Investigation launched after Nazi flag seen flying in Donegal

An investigation has been launched after a Nazi flag was seen flying in Donegal last month. The flag was flown in Kilmacrennan on April 16 and although it is understood that it was taken down, footage appeared online. An Garda Síochána have confirmed the incident is being investigated but say they refuse to comment on material posted online. But they are encouraging anyone who is a victim of hate crime to come forward, and say they are engaging with the Jewish community throughout the island. The flag has a swastika on it and is red and black. A Garda spokesperson said: “An Garda Síochána does not comment on material posted online by third parties. “Gardaí are investigating an incident in Kilmacrennan, Co Donegal on 16th April 2026. “An Garda Síochána continues to encourage any victim of any crime to report this to An Garda Síochána including any indication that the crime may have a hate motivation. “An Garda Síochána takes hate-related crime very seriously.  Any potential hate related crime reported to An Garda Síochána t is professionally investigated. “The increase in reporting of such incidents has been noted in each year of reporting, which is positive. “An Garda Síochána also has an extensive network of nearly 600 trained Garda Diversity Officers who can engage with communities and individuals on a daily basis to provide them with re-assurance and address issues of concern for them. “Gardaí from the Garda National Community Engagement Bureau have a good relationship and engage with the Jewish community throughout Ireland on an ongoing basis and continue to liaise with the Jewish community at this time.

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Sie eint der Schwulenhass: Junge Neonazis verbünden sich mit migrantischen Jugendlichen

In Brandenburg fingieren Jugendbanden über Datingapps Treffen mit schwulen Männern, um sie auszurauben und zu misshandeln. Experten warnen vor ungewöhnlichen Allianzen. Einem ihrer Opfer haben sie das Gesicht „zertrümmert“. Es ist der Richter des Landgerichts Frankfurt (Oder), der diese drastischen Worte in seiner Urteilsverkündung wählt, um deutlich zu machen, was die Jugendlichen und Heranwachsenden auf der Anklagebank vor ihm verschiedenen schwulen Männern in Brandenburg angetan haben. „Der wird nicht wieder. Da ist alles kaputtgegangen, was kaputtgehen konnte“, führt der Vorsitzende Sören Schrade aus. Selbst Freunde hätten den völlig entstellten Mann nach der Tat nicht mehr wiedererkannt. Am Mittwoch endete in Frankfurt (Oder) ein Gerichtsverfahren, das wegen des Alters der Angeklagten größtenteils hinter verschlossenen Türen stattgefunden hat. Sieben junge Männer, zwischen 16 und 20 Jahren, Deutsche, Syrer und Tschetschenen. Im Sommer 2025 soll die Jugendbande in fünf verschiedenen Fällen homosexuelle Männer über Dating-Apps in die Falle gelockt haben. Statt eines Dates erwartete die Opfer rohe Gewalt. Die Täter raubten die schwulen Männer nicht nur aus, sondern misshandelten und verhöhnten sie. So seien die Opfer verächtlich als „Schwuchtel“ beleidigt worden. In einigen Fällen seien die verängstigten Männer zum Tanzen aufgefordert worden. Die Bande filmte die Szenerie. Dann hagelte es Tritte und Schläge. Es sind Schilderungen, die weniger an die brandenburgische Provinz, als an Zustände in Putins Russland erinnern. Eine Masche, die man aus Russland kennt Schon vor Jahren gab es dort Berichte über sogenannte „Fake Dates“ als Mittel von homofeindlichen Gruppierungen, queere Menschen in eine Falle zu locken. Die Masche ist denkbar simpel: Die Täter erstellen über Dating-Apps gefälschte Profile, verabreden sich zu Treffen, um ihre Opfer schließlich zu quälen und zu erniedrigen. So wie zuletzt immer häufiger in Brandenburg. Die „Märkische Oderzeitung“ berichtet auf Basis einer Anfrage an die brandenburgische Generalstaatsanwaltschaft, dass es in fast allen märkischen Regionen Taten dieser Art gebe und die Gesamtzahl der Verfahren im niedrigen zweistelligen Bereich liege. Allein im Einzugsbereich der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) seien zwischen September 2024 und Februar dieses Jahres 22 Strafverfahren mit ebenso vielen Opfern eingeleitet worden, schreibt die Zeitung. Die 29 Beschuldigten seien allesamt Minderjährige oder Heranwachsende. (…) „Wir beobachten an einzelnen Orten in Ostbrandenburg ein für uns neues Phänomen, dass sich Jugendliche zusammentun, bei denen das auf den ersten Blick gar nicht passt, nämlich junge Neonazis und Jugendliche mit Migrationsgeschichte“, stellt auch Anne Brügmann vom Verband „Opferperspektive“ im Gespräch mit dem Tagesspiegel fest. Beim Thema Queerfeindlichkeit gebe es Schnittmengen bei den Jugendlichen, alle anderen „Widersprüche“ würden offenbar dafür „zurückgestellt“.

