Neo-Nazi who wanted to ‘kill all Jews and Muslims’ tried to behead barber with an axe – #terror

Alina Burns, 19, attacked Mohammed Mahmoodi, 27, with the weapon as he stood outside the shop in Bedminster, Bristol, in August last year. A neo-Nazi obsessed teenager has been jailed for more than 15 years after attempting to behead a Kurdish barber with an axe. Alina Burns, 19, launched the brutal attack on Mohammed Mahmoodi, 27, outside his shop in Bedminster, Bristol last August. Bristol Crown Court heard Burns was motivated by extreme neo-Nazi ideology and had established contact with far-right groups. Evidence presented included her telling a man on a dating app to “kill all Jews and Muslims,” alongside online searches for “Jihad, the Southport stabbings, Jewish supremacy and Nazi Germany.” Serena Gates KC, prosecuting, told the court: “The prosecution case is that the defendant had an extreme right-wing mindset and wanted Jews and Muslims to be killed and non-whites to flee or be expelled from the UK. “The day before the attack the defendant was watching videos of SS marches and sent an email called, ‘The dawn of civil war’.” At a previous hearing, Burns, of Lynton Road, Bristol, pleaded guilty to attempted murder and three charges of having an article with a blade or point – specifically an axe, a scalpel and two darts. She had denied a charge of engaging in conduct in preparation of terrorist acts, contrary to the Terrorism Act. The Crown argued that despite accepting the pleas, there remained a terrorist motivation to the attack, which was accepted by the judge, Mrs Justice Lambert.

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siehe auch: Neo-Nazi girl called herself ’embodiment of hell’ before axe attack on stranger Alina Burns, 18, has been sentenced to more than 15 years in prison after admitting attempting to murder Mohammed Mahmoodi in a horrifying axe attack outside a Bristol barber’s shop as he stood chatting to a friend. A teenage girl obsessed with Hitler has been sentenced to more than 15 years in prison after trying to behead a Kurdish barber who she had never met as he stood talking to a friend. Alina Burns, 18, had admitted attempting to murder barber Mohammed Mahmoodi, an Iranian Kurd, in a shocking attack outside a barbers in south Bristol. Bristol Crown Court heard Burns had been motivated by neo-Nazi extremism and had been in contact with far-right groups. CCTV from the barbers captured the moment 5ft 2ins Burns swung an axe at his neck before he ducked at the last minute, avoiding the worst of the blow. The teenager then tried to strike Mr Mahmoodi again before he managed to disarm her, but he was left with painful scratches to his neck and cheek.

Rassistische Parolen am Vatertag – Polizei nimmt 18 Verdächtige fest

Eine Männergruppe in Hamburg nutzte den Vatertag nicht nur zum gemeinsamen Besäufnis, sondern auch zum Grölen rassistischer Parolen. Nun ermittelt die Polizei. Sie waren stark alkoholisiert und riefen mutmaßlich »Ausländer raus«: Gegen 18 Männer ermittelt nun die Hamburger Polizei. Der Verdacht laute auf Volksverhetzung, sagte ein Polizeisprecher. Die Gruppe soll am vergangenen Donnerstag im Rahmen des Vatertags in der Straße Sandmoorweg an der westlichen Stadtgrenze unterwegs gewesen sein, hieß es weiter. Dabei spielten die Männer demnach das Lied »L’amour toujours« von Gigi D’Agostino ab. Der Älteste der Verdächtigen ist nach Polizeiangaben 59 Jahre alt, der Jüngste hat das nicht unbedingt väterliche Alter von 17 Jahren. Die Männer wurden vor Ort von der Polizei gestellt, etwa sechs Streifenwagen waren dabei im Einsatz.

via spiegel: Rassistische Parolen am Vatertag – Polizei nimmt 18 Verdächtige fest

Großbritannien verweigert AfD-Politiker die Einreise: Petr Bystron darf offenbar nicht zu rechter Demo anreisen – #kickhimout

