AfD Kreisverband akzeptiert Wahlausschluss in Jüchen

In Jüchen hat der Wahlausschuss der Stadt jetzt entschieden, die AfD-Liste für die Kommunalwahl wegen Formfehlern zurückzuweisen. Damit kann die AfD in Jüchen nicht mehr an der Kommunalwahl teilnehmen. Der Kreisverband akzeptiert diese Entscheidung. Der Wahlausschuss folgt damit der Empfehlung der Verwaltung Jüchens. Grund für die Entscheidung ist ein Formfehler bei der eingereichten Kandidatenliste. Demnach ist die Liste nicht vom zuständigen Kreisvorstand, sondern vom Bezirksvorstand unterschrieben worden. Außerdem soll die Partei zu kurzfristig zur Wahlversammlung für die Kandidatenliste eingeladen haben. Nach Angaben der Stadt war der AfD-Kreisvorstand nicht bereit, den Formfehler durch die eigene Unterschrift zu bereinigen.

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„#Tabubruch“ auf AfD-Sommerfest bringt #FDP und #CDU in Erklärungsnot – #brandmauer

Nach dem Eklat um das AfD-Sommerfest betonte ein Pressesprecher der FDP die Rolle der FDP-Politikerin Sandy van Baal: „Die Landtagsabgeordnete Sandy van Baal ist seit Ende April bereits nicht mehr Mitglied der FDP-Fraktion. Es war somit kein Mitglied der Parlamentarischen Gruppe der FDP bei der Veranstaltung anwesend.“ Mit dem Austritt von van Baal verlor die FDP im April ihren Status als Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Mitglied der Partei blieb die Fraktionslose jedoch. Bei dem Sommerfest der AfD in Mecklenburg-Vorpommern feierten auch eine Landtagsabgeordnete, die FDP-Mitglied ist, und ein CDU-Politiker mit. Bilder, die der AfD-Fraktionsvorsitzende im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns, Nikolaus Kramer, auf Facebook teilte, zeigen: Thomas Diener (CDU) und Sandy van Baal (FDP) sitzen bei dem AfD-Sommerfest am 4. Juli neben dem Rechtsaußen-Mann. Landtagsabgeordnete anderer Parteien sind schockiert. Auf dem Bild zu sehen sind außerdem die AfD-Landtagsabgeordneten Jens Schulze-Wiehenbrauk, Horst Förster und Michael Meister. Auf Instagram löschte Kramer das Bild laut der Ostsee Zeitung kurz nach der Veröffentlichung wieder, doch auf Facebook blieb es online. Im Landtag war Kramer immer wieder aufgefallen. Wie der Spiegel berichtete, hatte der Greifswalder 2018 mehrfach das N-Wort genutzt und 2024 einem SPD-Abgeordneten vorgeworfen, er wolle Kramer und die AfD in ein „Internierungslager“ stecken, wenn er könne. Der AfD-Politiker ruderte später zurück und unterschrieb eine Unterlassungserklärung. Im Juni erinnerte Kramer auf Facebook an die Sommersonnenwende als angebliche deutsche Tradition. Der Tag wird besonders in rechtsextremen und völkischen Szenen, die sich in eine Tradition mit den Germanen stellen, groß gefeiert. Es ist anzunehmen, dass der AfDler auch Verbindungen in andere rechtsextreme Gruppierungen hat. Laut NDR beschäftigte der Kramer Daniel Fiß, den ehemaligen stellvertretenden Bundesvorsitzenden der „Identitären Bewegung“ (IB) als persönlichen Referenten.

