Vor dem Spiel gegen Stuttgart setzen die Verantwortlichen des FC St. Pauli ein ganz deutliches Zeichen für Toleranz und Diversität. Der FC St. Pauli hat die Bühne des Bundesligaspiels gegen den VfB Stuttgart für eine Botschaft an die AfD genutzt. Klubpräsident Oke Göttlich zeigte im Interview mit Sky vor dem Anpfiff am Samstagnachmittag einen gelben Sticker mit der Aufschrift “Björn Höcke ist 1 Nazi” in die Kamera, in der Halbzeitpause hatte auch Ex-Spieler Michel Dinzey einen solchen Aufkleber dabei. “Ich habe euch hier etwas mitgebracht”, begann Göttlich das Gespräch. Sky-Moderator Michael Leopold wollte den Fokus auf das Sportliche legen, Göttlich fuhr aber fort: “Wir wollen sportlich das Fundament dafür legen, dass wir zum Beispiel eine rechtsextreme Partei im Bundestag haben und uns dagegen aussprechen. Dafür steht dieser Verein, dafür steht diese Community, das ist uns wichtig. Und dafür kämpfen wir auf dem Feld und daneben.”
siehe auch: Live im TV: St. Pauli-Präsident Göttlich mit Botschaft an die AfD. Vor der Partie um den Klassenerhalt teilte St. Paulis Vereinspräsident Oke Göttlich bei Sky eine deutliche Botschaft an die AfD, die am Freitag vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wurde. „Ich habe euch hier etwas mitgebracht“, sagte der 49-Jährige zu Beginn eines Interviews und hielt in Bezug auf den Chef des thüringischen AfD-Landeseverbandes einen Sticker mit der Aufschrift „Björn Höcke ist 1 Nazi“ in die Kamera. Danach fügte er in deutlichen Worten hinzu: „Wir wollen sportlich das Fundament dafür legen, dass wir zum Beispiel eine rechtsextreme Partei im Bundestag haben und uns dagegen aussprechen. Dafür steht dieser Verein, dafür steht diese Community, das ist uns wichtig. Und dafür kämpfen wir auf dem Feld und daneben.“ Auch Ex-St. Pauli-Profi Michél Dinzey, der bei Sky als Experte zu Gast ist, zeigte den Sticker vor dem Anpfiff in die Kamera, wenn auch etwas subtiler: Er hielt mit gemeinsam mit seinem Notizblock mehr oder weniger auffällig in die Kamera
Ukrainische Geheimdienste berichten von einer perfiden Kriegstaktik des Kreml. Die Opfer wissen bis zu ihrem Tod nicht, was sie eigentlich tun. Immer wieder kam es in den vergangenen Monaten zu mysteriösen Selbstmordattentaten in der Ukraine. Dahinter steckt offenbar eine Taktik des russischen Militärgeheimdienstes GRU – in der Kinder eine zentrale Rolle spielen. Der Geheimdienst wirbt gezielt Ukrainer am Rande der Gesellschaft an und wirbt mit leicht verdientem Geld, wie das “New Lines Magazine” berichtet. Unter russischer Aufsicht müssen die Angeworbenen demnach eine Bombe bauen und werden für einen Botengang zu ukrainischen Rekrutierungszentren oder Militäreinrichtungen geschickt. Kommen sie dort an, zünden russische Agenten die Bombe aus der Ferne – ohne dass die Boten eingeweiht wurden. Russland wirbt gezielt Kinder für Selbstmordattentate an In jüngerer Vergangenheit ist Russland offenbar auch dazu übergegangen, speziell Kinder für diese Todesmissionen zu gewinnen. Der Erstkontakt erfolgt meist über Telegram, eine russische Messenger-App, die auch in der Ukraine weit verbreitet ist. Liubov Tsybulska, eine ukrainische Expertin für russische hybride Kriegsführung, sagte “New Lines”: “Fast alle Kinder in der Ukraine nutzen Telegram.” Sie erklärte, es habe bereits Hunderte solcher Vorfälle gegeben, nur ein Bruchteil davon tauche letztlich in den Nachrichten auf. In ein Fünftel der Anschläge sollen Kinder verwickelt sein. Es sei “eine unglaublich finstere und heimtückische Taktik, aber leider sehr effektiv”. Mehrere Vorfälle mit ukrainischen Kindern Ein Vorfall hatte sich im März im westukrainischen Iwano-Frankiwsk ereignet. Ein 15- und ein 17-Jähriger hatten mit einem russischen Betreuer eine Bombe gebaut, nachdem sie mit der Aussicht auf “leichtes Geld” gelockt worden waren. Im Anschluss wurden sie laut “New Lines” in die Nähe eines Bahnhofs geschickt. Der Sprengsatz explodierte dann mittels GPS-Ortung und Fernzündung. Der 17-Jährige starb sofort, der 15-Jährige kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Im österreichischen Maria Alm soll ein Mann eine 34-jährige Deutsche erschossen haben – seine ehemalige Lebensgefährtin. Der Tatverdächtige konnte der Polizei zufolge fliehen, nun läuft eine Großfahndung. In Maria Alm in Österreich soll ein Mann eine 34-jährige Deutsche in der Nacht zu Samstag auf offener Straße getötet haben. Das berichten mehrere lokale Medien. Demnach handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um den ehemaligen Lebensgefährten der Frau. Ein Sprecher der Polizei sagte dem Sender ORF, dass die beiden sich auf einem Parkplatz getroffen hätten. »Das Opfer hat sich laut ersten Angaben an dem öffentlichen Ort mit ihrem Ex-Lebensgefährten getroffen. Bei dem Gespräch zwischen den beiden kam es dann zur Schussabgabe.« Die Frau war demnach mit Begleitung zu dem Treffen gekommen, die in einem Pkw gewartet und dann die Einsatzkräfte alarmiert hatte. Der 32-Tatverdächtige flüchtete den Angaben zufolge in unbekannte Richtung. Dem ORF zufolge hat das Landeskriminalamt nun die Ermittlungen aufgenommen. Die Einsatzkräfte suchen demnach in einer großangelegten Fahndung im Pinzgau und den umliegenden Grenzgebieten nach dem Tatverdächtigen. Nähere Angaben zu einem möglichen Motiv und zum genauen Tathergang machte die Polizei nicht.