Vor einer Großdemonstration hat Großbritannien mehreren international bekannten Rechtsextremen die Reisegenehmigung verweigert. Darunter auch der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron. Der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron darf offenbar nicht nach Großbritannien einreisen. Das berichtete das Portal „T-online“ am Freitag. Bytron habe dort am Samstag auf einer von dem Rechtsextremisten und islamfeindlichen Aktivisten Tommy Robinson geplanten Demonstration als Redner auftreten sollen. Offenbar wurde Bystrons Antrag auf eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) allerdings verweigert. „T-online“ zitiert aus einer Mitteilung der zuständigen britischen Behörde an Bystron: „Wir sind davon überzeugt, dass Ihr Aufenthalt im Vereinigten Königreich dem öffentlichen Wohl nicht dienlich ist.“ Bystron selbst sagte dem Portal daraufhin: „Wer im Jahr 2026 Einreiseverbote für europäische Politiker verhängt, die bei einer Demo reden sollen, der hat Angst vor der Wahrheit.“ Den Bescheid nannte er eine „Bankrotterklärung“.

via tagesspiegel: Großbritannien verweigert AfD-Politiker die Einreise: Petr Bystron darf offenbar nicht zu rechter Demo anreisen

siehe auch: Er gefährde das “öffentliche Wohl” Briten verbieten AfD-Politiker die Einreise. Der AfD-Abgeordnete Petr Bystron wollte am Samstag an einer Demonstration in London teilnehmen. Doch die britischen Behörden untersagen ihm die Einreise. Der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron darf nach Informationen von t-online derzeit nicht nach Großbritannien einreisen. Bystron wollte ursprünglich am Samstag als Redner an einer geplanten Großdemonstration des landesweit bekannten Rechtsextremisten und Anti-Islam-Aktivisten Tommy Robinson teilnehmen. Am Donnerstag jedoch teilte ihm die britische Visa- und Einwanderungsbehörde, die zum Innenministerium gehört, schriftlich mit: “Ihr Antrag auf eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) wurde verweigert.” t-online liegt das Schreiben der Behörde vor. Zum Grund der Einreiseverweigerung heißt es darin weiter: “Wir sind davon überzeugt, dass Ihr Aufenthalt im Vereinigten Königreich dem öffentlichen Wohl nicht dienlich ist.” Bystron gehört damit zu mehreren rechten Politikern und Aktivisten, denen die Einreise vor der Demonstration untersagt wurde. Öffentlich bekannt ist bisher, dass neben Bystron auch den beiden EU-Parlamentariern Dominik Tarczynski von der polnischen PiS-Partei und Filip Dewinter vom belgischen Vlaams Belang die Einreise untersagt wurde. Laut Medienberichten betroffen sind außerdem die MAGA-Influencer Joey Mannarino und Valentina Gomez, die erfolglos auch für die Republikaner in den USA kandidierte.

