New report details online anti-trans hate following Tumbler Ridge shooting

The Canadian Anti-Hate Network analyzed the wave of anti-LGBTQ2S+ social media posts following the tragedy in Tumbler Ridge. On Feb. 10, 2026, a shooter killed eight people and injured 27 others, before taking her own life, in the tiny community of Tumbler Ridge, B.C. She was later identified as 18-year-old Jesse Van Rootselaar, a trans woman.  Now a new report from the Canadian Anti-Hate Network is documenting some of the key voices from both media and politics that worked to spread anti-trans fear and misinformation in the days and hours following the attack.  According to a previous report from the Institute for Strategic Dialogue, there was a significant spike in anti-LGBTQ2S+ online content following the incident, with Canadian users posting more than 10,000 instances of anti-LGBTQ2S+ content the day after the attack, and anti-LGBTQ2S+ posts from domestic extremist accounts seeing a rise of more than 1,000 percent.

via xtramagazine: New report details online anti-trans hate following Tumbler Ridge shooting

siehe report: Online Transphobia Following the 2026 Tumbler Ridge School Shooting

Illegale Corona-Impfaktion: Freispruch für Stöcker aufgehoben

Winfried Stöcker hat im Jahr 2021 Menschen mit illegalem Impfstoff behandelt. Trotzdem wurde der Lübecker in zweiter Instanz freigesprochen. Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht hat diesen Freispruch jetzt aufgehoben. Nachdem der Fall bereits mehrere Instanzen beschäftigt hat, wurde er am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht (OLG) in Schleswig verhandelt. 2024 hatte das Amtsgericht Lübeck Winfried Stöcker zu einer Geldstrafe von 250.000 Euro verurteilt. Das Landgericht Lübeck hob diese Strafe dann nach einem Berufungsprozess im Mai dieses Jahres auf. Daraufhin wurde der 79-Jährige freigesprochen. Dagegen ist die Staatsanwaltschaft Lübeck nun vorgegangen und in eine Revisionsverhandlung gegangen. OLG: Urteil des Landgerichts nicht rechtmäßig Nach Ansicht des Oberlandesgerichts war das Urteil des Landgerichts Lübeck in mehreren Punkten rechtsfehlerhaft. Unter anderem sei nicht ausreichend geprüft worden, ob es sich um ein bedenkliches Arzneimittel gehandelt habe und ob sich der Angeklagte möglicherweise wegen Fällen von Körperverletzung strafbar gemacht habe. Das Gericht hatte eigenen Angaben zufolge zudem den Eindruck, dass die Strafkammer damals zu sehr auf Seiten des 79-Jährigen war – und deshalb einiges eher ihm zugunsten ausgelegt hatte. Bei der Revisionsverhandlung wurden keine weiteren Beweise aufgenommen und vorgetragen. Stattdessen ging es ausschließlich darum, das Urteil auf seine Richtigkeit zu prüfen.

via ndr: Illegale Corona-Impfaktion: Freispruch für Stöcker aufgehoben

Sprengstoff- und Waffenbesitz: Neonazi Krüger aus Jamel verurteilt

Der Neonazi Sven Krüger aus Jamel ist vom Amtsgericht in Wismar verurteilt worden. Bei ihm waren im Rahmen einer polizeilichen Durchsuchung im September 2023 Waffen sichergestellt worden. Das Amtsgericht Wismar hat den bundesweit bekannten Rechtsextremisten Sven Krüger zu einer Geldstrafe von 7.000 Euro verurteilt. Krüger wurde des unerlaubten Besitzes von Sprengstoff und Waffen schuldig gesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte zusätzlich acht Monate Haft auf Bewährung gefordert. Krügers Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert und die Rechtmäßigkeit der Durchsuchung infrage gestellt. Laut Gericht waren Verfahrensfehler einiger Behörden in der Vergangenheit Grund für die mildere Strafe. Waffen und Munition trotz Verbot: Fund bei Razzia gegen „Hammerskins“ Bei einer Razzia im Zusammenhang mit dem inzwischen wieder aufgehobenen Verbots der rechtsextremistischen Vereinigung “Hammerskins Deutschland” hatten Ermittler im September 2023 unter anderem Schusswaffen und Munition gefunden, obwohl gegen Krüger ein Waffenbesitzverbot besteht

