Spotify und YouTube Rechte – KI-Songs überschwemmen Streamingplattformen

Eine Welle rechter KI-Songs schwappt über Streamingplattformen wie Spotify und YouTube. Die Profile dahinter sammeln Hunderttausende Klicks. Verantwortlich sind wahrscheinlich die Algorithmen. (…) Das Cover ist ebenfalls KI-generiert: Eine Frau thront mit einer deutschen und einer russischen Fahne auf einem Panzer der Europäischen Union, die rechte Faust in die Luft gestreckt. Andere Songs von Traditionshüter singen in Bezug auf Migranten: “Deutsche Rentner sammeln Flaschen und ihr lebt in Saus und Braus.” Und in Bezug auf queere Menschen: “Das klassische Bild der Familie von Mann und Frau, ihr und euer LGBTQ macht es zur Sau.”Auf eine Interview-Anfrage reagierte nur Traditionshüter. Der Mann hinter dem Account stimmt zunächst einem Interview zu und freut sich über das Interesse. Dann lässt er den vereinbarten Termin allerdings verstreichen und entschuldigt sich für das Versäumnis. Auf weitere Fragen reagierte er dann nicht mehr. Profile wie Dobermanncloe oder Partypatrioten antworteten gar nicht.Spotify: 75 Millionen KI-Songs entferntDie Journalistin Gollin sieht die Verantwortung für die Verbreitung der Inhalte auch bei den Digitalplattformen. Auch auf TikTok haben die erfolgreichsten Videos von Traditionshüter zum Beispiel fast eine halbe Million Aufrufe. TikTok reagierte auf eine Anfrage nicht.Spotify schickte ein allgemeines Statement: “Unsere Plattformregeln besagen eindeutig, dass wir keinerlei Inhalte – unabhängig davon, ob sie KI-generiert sind oder nicht – zulassen, die zu Gewalt oder Hass gegen Menschen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder Religion aufrufen”, heißt es dort. Kürzlich hieß es zudem, Spotify habe 75 Millionen KI-generierter Songs entfernt. Traditionshüter und Dobermanncloe sind offenbar nicht dabei.

viatagesschau: Spotify und YouTube Rechte KI-Songs überschwemmen Streamingplattformen

Anti-Defamation-League – FBI bricht Verbindungen zu jüdischer Anti-Hass-Organisation ab

Das FBI will künftig nicht mehr mit der Anti-Defamation-League zusammenarbeiten. Der Grund: Die jüdische Anti-Hass-Organisation habe den ermordeten Charlie Kirk in Zusammenhang mit Extremismus gebracht. Das FBI hat sich von der Anti-Defamation-League distanziert. Wie Direktor Kash Patel am Mittwoch bei X sagte, werde das FBI nicht länger »mit politischen Frontorganisationen zusammenarbeiten, die sich als Wachhunde ausgeben.« Die Anti-Defamation-League ist eine bekannte jüdische Organisation zur Verfolgung von Antisemitismus. Zuvor hatten Republikaner die Organisation dafür kritisiert, dass sie die Organisation des ermordeten Aktivisten Charlie Kirk in ein Glossar zum Thema Extremismus aufgenommen habe. Kirk wurde im September auf einem Universitätscampus in Utah ermordet. Die Anti-Defamation-League entfernte in Reaktion auf die Kritik das gesamte Glossar von ihrer Internetseite.

via spiegel: Anti-Defamation-League FBI bricht Verbindungen zu jüdischer Anti-Hass-Organisation ab

siehe auch: FBI cuts ties with Anti-Defamation League amid conservative backlash FBI Director Kash Patel announces break with anti-Semitism watchdog amid outrage over description of Charlie Kirk. The top law enforcement agency in the United States has cut ties with the Anti-Defamation League (ADL), accusing the Jewish advocacy organisation and anti-Semitism watchdog of spying on conservatives. FBI Director Kash Patel made the announcement on Wednesday after prominent conservative influencers, including Elon Musk, pounced on the ADL’s inclusion of the murdered right-wing activist Charlie Kirk in its “Glossary of Extremism and Hate”.

