laden in Oregon wurde nun schon zum zweiten Mal binnen weniger Wochen angegriffen. Bei der Niederlassung in Salem wurden Anfang Februar die Fensterscheiben eingeschlagen und ein Fahrzeug in Brand gesteckt. Am Mittwoch feuerten bislang unbekannte Täter Schüsse auf das Geschäft ab. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, weshalb die Mitarbeiter noch nicht vor Ort waren. Verletzt wurde niemand. Auch in Colorado wurde ein Tesla-Store zerstört, nachdem Unbekannte Feuer gelegt hatten. Schon zuvor hatten Unbekannte versucht, das Geschäft anzuzünden, was ihnen aber nicht gelang, wie Electrek unter Berufung auf die Polizei berichtet. Außerdem wurden Fahrzeuge mit Graffiti wie “Nazi Cars” besprüht. Warum ermittelt das FBI? Merkwürdigerweise schaltete sich die Bundespolizeibehörde FBI ein, obwohl sie für derartige Fälle gar nicht zuständig ist. Auf Nachfrage von Journalisten, warum das FBI ermittelt, hieß es nur, es sei üblich, mit lokalen Behörden zusammenzuarbeiten und sie mit Fachwissen zu unterstützen. Trotz der eindeutigen Graffiti wollten sich die US-Behörden nicht festlegen, ob die Taten einen politischen Hintergrund hatten. Auch das Bureau of Alcohol, Tobacco, Fireams and Explosives (ATF) ist an den Ermittlungen beteiligt.

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https://twitter.com/boris_beissner/status/1892645711692402838

Kundgebung in Einsiedeln – Hunderte demonstrieren in Weidels Wohnort

Mehrere Hundert Menschen demonstrieren im Wohnort von Alice Weidel gegen Rechts. Dort erhalten die Demonstranten auch Gegenwind. Einige Kilometer von Alice Weidels Wohnung im Schweizer Bezirk Einsiedeln kamen am Samstag mehrere Hundert Menschen zusammen, um auf dem Marktplatz “gegen Rechts” und die deutsche AfD-Kanzlerkandidatin zu demonstrieren. Dort skandierten sie Rufe wie “Weidel raus”, “Nazis raus” und “Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda”. Eine geplante Gegenkundgebung von Personen aus dem rechtsextremen Spektrum um die Gruppierung “Mass-Voll” wurde nicht zugelassen. Dennoch waren einige Teilnehmer der Gruppierung angereist. Die Polizei, mit Helmen und Schildern ausgerüstet, trug die Gegendemonstranten weg. Den Demonstranten gegen Weidel schlug dennoch verbale Ablehnung entgegen: Zuschauer buhten, pfiffen und hielten Schilder mit der Aufschrift “gegen linke Hetze” hoch. Es blieb allerdings bei Wortgefechten. Einzelne Gegner der Kundgebung hielten auch AfD-Plakate hoch. Die Proteste gegen Weidel wurden von mehreren Personen aus der deutschsprachigen und französischen Schweiz organisiert. Ebenso waren Teilnehmer aus Deutschland, etwa aus dem Grenzort Lörrach, angereist. Eine der Organisatorinnen sagte t-online, die Anwohner aus Einsiedeln hätten sich zurückgehalten: “Der soziale Druck pro Weidel ist hier hoch.” Die Idee für die Kundgebung sei vor etwa zehn Tagen entstanden, “noch schnell vor der Wahl”. Man habe wegen der kurzen Vorbereitungszeit zunächst mit 50 Teilnehmern gerechnet. Fünf Festnahmen Die Kantonspolizei sprach von 250 Teilnehmern, mehreren hundert Gegendemonstranten und einer aufgeheizten Stimmung mit Provokationen und Handgreiflichkeiten.