via ndr: Sprengstoff- und Waffenbesitz: Neonazi Krüger aus Jamel verurteilt

Massachusetts man pleads guilty to selling plutonium imported from Russia

Jacob Miller imported plutonium from Russia and sold it from his South Hadley home, according to the U.S. Attorney’s Office in Massachusetts. U.S. Attorney’s Office, District of Massachusetts Numerous potentially hazardous chemicals and radiological substances (radioactive materials; alkali metals; acids; oxidizers; arsenic; and other substances) allegedly found in the defendant’s basement A Massachusetts accused of importing plutonium from Russia and selling the radioactive material through an online business called “Collect the Periodic Table,” has pleaded guilty to felony charges, federal prosecutors said. Jacob Miller, 44, of South Hadley, pleaded guilty to importing nuclear material without lawful authority, as well as being a felon in possession of ammunition, being a felon in possession of explosive materials, mailing hazardous materials and possession of child pornography, the U.S. Attorney’s Office for the District of Massachusetts said. Miller has been in federal custody since being arrested and indicted last April. Miller’s lawyer did not immediately respond to NBC News’ request for comment Monday night. Miller was convicted in 2004 of charges of possession of child pornography and possession of an explosive device. He was sentenced to two and a half years in prison and 10 years of probation, according to court documents.

via nbclosangeles: Massachusetts man pleads guilty to selling plutonium imported from Russia

Polizist aus Hamburg soll für die AfD das höchste Amt Mecklenburg-Vorpommerns übernehmen – #polizeiproblem

Nach der Wahl um das höchste Parlamentsamt in Sachsen-Anhalt erklärt die Partei in MV erneut ihren Anspruch. Als Personalie soll ein Parteimitglied von der Insel Rügen feststehen. Die Wahl von Tobias Rausch (35) in Sachsen-Anhalt zum ersten AfD-Landtagspräsidenten deutschlandweit nutzt die AfD-Fraktion im Schweriner Landtag für einen erneuten Vorstoß in eigener Sache. Sie beansprucht nach der Wahl am 20. September, aus der sie als stärkste Kraft in MV hervorging, auch hier den Spitzenposten im Landtag. SPD, Linke und Grüne haben das zurückgewiesen. AfD: Wichtiges Zeichen für den Umgang miteinander „Ein Parlamentspräsident trägt Verantwortung für das gesamte Haus und bekleidet das höchste Amt eines Bundeslandes. Seine Wahl ist ein wichtiges Zeichen für einen demokratischen Umgang miteinander“, erklärt AfD-Fraktionschef Enrico Schult. „Es entspricht parlamentarischer Tradition, dass die stärkste Fraktion den Präsidenten stellt.“ Dies fordere seine Partei auch in MV ein. Schult: „Diese Gepflogenheit darf nicht davon abhängig gemacht werden, ob den anderen Parteien das Wahlergebnis gefällt.“ Nach Informationen des Nordkuriers will die AfD Carlos Rodrigues (52) aus Sagard, Insel Rügen, in die Wahl um die künftige Landtagspräsidentschaft schicken. Für ihn spreche seine Tätigkeit als Polizist in Hamburg und seine Erfahrung als Vize-Kreistagspräsident im Landkreis Vorpommern-Rügen. Rodrigues ist auch Mitglied im AfD-Landesvorstand.

via nordkurier: Polizist aus Hamburg soll für die AfD das höchste Amt Mecklenburg-Vorpommerns übernehmen