AfD-Mitglieder im Staatsdienst müssen in einigen Bundesländern mit einer Überprüfung rechnen, nachdem der Verfassungsschutz die Partei als gesichert rechtsextrem eingestuft hat. Das betrifft etwa Polizisten. Etliche Disziplinarverfahren wegen Extremismusverdachts laufen bereits. Nach der Neubewertung der AfD durch den Verfassungsschutz stellt sich für die Bundesländer die Frage, wie sie mit Parteimitgliedern im Staatsdienst umgehen sollen. Hessen und Bayern kündigten bereits an, AfD-Mitglieder im Staatsdienst überprüfen zu wollen. Es werde geprüft, inwieweit die Einstufung „Auswirkungen auf AfD-Mitglieder und Funktionäre im öffentlichen Dienst hat“, sagte Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) der „Bild“ vom Samstag. „Unsere Mitarbeiter in Polizei und Verwaltung müssen die Gewähr dafür bieten, dass sie jederzeit für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung eintreten.“ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte sich ähnlich geäußert. „Wir müssen auch prüfen, welche Konsequenzen diese Einstufung für die Tätigkeit von AfD-Mitgliedern im öffentlichen Dienst haben muss“, sagte er ebenfalls der „Bild“. Niedersachsens CDU-Chef Sebastian Lechner hält es zudem wie Herrmann für notwendig, die AfD-Finanzierung in den Blick zu nehmen. „Die Innenministerkonferenz sollte aber jetzt sorgfältig einen Antrag auf Entzug der Parteienfinanzierung prüfen. Rechtsextreme und verfassungsfeindliche Propaganda aus Steuermitteln zu finanzieren, finde ich unerträglich“, sagte Lechner. Umstritten ist unter den Innenministern ein mögliches Verbotsverfahren, das Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung auf den Weg bringen könnten. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) sagte der „Bild“: „Die Einleitung eines Verbotsverfahrens ist die logische Konsequenz aus dieser Entscheidung und muss nun konsequent als Nächstes angegangen werden.“ (…) Nach einem Medienbericht läuft in den Bundesländern derzeit bereits gegen mindestens 193 Polizeibeamte Disziplinarverfahren oder Ermittlungen wegen Verdachts auf eine rechtsextremistische Gesinnung oder Verschwörungsideologie. Die tatsächliche Zahl werde wohl noch deutlich höher liegen, da Nordrhein-Westfalen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern keine eindeutigen Zahlen geliefert hätten, berichteten der Sender RTL und das Magazin „Stern“ unter Berufung auf eine eigene Abfrage bei den Innenministerien der 16 Bundesländer. Ob es sich bei den Betroffen aber tatsächlich um AfD-Mitglieder handelt, wurde nicht genannt.