via tagesspiegel: Sie eint der Schwulenhass: Junge Neonazis verbünden sich mit migrantischen Jugendlichen

Vor Gericht: Prinz Reuß weist Vorwurf der #Reichsbürger-Ideologie zurück – #terror

Im Prozess um eine mutmaßliche terroristische Vereinigung hat der Hauptangeklagte gewaltsame Umsturzpläne abgestritten. Ein Fürstentum habe er jedoch ausgerufen. Vor dem Oberlandesgericht Frankfurt hat Heinrich XIII. Prinz Reuß als Hauptangeklagter im Prozess um seine mutmaßliche Reichsbürger-Gruppe, deren Rädelsführer er gewesen sein soll, ausgesagt. Er stritt die Reichsbürger-Ideologie sowie Pläne für einen gewaltsamen Umsturz des Staates ab. Ein eigenes Fürstentum habe er jedoch ausgerufen. Den Beteiligten der Gruppe wird die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Auf Frage seines Anwalts bezüglich Reuß’ Anerkennung der Bundesrepublik Deutschland sagte der 74-Jährige, diese sei „faktisch existent“. Zudem habe er „Steuern in diesem Land bezahlt und nicht wenig“. Er sehe sich in eine Ecke gestellt, in die er nicht gehöre. Der Reichsbürgerbegriff sei wie ein Gummiband, das gedehnt werde, wie man es gerade brauche. (…) Reuß räumte jedoch ein, ein selbstständiges Fürstentum ausgerufen zu haben. Dieses sei jedoch kein Fantasiestaat. Das Fürstentum sei Vorläufer heutiger staatlicher Strukturen gewesen. Pläne für einen gewaltsamen Umsturz seien damit nicht verbunden gewesen, Waffen oder Soldaten habe es nicht gegeben. Er habe vielmehr Fragen aufwerfen und mit den Alliierten ins Gespräch kommen wollen und sich um Restitution, also die Rückerstattung geraubter oder unrechtmäßig enteigneter Kulturgegenstände, bemüht.

via berline rzeitung: Vor Gericht: Prinz Reuß weist Vorwurf der Reichsbürger-Ideologie zurück

siehe auch: Prinz Reuß bestreitet vor Gericht, Reichsbürger zu sein – trotz eigenem Fürstentum. Heinrich XIII. Prinz Reuß hat vor dem Oberlandesgericht Frankfurt bestritten, ein Reichsbürger zu sein. Der Hauptangeklagte in einem Prozess um eine mutmaßliche Reichsbürger-Gruppe wies die Vorwürfe zurück, einen gewaltsamen Umsturz geplant zu haben. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm und acht weiteren Angeklagten vor, die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und die Planung eines Staatsstreichs. Reuß erklärte vor Gericht, die Bundesrepublik Deutschland sei faktisch existent. Er besitze Ausweise der Bundesrepublik, keine des Deutschen Reiches. «Ich habe Steuern in diesem Land bezahlt und nicht wenig», sagte der Angeklagte. Er räumte ein, ein eigenes Fürstentum ausgerufen zu haben. Dies sei jedoch keine Fantasie gewesen, sondern eine historische Perspektive. «Für mich ist das keine Fantasie, sondern eine historische Betrachtungsweise», so Reuß. Er bestritt, dass seine Aktivitäten Pläne für einen gewaltsamen Umsturz, Waffen oder Soldaten umfasst hätten.