Finanzskandal : AfD-Krimi um 100.000 Euro

Betrog der Stuttgarter Schatzmeister (†46) die Krankenkasse? Ein Finanzskandal erschüttert die AfD in Baden-Württemberg! Seit 2021 gingen auf dem Konto der AfD Stuttgart 162.000 Euro ein. Aber niemand weiß genau, was mit dem Geld geschah. Und: Der AfD-Schatzmeister wiederum soll die Techniker-Krankenkasse um fast 100.000 Euro betrogen haben! Die Staatsanwaltschaft prüft die Vorwürfe. Der Skandal kam ins Rollen nach dem Tod des AfD-Politikers Björn Anderßon (†46). Er war Schatzmeister der AfD Stuttgart und Vize-Chef im Landesfinanzrat der AfD. Am 17. März verstarb er. Die AfD-Landes-Chefs Markus Frohnmaier (35) und Emil Sänze (75) würdigten ihn in einer Traueranzeige „in tiefem Respekt und Anerkennung“. Einen Monat später der Schock: Stuttgarts AfD-Chef Andreas Mürter (44) wollte das Parteivermögen checken – fand aber nur mickrige 800 Euro auf dem Konto. In einem Brief an die Parteimitglieder wies er die Verantwortung dafür zurück: „Wir sind Opfer und keine Täter.“ Jetzt wandte sich Mürters Anwältin Martina Böswald (59) an die AfD-Spitze um Alice Weidel (47) und Tino Chrupalla (51). In ihrem fünfseitigen Brief (liegt BILD vor) heißt es: Seit 2021 seien auf dem Konto der AfD Stuttgart 162.000 Euro eingegangen (alle Beträge gerundet). Aber davon hätten 98.000 Euro dort gar nicht eingehen dürfen. Denn das Geld gehöre nicht der Partei, sondern der Techniker Krankenkasse (TK). Dort arbeitete der Schatzmeister bis zu seinem Tod als Kundenbetreuer. Das Geld vereinnahmte er mutmaßlich unberechtigt – so die Anwältin (…) Die TK teilte auf BILD-Anfrage mit: Man sei von der Polizei „über ein laufendes Ermittlungsverfahren informiert“ worden, in dem die TK als „potenziell Geschädigter“ gelte. Mehr wolle man dazu nicht sagen

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siehe auch: Staatsanwaltschaft ermittelt Hat ein früherer Schatzmeister der AfD Stuttgart Krankenkassengelder veruntreut? Ein Fall möglicher Untreue beschäftigt die Staatsanwaltschaft. Nun wird bekannt: Eine Rolle spielen wohl Beitragsgelder der Techniker Krankenkasse, die auf ein Konto der AfD geflossen sein sollen. Es war ein Paukenschlag Ende April: Der Landesvorstand der AfD berief den Kreisvorstand Stuttgart mit sofortiger Wirkung ab. Wegen finanzieller Ungereimtheiten, hieß es damals. Fast 40.000 Euro sollen vom Konto des Kreisverbands Stuttgart verschwunden sein. Im Mittelpunkt soll dabei der inzwischen verstorbene Schatzmeister des Kreisverbandes Stuttgart stehen. Der Landesverband prüft den Vorgang nun. Auch die Staatsanwaltschaft Stuttgart ist mit dem Fall befasst. Nach SWR-Recherchen geht es dabei auch um dubiose Zahlungen der Techniker Krankenkasse (TK) auf das Konto des AfD-Kreisverbandes. Der AfD-Landesvorsitzende Emil Sänze sagte dem SWR, das Konto sei als eine Art “Referenzkonto” für Überweisungen an Drittkonten genutzt worden. Dabei sei es um die Rückzahlung von Krankenkassenbeiträgen gegangen. Die “BILD-Zeitung” hatte zuerst über diesen Vorgang berichtet. Wie ist das möglich? Laut seinen Social-Media-Profilen war der ehemalige Schatzmeister tatsächlich bei der TK beschäftigt. Auf seinem Linkedin-Profil steht, er habe dort ab 2009 als Sozialversicherungsfachangestellter gearbeitet. Später wurde er Schatzmeister im AfD-Kreisverband Stuttgart und hatte Zugriff auf das entsprechende Konto. Konnte er als Mitarbeiter der Krankenkasse die fingierten Zahlungen auf das Konto des AfD-Kreisverbandes veranlassen und dann weiterleiten? Auf Anfrage des SWR bestätigte die TK, man sei über das laufende Ermittlungsverfahren informiert worden. Als “potenziell Geschädigter” sei man um Mithilfe gebeten worden. Weitere Angaben wolle man dazu nicht machen. Um welche Summen es geht, bleibt offen. Laut “BILD-Zeitung” geht es um fast 100.000 Euro, um die die TK geprellt worden sein könnte. Diese Summe soll insgesamt auf das AfD-Konto geflossen sein. Zudem sollen 162.000 Euro von dem AfD-Konto auf ein Dritt-Konto einer Bank in Nordrhein-Westfalen geflossen sein.

