17 Beamte wegen Körperverletzung unter Verdacht: Frankfurts Polizei-Chef bezeichnet Vorwürfe als „sehr gravierend“ – #polizeiproblem #polizeigewalt

In Hessen ermitteln die Behörden gegen 17 Polizeibedienstete eines Reviers in Frankfurt am Main. Im Raum steht der Verdacht der Körperverletzung im Amt, der Strafvereitelung und der Verfolgung Unschuldiger. Tritte, Schläge oder den Kopf gegen die Wand gestoßen: Es sind schwere Vorwürfe, die gegen Frankfurter Polizisten im Raum stehen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 17 Beamtinnen und Beamte des 1. Frankfurter Polizeireviers, weil sie in sechs Fällen während oder nach Festnahmen entweder selbst gewalttätig geworden sein oder weggeschaut haben sollen. Einer der Geschädigten habe einen Nasenbeinbruch erlitten, sagte Oberstaatsanwalt Dominik Mies. Hinweise auf ein extremistisches oder rassistisches Motiv gebe es bislang nicht. In einem Fall soll ein Mann eine Treppe heruntergestoßen worden sein. Die Übergriffe sollen sich zwischen Februar und April dieses Jahres ereignet haben. Ins Rollen kamen die Ermittlungen, nachdem die sechs Männer Anzeige erstattet hatten. Zwei von ihnen sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Syrien geboren, aber staatenlos. Zwei haben die deutsche Staatsangehörigkeit, zwei die algerische. (…) Bei den Ermittlungen gegen fünf Beamtinnen und zwölf Beamte zwischen 24 und 56 Jahren geht es um mutmaßliche Körperverletzung und Strafvereitelung im Amt sowie die Verfolgung Unschuldiger. Zwei der Verdächtigen sind Führungskräfte. In fünf Fällen hätten die Beamten zu ihrer Rechtfertigung Fake-Ermittlungen gegen die Opfer wegen Widerstands oder Angriffe eröffnet. Kameras im Polizeirevier, an Polizeiuniformen und im öffentlichen Raum sollen einige der Übergriffe dokumentiert haben.  Unter Verdacht stehen Streifenpolizisten und Vorgesetzte im 1. Polizeirevier. Dieses liegt mitten in einer sehr belebten Gegend der Innenstadt an der Konstablerwache.

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siehe auch: Dienststellen und Wohnungen von Polizisten in Frankfurt durchsucht Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 17 Beamte der Frankfurter Polizei. Es besteht der Verdacht der Körperverletzung, Strafvereitelung und Verfolgung Unschuldiger. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt (LKA) haben am Morgen mehrere Dienststellen und Wohnungen von 17 Polizisten durchsucht. Gegen die Verdächtigen – fünf Beamtinnen und zwölf Beamte im Alter zwischen 24 und 56 Jahren – des ersten Polizeireviers in Frankfurt werde wegen des Verdachts der Körperverletzung und Strafvereitelung im Amt sowie der Verfolgung Unschuldiger ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Verdächtigen sollen im Zeitraum von Februar bis Ende April 2025 insgesamt sechs Männern während oder nach deren Festnahme “unberechtigt körperlichen Schaden” zugefügt oder “dies geduldet und die Taten nicht angezeigt” haben, teilten die Ermittler mit. Um das eigene Vorgehen nachträglich zu rechtfertigen, hätten die Polizeibediensteten in fünf Fällen sogar Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands oder eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eröffnet. Die betroffenen Beamten waren entweder im Streifendienst oder in Dienstgruppenleitungen tätig gewesen.  Den Angaben zufolge liegen Aufzeichnungen von einigen Taten vor, teils durch die Videoüberwachung im Polizeirevier, teils durch Bodycams oder öffentliche Videoanlagen. Polizeipräsident Stefan Müller sagt dazu: “Die im Raum stehenden Vorwürfe sind sehr gravierend. Menschen im Gewahrsam der Polizei müssen sicher vor Übergriffen sein. Die körperliche Integrität jeder einzelnen Person in staatlichem Gewahrsam ist zu wahren.” Er leitete Disziplinarverfahren ein und sprach Verbote des Führens der Dienstgeschäfte aus.