AfD-Größen zu Gast: Dieses Hotel rechtfertigt sich

Drei Bundestagsabgeordnete sind zum “Bürgerdialog” in der Region. Das gastgebende Hotel sieht sich Anfeindungen gegenüber und beklagt bereits Stornierungen. Eine öffentliche Veranstaltung der AfD-Bundestagsfraktion mit Parteigrößen wie Maximilian Krah – und das im Landkreis Peine? Dieses Event sorgte offenbar für einige Kritik am Veranstaltungsort, dem Landhaus Lengede. Der Betreiber bezog dazu jetzt via soziale Medien Stellung. Der Bürgerdialog ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe der Rechtsaußen-Partei, die in mehreren Bundesländern stattfindet und oftmals auf Proteste stößt – vor wenigen Wochen demonstrierten laut übereinstimmenden Medienberichten rund 1.200 Menschen gegen die Veranstaltung im niedersächsischen Melle. Jetzt ist der nächste Termin in Niedersachsen im Landhaus Lengede angesetzt, wie die Bundestagsfraktion der Partei auf ihrer Homepage ankündigt. Drei Bundestagsabgeordnete der AfD sind dafür am 8. Mai vor Ort im Landkreis Peine – unter anderem der umstrittene Maximilian Krah, gegen den Ermittlungsverfahren wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche laufen. Der Bundestag hatte deswegen zuletzt im Februar Krahs Immunität aufgehoben, woraufhin Durchsuchungen im Umfeld des AfD-Manns stattfanden. Wahlkampf im Landkreis Peine Und Angela Rudzka ist in Lengede ebenfalls dabei. Der Grund dafür dürfte auf der Hand liegen: Die Bundestagsabgeordnete kandidiert dieses Jahr bei der Kommunalwahl und will Peiner Landrätin werden. Offenbar musste das Landhaus Lengede unter anderem wegen dieser Gästeliste jetzt einiges an Kritik einstecken und habe laut eigenen Angaben sogar Drohungen und Stornierungen erhalten.

VIA REGIONALHEUTE. AfD-Größen zu Gast: Dieses Hotel rechtfertigt sich

Propaganda im Irankrieg – Mit den eigenen Waffen geschlagen

Mit KI-Clips im Lego-Stil erreichen iranische Botschaften ein Millionenpublikum. Die Machart zeigt ein tiefes Verständnis amerikanischer Popkultur. US-Präsident Donald Trump beugt sich über die Epstein-Akten. Auf seiner Stirn stehen Schweißperlen. Neben ihm steht Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, beide als Lego-Figuren, mit starrem Lachen. Hinter ihnen ein roter Teufel mit einem Kelch in der Hand. Kurz darauf hebt eine Rakete mit amerikanischer Flagge ab. Die Szene soll vom Beginn des Irankrieges erzählen. Explosionen folgen, Städte brennen. Eine Hand drückt einen roten Knopf. In einer Kommandozentrale stehen iranische Offiziere um eine Karte. Dann kippt das Geschehen. Raketen und Drohnen schlagen in Städten am Golf und in Israel ein. Die Ölpreise steigen. Amerikanische Soldaten kehren in Särgen zurück. Die Videos erreichen ein Millionenpublikum Die Botschaft dieser Videos ist eindeutig. Wer Iran angreift, wird verlieren. Die Clips verbreiten sich rasant im Netz und erreichen ein Millionenpublikum. Seit Wochen kursieren sie in sozialen Medien, oft unterlegt mit eingängigen Rap-Songs. Auch regierungsnahe iranische Medien teilen die Videos. Sie wirken spielerisch und unwirklich. Tatsächlich sind sie Teil einer gezielten Erzählung. „Die politischen Botschaften in den Videos sind ebenso unverblümt und karikaturhaft wie die kantigen Lego-Figuren“, schreibt das US-amerikanische Magazin The New Yorker. In einem Artikel rekonstruiert das Blatt, wie ein Animationsstudio die Videos mithilfe von künstlicher Intelligenz erstellt hat. Unter dem Namen „Explosive Media“ veröffentlichte der Kanal auf Youtube schon vor dem Krieg politische Clips mit antiwestlicher Stoßrichtung. Kaum jemand sah sie. Erst mit den Lego-Figuren erreicht die Gruppe ein Massenpublikum. Dass diese Clips so schnell ein Publikum finden, hat auch mit der Art zu tun, wie Kriege heute erzählt werden. Konflikte lassen sich nahezu in Echtzeit verfolgen. Auch der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Produktion von Videos gehört längst zur psychologischen Kriegsführung. Studio kennt die amerikanische Popkultur „Menschen wenden sich teilweise von einigen der realen Konfliktinhalte ab und suchen nach etwas, das das Geschehen schnell verdichten kann“, sagt der Experte Moustafa Ayad dem US-Magazin Wired. „Genau das leisten diese Lego-Videos.“ Sie zeigen die iranische Perspektive und greifen zugleich die politische Unzufriedenheit in den USA auf. Dem Magazin zufolge hat „Explosive Media“ ein tiefes Verständnis amerikanischer Popkultur. Verbreitet werden die Clips auch durch offizielle Kanäle, etwa von Irans diplomatischen Vertretungen. Auch staatsnahe iranische und russische Medien teilen sie, ebenso Influencer mit Verbindungen zu den mächtigen Revolutionsgarden und großer Reichweite. Dennoch beteuert die in Iran ansässige Gruppe in mehreren Interviews, nicht mit der Führung in Teheran verbunden zu sein. Die BBC will aber einen der Macher gesprochen haben, der zugab, dass das iranische Regime ein „Kunde“ des Studios „Explosive Media“ sei.

