Verdacht der Volksverhetzung – Ermittlungen gegen Julian Reichelt eingestellt

Auf X hatte der ehemalige »Bild«-Chef Reichelt über eine mutmaßliche Unterwanderung der Polizei geschrieben, die Staatsanwaltschaft ermittelte. Der Verdacht der Volksverhetzung habe sich jedoch nicht erhärtet. Hat der »Nius«-Chefredakteur Julian Reichelt volksverhetzende Inhalte auf X geteilt? Die Staatsanwaltschaft Berlin kann dies nicht bestätigen und hat ihre Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung eingestellt. »Der Anfangsverdacht hat sich nicht erhärtet«, sagte ein Behördensprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Hintergrund des Verfahrens war ein Post von Reichelt auf der Plattform X vom 1. April . Laut Staatsanwaltschaft war der Hinweis einer Privatperson Auslöser der Ermittlungen. Eine entsprechende Anzeige sei von der Staatsanwaltschaft in Krefeld zuständigkeitshalber an die Behörde in Berlin weitergeleitet worden, wo diese Mitte Mai einging. Die Behörde muss in so einem Fall aufgrund des sogenannten Legalitätsprinzips prüfen, ob eine mögliche Straftat vorliegt.

via spiegel: Verdacht der Volksverhetzung Ermittlungen gegen Julian Reichelt eingestellt

#Richter nannte #Sinti und #Roma „Rotationseuropäer“ – Gericht sieht keine #Volksverhetzung

Wegen eines „diffamierenden“ Facebook-Beitrags über Sinti und Roma muss sich ein Richter aus Gera nicht wegen Volksverhetzung verantworten. Das Thüringer Oberlandesgericht entschied, die Äußerung sei zwar „grob geschmacklos“, erfülle aber keinen Straftatbestand. in Richter aus Gera muss sich nach einem umstrittenen Facebook-Post über Sinti und Roma nicht wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung vor Gericht verantworten. Das Thüringer Oberlandesgericht in Jena bestätigte eine entsprechende Entscheidung des Landgerichts Gera, gegen die die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt hatte. Rechtsmittel gegen den Beschluss sind nicht möglich. Die Staatsanwaltschaft Gera hatte dem Richter vorgeworfen, in einer Facebook-Gruppe Sinti und Roma mit reisenden Diebesbanden gleichgesetzt zu haben. Er soll dafür die Bezeichnung „Rotationseuropäer mit Eigentumzuordnungsschwäche“ benutzt haben. Der Richter war am Verwaltungsgericht Gera unter anderem für Asylverfahren zuständig und ist inzwischen an das Thüringer Justizministerium abgeordnet. Wegen der Bedeutung des Falls war die Anklage am Landgericht erhoben worden. Die Eröffnung des Hauptsacheverfahrens wurde dort jedoch abgelehnt. Es seien keine strafrechtlich relevanten Tatbestände erfüllt, insbesondere nicht der Volksverhetzung. Dem folgte nun der dritte Strafsenat des Thüringer Oberlandesgerichts. Die Äußerung des betroffenen Richters könnte bei Vorliegen eines Strafantrages als ehrverletzend strafrechtlich verfolgt werden. Der Tatbestand der Volksverhetzung sei aber nicht erfüllt.

via welt: Richter nannte Sinti und Roma „Rotationseuropäer“ – Gericht sieht keine Volksverhetzung

siehe auch: Doch kein Hauptverfahren gegen umstrittenen Geraer Richter. Der Geraer Richter Bengt Fuchs muss sich nicht in einem Gerichtsverfahren verantworten. Das Thüringer Oberlandesgericht hat eine Beschwerde der Staatsanwaltschaft abgelehnt. Die hatte ihm Volksverhetzung vorgeworfen. Nun dürfte jedoch ein Disziplinarverfahren gegen Fuchs wieder aufgenommen werden. In der Vergangenheit war außerdem eine Nähe zur AfD aufgefallen. (…) Gegen Fuchs war nach Bekanntwerden der Vorwürfe außerdem ein Disziplinarverfahren am Verwaltungsgericht Gera eingeleitet worden. Das Verfahren war jedoch aufgrund des strafrechtlichen Verfahrens pausiert worden. Nun könnte es fortgeführt werden, denn Verwaltungsgerichtspräsident Michael Obhues hatte dem MDR damals mitgeteilt, dass das Disziplinarverfahren wieder aufgenommen wird, sobald das strafrechtliche Verfahren rechtskräftig abgeschlossen ist. Am Donnerstag teilte das Verwaltungsgericht Gera auf MDR-Anfrage dann mit, dass über die Fortsetzung des Disziplinarverfahrens nach Zustellung der OLG-Entscheidung und nach Anhörung des Betroffenen entschieden wird.