via fr: „Tabubruch“ auf AfD-Sommerfest bringt FDP und CDU in Erklärungsnot

siehe auch: Ärger in Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Politiker und FDP-Abgeordnete nach Besuch bei AfD-Sommerfest in der Kritik Eine FDP-Landtagsabgeordnete und ein CDU-Politiker nehmen am AfD-Sommerfest in Mecklenburg-Vorpommern teil. Aus SPD und Linke hagelt es Kritik. Nach einem Besuch beim AfD-Sommerfest in Mecklenburg-Vorpommern stehen ein CDU-Politiker und eine FDP-Landtagsabgeordnete massiv in der Kritik. Thomas Diener (CDU) und Sandy van Baal (FDP) sind auf einem Foto zu sehen, das AfD-Landesfraktionschef Nikolaus Kramer am 5. Juli auf Facebook geteilt hatte. (…) Der Generalsekretär der SPD Mecklenburg-Vorpommern, Julian Barlen, sprach angesichts des Besuchs der beiden Abgeordneten von einem Tabubruch. „Wenn es eines Beweises bedurfte, dass CDU und FDP ihre Abgrenzung zur AfD krachend einreißen, dann war es dieser“, zitiert ihn der „Spiegel“. Der Linkenpolitiker Michael Noetzel bezeichnete Diener und van Baal demnach als „Steigbügelhalter der extremen Rechten“.

siehe dazu auch: „#Steigbügelhalter der extremen Rechten“ – CDU-Abgeordneter und FDP-Frau feiern mit AfD Sommerfest im Schloss bei #Teterow – #braunzone. Ein mittlerweile offenbar gelöschter Post in sozialen Medien sorgt für Wirbel in der MV-Politik. Das Foto zeigt die beiden Parlamentarier Thomas Diener (CDU) und Sandy van Baal (FDP) beim geselligen Beisammensein mit der AfD-Fraktion. (…) Ein mittlerweile offenbar gelöschter Post von AfD-Fraktionschef Nikolaus Kramer in sozialen Medien sorgt jetzt für Wirbel in der MV-Politik. Das Foto, das der OZ vorliegt, zeigt neben den AfD-Landtagsabgeordneten Jens Schulze-Wiehenbrauk, Horst Förster und Michael Meister auch den CDU-Parlamentarier Thomas Diener und die Abgeordnete Sandy van Baal (FDP) bei der gemeinsamen Feier. CDU und die Liberale auf dem Weg zu einer künftigen parlamentarischen Kooperation mit der AfD? Oder nur eine harmlose Feier? Für den innenpolitischen Sprecher der Linksfraktion im Landtag, Michael Noetzel, jedenfalls steht fest: „Das tut schon fast weh, mitanzusehen, wie sich Mitglieder von CDU und FDP selbst zu Steigbügelhaltern der extremen Rechten degradieren.“

Verfassungstreue im Staatsdienst – Rhein­land-Pfalz will keine AfD-Mit­g­lieder mehr ein­s­tellen – #KickThemOut

Wer in Rheinland-Pfalz in den öffentlichen Dienst will, muss künftig erklären, keiner extremistischen Organisation anzugehören. Auch die AfD steht auf der Liste – und deren Mitglieder damit potenziell auf dem Abstellgleis für staatliche Jobs. Es ist ein Satz, der wie eine Formsache klingt – und doch zur scharfen Klinge im Einstellungsverfahren wird: Rheinland-Pfalz führt eine schriftliche Erklärung zur Verfassungstreue ein. Wer dort künftig in den Staatsdienst will, muss unterschreiben, dass er keiner extremistischen Organisation angehört und das in den letzten fünf Jahren auch nicht getan hat. Auf der zugrunde liegenden Liste solcher Organisationen steht ausdrücklich auch: die AfD. Innenminister Michael Ebling (SPD) kündigte die neue Praxis am Donnerstag in Mainz an. Die entsprechende Verwaltungsvorschrift zur Verfassungstreue von Beamten im Landesdienst sei verschärft worden. Sie solle aber nicht nur, wie der Wortlaut vermuten lässt, für Beamte gelten. Auch künftige Tarifbeschäftigte müssten so eine Erklärung bei der Einstellung abgeben. Wer nicht unterschreibt oder Zweifel an seiner Haltung zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht ausräumen kann, wird demnach nicht eingestellt. Was heißt “verfassungstreu”? Woran wird gemessen, ob jemand “verfassungstreu” ist? Grundlage ist eine Liste des rheinland-pfälzischen Verfassungsschutzes. Sie führt Organisationen auf, bei denen “hinreichend tatsächliche Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen” vorliegen. Auch die AfD wird auf dieser Liste stehen, wie Ebling ausdrücklich betonte. Die Partei werde beobachtet, einen gemäßigten Flügel gebe es nicht mehr – im Gegenteil: Die Radikalisierung schreite voran. Neu ist dabei: Bereits die bloße Mitgliedschaft in einem als Verdachtsfall geführten Verband – also noch vor einer gesicherten Einstufung – kann laut Ebling Zweifel an der Verfassungstreue begründen. Die neuen Regelungen sind Teil einer länger vorbereiteten Verschärfung: Das Innenministerium hat nach eigenen Angaben bereits vor der Hochstufung der AfD durch das Bundesamt für Verfassungsschutz begonnen, die rechtlichen Grundlagen zu überarbeiten. Für bereits eingestellte Mitarbeiter im öffentlichen Dienst könne die Mitgliedschaft in einer solchen gelisteten Organisation ein disziplinarrechtlich relevantes Dienstvergehen darstellen, so Ebling weiter. Entscheidend sei und bleibe der jeweilige Einzelfall. Bei nachgewiesenen Verstößen gegen die Verfassungstreuepflicht drohe die Entfernung aus dem Dienst. Für Beamte ist die Idee nicht neu Die Idee, gegen AfD-Mitglieder im Beamtendienst vorzugehen, ist nicht neu. § 7 Abs. 1 Nr. 2 Beamtenstatusgesetz (BeamtStG) verlangt, dass Bewerber “die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung einzutreten”. Diese Gewähr fehlt, wenn jemand Mitglied einer Organisation ist, die laut Verfassungsschutz als extremistisch gilt. Die AfD ist hier keine Ausnahme – ihre politische Repräsentanz schützt nicht vor beamtenrechtlichen Konsequenzen. Dass dieses sogenannte Parteienprivileg aus Art. 21 Grundgesetz dabei nicht greift, hat das Bundesverwaltungsgericht jüngst klargestellt. Es schützt die Partei als Organisation – nicht ihre Mitglieder