via taz: Propaganda im Irankrieg Mit den eigenen Waffen geschlagen

siehe auch: Iranischer AI-Spott Vom Trigger zum Ohrwurm Im Lego-Animationsstil das Weiße Haus verspotten: Im Netz verbreiten sich iranische Videos mit politischen Botschaften fürs westliche Publikum. Triggern war das Zauberwort des vergangenen Jahrzehnts. Ohne starke Affekte keine Reaktion, ohne Reaktion keine Sichtbarkeit. Dieses Prinzip hat sich so tief in die Logik sozialer Medien eingeschrieben, dass es längst auch für politische Propaganda professionalisiert wurde. Die US-amerikanischen „Meme Warriors“ setzten dabei bislang auf Masse: so viel Slop produzieren, dass sich einige wenige starke Inhalte schon durchsetzen werden. Auf den Kanälen des Weißen Hauses kursierten seit Trumps zweiter Präsidentschaft unzählige KI-Videos – von ASMR-Deportationen über „Trump Gaza“ bis hin zu einem jüngeren viralen Video, in dem iranische Bowlingkegel schwungvoll von einer US-Kugel abgeräumt werden. Strike! Doch eine gewisse Übersättigung hat sich eingestellt. Und die bemerkenswerteste, wenn auch bedrohlichste Antwort darauf kommt nicht aus Washington, sondern aus Teheran. Propaganda mit Lego-Gesicht Die im Netz gerne so genannten „Lego Diss Tracks“ von @AkhbarEnfejari sind vollständig mit KI produziert und werden auf allen Plattformen verbreitet. Von Youtube und Instagram wurden sie bereits gesperrt. Im Lego-Animationsstil vermitteln sie meist in längeren, erzählerischen Filmen politische Botschaften: Lego-Iraner freuen sich über Raketen, die auf Tel Aviv zufliegen. Der Krieg gegen Iran wird als Ablenkung von den Epstein-Files dargestellt, während man die iranischen Militäraktionen zur Rache erklärt: für das Leid der amerikanischen Ureinwohner, der vietnamesischen Zivilbevölkerung, der Palästinenser in Gaza. Das macht schon deutlich: Adressiert werden damit gezielt westliche Zuschauer – Pro-Palestine-Aktivisten, Verschwörungsgläubige, Trump-Kritiker. Was diese Videos von bisherigem Propaganda-Slop unterscheidet, ist nicht allein der Aufwand – laut einem Interview des Tech-Journalisten Kyle Chayka arbeitet das Produzententeam mindestens 24 Stunden an einem einzigen zweiminütigen Clip (das ist im Zeitalter von KI und der extrem beschleunigten Reaktionskultur erstaunlich lang). Es ist das Format selbst. Die Videos wirken nicht wie Propagandafilme, die mit Musik unterlegt sind, sondern wie Musikvideos mit Propaganda-Inhalt. Die ebenfalls mit KI-Unterstützung produzierte Musik, meist Rap, strahlt Härte, Trotz, Selbstermächtigung aus. In Reaction-Videos sieht man dann Menschen mitwippen, mitsingen – manchmal wegen, manchmal trotz des politischen Inhalts. Wie man es sonst von BTS oder Taylor Swift kennt, gibt es für die Videos Teaser, die Vorfreude, Spekulationen und Hypes erzeugen sollen, aufwendige Ikonografien mit präzise ausgewählten Anspielungen.

Kontochaos bei der AfD in Stuttgart – Knapp 40.000 Euro verschwunden – Parteispitze beruft Kreisvorstand ab

Knapp 40.000 Euro sollen im Stuttgarter AfD-Kreisverband verschwunden sein. Der Landesvorstand greift hart durch: Der gesamte Kreisvorstand wird abberufen, mit sofortiger Wirkung.          Link kopiert Wegen finanzieller Ungereimtheiten hat der Landesvorstand der AfD den kompletten Vorstand des Kreisverbands Stuttgart abberufen. Grund seien „erhebliche organisatorische und finanzielle Klärungsbedarfe“, teilte der Landesvorstand in Stuttgart mit.  Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen erfuhr, sollen 39.200 Euro auf dem Konto im Kreisverband Stuttgart verschwunden sein. Es habe „merkwürdige Überweisungen“ gegeben. Demnach informierte der Kreisvorstand die Polizei. Diese ermittle wegen Betrugsvorwürfen – die Polizei Stuttgart bestätigte das zunächst nicht. Dem Kreisvorstand wird intern nach dpa-Informationen vorgeworfen, dass niemand das Parteikonto laufend kontrolliert habe. Man habe zunächst nach Aufkommen der Ungereimtheiten auf die Mitwirkungspflicht des Kreisvorstands gesetzt