Chat-Leak – Wie AfD-Leute in MV die deutsche Kriegsschuld relativieren

In einer Chatgruppe haben Parteimitglieder aus dem Nordosten über den 2. Weltkrieg, Opfer und Gedenken diskutiert. Ein Forscher hält Teile davon für sehr problematisch. Brisanter Leak eines AfD-Chats in MV: Diverse, auch führende Mitglieder der Partei, die ab Herbst die Landesregierung übernehmen will, haben sich dieser Tage anlässlich des 8. Mai über die Themen Zweiter Weltkrieg, Kriegsschuld und Gedenken ausgetauscht. Ein Experte sieht Äußerungen hochproblematisch. „Mit Abstand Stärkste Kraft MV“ heißt die AfD-Chatgruppe, in der es am Wochenende zum Thema Aufarbeitung von Krieg hoch herging. Der Schlagabtausch ist dem Nordkurier übermittelt worden. Auslöser sind das Gedenken an das Kriegsende vor 81 Jahren, der Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland, Gräueltaten mit Millionen Toten. Anlass: die Teilnahme von AfD-Personal bei einem Gedenken mit russischem Vertreter bei Güstrow. Im AfD-Chat verschiebt sich der Schwerpunkt. Vornweg: Daniel Fiß, persönlicher Referent von Nikolaus Kramer, AfD-Fraktionschef im Landtag. Es sei ein „russischer Sieg“ gewesen und „unsere Niederlage“. Man könne auch Frieden mit Russland haben, „ohne dafür den Preis einer Unterwerfungsgeste zu zahlen“. Er lehne „antideutsche Unterwerfungsveranstaltungen“ ab. David Jennichens aus Schwerin, auch Mitglied des AfD-Landesvorstands, schreibt über „unsere katastrophale Niederlage“. Thore Stein, führendes Mitglied der AfD im Landtag aus Ludwigslust-Parchim, findet es wichtig, zu erklären, was im letzten Kriegsjahr „über die deutsche Zivilbevölkerung hereinbrach“. Zur Wahrheit gehört: Es gibt auch Moderates, sogar Widerspruch im Chat. Eine Teilnehmerin schreibt: „Ich bin erschüttert, wie hier zum Teil über den 8. Mai diskutiert wird.“ (…) In den Diskussionen der AfD-Leute zum 8. Mai trete die Shoa, der Völkermord an den Juden, „nahezu vollständig aus dem Blickfeld“. Er sehe vor allem die Äußerungen von Daniel Fiß als „offenen Angriff auf die demokratische Erinnerungskultur der Bundesrepublik“. Es gehe um „die Delegitimierung des gesamten erinnerungspolitischen Konsenses nach 1945“. Das Gedenken an die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus erscheine bei Fiß nur „als nationale Erniedrigung der Deutschen“. Trepsdorf: „Damit bewegt sich seine Argumentation ideologisch in unmittelbarer Nähe zu bekannten Positionen von Björn Höcke, der eine ,erinnerungspolitische Wende um 180 Grad‘ forderte und das Holocaust-Mahnmal als ,Denkmal der Schande‘ bezeichnete.“

via nordkurier: Chat-Leak Wie AfD-Leute in MV die deutsche Kriegsschuld relativieren