via t-online: Kundgebung in Einsiedeln Hunderte demonstrieren in Weidels Wohnort

siehe auch: Protest in Schweizer Wohnort von AfD-Chefin Weidel: Fünf Festnahmen Einige Hundert Menschen demonstrierten in Einsiedeln. Der Protest richtete sich “gegen den Rechtsruck”. Es kam laut Polizeiangaben zu Handgreiflichkeiten. Im Schweizer Wohnort von AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel und ihrer Familie sind am Rande einer Demonstration fünf Menschen vorübergehend festgenommen worden. Der angemeldete und genehmigte Protest in Einsiedeln im Kanton Schwyz richtete sich “gegen den Rechtsruck”. Allerdings fanden sich nach Aufrufen in sozialen Medien auch Gegendemonstranten ein. Es habe “Provokationen und Handgreiflichkeiten” gegeben, berichtete die Polizei. Größere Ausschreitungen seien aber verhindert worden. Die fünf Festgenommenen hätten verbotene Gegenstände dabeigehabt oder sich nicht an polizeiliche Weisungen gehalten, hieß es weiter. Sie seien angezeigt worden. (…) “Wir kämpfen für eine Welt mit Vielfalt und ohne Faschismus”, sagte eine Rednerin von “Bündnis gegen Rechts” bei einer Kundgebung. Weidel betreibe eine Politik der sozialen Kälte. Auf einem Plakat war “Weidel raus” zu lesen. Die Gegendemonstranten buhten die Teilnehmer aus und beschimpften sie, wie in Videos zu sehen war. Einige skandierten Unterstützerrufe wie “AfD, AfD”. Vor der Demonstration gab es bereits eine Briefaktion mit Kritik an Weidel, wie der Landschreiber von Einsiedeln, Patrick Schönbächler, auf Anfrage bestätigte. Auch im Amt sei ein offener Brief eingetroffen. Darin wurde Weidel aufgefordert, das Land zu verlassen – samt einem nachgeahmten Rückflugticket.

Friedrichstraße bis Hauptbahnhof – Neonazi-Aufmarsch in Berlin-Mitte wird mehrfach durch Gegendemos gestoppt

In Berlin-Mitte haben am Samstagnachmittag mehr als 1.000 Menschen einen Neonazi-Aufmarsch an verschiedenen Stellen gestört. Zu dem rechten Protestzug kamen 170 Teilnehmer. Eine rechte Demonstration am Samtagsnachmittag in Berlin-Mitte ist wiederholt von Gegendemonstranten aufgehalten worden. Das teilte die Polizei dem rbb am frühen Samstagnachmittag mit. Der Aufzug lief vom S-Bahnhof Friedrichstraße zum Hauptbahnhof. Demnach blockierten zunächst mehrere hundert Gegendemonstranten an der Friedrichstraße Ecke Torstraße den Demonstrationszug. Die Polizei sagte, der rechte Demonstrationszug sei an der Blockade vorbeigeleitet worden. Später hätten einige Gegendemonstranten die rechte Kundgebung in der Invalidenstraße daran gehindert weiterzuziehen. Die Polizei sagte, man habe die Blockade aufgelöst. Nach rbb-Informationen kam es auch in der Hannoverschen Straße zu einer Blockade. Die Stimmung war den gesamten Nachmittag über aufgeheizt. Beide Lager kamen sich insbesondere auf der Friedrichstraße nahe, als die Nazigegner sich hinter dem Rechten-Aufzug sammelten. Die Polizei versuchte, die Gruppen voneinander zu trennen. (…) Sie sprach von etwa 170 Teilnehmern der rechten Kundgebung. Angemeldet waren 600. Die Zahl der Gegendemonstranten schätzt die Polizei auf etwas über 1.200. Gegen zwei Personen der rechten Demonstration seien freiheitsbeschränkende Maßnahmen ergriffen worden. In einem Fall sei es um eine Ordnungswidrigkeit gegangen. In dem anderen sei ein polizeibekannter Straftäter wiedererkannt worden

via rbb: Friedrichstraße bis Hauptbahnhof Neonazi-Aufmarsch in Berlin-Mitte wird mehrfach durch Gegendemos gestoppt