via StN: Kontochaos bei der AfD in Stuttgart Knapp 40.000 Euro verschwunden – Parteispitze beruft Kreisvorstand ab

siehre auch: Notvorstand eingesetzt Fehlende Gelder und Kontochaos bei der AfD: Parteispitze beruft Stuttgarter Kreisvorstand ab Knapp 40.000 Euro sollen im Stuttgarter AfD-Kreisverband verschwunden sein. Nun entmachtet der Landesvorstand den Kreisvorstand. Doch es gibt auch Kritik an dieser Maßnahme. Wegen finanzieller Ungereimtheiten hat der Landesvorstand der AfD den kompletten Vorstand des Kreisverbands Stuttgart abberufen. Das hat Co-Landeschef Markus Frohnmaier dem SWR bestätigt. Grund seien “erhebliche organisatorische und finanzielle Klärungsbedarfe”, teilte der Landesvorstand in Stuttgart mit.  Co-Landeschef der AfD spricht von “einmaligem Vorgang” Wie der SWR aus Parteikreisen erfuhr, sollen mehrere 10.000 Euro auf dem Konto des Kreisverbands Stuttgart verschwunden sein. Laut Frohnmaier ein “einmaliger Vorgang”, den man aufklären wolle. Es werde Strafanzeige gestellt. Der Kreisvorstand selbst war für den SWR zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Gericht bestätigt Verbot von rechtsextremer Sekte Artgemeinschaft

Die Artgemeinschaft wurde 2023 als verfassungsfeindlich verboten. In ihrer Klage dagegen berief sie sich auf Religionsfreiheit und ist damit nun gescheitert. Die 2023 verbotene rechtsextreme Gruppierung Artgemeinschaft bleibt verboten: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat eine Klage der Gruppe gegen das Verbot abgewiesen. Die Artgemeinschaft richte sich gegen die Verfassung, teilte das Gericht mit. Die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte die Gruppierung 2023 als Verein verboten, weil die Artgemeinschaft sich gegen Verfassung und Völkerverständigung richte. Faeser bezeichnete die Gruppierung damals als »sektenartige, zutiefst rassistische und antisemitische Vereinigung.« Nach Argumentation des Bundesinnenministeriums nimmt die »Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung«, wie die Gruppe vollständig heißt, eine kämpferisch-aggressive Haltung ein und missachtet die Menschenwürde in grober Art und Weise. Als rassistisch wertete das Ministerium den von der Gruppe propagierten »Artglauben«, etwa den Glauben an eine angebliche »nordische« Art, während anderen ethnischen Gruppen feindlich begegnet werde. (…) Zudem greift die Gruppe nach Darstellung des Gerichts auf das Gesellschaftsmodell des Nationalsozialismus zurück und ist mit Akteuren des rechtsextremen Spektrums vernetzt. Bei zahlreichen Mitgliedern sei eine »Vielzahl« von Nazi-Devotionalien gefunden worden, etwa »großformatige Hakenkreuzfahnen« sowie Weihnachtsbaumschmuck mit Hakenkreuzen. Zwar stufte auch das Gericht die Gruppe als Weltanschauungsgemeinschaft ein. Allerdings ließen sich ihre Glaubenssätze nicht auf dem Boden des Grundgesetzes verwirklichen, sagte der Vorsitzende Richter Ingo Kraft. Auch solche Gemeinschaften müssten ihre Angelegenheiten innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes ordnen und verwalten, führte das Gericht aus. Ermittlungen gegen Umfeld der Sekte verzögerten Urteil Die Artgemeinschaft wurde 1951 gegründet, der zugehörige Verein 1957. Die Gruppe bezeichnet sich als »größte heidnische Gemeinschaft Deutschlands«, spricht von der »Erhaltung und Förderung unserer Menschenart« als »höchstem Lebensziel« und fordert »Wehrhaftigkeit bis zur Todesverachtung gegen jeden Feind von Familie, Sippe, Land, Volk, germanischer Art und germanischem Glauben«. Geprägt wurde die Gruppe unter anderem vom langjährigen NPD-Funktionär Jürgen Rieger, der den zugehörigen Verein 20 Jahre lang führte.

via zeit: Gericht bestätigt Verbot von rechtsextremer Sekte Artgemeinschaft