via lto: Verfassungstreue im Staatsdienst – Rhein­land-Pfalz will keine AfD-Mit­g­lieder mehr ein­s­tellen

siehe auch: Erstes Bundesland stellt keine AfD-Mitglieder mehr als Lehrkräfte ein – Bewerber müssen sich dazu (schriftlich) erklären. Nach der (ruhenden) Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ durch den Verfassungsschutz verschärft Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland seine Regeln für den öffentlichen Dienst: Künftig wird die Mitgliedschaft in der Partei dort als Hindernis für die Einstellung gewertet – betroffen sind vor allem Lehrkräfte. Die AfD wehrt sich lautstark. Aber auch andere Bundesländer prüfen Konsequenzen. „Wer sich in den Dienst dieses Staates stellt, muss jederzeit loyal zur Verfassung stehen, ohne Wenn und Aber“ – mit dieser klaren Ansage hat Rheinland-Pfalz’ Innenminister Michael Ebling (SPD) eine verschärfte Verwaltungsvorschrift zur Verfassungstreue vorgestellt. Bewerberinnen und Bewerber für den öffentlichen Dienst im Land – dazu zählen vor allem Lehrkräfte, aber auch Polizistinnen und Polizisten – müssen künftig schriftlich versichern, keiner extremistischen Organisation anzugehören. Das Land zählt die AfD nun explizit dazu; Rheinland-Pfalz stellt keine AfD-Mitglieder mehr ein Wer in Rheinland-Pfalz im öffentlichen Dienst arbeiten will, muss sich zur Verfassungstreue bekennen. Eine AfD-Mitgliedschaft widerspreche dem, sagt die Landesregierung. Das Bundesland Rheinland-Pfalz verwehrt AfD-Mitgliedern den Zugang zum öffentlichen Dienst. Wie Innenminister Michael Ebling (SPD) ankündigte, wird im Einstellungsverfahren künftig eine schriftliche Belehrung über die Verfassungstreue verpflichtend sein. Bewerberinnen und Bewerber für den öffentlichen Dienst müssen somit erklären, dass sie in den vergangenen fünf Jahren keiner extremistischen Organisation angehört haben.