siehe auch: Einstufung als „rechtsextremistisch“: Hessen und Bayern wollen Folgen für AfD-Mitglieder im Staatsdienst prüfen Dürfen Polizisten und Verwaltungsmitarbeiter nach der Entscheidung des Verfassungsschutzes noch in der AfD sein? Zwei Bundesländer wollen das unter die Lupe nehmen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat die gesamte AfD am Freitag nach mehrjähriger Prüfung als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Die Bundesländer Hessen und Bayern wollen überprüfen, ob dies Konsequenzen für Parteimitglieder in ihrem Staatsdienst hat. Zudem geht es neben der Frage eines möglichen AfD-Verbotsverfahrens nun auch um die Parteienfinanzierung. Es werde geprüft, inwieweit die Einstufung „Auswirkungen auf AfD-Mitglieder und Funktionäre im öffentlichen Dienst hat“, sagte Hessens Innenminister Roman Poseck der „Bild“. „Unsere Mitarbeiter in Polizei und Verwaltung müssen die Gewähr dafür bieten, dass sie jederzeit für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung eintreten“, so der CDU-Politiker; Droht AfD-Mitgliedern im Staatsdienst jetzt die Entlassung? Der Verfassungsschutz hat die gesamte Partei als rechtsextremistisch eingestuft. Das könnte Parteimitglieder, die im öffentlichen Dienst tätig sind, in Schwierigkeiten bringen. Angesichts der Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch fordert der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter ein entschlossenes Vorgehen gegen Mitglieder der Partei, die im öffentlichen Dienst beschäftigt sind. Der Verfassungsschutz sei das Frühwarnsystem für die freiheitlich-demokratische Grundordnung (FDGO). „Deshalb könnte und sollte die Hochstufung der Partei Auswirkungen auf Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst haben, denn eine Mitgliedschaft in der AfD ist damit nicht vereinbar“, sagte Kiesewetter dem Handelsblatt. Staatsbedienstete sollten die FDGO und die Gesellschaft schützen und nicht zur Aushöhlung der Demokratie beitragen. „Im Einzelfall müsste deshalb eine Entlassung aus dem Dienst erfolgen.“ In Hessen und Bayern könnten bereits die ersten Maßnahmen vollzogen werden. Es werde geprüft, inwieweit die Einstufung „Auswirkungen auf AfD-Mitglieder und Funktionäre im öffentlichen Dienst hat“, sagte Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) der „Bild“-Zeitung. „Unsere Mitarbeiter in Polizei und Verwaltung müssen die Gewähr dafür bieten, dass sie jederzeit für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung eintreten.“ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) äußerte sich ähnlich.
Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa spricht über den wachsenden Wählerzuspruch für die AfD. Die Gedankenspiele von Jens Spahn zum künftigen Umgang mit der Partei kritisiert er. Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, hat die Union vor einem neuen Umgang mit der AfD bei parlamentarischen Abläufen und Funktionen im neuen Bundestag gewarnt. „Jede weitere Öffnung nach rechts würde den Niedergang der CDU beschleunigen und der AfD zum Sieg bei der nächsten Bundestagswahl verhelfen“, sagte Güllner im Interview mit dem Handelsblatt. Scharfe Kritik äußerte er an den Überlegungen des designierten Unionsfraktionschefs Jens Spahn (CDU), die AfD wie andere Oppositionsparteien zu behandeln. „Angesichts der Sorgen der Menschen waren Spahns Äußerungen zum Umgang mit der AfD völlig unnötig und unangebracht“, sagte Güllner. Sie seien von vielen „als Anbiederung und Öffnung an die AfD verstanden worden“ und hätten, wie die aktuellen Umfragen zeigen, eindeutig der AfD genutzt und der Union geschadet. „Es ist jetzt ganz wichtig, dass diejenigen, die mit einer Normalisierung der AfD liebäugeln, davon die Finger lassen“, betonte Güllner. Es müsse darum gehen, sich „ganz hart“ von der AfD abzugrenzen. Die AfD hat bei der Bundestagswahl ein Ergebnis von 20,8 Prozent erzielt. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage kommt die Partei auf 26 Prozent, während CDU und CSU bei 24 Prozent stehen. In anderen Umfragen steht die Union wieder vor der AfD,
Knoxville News Sentinel Show Caption Federal prosecutors charged a Tullahoma man suspected of starting the fire that destroyed part of the historic Highlander Center six years ago. An FBI agent says in court documents Regan Prater extensively participated in neo-Nazi online group chats and shared a symbol that was found spraypainted at the fire scene. Some of these connections led to his arrest after a tipster alerted authorities. Prosecutors say Prater, who was imprisoned for starting a separate fire in Tennessee, started the blaze that burned the center’s administrative building on March 29, 2019. The Highlander Center has a long history of training civil rights activists at its two locations, and hosted visits by Martin Luther King Jr. and Rosa Parks. The tipster described details Prater shared in a chat, and investigators said those details were not made public.
TikToker and social worker Jess Britvich explained in a viral video what “slippery slope” alt-right “rabbit holes” women should be aware of to avoid indoctrination. Anyone who decides to participate in the dating scene should understand that amongst their dating options will be some people with narcissistic or abusive tendencies. Common red flags among these dating options are isolating their partner from their friends and family, as well as belittling them in subtle ways and convincing them of their mode of thinking. This isn’t just true of dating. It’s also true of politics and what people might do to try to win people over to their side. TikToker and social worker Jess Britvich explained in a recently viral video that this phenomenon started with young, usually single, and usually isolated men. They would be targeted for their solitude, and in their vulnerable state, they’d be introduced to problematic, sometimes misogynistic, sexist, or racist beliefs that they’d be less likely to refute without a support group to act as a sounding board. Some of the most widespread examples she’s seeing fall under “traditional wife” or “tradwife” content, “skinnytok,” “feminine energy,” and even “girl math.” Not all of this content is bad or problematic, but the social worker points out that it becomes a slippery slope as alt-right influencers are now creating videos that fall under these content umbrellas and are using them to subtly indoctrinate women. In the process of teaching women they’re not good enough and making them feel more vulnerable, these influencers can then push these viewers to strive to be more like traditional wives, to be “skinnier” and “healthier,” or to be more “feminine,” including being more submissive to their partners, less independent, and more “trusting” of the male figures in their lives.