Rechtsextremer Landtagspräsident – Die Union schaut lieber nach links

Friedrich Merz spielt die Rolle der CDU für die Landtagspräsidenten-Wahl herunter. Die SPD gibt sich zumindest nach außen hin kämpferisch. Mehr als 24 Stunden fand er keine Worte, doch am Mittwochnachmittag äußerte sich CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz schließlich zur Wahl des neuen AfD- Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt. Auf einer Veranstaltung des Handelsblatts sagte Merz, wer seine Stimme der AfD gebe, zerstöre Glaubwürdigkeit. „Mit den Werten meiner Partei, der CDU, verträgt sich das nicht.“ Gleichzeitig betonte Merz, dass die Wahl geheim gewesen sei und man nicht wisse, wer dem AfD-Kandidaten Tobias Rausch zur absoluten Mehrheit verholfen habe. Die Annahme, die Stimmen stammten von CDU-Abgeordneten, sei eine unbelegte Unterstellung. Und er spielte den Ball nach Magdeburg: Die Aufklärung sei dort zu leisten. Auf Nachfrage wagte sich Merz sogar an Verschwörungsmythen: False-Flag-Operationen, also verdeckte Manöver, die man einem Gegner anlastet, gebe es nicht nur im militärischen Bereich. Merz sprach von „mindestens zwei Fraktionen“, die die Demokratie unterminierten – und versuchte so auch die Linkspartei in Mithaftung zu nehmen, der er offenen Antisemitismus vorwarf. Grüne und SPD rief der Kanzler dazu auf, eine Bürgermeisterin der Linken in Berlin zu verhindern. Eine deutliche Ansage, die er an die Adresse seiner eigenen Partei in Sachsen-Anhalt vermied. Vier Stimmen zu viel Dabei gibt es starke Indizien dafür, dass die AfD-Kandidaten in Magdeburg auch mit Stimmen der CDU gewählt wurden. Rausch erhielt in geheimer Wahl 48 Stimmen und damit 4 mehr, als die Fraktionen von AfD und BSW zusammen aufbringen. Der rechtsextreme Ideologe Hans-Thomas Tillschneider, der zum Vizepräsidenten gewählt wurde, erhielt 5 Stimmen, die rein rechnerisch nicht von der eigenen Fraktion stammen können. Das BSW bestreitet, ihn gewählt zu haben. Neben Rausch und Tillschneider erhielt nur der CDU-Kandidat Carsten Borchert die nötigen Stimmen für das Amt des Vizepräsidenten. Der SPD-Kandidat Armin Willingmann fiel durch. Borcherts Wahlergebnis lässt nur den Schluss zu, dass er von AfD-Politikern mitgetragen wurde. Wäscht hier eine Hand die andere? Die Zeit berichtet von Absprachen zwischen CDU und AfD-Abgeordneten.

via taz: Rechtsextremer Landtagspräsident Die Union schaut lieber nach links

Hitlergruß und Attacken im RE11: 33-Jähriger muss vor Gericht

Ein 33-Jähriger soll in einem RE11 kurz vor Soest mehrfach den Hitlergruß gezeigt und Fahrgäste attackiert haben. Vor Gericht berief er sich auf einen Filmriss. Er ist arbeitslos, kann weder einen Schulabschluss noch eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen, ist zwar im Kreis Unna geboren, lebt aber in einer sächsischen Kleinstadt und ist, wenn es nach der Anklage geht, Neonazi. Anklage wegen Vorfällen im RE11 Betrunken soll der 33-Jährige dies am Nachmittag des 9. Mai 2025 in einem Zug der Linie RE11 kurz vor Soest in Worten und Taten überdeutlich zu verstehen gegeben haben, indem er wiederholt den Hitlergruß samt passender Geste äußerte. Mehr noch: Immer aggressiver werdend, soll er Fahrgäste attackiert haben, versucht, eine Frau zu ohrfeigen, sie jedoch verfehlt, und den Kopf eines anderen Fahrgasts nach unten gezogen haben. (…) Zum Tatzeitpunkt soll er 2,13 Promille im Blut gehabt haben. Da aber sowohl die Möglichkeit bestand, dass der Angeklagte nicht erscheint, als auch, dass er im Falle seines Erscheinens gesteht, waren erst gar keine Zeugen geladen worden, die wie er aus allen möglichen Winkeln der Republik hätten anreisen müssen. Neben unnötigen Unannehmlichkeiten für die Zeugen hätte dies auch aufgrund deren Fahrtkosten und Verdienstausfälle deutlich höhere Prozesskosten bedeutet, die der Angeklagte im Falle einer Verurteilung zu tragen und lange von seinem Bürgergeld von 564 Euro monatlich abzustottern hätte. Doch ein Geständnis wollte der Mann nicht ablegen. Stattdessen ergeht nun von Amts wegen ein neuer Termin, zu dem mindestens acht Zeugen geladen werden.

via soester anzeiger: Hitlergruß und Attacken im RE11: 33-Jähriger muss vor Gericht