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Junge Mitglieder der TV-Familie Ritter in Gera zu Haft verurteilt: “Schädel hätte bersten können”

Vor dem Amtsgericht Gera wurde die jüngere Generation der Köthener Problem-Familie Ritter wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Wie lange die Mitglieder des Ritter-Clans ins Gefängnis müssen. In der ersten Folge der neuen “Stern TV”-Reportage “30 Jahre Familie Ritter” kündigte die junge Ritter-Generation um Jasmin, Sara und Leon noch groß an, ihr Leben “in den Griff” kriegen zu wollen. Doch ein Vorfall veränderte alles: Gemeinsam mit seiner Halbschwester Jasmin und deren Ex-Partner Benny soll Leon einen Mann mit Behinderung attackiert haben. Das Opfer wurde dabei schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. (…) Wie die “Ostthüringer Zeitung” (OTZ) nun berichtet, wurden die drei jetzt am Amtsgericht Gera für ihre brutale Tat im April dieses Jahres im thüringischen Weida (Landkreis Greiz) verurteilt. Demnach erhielten der 18-jährige Leon und der 34-jährige Benny wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung Haftstrafen von zwei und zweieinhalb Jahren. Die 25-jährige Jasmin bekam ein Jahr Haft auf Bewährung wegen Beihilfe. Laut OTZ wurde Jasmin bei dem Gerichtstermin erneut von “Stern TV” begleitet.  Tritte gegen Kopf des Opfers: “Als wäre es eine Melone” Die Anklage der Staatsanwaltschaft beruhte auf dem Video, das Jasmin von dem brutalen Angriff am Abend des 22. April mit ihrem Handy gedreht hatte. Die Polizei sicherte die Aufnahme noch am damaligen Abend. Wie die OTZ berichtet, ist in dem einminütigen Clip zu sehen, wie Benny und Leon auf ihr am Boden liegendes Opfer einschlagen und den wimmernden Mann mehrmals gegen den Kopf treten. Die Staatsanwaltschaft nannte die Tat des Trios “lebensgefährliche Selbstjustiz”, die auch hätte tödlich enden können. “Sie traten auf den Kopf, als wäre es eine Melone. Mit etwas Pech hätte der Schädel bersten können. Doch das war den Angeklagten egal”, so Staatsanwalt Andre Sbick. Die Staatsanwaltschaft war außerdem davon überzeugt, dass das Trio das Video ursprünglich in den sozialen Medien streamen wollte.

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siehe auch: Hakenkreuz-Schläger in Thüringen! Plötzlich rückt Familie Ritter in den Fokus. In Thüringen stehen zwei Männer und eine Frau vor Gericht. Es geht um gefährliche Körperverletzung. (…) Laut Polizei hatten sich die Angeklagten damals in Weida mit einem 20-Jährigen getroffen – eigentlich nur, um gemeinsam den Abend zu verbringen. Doch aus einem gemütlichen Treffen wurde offenbar schnell blutiger Ernst. Laut Polizei und Anklage sollen die 18 und 34 Jahre alten Männer den 20-Jährigen brutal zusammengeschlagen und schwer am Oberkörper und Kopf verletzt haben. Die angeklagte 25-Jährige soll das Ganze gefilmt haben. Laut der „Ostthüringer Zeitung“ (OTZ) trug der 18-jährige Tatverdächtige zum Tatzeitpunkt eine Kette mit einem Hakenkreuz. Noch am selben Abend nahmen Polizisten die beiden tatverdächtigen Männer vorläufig fest und durchsuchten die gesamte Wohnung. Am 7. Oktober – rund viereinhalb Monate später – verhandelt das Amtsgericht Gera unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung. Der 18-Jährige muss sich zudem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten; “Der Schädel hätte bersten können” Prügelattacke auf behinderten Mann: Berüchtigte Familie Ritter schockt mit Gewalttat. Jasmin, Sara und Leon Ritter geraten nach einer brutalen Attacke in Weida erneut in die Schlagzeilen – auch die junge Generation der Ritters schreckt nicht vor Gewalt zurück. Die Familie Ritter aus Köthen sorgt erneut für Schlagzeilen. In der neuen Folge der „Stern TV Reportage Spezial“ steht die jüngere Generation der berüchtigten Familie im Fokus: Jasmin (25), Sara (23) und ihr Halbbruder Leon (18) wollen eigentlich einen anderen Weg gehen als ihre Eltern und Großeltern – doch der Plan gerät ins Wanken. Mit einem besonders gewaltvollen Angriff schocken die Ritter-Nachfahren nun die Öffentlichkeit. (…) Staatsanwalt Andre Sbick nannte die Tat „lebensgefährliche Selbstjustiz“: „Sie traten auf den Kopf, als wäre es eine Melone. Mit etwas Pech hätte der Schädel bersten können. Doch das war den Angeklagten egal.“ Offenbar hatte das Trio sogar geplant, das Video in sozialen Medien zu verbreiten. Als Motiv gaben die Beteiligten an, dem Mann wegen einer angeblichen Beziehung zu einer Minderjährigen einen Denkzettel verpassen zu wollen.