siehe dazu auch: ADL Statement on the FBI Director’s 10/1 Announcement. ADL (the Anti-Defamation League) issued the following statement in response to today’s announcement from FBI Director Kash Patel regarding the FBI’s relationship with ADL. “As we prepare to observe the holiest day of the year on the Jewish calendar, we have seen the statement from FBI Director Patel regarding the FBI’s relationship with ADL. “ADL has deep respect for the Federal Bureau of Investigation and law enforcement officers at all levels across the country who work tirelessly every single day to protect all Americans regardless of their ancestry, religion, ethnicity, faith, political affiliation or any other point of difference. “In light of an unprecedented surge of antisemitism, we remain more committed than ever to our core purpose to protect the Jewish people.”   ADL is the leading anti-hate organization in the world. Founded in 1913, its timeless mission is “to stop the defamation of the Jewish people and to secure justice and fair treatment to all.” Today, ADL continues to fight all forms of antisemitism and bias, using innovation and partnerships to drive impact. A global leader in combating antisemitism, countering extremism and battling bigotry wherever and whenever it happens, ADL works to protect democracy and ensure a just and inclusive society for all. More at www.adl.org.

Cybertruck zu gefährlich für deutsche Straßen: Verkehrsministerium lässt US-Armee abblitzen

Teslas Cybertruck ist in Deutschland nicht zugelassen Die US-Armee versuchte es mit einer Sondergenehmigung – und erhielt als Antwort deutliche Worte. Washington/Frankfurt – Der futuristische Tesla-Cybertruck ist wegen mangelnder EU-Sicherheitsstandards nicht in Deutschland zugelassen. Die US-Armee hat nun beim Bundesverkehrsministerium (BMVI) angefragt, ob die Regierung eine Sondergenehmigung für Mitglieder der US-Streitkräfte ausstellt. Das Ministerium hat mit einer deutlichen Absage reagiert: Man habe nicht nur mangelnde Sicherheitsstandards, sondern „eindeutige Verletzungen“ dagegen festgestellt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. In einer offiziellen Antwort des BMVI, die auf X veröffentlicht wurde, heißt es: „Teslas Cybertrucks dürfen derzeit weder nach Deutschland (noch in die EU) importiert oder dort zugelassen werden. Der Cybertruck hat keine Typgenehmigung von der Europäischen Union (EU) aufgrund erheblicher Bedenken hinsichtlich der passiven Sicherheit.“ Das Fahrzeug weise gleich mehrere Probleme auf, darunter „die scharfkantige, steife Edelstahlkarosserie“. Diese würden eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen.

via fr: Cybertruck zu gefährlich für deutsche Straßen: Verkehrsministerium lässt US-Armee abblitzen

#Razzia in #Selm – Verdacht auf illegale #Waffen bei rechtsextremer Gruppierung – #ActiveClub

Polizei und Verfassungsschutz haben Wohnungen mutmaßlicher Rechtsextremer durchsucht – auch in Selm. Ein Netzwerk steht im Fokus. 1 Min Lesezeit In einer groß angelegten Aktion hat die Polizei am Mittwochmorgen (1. Oktober) mehrere Wohnungen mutmaßlicher Rechtsextremer durchsucht – darunter auch ein Objekt in Selm. Hintergrund der Razzia ist nach Angaben der Deutschen Presseagentur der Verdacht des illegalen Waffenbesitzes. Im Visier der Ermittler stehen sechs Männer, die der rechtsextremen Gruppierung „Active Club Ostwestfalen“ angehören sollen. Diese sollen sich in sozialen Medien mit Schusswaffen gebrüstet haben. Aktion gegen Netzwerk Die Durchsuchungen erfolgten demnach in enger Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz, der das relativ neue Netzwerk der „Active Clubs“ bereits seit einiger Zeit beobachtet. Die Gruppierung verbindet rechtsextreme Ideologien mit einem Fokus auf Gesundheit, Fitness sowie Kraft- und Kampfsport, was insbesondere neonazistische Sympathisanten anspricht.

via ruhrnachrichten: Razzia in Selm Verdacht auf illegale Waffen bei rechtsextremer Gruppierung

OpenAI’s Sora 2 Copyright Infringement Machine Features Nazi SpongeBobs and Criminal Pikachus

