Man arrested in Nazi flag incident

Thames Valley Police has confirmed that a 35-year-old man from Woodley has been arrested on suspicion of a public order offence. Thames Valley Police had issued an appeal for help to identify a man who was spotted with a Nazi flag on a footbridge over the A329(M) last weekend, who has now been arrested. Video and images of the incident, which happened around 12 noon on Sunday, August 18, was widely shared on social media channels. The man, who appeared to be accompanied by a bike, was seen on a bridge near Earley, over the Reading-bound carriageway shortly after its junction with Winnersh Triangle..

via workingham today: Man arrested in Nazi flag incident

Leiter der Gedenkstätte Buchenwald wird nach Briefaktion bedroht

Er hat 350.000 Briefe an Thüringerinnen und Thüringer über 65 verschickt, um sie vor der AfD zu warnen. Nun wird der Leiter der Gedenkstätte Buchenwald, Jens-Christian Wagner, massiv bedroht. Der Stiftungsdirektor der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora sieht sich nach einem Brief an die Thüringer Wählerinnen und Wähler bedroht. So sei in der Gedenkstätte Mittelbau-Dora sein Konterfei auf eine Todesmarschstele geklebt worden, postete Jens-Christian Wagner auf X. Die Stele erinnert an die Opfer der Todesmärsche aus den Lagern des KZ-Komplexes Mittelbau-Dora. Außerdem habe er eine E-Mail erhalten, in der eine Frau aus Weimar – »eine Montagsspaziergängerin« – geschrieben habe, dass er ebenso wie der verstorbene SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Hartung noch eine Strafe für sein Handeln erhalten werde. Wagner wirft der AfD vor, den Nationalsozialismus zu verharmlosen. Er bezieht immer wieder Stellung gegen die Partei. Die Thüringer AfD wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft.

via spiegel: Leiter der Gedenkstätte Buchenwald wird nach Briefaktion bedroht

Schwurvonbuchenwald.gif
CC BY-SA 3.0, Link

Hagener AfD-Mann unterstützt verstörenden Treblinka-Post

Mit dem Gebaren auf seiner Facebook-Seite löst der Hohenlimburger Bezirksvertreter Andreas Rode Ermittlungen wegen Volksverhetzung aus. Wenn ein Mandatsträger aus einem demokratisch gewählten Gremium der Stadt Hagen im Internet einen Beitrag likt, der die Unterbringung von Entscheidern und Machern in einem Vernichtungslager nach dem Vorbild von Treblinka suggeriert, schrillen die Alarmglocken. So geschehen auf der Facebook-Seite des Hohenlimburger AfD-Vertreters Andreas Rode, der dort einen entsprechenden Kommentar zu einem der schockierendsten Tatorte der Nazi-Gräueltaten des Holocausts mit einem wohlmeinenden Herzchen-Smiley versieht. Für den Mann, der in diesem Jahr seinen 61. Geburtstag feiert und in Hohenlimburg sich weitgehend unter dem Wahrnehmungsradar bewegt, eine „Unachtsamkeit, die mich in völlig falsches Licht gesetzt hat“. Für die Hagener Staatsanwaltschaft sowie den Staatsschutz der Hagener Polizei hingegen Grund genug, ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung einzuleiten – im Fall von Rode nach Recherchen der Stadtredaktion übrigens nicht zum ersten Mal. (…) Besonders verstörend darunter ein Beitrag eines gewissen „Ree Yees“, der dort öffentlich sichtbar formuliert: „Die können mich ALLE am Arsch lecken mit Ihrer verlogenen Scheiße! Wenn ich könnte, wie ich würde/und wollte, wären all diese verlogenen sogenannten Mächtigen, die damit im Prinzip nur Kohle machen und wiedermals Angst für Dumme Menschen verbreiten wollen, schon längst im wieder eröffneten Treblinka!“ Gemeint ist jenes Vernichtungslager östlich von Warschau, in dem in den Jahren 1942 und 1943 etwa 800.000 bis 900.000 Menschen – vorzugsweise Juden aus Polen sowie Sinti und Roma – systematisch vergast wurden. Der Hohenlimburger AfD-Bezirksvertreter unterstützt diesen Beitrag, der immerhin die Wiedereinführung der nationalsozialistischen Massenmord-Praxis propagiert, mit einem putzigen Smiley-Emoji mit Herzchen im Arm.