Seak-Graffiti – Petition gegen “rassistische Parolen” an Hausfassade

Bürger haben die Stadt Hürth aufgefordert, sich mit den Botschaften an der Fassade des Hauses zu beschäftigen. Für sie hat sich die bunte Fassade zu einer “rechtsextremen Propagandafläche” entwickelt. Das Haus in der Kochstraße in Hürth-Efferen fällt durch seine bunte Fassade auf. Darauf zu sehen sind viele abstrakte Motive in bunten Farben, aber auch Botschaften: “Rasse ist meine Religion”, “Remigration”, “Macht mehr weisse (sic!) Kinder, das hassen sie am meisten”. Der international bekannte Künstler Seak, der mit bürgerlichem Namen Claus Winkler heißt, ist in diesem Haus groß geworden. Seak lehnt ein Gespräch vor Kamera und Mikrofon ab, spricht aber mit dem WDR-Reporter vor Ort. Das Haus sei ein Kunstobjekt, an dem er seit 16 Jahren arbeite, aber noch nicht fertig. Er sei ein Künstler von Weltruhm, wolle sich aber nicht framen lassen. (…) Die Kölner Staatsanwaltschaft teilte dem WDR auf Anfrage mit, dass der Sachverhalt auf Grund einer Strafanzeige Gegenstand einer strafrechtlichen Überprüfung sei. Es solle geklärt werden, ob die Voraussetzungen für den Anfangsverdacht einer Volksverhetzung gegeben sei. Diese Prüfung werde etwas Zeit benötigen.

via wdr: Seak-Graffiti Petition gegen “rassistische Parolen” an Hausfassade

Selenskyj demütigt Putin – “Ein jämmerlicher Anblick”

Russlands Siegesparade ist zu einem Schatten ihrer selbst verkommen: keine Wunderwaffen, dafür Zeichentrickfilme. Für Wladimir Putin wurde der 9. Mai zur massiven Blamage. Im Eiltempo sind am vergangenen Samstag die russischen Soldaten über den Roten Platz marschiert. In 45 Minuten war die Parade zum “Tag des Sieges” in Moskau vorbei. Gerade einmal zwölf Paradeformationen schritten an Wladimir Putin vorbei, der mit einigen wenigen anderen Staatschefs auf der Zuschauertribüne hockte. Unter die zwölf Formationen mischte sich auch ein nordkoreanisches Kontingent – die einzige Premiere bei der diesjährigen Mini-Parade von Wladimir Putin. Insgesamt ließ Putin so wenige Soldaten aufmarschieren, dass das russische Militär nicht einmal ihre Gesamtzahl bekannt gab. Auf Technik verzichtete man gänzlich – erstmals seit 2007: keine Panzer, keine Raketenwerfer. Nicht einmal Wladimir Putins liebstes Spielzeug der vergangenen Jahre, die Mittelstreckenrakete Oreschnik, war zu sehen. Stattdessen bekam das Publikum Propagandafilmchen des russischen Militärs zu sehen. “Zeichentrickfilme” nennt man dieses Genre in Russland längst. Die Animationen priesen angebliche “Wunder” russischer Militärtechnik. Doch über dem Roten Platz zog lediglich eine Kunstflugstaffel die russische Trikolore in den grauen Himmel. “Ein virtuelles ‘Potemkinsches Dorf’, kombiniert mit Elementen einer militärischen Fuß-Parade”, lautete das Urteil des Chefredakteurs der unabhängigen Zeitung “Novaya Gazeta Europe”, Kirill Martynow. Kaum war die Flugschau zu Ende, eilte Putin von der Tribüne. Die wenigen Meter vom Roten Platz bis zum Ewigen Feuer am Grabmal des unbekannten Soldaten an der Kreml-Mauer legte er nicht wie sonst zu Fuß zurück, sondern im gepanzerten Mercedes. Eingerahmt vom belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko auf der einen und Kasachstans Staatschef Kassym-Schomart Tokajew auf der anderen Seite, die ihm offenbar als lebendige Schutzschilde dienten, legte Putin schließlich Blumen am Denkmal nieder. “Ein jämmerlicher Anblick”, fasste der russische Politologe Dmitri Oreschkin das Geschehen in Moskau an diesem “Tag des Sieges” zusammen.