Georgia student raises $35,000 for medical expenses after being attacked by man dressed as ‘Nazi’

Grace Lang recalled the victim “grinning ear to ear” during the attack at a bar near the University of Georgia. A university student in Georgia was attacked last week by a man wearing a Nazi uniform and red swastika armband while at a bar in Athens. Grace Lang of the University of Georgia (UGA) said she confronted the man after he and her friend began yelling at each other. After her friend attempted to remove the armband from the man’s arm, she said he swung a large glass beer glass into the left side of her face, breaking her nose and forcing her to later get multiple stitches. The man was arrested while she was outside of the bar waiting for emergency medical services, Lang added. “He is grinning ear to ear the entire time, including while assaulting me,” Lang told The Red & Black, a student-led newspaper. “He continued to try and pull and hit me but was pulled off by my friends. I was immediately disoriented and don’t remember him continuing to assault me.” (…) I sat outside with friends for 10 minutes before my friend, who is Jewish, noticed the man in a full [N]azi uniform complete with a red armband with the swastika. They get into a yelling match, and it is just him and two women smaller than him. “I get up and go to get in between them, and use my body as a blockade to keep him from coming in. I reach to rip off the armband, as that is the identifying factor that changed it from a soldier ‘costume’ to an unacceptable display of hate,” she reportedly said. “Within a few seconds of grazing his arm to solely remove the patch, he struck me in the face with a beer stein he had been carrying since arriving downtown,” she wrote in a GoFundMe fundraising page to cover her medical costs, which by Wednesday had generated more than $34,000 of its $55,000 goal.

via themirror: Georgia student raises $35,000 for medical expenses after being attacked by man dressed as ‘Nazi’

Swedish hate-crime trial shines light on far-right ‘fitness clubs’

Four men went on trial on Thursday in Sweden accused of hate crimes and attacking immigrants in a case that has revealed the growing trend of white supremacists banding together in fitness clubs. Prosecutors say the four suspects were members of an “Active Club” — loosely structured groups that meet in gyms and aim to promote white nationalist ideology. Robert Rundo, the founder of the US neo-Nazi Rise Above Movement (RAM), came up with the idea for the clubs while on the run in Europe. His group was also involved in the deadly 2017 Charlottesville riots. In Sweden members of Aktivklubb Sverige (Active Club Sweden) post photos of themselves on social media bare-chested, flaunting their muscles. They hide their faces behind balaclavas in Sweden’s blue and yellow national colours while holding a black banner bearing the movement’s emblem. The four men who went on trial on Thursday, all in their 20s, are accused of beating up immigrants in central Stockholm just after midnight on August 27. Nazi salutes “People of foreign origin were chosen at random” to be attacked, and several of the accused “made Nazi salutes that were caught on surveillance cameras”, prosecutor Gustav Andersson told the Stockholm district court. Prosecutors say they first hit a black man in the face with an umbrella while shouting racial slurs, then attacked a man of Syrian origin, knocking him to the ground and kicking him in the head until he lost consciousness. Three of the suspects then beat a man on a subway train, prosecutors argued. Active Club members “hope to regain their masculinity by way of violence, improving their physical fitness and building a strong fraternity with other men who support each other”, according to a document published by the Swedish Centre for Preventing Violent Extremism. They are encouraged to use violence outside the gym against targets including immigrants, feminists, Jews and the LGBT community, according to the Swedish anti-racism watchdog Expo.

via rfi: Swedish hate-crime trial shines light on far-right ‘fitness clubs’

DEUTSCHE STECHEN TUNESIER IN LINIE 12 NIEDER: POLIZEILICHES EXTREMISMUS-ABWEHRZENTRUM ERMITTELT!

Schon wieder kam es in Dresden zu einer brutalen Messer-Attacke! Der Deutsche Philipp J. (26) soll am Dienstag auf einen Tunesier (35) mit einem Messer eingestochen haben, landete am Mittwoch in Untersuchungshaft, seinem Kumpel Tony S. (35) konnte keine direkte Tatbeteiligung vorgeworfen werden. Der mutmaßliche Messerstecher Philipp J. (26) landete am Mittwoch in Untersuchungshaft. Das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) ermittelt, denn beide Männer werden der rechtsextremen Szene zugerechnet. (…) Ein dringender Tatverdacht gegen Tony S. ergab sich dadurch nicht mehr, weshalb die Staatsanwaltschaft gegen ihn keinen Haftbefehl beantragte. Bei der Justiz fiel er schon dreimal durch Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisation auf, zuletzt kassierte er 2024 eine Geldstrafe, weil er aus dem Fenster seiner Wohnung “Heil Hitler!” schrie. Bei Philipp J. jedoch reichten die Beweise für Untersuchungshaft, er fiel in der Vergangenheit damit auf, eine Frau mit seinem Gipsarm verprügelt zu haben.

viaa tag24: DEUTSCHE STECHEN TUNESIER IN LINIE 12 NIEDER: POLIZEILICHES EXTREMISMUS-ABWEHRZENTRUM ERMITTELT!

