Frauenfeindlichkeit, Rassismus, Islamfeindlichkeit – BBC-Bericht enthüllt »entsetzliches« Fehlverhalten Londoner Polizisten

Die Londoner Polizei hat keinen guten Ruf: In den letzten Jahren wurden mehr als tausend Beamte wegen Fehlverhaltens entlassen oder sanktioniert. Ein Undercover-Reporter enthüllt nun neue Missstände. Ein investigativer Bericht der BBC  hat in Großbritannien für Entsetzen gesorgt: In der Sendung »Panorama« dokumentierte ein Undercover-Reporter frauenfeindliche, rassistische und islamfeindliche Aussagen innerhalb der Londoner Polizei. Der Undercover-Reporter Rory Bibb hatte sieben Monate lang verdeckt in der Polizeieinheit gearbeitet. Laut BBC zeigten die Recherchen, dass Polizistinnen und Polizisten Migranten als »Abschaum« bezeichneten, Gewalt verherrlichten und Vergewaltigungsvorwürfe abtaten. Ein Beamter wurde dabei gefilmt, wie er forderte, einen Mann mit abgelaufenem Visum entweder abzuschieben oder ihm »eine Kugel durch den Kopf zu jagen«. Der Chef der Metropolitan Police, Mark Rowley, bezeichnete das Verhalten der betroffenen Polizeikräfte als »entsetzlich und kriminell« und sagte, die Bürgerinnen und Bürger seien »im Stich gelassen« worden. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe wurden neun Polizisten entlassen, zwei weitere aus dem aktiven Dienst entfernt. Die in dem Bericht erwähnte Polizeieinheit, die für Arrestzellen im Revier im Stadtteil Charing Cross zuständig war, wurde aufgelöst.

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Goldstücke-Festival Lichtkünstlerin Kujević spricht von Zensur – Projekt „Hallender Hass“ mit AfD-Zitaten darf nicht in Gelsenkirchen gezeigt werden

Die Künstlerin beklagte unter anderem im Deutschlandfunk Kultur einen Verstoß gegen die Kunstfreiheit. Kritische Kunst müsse auch politische Debatten berühren können. Kujevićs Licht- und Ton-Installation heißt „Hallender Hass“ und befasst sich mit der Normalisierung rechter Rhetorik. In einer Halle wollte sie Zitate von AfD-Politikern an Wände projizieren, weitere sollten über Lautsprecher zu hören sein. Zudem zeigt ein Fernseher Bilder rechtsextremer Gewalt. Kujević, die an der „Hochschule der Bildenden Künste Saar“ studiert, vermutet politische Einflussnahme auf die Kuratoren des Festivals. Sie spricht von einem „gefährlichen Präzedenzfall“. Die Stadt Gelsenkirchen hält das Werk für nicht mit dem Neutralitätsgebot vereinbar. In Gelsenkirchen ist die AfD nach der jüngsten Kommunalwahl zweitstärkste politische Kraft. Zuvor hatten bereits zwei AfD-Mitglieder den Vorsitz im Kulturausschuss inne.

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New York rapper who joined Trump at campaign rally sentenced to 5 years for attempted murder

A New York City rapper who joined President Donald Trump during a campaign rally last year has been sentenced to five years behind bars after he admitted he used earnings from his music career to fuel gang violence in Brooklyn. Sheff G, whose legal name is Michael Williams, also must serve five years of supervised release once he’s freed under the terms of the sentence imposed Wednesday. He and the judge agreed on the sentence when the rapper pleaded guilty earlier this year to attempted murder and conspiracy. Prosecutors wanted a 20-year prison term. “This defendant had talent and opportunity, but chose to use them to fuel violence instead of building a better future,” Brooklyn District Attorney Eric Gonzalez said after the sentencing. The 27-year-old rapper, whose songs and videos have millions of YouTube views and Spotify streams, was among those arrested in connection with a long-term investigation into gang-related shootings in Brooklyn. The allegations of violence against Sheff G had already been made public when he appeared with Trump onstage in May 2024.