via t-online: Selenskyj demütigt Putin “Ein jämmerlicher Anblick”

siehe auch: KI-generierte Su-30 und MiG-29 statt echter Kampfjets? Zum 81. Jahrestag des Kriegsendes rollten in Moskau keine Panzer über den Roten Platz und auch die Luftparade warf Fragen auf. Die russischen Staatsmedien zeigten bei den Kunstflugstaffeln offenbar computergenerierte Aufnahmen statt echter Flugbilder. (…) Während der Übertragung der Veranstaltung war eine Formation aus fünf Su-30SM der “Russischen Ritter” und vier MiG-29 der “Strischi” zu sehen. Das Bild wechselte in eine computergenerierte Innenperspektive, die einen Flug mitten durch den Verband simulierte. Nutzer in sozialen Netzwerken warfen schnell Fragen über die Echtheit des Videos auf. Tatsächlich sahen die Aufnahmen teilweise wenig realistisch aus. Es sind spektakuläre Nahaufnahmen der Kampfflugzeuge. Von einem Begleitflugzeug war aus einer anderen Perspektive allerdings keine Spur zu sehen. Sobald die sechs Su-25 zu sehen sind, die die Parade abschließen, gibt es wieder zweifelsfrei echte Aufnahmen. (,,,) Die Nahaufnahmen der Kampfjets waren laut Analysten computergeneriert. Das Wetter im Video passte nicht zum Wetter in Moskau und auch die Lackierung der Maschinen war eine andere. Im Vorjahr, 2020, waren bereits einige nicht-echte Bilder gezeigt worden; DEEPFAKE-DEBAKEL Putins peinliche Militärparade: KI-Flieger zeigen NATO-Abzeichen Statt echtem Kunstflug gab es bei der Moskauer Siegesparade KI-Müll im Video. Das lässt Rückschlüsse auf den Zustand Russlands zu. Die Länderkennungen zeigen eine ganze Reihe von Nato-Staaten in einem KI-generierten Video. Screenshot Russische Medien Die russische Militärparade war an sich schon ungewöhnlich. Statt dem üblichen Militärgerät und mit Motorschaden liegen bleibenden Superpanzern gab es diesmal nur Marschmusik und im Gleichschritt marschierende Soldaten zu sehen. Auch der traditionelle Überflug der Kunstflugstaffeln fiel heuer deutlich abgespeckter aus. Sie bestand aus einer Formation der “Russischen Ritter” (Russkiye Vityazi) mit ihren Su-30 und der “Schwalben” (Strizhi) mit ihren Mig-29, sowie einer Su-25-Staffel, die die russische Flagge in den Himmel zeichnete. Fernsehzuschauer bekamen im staatlichen Rundfunk aber darüber hinaus ein besonderes Schauspiel geboten: Der Livestream wechselte dann zu einer beeindruckenden Kameraeinstellung aus dem Inneren der Formation, wobei die Kamera dicht um die Flugzeuge schwenkte – während des Fluges wohlgemerkt. Unmögliche Kamerfahrten Selbst technisch weniger beschlagenen Zuschauern fielen sofort zahlreiche Glitches auf. Erstens war die Kamerafahrt in dieser Form auf natürliche Weise nicht möglich gewesen. Unter anderem hätte die Kamera frei schwebend zwischen den Triebwerken platziert werden müssen, was in der realen Welt schnell zum Ende der technischen Lebensdauer üblicher Kameras geführt hätte. Im Fachmagazin Airlive hat man weitere Fehler ausgemacht. So passten die Beleuchtung und der Schattenwurf der gerenderten Modelle nicht zur tatsächlichen Bewölkung über Moskau zum Zeitpunkt der Parade. Das auffälligste Merkmal war aber besonders skurril: Auf den Jets waren Flaggen einer ganzen Reihe von NATO-Mitgliedsstaaten angebracht. Darunter Frankreich, Deutschland, Polen, Kanada, Norwegen, Finnland, UK, Italien und Belgien. Das führte natürlich zu einiger Heiterkeit in den westlichen sozialen Medien, schließlich gelten all die genannten Länder wegen ihrer Unterstützung für die Ukraine aus russischer Sicht als “unfreundlich”.