The main use of Sora appears to generate brainrot of major beloved copyrighted characters, to say nothing of the millions of articles, images, and videos OpenAI has scraped. Within moments of opening OpenAI’s new AI slop app Sora, I am watching Pikachu steal Poké Balls from a CVS. Then I am watching SpongeBob-as-Hitler give a speech about the “scourge of fish ruining Bikini Bottom.” Then I am watching a title screen for a Nintendo 64 game called “Mario’s Schizophrenia.” I swipe and I swipe and I swipe. Video after video shows Pikachu and South Park’s Cartman doing ASMR; a pixel-perfect scene from the Simpsons that doesn’t actually exist; a fake version of Star Wars, Jurassic Park, or La La Land; Rick and Morty in Minecraft; Rick and Morty in Breath of the Wild; Rick and Morty talking about Sora; Toad from the Mario universe deadlifting; Michael Jackson dancing in a room that seems vaguely Russian; Charizard signing the Declaration of Independence, and Mario and Goku shaking hands. You get the picture. Sora 2 is the new video generation app/TikTok clone from OpenAI. As AI video generators go, it is immediately impressive in that it is slightly better than the video generators that came before it, just as every AI generator has been slightly better than the one that preceded it. From the get go, the app lets you insert yourself into its AI creations by saying three numbers and filming a short video of yourself looking at the camera, looking left, looking right, looking up, and looking down. It is, as Garbage Day just described it, a “slightly better looking AI slop feed,” which I think is basically correct. Whenever a new tool like this launches, the thing that journalists and users do is probe the guardrails, which is how you get viral images of SpongeBob doing 9/11.

via 404media: OpenAI’s Sora 2 Copyright Infringement Machine Features Nazi SpongeBobs and Criminal Pikachus

siehe auch: KI-Video mit Nazi-Spongebob: Sora 2 wird zum Fiebertraum Die KI-Video-App von OpenAI fällt bereits kurz nach dem Start mit zweifelhaftem Content und umfassenden Copyrightverletzungen auf

Hitlers Geburtstag zum “Ehrentag” erhoben: Prozess gegen FPÖ-Gemeinderat

In Korneuburg steht am Freitag ein FPÖ-Politiker aus Gänserndorf wegen eines einschlägigen Kommentars vor Gericht. Er ist nicht der Erste aus seiner Gemeinde. Eiernockerl sind ein nationalsozialistischer Code, der vor allem am 20. April, dem Geburtstag des Massenmörders und Diktators Adolf Hitler, immer wieder auf Speisekarten und in Sozialen Medien auftaucht. Wie der STANDARD und die Rechercheplattform Stoppt die Rechten Anfang des Jahres berichteten, befanden sich auf den Kandidatenlisten der FPÖ für die niederösterreichischen Gemeinderatswahlen im Jänner gleich mehrere Personen, die wiederholt und wenig subtil einschlägige Postings mit dieser Speise zu Hitlers Geburtstag auf Facebook absetzten. Ein Ehepaar, das seine beiden Mandate in Gänserndorf nach Bekanntwerden der Causa nicht antrat, und ein weiterer Kandidat einer anderen Stadt standen deswegen schon im Juli vor Gericht. Dort verwickelten sie sich teils in Widersprüche, wonach sie einerseits „provozieren“ wollten, andererseits gehackt worden seien. Ein Sachverständigengutachten zu Cyberkriminalität wurde von der Richterin angefordert und der Prozess vertagt. “Pflicht” des FPÖ-Mandatars Nun steht ein FPÖ-Gemeinderat vor Gericht, der bei der Frau, die im Juli vor Gericht stand, bei einem Eiernockerlfoto auf Facebook am 20. April 2021 kommentierte: „Hatten wir auch is ja Pflicht an so einen Ehrentag” (sic!) und den Text mit einem Zwinkersmiley versah. Er konnte trotzdem auf Platz sieben kandidieren und schließlich auch in den Gemeinderat einziehen.

via standard: Hitlers Geburtstag zum “Ehrentag” erhoben: Prozess gegen FPÖ-Gemeinderat

Auch in Berlin auffällig – Rassistische Beleidigung? Staatsschutz ermittelt gegen Regensburger Noch-Stadtrat Erhard Brucker (AfD)