via wp: Hagener AfD-Mann unterstützt verstörenden Treblinka-Post

Die Blaupause – Wie die AfD über Institutionen ihre Macht festigen will

Das gab es schon einmal in Thüringen: Nazis bringen Verwaltung, Bildung und Kultur auf ihre Linie. Schon Jahre vor Hitlers Machtergreifung hatte sich Thüringen zu einem Tummelplatz der rechtsextremen Szene im ganzen Reich entwickelt. Am 23. Januar 1930 machte die NSDAP dann ernst. Sie schickte mit Erfolg ihren Kader Wilhelm Frick ins Rennen als Minister für die Schlüsselressorts Innen und Volksbildung. Der erste nationalsozialistische Minister konnte in eine Landesregierung einziehen. Das gab es schon einmal in Thüringen: Nazis bringen Verwaltung, Bildung und Kultur auf ihre Linie. Schon Jahre vor Hitlers Machtergreifung hatte sich Thüringen zu einem Tummelplatz der rechtsextremen Szene im ganzen Reich entwickelt. Am 23. Januar 1930 machte die NSDAP dann ernst. Sie schickte mit Erfolg ihren Kader Wilhelm Frick ins Rennen als Minister für die Schlüsselressorts Innen und Volksbildung. Der erste nationalsozialistische Minister konnte in eine Landesregierung einziehen. „Ohne Brandmauer“ überschrieb Volker Ullrich in der Wochenzeitung Die Zeit im Juli eine Geschichtsseite über die damaligen Geschehnisse. Er berichtete, wie die Sozialdemokraten vergeblich gewarnt hätten vor einem „Hochverräter als Verfassungsminister“: Mit der Wahl von Frick in der Sitzung des Weimarer Landtags werde der heutige Tag „zu einem Tage der politischen und kulturellen Schande Thüringens“, mahnten sie. An den bürgerlichen Parteien aber sei der Appell abgeprallt. Hitler wiederum sei es nicht nur um den Eintritt in eine Landesregierung gegangen, „sondern darum, zu demonstrieren, wie man eine Exekutive von innen her erobern könne“. Vom Berliner NSDAP-Gauleiter Joseph Goebbels ist der Satz überliefert: „Da werden wir die erste Probe aufs Exempel liefern.“ Und so soll sich Geschichte wiederholen? In Thüringen, einer der wichtigsten Hochburgen der AfD mit dem rechtsextremen Björn Höcke an der Spitze, wo im September ein neuer Landtag gewählt wird?

via katapult: Die Blaupause Wie die AfD über Institutionen ihre Macht festigen will

HULK HOGAN POSES WITH NAZI SUPPORTER DURING ‘REAL AMERICAN BEER’ PROMOTIONAL TOUR

Hulk Hogan’s influential career in professional wrestling has made a significant impact on the industry. Outside of wrestling, The Hulkster frequently meets celebrities and engages in various activities. However, during a recent ‘Real American Beef’ promotional tour, he was spotted posing with a Nazi. (…) During a recent visit to a grocery store in Boise, Idaho, Hulk Hogan was spotted posing for a picture with a Nazi supporter. The man in question had tattoos of the Iron Cross as well as an SS tattoo, making it very clear where his allegiance belonged. This isn’t the only controversy Hulk Hogan got himself involved in as he was accused of racism after a Black brand ambassador for ‘Real American Beer’ accused him of firing her over her ethnicity.

via ringsidenews: HULK HOGAN POSES WITH NAZI SUPPORTER DURING ‘REAL AMERICAN BEER’ PROMOTIONAL TOUR

Ermittlungen gegen Martin Sellner wegen mutmaßlichem Hitlergruß

Der österreichische Rechtsextremist Sellner soll in Saarbrücken einen Hitlergruß gezeigt haben. Die Polizei spricht von “provokantem” Verhalten Sellners bei einer Demo. Die saarländische Polizei hat Ermittlungen gegen den österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner aufgenommen. Es werde wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen ermittelt, teilte die Polizei in Saarbrücken mit. Sellner soll in der saarländischen Landeshauptstadt öffentlich einen Hitlergruß gezeigt haben. Der prominente österreichische Extremist war am Donnerstagabend in Saarbrücken, um dort ein selbstverfasstes Buch vorzustellen. Die Veranstaltung war privat, die Gruppe Omas gegen Rechts meldete eine Demonstration gegen sie an. Nach Polizeiangaben suchte Sellner diese Gegendemo auf und bewarb dort “provokant” sein Buch.  Dabei sei er von mehreren Personen gefilmt und fotografiert worden, teilte die Polizei weiter mit. Im Anschluss seien mehrere der Aufnahmen der Polizei mit dem Hinweis zugespielt worden, dass auf diesen zu sehen sei, wie Sellner einen Hitlergruß zeige

via zeit: Ermittlungen gegen Martin Sellner wegen mutmaßlichem Hitlergruß

#Staatsanwaltschaft prüft #AfD-Plakat in Oder-Stadt #Frankfurt

Ein AfD-Wahlplakat in Frankfurt (Oder) sorgt für Empörung. Die Justiz nimmt es wegen einer möglichen Straftat unter die Lupe. Nach der Anzeige einer Politikerin der Linken gegen ein AfD-Wahlplakat in Frankfurt (Oder) schaltet sich die Staatsanwaltschaft ein. Die Ermittlungsbehörde prüft gegenwärtig, ob ein Anfangsverdacht für einen Straftatbestand vorliegt, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) sagte.  Die Kreisvorsitzende der Frankfurter Linken, Anja Kreisel, geht gegen das AfD-Wahlplakat mit dem Slogan “Wir schützen eure Kinder” vor und nannte es “eine bewusste Provokation, die Grenzen des Akzeptablen weiter auslotet”.

via stern: Staatsanwaltschaft prüft AfD-Plakat in Oder-Stadt Frankfurt

siehe auch: Landtagswahl Brandenburg Anzeige wegen möglichem “verstecktem Hitlergruß” auf AfD-Wahlplakat erstattet. Die Linkenpolitikerin Anja Kreisel hat Anzeige wegen eines Wahlplakats des AfD-Landtagsabgeordneten Wilko Möller aus Frankfurt (Oder) erstattet. Die Landtagskandidatin und Kreisvorsitzende der Frankfurter Linken teilte am Dienstag mit, das Plakat verstoße möglicherweise gegen das Verbot des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Das Plakat zeigt zwei Erwachsene in einer Pose, die Assoziationen zu einer verbotenen Geste weckt. Der Verdacht: Es handele sich um einen versteckten Hitlergruß.