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Spotify und YouTube Rechte – KI-Songs überschwemmen Streamingplattformen

Eine Welle rechter KI-Songs schwappt über Streamingplattformen wie Spotify und YouTube. Die Profile dahinter sammeln Hunderttausende Klicks. Verantwortlich sind wahrscheinlich die Algorithmen. (…) Das Cover ist ebenfalls KI-generiert: Eine Frau thront mit einer deutschen und einer russischen Fahne auf einem Panzer der Europäischen Union, die rechte Faust in die Luft gestreckt. Andere Songs von Traditionshüter singen in Bezug auf Migranten: “Deutsche Rentner sammeln Flaschen und ihr lebt in Saus und Braus.” Und in Bezug auf queere Menschen: “Das klassische Bild der Familie von Mann und Frau, ihr und euer LGBTQ macht es zur Sau.”Auf eine Interview-Anfrage reagierte nur Traditionshüter. Der Mann hinter dem Account stimmt zunächst einem Interview zu und freut sich über das Interesse. Dann lässt er den vereinbarten Termin allerdings verstreichen und entschuldigt sich für das Versäumnis. Auf weitere Fragen reagierte er dann nicht mehr. Profile wie Dobermanncloe oder Partypatrioten antworteten gar nicht.Spotify: 75 Millionen KI-Songs entferntDie Journalistin Gollin sieht die Verantwortung für die Verbreitung der Inhalte auch bei den Digitalplattformen. Auch auf TikTok haben die erfolgreichsten Videos von Traditionshüter zum Beispiel fast eine halbe Million Aufrufe. TikTok reagierte auf eine Anfrage nicht.Spotify schickte ein allgemeines Statement: “Unsere Plattformregeln besagen eindeutig, dass wir keinerlei Inhalte – unabhängig davon, ob sie KI-generiert sind oder nicht – zulassen, die zu Gewalt oder Hass gegen Menschen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder Religion aufrufen”, heißt es dort. Kürzlich hieß es zudem, Spotify habe 75 Millionen KI-generierter Songs entfernt. Traditionshüter und Dobermanncloe sind offenbar nicht dabei.

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Anti-Defamation-League – FBI bricht Verbindungen zu jüdischer Anti-Hass-Organisation ab

Das FBI will künftig nicht mehr mit der Anti-Defamation-League zusammenarbeiten. Der Grund: Die jüdische Anti-Hass-Organisation habe den ermordeten Charlie Kirk in Zusammenhang mit Extremismus gebracht. Das FBI hat sich von der Anti-Defamation-League distanziert. Wie Direktor Kash Patel am Mittwoch bei X sagte, werde das FBI nicht länger »mit politischen Frontorganisationen zusammenarbeiten, die sich als Wachhunde ausgeben.« Die Anti-Defamation-League ist eine bekannte jüdische Organisation zur Verfolgung von Antisemitismus. Zuvor hatten Republikaner die Organisation dafür kritisiert, dass sie die Organisation des ermordeten Aktivisten Charlie Kirk in ein Glossar zum Thema Extremismus aufgenommen habe. Kirk wurde im September auf einem Universitätscampus in Utah ermordet. Die Anti-Defamation-League entfernte in Reaktion auf die Kritik das gesamte Glossar von ihrer Internetseite.

via spiegel: Anti-Defamation-League FBI bricht Verbindungen zu jüdischer Anti-Hass-Organisation ab

siehe auch: FBI cuts ties with Anti-Defamation League amid conservative backlash FBI Director Kash Patel announces break with anti-Semitism watchdog amid outrage over description of Charlie Kirk. The top law enforcement agency in the United States has cut ties with the Anti-Defamation League (ADL), accusing the Jewish advocacy organisation and anti-Semitism watchdog of spying on conservatives. FBI Director Kash Patel made the announcement on Wednesday after prominent conservative influencers, including Elon Musk, pounced on the ADL’s inclusion of the murdered right-wing activist Charlie Kirk in its “Glossary of Extremism and Hate”.

