Unternehmen kämpft um Marke “Querdenken”

Um die Marke “Querdenken” bahnt sich eine juristische Auseinandersetzung an. Ein Münchner Unternehmen geht gegen die Eintragung der Marke vor. Ein Unternehmen aus München geht gegen die Eintragung der Marke “Querdenken 711” beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) vor. Diese meldete Michael Ballweg bereits im Juni an. “0711” steht für die Vorwahl Stuttgarts. Ballweg ist Gründer der Initiative “Querdenken”, die regelmäßig gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu Protesten aufruft. Zuerst hatte die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Mittwoch) darüber berichtet. Widerspruch gegen die Eintragung der Marke legte das in München ansässige Unternehmen namens “Querdenker United” ein. Dessen Geschäftsführer Ansgar Oschmann sagte auf Anfrage: “Wir werden verwechselt, und das schadet.” Sein 1999 gegründetes Unternehmen wird im DPMA-Register als Inhaber der Marke “Querdenker” in Deutschland geführt. Die Marke wurde bereits 2011 eingetragen. Das Unternehmen beschäftigt sich nach Oschmanns Angaben mit “Innovation und Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft” und veranstaltet einmal im Jahr einen großen Kongress, wie die “FAZ” weiter berichtete. “Im Grunde geht es uns darum, unsere Community zu schützen”, wurde Oschmann weiter zitiert. “Querdenker ist historisch in Deutschland positiv besetzt gewesen. Das hatte etwas mit Kreativität und Lösungen zu tun, nicht mit Gegen-Etwas-Sein und Demonstrationen. Dass der Begriff so veruntreut wird, das schmerzt.”

via t-online: Unternehmen kämpft um Marke “Querdenken”

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#Tritte gegen Körper und Kopf: 16-Jährige #misshandelt gehbehinderten #Obdachlosen – #kaltland

Ein Obdachloser schläft in einem Tunnel des Essener Hauptbahnhofs.Am Morgen des ersten Weihnachtstages wird er plötzlich angegriffen und verletzt. Die brutale Tat soll eine 16-Jährige verübt haben. Eine 16-Jährige soll einen gehbehinderten Obdachlosen in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs mit einer Serie von Tritten gegen den Körper und Kopf misshandelt haben. Der 48-jährige Mann wurde nach Angaben der Bundespolizei am frühen Morgen des ersten Weihnachtstags attackiert, nachdem er sich neben seinem Rollstuhl hingelegt hatte und eingeschlafen war. Aus den Videoaufzeichnungen in diesem Bereich gehe hervor, dass die 16-Jährige das Opfer mit einer mehrminütigen Unterbrechung insgesamt 16-mal gegen den Körper und Kopf getreten habe, wie die Bundespolizei am Samstag mitteilte. Eine 14 Jahre alte Begleiterin der Jugendlichen soll teilnahmslos daneben gestanden und sich den Gewaltausbruch angeschaut haben. Die 16-Jährige aus Essen soll das Opfer dann auch noch mit einem Messer bedroht und eine Stichbewegung gegen den Bauch angedeutet haben. Der 48-Jährige schleppte sich in seinen Rollstuhl und habe sich vermutlich aus Angst vor weiteren Misshandlungen in eine S-Bahn begeben, schilderte ein Sprecher der Bundespolizei.Etwa zwei Stunden nach der Tat seien dann Bahnmitarbeiter auf den im Gesicht blutenden Mann aufmerksam geworden, der über Schmerzen am gesamten Körper geklagt habe (…) Die Tatverdächtige sei den Einsatzkräften aus zahlreichen Straftaten am Essener Hauptbahnhof bereits bekannt, erklärte der Sprecher der Bundespolizei weiter. Aus der Sicht seiner Behörde sei sie eine Intensivtäterin. Beide Jugendliche sollen in den kommenden Tagen befragt werden. Es werde wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

via rnd: Tritte gegen Körper und Kopf: 16-Jährige misshandelt gehbehinderten Obdachlosen

Angekündigter Rückzug von Initiator Ballweg Wie geht es mit »Querdenken« jetzt weiter?

Michael Ballweg will bis auf Weiteres keine »Querdenken«-Demos mehr anmelden. Doch Experten warnen: Die Bewegung bleibt gefährlich. Der mögliche Rückzug von »Querdenken«-Initiator Michael Ballweg bedeutet nach Einschätzung des Szenekenners Tobias Ginsburg keineswegs das Ende der Bewegung. »Querdenken« steht hinter den Demos gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Gegenüber »Watson« sagte Ginsburg, das Netzwerk der Corona-Leugner sei größer als die Person Ballweg. »Auch wenn Ballweg verschwinden sollte – da warten schon eine ganze Reihe geld- und machtgeile Profiteure und Verschwörungsideologen in ihren Startlöchern.« Ballweg hatte am Donnerstag in einer Videobotschaft mitgeteilt, dass er zunächst keine großen »Querdenken«-Demonstrationen mehr anmelden werde. Mit diesem Rückzug im Winter sollten nach seinem Bekunden angeblich Kräfte für den Frühling gesammelt werden. »Aus diesem Grund werde ich auf Weiteres keine Großdemonstrationen mehr anmelden.« Dies empfehle er auch anderen »Querdenken«-Gruppen in Deutschland. Ballweg rief außerdem dazu auf, das zuvor ergangene Verbot der für den 30. Dezember geplanten Großdemo in Berlin zu akzeptieren.

via spiegel: Angekündigter Rückzug von Initiator Ballweg Wie geht es mit »Querdenken« jetzt weiter?