Nach Einbruch in Büro der Kasseler AfD-Fraktion: Mitglieder haben Angst

Bereits Anfang September sind Unbekannte in das Büro der Kasseler AfD-Fraktion eingebrochen. Nun tauchen sensible Daten im Internet auf. Mitglieder sind verängstigt. Eines der Kasseler AfD-Mitglieder, dessen Anschrift, Mail-Adresse und Mobilnummer seit einigen Tagen im Internet steht, ist immer noch entsetzt. Am Samstag veröffentlichten Unbekannte auf der Plattform Indymedia eine Art Bekennerschreiben, in dem es hieß, man sei „Anfang/Mitte September“ in das Büro der AfD-Fraktion im Kasseler Rathaus eingestiegen. Dort habe man „hochpreißige Elektrogeräte“, Datenträger mit sensiblen Zugangsdaten zu Online-Auftritten und Mitgliederlisten mitgenommen. Mitglieder der Kasseler AfD bekommen Droh-Mails Die sensiblen Daten von neun Mitgliedern wurden am Ende des Beitrags aufgelistet. Darunter wird empfohlen, einfach mal vorbeizugehen und die Türen einzutreten. Die Mitglieder werden als „Faschos“ bezeichnet. Unterzeichnet ist der Text mit „(KEINE) Freunde der Kasseler AfD“. Ein AfD-Mitglied, mit dem die HNA sprach, nimmt die Warnung sehr ernst, wie der Mann sagt: „Meine Frau ist sehr fertig mit den Nerven.“ Er bekomme nun häufiger Mails mit Botschaften wie, er sei ein „rechtes Schwein“. Von der Polizei gebe es Unterstützung. Demnächst wollten Beamten vorbeikommen und Hinweise geben, wie man sich verhalten solle. Vorsichtshalber lässt das Ehepaar nachts im Flur eine Lampe brennen. Laut des AfD-Landesverbands hat die Rathausfraktion der Partei wegen des Einbruchs Anzeige erstattet. Es sei auch ein Aktenordner aus dem Jahr 2021 mit sensiblen Daten gestohlen worden. Der habe sich in einem abgeschlossenen Stahlschrank befunden, der aufgebrochen worden sei.

via hna: Nach Einbruch in Büro der Kasseler AfD-Fraktion: Mitglieder haben Angst

Seine Familie stammt aus der Gegend – Deutsche Kommune verweigert Trump die Ehrenbürgerwürde

Trump muss auf eine Auszeichnung verzichten. Der Kreis Bad Dürkheim lehnte den AfD-Antrag auf Ehrenbürgerschaft für den US-Präsidenten ab. US-Präsident Donald Trump wird nicht Ehrenbürger des pfälzischen Landkreises Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz. Der Kreistag lehnte einen entsprechenden Antrag der AfD nach intensiver Debatte ab. Kampfansage: Merz erklärt AfD zum Hauptgegner Wahlabsage: AfD-Kandidat kann in Ludwigshafen nicht antreten Die Partei begründete ihren Antrag unter anderem mit Trumps Vorfahren, die aus Kallstadt im Kreis Bad Dürkheim stammen, sowie mit seiner Vermittlerrolle im Nahen Osten. Die Ehrenbürgerschaft wäre zudem ein Zeichen für die freundschaftliche Verbindung von Rheinland-Pfalz mit Amerika. In Kallstadt wuchs Trumps Großvater Friedrich auf, bevor er 1885 in die USA auswanderte. Kein herausragendes Engagement für das Gemeinwohl Als Begründung für die Ablehnung des Antrags wurde von Bad Dürkheims Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld (CDU) sowie mehreren Rednern der sehr geringe Bezug des US-Präsidenten zum Landkreis genannt. Mit der Ernennung zum Ehrenbürger würde außerdem nur Trumps übergreifendes politisches Agieren geehrt, nicht aber sein Engagement für den Landkreis.

via t-online: Seine Familie stammt aus der Gegend Deutsche Kommune verweigert Trump die Ehrenbürgerwürde