Russische Ölwirtschaft: Jetzt kommt die Vergeltung

Lange terrorisierte Russland die Ukraine mit Angriffen gegen die Energieinfrastruktur. Nun schlägt das Land zurück und treibt Putins Ölbranche in die Krise. Es sind Szenen, die die meisten Russinnen und Russen bisher vor allem aus Berichten über die angegriffene Ukraine kennen. Erst heulen im russischen Belgorod die Sirenen, dann schlagen zwei Raketen im Kraftwerk der Stadt ein. Handyaufnahmen, entstanden am 6. Oktober, zeigen die Folgen des Angriffs: In zahlreichen Wohnblöcken der 340.000-Einwohner-Stadt bleiben die Fenster abends dunkel, Straßenlaternen und Ampeln fallen aus, ätzende Rauchwolken ziehen über die Stadt. (…) Besonders empfindlich für Russland sind bisher die Angriffe auf die Raffinerien des Landes. Seit Anfang August trafen ukrainische Drohnen mindestens 18 große Anlagen zur Ölverarbeitung. Dabei zielen die Drohnen vor allem auf die Vakuumdestillatoren, in denen das Rohöl zur Weiterverarbeitung aufbereitet wird. Fällt eine solche Anlage aus, muss der ganze Produktionsstrang stillgelegt werden. Die Reparatur kann Wochen, wenn nicht Monate dauern. (…) Weil vor allem Benzin in dem ölreichen Land nun knapper wird, halten Ölkonzerne ihre Produktion für den Verkauf in eigenen Tankstellen zurück. Die restlichen Händler ohne eigene Verarbeitungsanlagen bekommen schwerer Nachschub oder machen wegen der hohen Einkaufspreise Verluste. Allein in Südrussland haben deswegen rund 14 Prozent der Tankstellen ihre Arbeit eingestellt, zeigen Zahlen der Beratungsfirma OMT-Konsalt. Auf der besetzten Krim, wo es kaum Filialen großer Ketten gibt, war jüngst sogar fast die Hälfte der Zapfsäulen außer Betrieb. Wo es noch Benzin gibt, bilden sich mancherorts Schlangen. Um Vorratskäufe zu verhindern, begrenzen einige Tankstellen die Menge pro Tankvorgang auf 30 Liter pro Kunde