Warum Rechtsextreme am Sonntag schwarze Kreuze aufstellen

Rechtsextreme rufen bundesweit zur „Aktion Schwarze Kreuze“ auf. Initiiert wurde die Kampagne von einem Berliner. Das ist das Ziel. Jugendliche, die unter dem Jubel Dutzender oberkörperfreier Schaulustiger einen Bademeister drangsalieren. Ein Mann, der eine Frau heftig ins Gesicht schlägt. Junge Männer, die sich gegenseitig mit Feuerwerkskörpern beschießen. All diesen Szenen aus einem Video der „Aktion Schwarze Kreuze“ haben eins gemein: Sie stellen Personen mit Migrationshintergrund dar. Und sie werden bewusst dafür verwendet, um gegen Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete zu mobilisieren. Am 13. Juli rufen daher Rechtsextreme bundesweit dazu auf, Hohlkreuze in Gedenken an die vermeintlich vergessen deutschen Opfer ausländischer Gewalt aufzustellen – auch in Berlin, aus der die Kampagne stammt. Die Idee: Selbst gebastelte, schwarz gefärbte Kreuze sollen in der Stadt im öffentlichen Raum platziert werden, wie an Ortseingangsschildern. Darauf zu lesen etwa die Namen der Opfer von Gewalttaten durch Personen mit migrantischer Geschichte. „Der Phantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt, solange sich die Aktion im gesetzlichen Rahmen bewegt“, heißt es in einem bundesweiten Aufruf. „Migration tötet“: Anzeigen wegen volksverhetzender Inhalte auf Kreuzen Die Ansage kommt nicht ohne Grund: Aus einer Antwort der brandenburgischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken geht hervor, dass im Falle von Holzkreuzen, die 2019 in Brandenburg mit der Aufschrift „Migration tötet“ aufgestellt wurden, Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt wurde – in einem aktuellen Beitrag im Telegram-Kanal „Aktion Schwarze Kreuze“ sind Kreuze mit selbiger Aufschrift zu sehen. Auch in anderen Jahren gab es immer wieder Berichte aus verschiedenen Bundesländern im Zusammenhang mit der jährlichen Aktion. In Bayern wurden 2024 Kreuze mit der Inschrift „Deutsche Opfer/ Fremde Täter“ gesichtet. Für Aufsehen sorgte außerdem ein Kreuz vor der Holocaust-Gedenkstätte Sachsenhausen im Jahr 2014. Seit diesem Jahr existiert die Kampagne, die vom rechtsextremen Berliner Rapper Patrick Killat alias „Villain051“ initiiert wurde. Killat tauchte im Verfassungsschutzbericht des Landes 2017 auf, gegen seine Band wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet. Der Rapper rief damals die „Aktion Schwarze Kreuze Deutschland“ aus, um den „angeblich tausenden Opfern zu gedenken, die seit 1990 durch Ausländer zu Tode gekommen sind“, wie es in einer Infobroschüre der Senatsinnenverwaltung hieß. Der über Facebook verbreitete Aufruf hatte Wirkung: In zahlreichen Städten tauchten schwarze Holzkreuze auf. Rechtsextreme Kampagne: Verbreitung von Vorurteilen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund Elf Jahre später erhält die Aktion weiterhin Unterstützung durch unterschiedliche rechtsextreme Organisationen, unter anderem von den Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der ehemaligen NPD – heute Die Heimat. Zudem wird die Aktion in englischer Sprache durch „Defend Europe“ beworben. Bei diesem handelt es sich laut Senatsinnenverwaltung „um einen Aktions- und Kampagnenslogan der in der Vergangenheit unter anderem von der ‚Identitären Bewegung‘ genutzt wurde“, wie eine Sprecherin der Senatsinnenverwaltung auf Anfrage erklärt.

via morgenpost: Warum Rechtsextreme am Sonntag schwarze Kreuze aufstellen

Oberbürgermeisterwahl – Leverkusener Rechtsextremer legt Widerspruch gegen Ausschluss ein

Der Wahlausschuss hatte seine Eignung als potenzieller Oberbürgermeister infrage gestellt. Erwartungsgemäß hat der Opladener Rechtsextreme und Anwalt, Markus Beisicht, Widerspruch gegen die Entscheidung des Leverkusener Wahlausschusses eingelegt; der Ausschuss hatte beschlossen, ihn nicht zur Wahl fürs Oberbürgermeisteramt zuzulassen. In einem 19-seitigen Bericht des Verfassungsschutzes kommen die Beamten zu dem Schluss, dass der Kandidat vom rechtsextremen „Aufbruch Leverkusen“ verfassungsfeindliche Ziele verfolgen könnte, wenn er zum Oberbürgermeister gewählt würde.