siehe dazu auch: ADL Statement on the FBI Director’s 10/1 Announcement. ADL (the Anti-Defamation League) issued the following statement in response to today’s announcement from FBI Director Kash Patel regarding the FBI’s relationship with ADL. “As we prepare to observe the holiest day of the year on the Jewish calendar, we have seen the statement from FBI Director Patel regarding the FBI’s relationship with ADL. “ADL has deep respect for the Federal Bureau of Investigation and law enforcement officers at all levels across the country who work tirelessly every single day to protect all Americans regardless of their ancestry, religion, ethnicity, faith, political affiliation or any other point of difference. “In light of an unprecedented surge of antisemitism, we remain more committed than ever to our core purpose to protect the Jewish people.”   ADL is the leading anti-hate organization in the world. Founded in 1913, its timeless mission is “to stop the defamation of the Jewish people and to secure justice and fair treatment to all.” Today, ADL continues to fight all forms of antisemitism and bias, using innovation and partnerships to drive impact. A global leader in combating antisemitism, countering extremism and battling bigotry wherever and whenever it happens, ADL works to protect democracy and ensure a just and inclusive society for all. More at www.adl.org.

Cybertruck zu gefährlich für deutsche Straßen: Verkehrsministerium lässt US-Armee abblitzen

Teslas Cybertruck ist in Deutschland nicht zugelassen Die US-Armee versuchte es mit einer Sondergenehmigung – und erhielt als Antwort deutliche Worte. Washington/Frankfurt – Der futuristische Tesla-Cybertruck ist wegen mangelnder EU-Sicherheitsstandards nicht in Deutschland zugelassen. Die US-Armee hat nun beim Bundesverkehrsministerium (BMVI) angefragt, ob die Regierung eine Sondergenehmigung für Mitglieder der US-Streitkräfte ausstellt. Das Ministerium hat mit einer deutlichen Absage reagiert: Man habe nicht nur mangelnde Sicherheitsstandards, sondern „eindeutige Verletzungen“ dagegen festgestellt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. In einer offiziellen Antwort des BMVI, die auf X veröffentlicht wurde, heißt es: „Teslas Cybertrucks dürfen derzeit weder nach Deutschland (noch in die EU) importiert oder dort zugelassen werden. Der Cybertruck hat keine Typgenehmigung von der Europäischen Union (EU) aufgrund erheblicher Bedenken hinsichtlich der passiven Sicherheit.“ Das Fahrzeug weise gleich mehrere Probleme auf, darunter „die scharfkantige, steife Edelstahlkarosserie“. Diese würden eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen.

via fr: Cybertruck zu gefährlich für deutsche Straßen: Verkehrsministerium lässt US-Armee abblitzen

#Razzia in #Selm – Verdacht auf illegale #Waffen bei rechtsextremer Gruppierung – #ActiveClub

Polizei und Verfassungsschutz haben Wohnungen mutmaßlicher Rechtsextremer durchsucht – auch in Selm. Ein Netzwerk steht im Fokus. 1 Min Lesezeit In einer groß angelegten Aktion hat die Polizei am Mittwochmorgen (1. Oktober) mehrere Wohnungen mutmaßlicher Rechtsextremer durchsucht – darunter auch ein Objekt in Selm. Hintergrund der Razzia ist nach Angaben der Deutschen Presseagentur der Verdacht des illegalen Waffenbesitzes. Im Visier der Ermittler stehen sechs Männer, die der rechtsextremen Gruppierung „Active Club Ostwestfalen“ angehören sollen. Diese sollen sich in sozialen Medien mit Schusswaffen gebrüstet haben. Aktion gegen Netzwerk Die Durchsuchungen erfolgten demnach in enger Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz, der das relativ neue Netzwerk der „Active Clubs“ bereits seit einiger Zeit beobachtet. Die Gruppierung verbindet rechtsextreme Ideologien mit einem Fokus auf Gesundheit, Fitness sowie Kraft- und Kampfsport, was insbesondere neonazistische Sympathisanten anspricht.

via ruhrnachrichten: Razzia in Selm Verdacht auf illegale Waffen bei rechtsextremer Gruppierung