via zeit: Russische Ölwirtschaft: Jetzt kommt die Vergeltung

Demokratie-Studie – Populisten dominieren Social Media

Demokratische Akteure erreichen laut einer neuen Studie weniger junge Menschen auf Social Media als populistische Kräfte – trotz großer Anstrengungen. Die Forschung gibt eine deutliche Empfehlung. Die Social-Media-Plattformen Instagram und Tiktok sind für junge Menschen die wichtigsten Vermittler politischer Inhalte – noch vor Familie, Schule, Freunden, Zeitung oder Fernsehen.Das ist das Ergebnis einer Studie des Progressiven Zentrums, der Bertelsmann Stiftung und der Stiftung Mercator. Die Untersuchung “How to Sell Democracy Online (Fast)” basiert auf der KI-gestützten Analyse von rund 31.000 Kurzvideos sowie Befragungen junger Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Tatsächlich sehen auch junge Menschen selbst die Gefahr, dass populistische Akteure über Social Media große Reichweiten und Sichtbarkeit erzielen: Viele berichten von ihrer Sorge, dass sich immer mehr junge Menschen von der Demokratie abwenden und dass soziale Netzwerke einen negativen Einfluss auf unsere Gesellschaft haben.Die Jugendbefragung zeigt eindrucksvoll, dass Social Media für junge Menschen in Deutschland die wichtigste Quelle für politische Informationen ist. Allerdings wünschen sich Jugendliche dort mehr Inhalte, die tatsächlich auf ihre Bedürfnisse und Interessen zugeschnitten sind.Social Media als wichtigste Informationsquelle74 Prozent der befragten jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren geben an, dass Social Media ihre primäre Informationsquelle für politische Themen ist. Diese Quelle liegt damit noch vor Familie (58 Prozent), Schule (60 Prozent) oder Freundinnen und Freunde (54 Prozent). Laut Studienleiterin Paulina Froehlich kommen Jugendliche mit politischen Themen dabei eher zufällig in Kontakt.

via tagesschau: Demokratie-Studie Populisten dominieren Social Media

Illinois Governor Pritzker Accuses Trump of ‘Dementia’ and Nazi Tactics in Scathing Attack

Illinois Governor JB Pritzker has issued a pointed critique of President Donald Trump’s recent decision to send National Guard troops to Chicago and Portland, suggesting that the move is indicative of a troubling mentality linked to ‘dementia.’ During his remarks, Pritzker drew historical parallels, arguing that the tactics employed by the Trump administration echo those seen in the early days of Nazi Germany. “This is a man who’s suffering from dementia,” Pritzker alleged, as he emphasized the severity of the situation. He questioned whether Americans had ever witnessed a President deploying armed troops into major U.S. cities, labeling such actions as deeply problematic. “What I know is in the early days of the Nazi regime, they started slowly taking away people’s rights. What we are seeing now is exactly the same thing,” he stated, underscoring his concerns about the erosion of civil liberties. In response, the Trump administration took to social media to rebut Pritzker’s claims, describing the governor in harsh terms and accusing him of inciting further violence among his supporters. The White House branded Pritzker as a “SICK scumbag,” asserting that his comments were irresponsible and inflammatory.

via ssbcrack: Illinois Governor Pritzker Accuses Trump of ‘Dementia’ and Nazi Tactics in Scathing Attack

Woman jailed for shouting Nazi slogan and saluting outside library – #LockHerUp

A woman who shouted a Nazi slogan and made a fascist salute has been jailed for two weeks. Rochelle Green told a court her behaviour outside Glasgow Mitchell Library on 3 October last year was for “entertainment value”. The 32-year-old went on to strike an elderly stranger on the head as he passed by and made a gun gesture towards him. Green, now of Preston, Lancashire, was convicted of threatening and abusive behaviour as well as assault following a trial last month at Glasgow Sheriff Court. She was initially fined £500 by Sheriff Vincent Lunny. However, that was converted to a two-week custodial sentence after Green was unable to pay the sum. (…) In her evidence, Green told the court she was dancing outside the library while listening to music on her headphones. Her lawyer, Manjit Ram, asked if she had shouted the slogan, to which she replied: “It was purely for entertainment value – it seems silly but it is true.” When asked if she made a gun motion with her fingers, Green replied: “I do not know why I would do such a thing.”

via bbc: Woman jailed for shouting Nazi slogan and saluting outside library

“Missouri Is Next”: Neo-Nazi Network Expanding Whites-Only Towns—Here’s Where They’re Looking

How a fugitive and a porn-star-turned-fascist are exploiting legal loopholes to resurrect segregation—and why they think Missouri won’t stop them. They’re not hiding it anymore. While Missourians were going about their lives, a network of white supremacists led by a Norwegian-born French horn player who once monetized his own sex tapes and a Hungarian jazz pianist wanted for attempted murder in Ecuador have been quietly scouting land in our state.

via ksnsascitydefender: “Missouri Is Next”: Neo-Nazi Network Expanding Whites-Only Towns—Here’s Where They’re Looking