Erhard Brucker soll am Berliner Hauptbahnhof einen sehbehinderten Mann rassistisch beschimpft haben. Nicht nur deshalb erlangt der schon in Regensburg für seine Ausfälle bekannte AfD-ler nun auch als Bundestagsabgeordneter zweifelhaften Ruhm. Der Staatsschutz ermittelt gegen den AfD-Abgeordneten und Regensburger Noch-Stadtrat Erhard Brucker (52). Zwei Beamte der Bundespolizei Berlin berichten, er habe letzten Freitag am Berliner Hauptbahnhof einen sehbehinderten Mann aus Eritrea rassistisch beleidigt. Es ist bereits das zweite Mal seit seiner Wahl in den Bundestag, dass Brucker negativ auffällt. Mitte September wurde bekannt, dass die Bundestagsverwaltung mehreren Mitarbeitern von Abgeordneten Hausausweise verweigert oder nachträglich entzogen hat – aus Sicherheitsbedenken. Laut taz befindet sich darunter auch ein Mitarbeiter von Erhard Brucker: der islamfeindliche und wegen Volksverhetzung verurteilte Extremist Michael Stürzenberger. Ausfälle und Peinlichkeiten statt politischer Arbeit Damit bleibt Erhard Brucker seiner Linie treu, für die er auch während seiner Zeit im Regensburger Stadtrat bekannt war. Er fiel nicht durch politische Arbeit auf, sondern durch Verbalausfälle und Peinlichkeiten. (…) Zu Gewalt scheint Erhard Brucker ein eher lockeres Verhältnis zu haben. Das legt zumindest die öffentliche Aussage eines AfD-Mitglieds aus Würzburg bei einem Landesparteitag der AfD nahe. Der Mann beklagte dort, dass Brucker ihm Prügel angedroht habe, sollte er parteiinterne Querelen öffentlich machen. „Er hat gesagt, er ist 1,90 groß, wiegt 140 Kilo und hat eine harte Durchschlagskraft. “ Im Stadtrat fiel Erhard Brucker dagegen kaum auf. Behauptungen Bruckers gegenüber dem rechtsextremen Magazin „Compact“, denen zufolge er regelmäßig Beifall von der Zuschauerempore erhalten habe, sind schlicht falsch. Ein extrem rechter Aktivist seit vielen Jahren Der Eindruck, dass es sich bei Brucker bei all diesen Auftritten um einen zwar unangenehmen, doch politisch eher harmlosen, weil wenig einflussreichen Zeitgenossen handelt, täuscht. Er ist seit mehr als 15 Jahren im rechtsextremen Milieu unterwegs. Brucker war im Landesvorstand der 2016 aufgelösten rechtsextremen Splitterpartei „Die Freiheit“. Er war aktiv als Redner und Aktivist für Pegida und langjähriger Unterstützer der islamfeindlichen Bürgerbewegung „Pax Europa“. Kein Jahr nach dem rechtsterroristischen Attentat von Anders Breivik in Oslo und Utøya war Brucker zusammen mit seinem jetzigen Bundestagsmitarbeiter Michael Stürzenberger bei einem Treffen extrem rechter Einzelpersonen und Gruppierungen in Stockholm („Counter-Jihad-Konferenz“). Mit dabei als Redner: Tommy Robinson, Gründer der „English Defence League“ (EDL), inklusive Fahne. Breivik, der bei seinem Attentat 77 Menschen tötete, hatte sich in einem von ihm veröffentlichten Manifest sowohl auf die EDL wie auch auf die „Counter-Jihad-Konferenz“ bezogen. Als Mediator im Landesvorstand der AfD Seit 2019 gehört Brucker der AfD an und verfügt über beste Kontakte zur bayerischen Parteispitze, aber auch zu dem Rechtsextremisten Björn Höcke. Er sitzt im Landesvorstand der AfD Bayern, zunächst als gewählter Beisitzer. Zuletzt wurde er als Mediator in den Vorstand kooptiert, also zusätzlich aufgenommen.

via regensburg digital: Auch in Berlin auffällig Rassistische Beleidigung? Staatsschutz ermittelt gegen Regensburger Noch-Stadtrat Erhard Brucker (AfD)