Leiterin einer #Intensivstation – “Kein Patient bekommt #Heiligabend aktiv mit” – #covid

Weihnachten auf der Covid-Intensivstation ist vor allem eins: einsam. Die Krankheitsverläufe seien schwerer geworden, die Kapazitäten ausgeschöpft. Eine Stationsleiterin berichtet. ZDFheute: Wie sieht es derzeit auf Ihrer Station aus? Carolin von Ritter-Zahony: Wir haben unser volles Patientenkontingent ausgeschöpft. Wir haben zehn Patienten, von denen auch zehn beatmet werden. Zwei Lungenersatzmaschinen und viele, viele Bauchlagen. Tatsächlich hat sich die Situation deutlich zugespitzt. Ab jetzt wird es kritisch. Was wirklich auffällt: Die Verläufe sind insgesamt bedeutend schlechter als noch in der ersten Welle. Wir haben tatsächlich noch nicht viele Patienten lebend rausgekriegt. (…) ZDFheute: Eigentlich wollte ich auch fragen, was Weihnachten auf der Covid-Station für die Patienten bedeutet. Die Frage kann ich mir sparen, oder? Von Ritter-Zahony: Tatsächlich ja, wir haben keinen einzigen Patienten, der Heiligabend aktiv mitbekommt. ZDFheute: Wie ist die Stimmung in der Belegschaft? Von Ritter-Zahony: Sie machen ihren Job richtig gut, aber sind gleichzeitig auch sehr frustriert. Gerade wenn man weiß, dass viele Patienten vermutlich das ganze Prozedere nicht überleben werden.

via zdf: Leiterin einer Intensivstation – “Kein Patient bekommt Heiligabend aktiv mit”

Jüdisches Mahnmal in Stralsund geschändet

Die Gedenkstele erinnert an die Opfer der Pogrome während der NS-Zeit. Unbekannte haben die jüdische Gedenkstele in Stralsund beschmiert. Zwischen Dienstag und Donnerstag sei ein nicht bestimmbares schwarzes Schriftzeichen auf das Mahnmal aufgetragen worden, teilte die Polizei der Hafenstadt in Mecklenburg-Vorpommern am frühen Donnerstagmorgen mit. Außerdem sei vermutlich gegen die Stele getreten worden. Die Gedenkstele im Hof des Johannisklosters war 1988 in der Nähe der früheren Synagoge von Stralsund errichtet worden, um an die Opfer der Pogrome zu erinnern.

via jüdische allgemeine: Jüdisches Mahnmal in Stralsund geschändet

Aktivist der #Corona-Leugner besucht im #Weihnachtsmannkostüm ohne Maske #Altenheime – #covidioten #gefaehrder #menschenverachtend #widerlichespack

Ohne Maske und ohne Abstand besuchte ein als Weihnachtsmann verkleidete Aktivist der Corona-Leugner Weihnachten Altenheime im Rheinland. Bei dem “Weihnachtsmann” soll es sich um “Kal” handeln, der an mehreren Corona-Demonstrationen teilnahm. Alte Menschen sind die am meisten durch das Corona-Virus gefährdete Gruppe der Bevölkerung. Kaum eine andere Aktion der Corona-Leugner zeigt ihre Menschenverachtung so deutlich.

via ruhrbarone: Aktivist der Corona-Leugner besucht im Weihnachtsmannkostüm ohne Maske Altenheime

Motiv nach Tat in #Ebersbach weiter unklar – Von Unbekannten getöteter Mann war pakistanischer Imam – #kaltland

Ein in Ebersbach an der Fils (Kreis Göppingen) getöteter 26-jähriger Mann wurde laut Staatsanwaltschaft Ulm von zwei unbekannten Männern niedergeschlagen. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Imam pakistanischer Herkunft. Der 26-Jährige habe in einer Moschee in Stuttgart gepredigt. Das teilte die Polizei mit. Gleichwohl ermittle man in alle Richtungen, um die Tat aufzuklären. Es gebe keine konkreten Hinweise auf ein Tatmotiv, man suche weiter Zeugen, so die Polizei weiter. Das 26-jährige Opfer und seine 30-jährige Frau seien am Montagabend gegen 18 Uhr auf einem Spaziergang in Ebersbach an der Fils (Kreis Göppingen) gewesen, wie die Staatsanwaltschaft Ulm und die Polizei mitteilten. Das Paar ging auf einem Schotterweg an der Fils neben dem Gentenriedweg entlang. Nahe der Unterführung unter der Albstraße hätten sich zwei unbekannte Männer genähert, wie die Frau später der Polizei berichtete. Sie griffen das Paar an und schlugen auf den 26-Jährigen ein. Er ging schwer verletzt zu Boden. Die 30-jährige Frau überstand den Angriff mit leichten Verletzungen. Danach flüchteten die unbekannten Täter. Die Wiederbelebung des 26-Jährigen blieb erfolglos. Er starb noch am Tatort.

via swr: Motiv nach Tat in Ebersbach weiter unklar Von Unbekannten getöteter Mann war pakistanischer Imam