via ksta: Oberbürgermeisterwahl Leverkusener Rechtsextremer legt Widerspruch gegen Ausschluss ein

LG Leipzig stellt Verfahren ein Rechts­ex­t­re­mistin Lie­bich ent­geht wei­terer Haft­strafe

Die Rechtsextremistin Marla-Svenja Liebich muss nach einer Auseinandersetzung während einer Demo gegen Corona-Maßnahmen nicht in Haft. Das LG Leipzig hat das Verfahren eingestellt. Ins Gefängnis muss sie wegen einer anderen Sache trotzdem. Fast fünf Jahre nach einer Auseinandersetzung mit einem Reporter bei einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Leipzig ist das Verfahren gegen die Rechtsextremistin Marla-Svenja Liebich vorläufig eingestellt worden. Die 54-Jährige musste sich mit drei Mitangeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung in dem Berufungsverfahren vor dem Landgericht (LG) Leipzig verantworten. Auflagen wurden Liebich vom Gericht nicht erteilt. Erst vor anderthalb Monaten war Liebich vom Oberlandesgericht (OLG) Naumburg in Sachsen-Anhalt wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten rechtskräftig verurteilt worden. Im vorliegenden Fall hatte das Amtsgericht Leipzig Liebich 2023 – damals noch als Sven Liebich – wegen gefährlicher Körperverletzung zu sieben Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt. Die drei mutmaßlichen Mittäter, darunter eine Frau, erhielten Bewährungsstrafen. Alle vier hatten gegen das Urteil Berufung eingelegt. LG: Geschehen bei Demo war unübersichtlich  In dem Berufungsverfahren hatte der Vorsitzende Richter zuvor den rechtlichen Hinweis gegeben, dass auch eine Verurteilung in einem minderschweren Fall infrage käme.

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#Querdenker-Veranstaltung in #Werne – Großflächige #Plakate vor der City Mall

An der Werne City Mall hingen am Freitag plötzlich mehrere Schriftzüge von Corona-Leugnern. Die Querdenker-Veranstaltung wurde von Michael Schele organisiert. (…) Wer am Freitag (11. Juli) von dort in Richtung Werne City Mall und Innenstadt ging, der sah viele Banner an den Zäunen hängen, mit Sprüchen wie beispielsweise: „Eine echte Corona-Pandemie gab es nie!“ Diese waren Teil einer Querdenker-Veranstaltung, die von einem der führenden Köpfe der Bewegung, Michael Schele aus Hagen, organisiert wurde. Der DJ war schon in der Vergangenheit oft Teil der Querdenker-Demonstrationen in NRW, beispielsweise Essen, Dorsten oder Dortmund. (…) Rund zehn Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Neben der Corona-Pandemie geht es auf den Plakaten auch um Politik und Medien, außerdem macht Schele Werbung für Bücher des Kopp-Verlags. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ist dieser Verlag bekannt dafür, dass der sogenannte „rechte Rand“ oft Bücher dieses Verlages liest. So werde das Spektrum und der Kundenstamm der größten rechtsextremen Verlage in Deutschland durch diesen „verschwörungsorientierten“ Verlag ergänzt. Eine ähnliche Veranstaltung der Querdenker-Szene hatte für Schele gerichtliche Konsequenzen. Nach einem Autokorso in Dorsten wurde der Hagener 2022 wegen Beleidigung und übler Nachrede gegen Personen des politischen Lebens zu einer fünfmonatigen Freiheitsstrafe zur Bewährung verurteilt

via ruhrnachrichten: Querdenker-Veranstaltung in Werne Großflächige Plakate vor der City Mall

Kathrin King (Frau König) ist nach #Werne gereist, um Michael Schele bei seiner Galerie zu unterstützen.Die Bevölkerung scheint es nicht zu interessieren. Es gibt aber wohl Gegenprotest. König nennt die Teilnehmer "Faschisten".Die "gebrochene Hand" Scheles sorgt für Ratlosigkeit.

Helgo (@helgol.bsky.social) 2025-07-11T14:09:23.201Z