How many monuments honor fascists, Nazis and murderers of Jews? You’ll be shocked.

The most curious thing about last year’s protests that toppled statues of slavers and colonizers is that the monuments of Holocaust perpetrators didn’t even make headlines. Yet a Forward investigation reveals there are hundreds of statues and monuments in the United States and around the world to people who abetted or took part in the murder of Jews and others during the Holocaust. The Nazi collaborators of Central and Eastern Europe weren’t as fastidious at keeping records as their Third Reich allies, which makes it difficult to arrive at a precise number of their victims. As a rough estimate, the Nazi collaborators honored with monuments on U.S. soil represent governments, death squads and paramilitaries that murdered a half million Jews, Poles and Bosnians. Holocaust perpetrators is the correct term for these men and organizations, for they played an integral part in the Final Solution, arresting and deporting Jews to concentration camps or gunning them down in the forests and fields of Eastern Europe (one-third of all Holocaust victims were killed in what’s called the “Holocaust by bullets”). (…) The monuments and the figures they honor stand at a crossroads of fascism and neo-fascism, the losers of WWII and today’s white supremacists who believe they’re on the brink of a global race war. It’s impossible to understand one without understanding the other, which is why tracking the growth of Nazi collaborator monuments is so crucial. These statues don’t just disparage the dead; they warn the living.

via forward: How many monuments honor fascists, Nazis and murderers of Jews? You’ll be shocked.

Ukrainian Association in #Baraboo honors #Nazi collaborators with statues at children’s summer camp – #Ukraine #Bandera #Shukhevych #Petliura

A Chicago-based Ukrainian Youth Association owns a property in Baraboo where kids attend summer camp in the bluffs near the Wisconsin Dells — it’s also the location of statues honoring four Ukrainians who aided the Nazis during the Holocaust. The property is miles away from downtown Baraboo and the front gate keeps out members of the public, but in a community that has had its own brush with antisemitic hate, the statues’ presence is alarming. An investigation by the Jewish news outlet The Forward found more than 300 monuments to and statues of Nazi collaborators around the world, including two in Wisconsin — the Ukrainians in Baraboo and a Serbian general in Milwaukee, Dragoljub ‘Draza’ Mihailovic, who was killed for collaborating with Hitler. The existence of the statues was unveiled as communities across the U.S. and Wisconsin debate who and what should be memorialized with public statues in the wake of widespread protests for racial justice.  (…) In Baraboo, a community that drew international attention in 2018 after a group of students appeared to do a Nazi salute in a prom photo, the statues are tucked away from the view of almost everybody outside the membership of the Ukrainian Association. The four busts depict Stepan Bandera, Roman Shukhevych, Yevhen Konovalets and Symon Petliura. 
Bandera was a leader in the far-right Organization of Ukrainian Nationalists and a Nazi collaborator. In 1941, when Nazi Germany invaded the Soviet Union, OUN declared independent Ukrainian statehood and pledged loyalty to Adolf Hitler. Badera also participated in the massacres of Polish and Jewish people in Ukraine. Shukhevych was a leader in a German auxiliary battalion and the Ukrainian Insurgent Army, which massacred thousands of Jews and tens of thousands of Poles. Konovalets was an early leader of the nationalist OUN and was assassinated before the beginning of the war. Petliura was Supreme Commander of the Ukrainian Army and the President of the Ukrainian People’s Republic after the collapse of the Russian empire in 1917. Under his leadership, between 35,000 and 50,000 Jews were killed in violent pogroms. 

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Ex-Rechtsextremer vor Gericht – Facebook-Profil von Albstädter zeigt Bilder der Waffen-SS

Ein Albstädter postete Waffen-SS-Bilder bei Facebook. Auch der Wahlspruch der nationalsozialistischen Gruppierung “Meine Ehre heißt Treue” taucht in seinem Account auf. Aus diesem Grund muss er sich nun vor dem Balinger Amtsgericht verantworten. Von der rechtsradikalen Szene will er sich mittlerweile gelöst haben. Seine rechtsradikale Vergangenheit hat einem 33-jährigen Albstädter eine weitere Verurteilung eingehandelt. Richterin Goßger brummte dem Mann am Balinger Amtsgericht nun eine viermonatige Haftstrafe auf Bewährung wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf. Zudem muss er 50 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

via schwarzwälder bote: Ex-Rechtsextremer vor Gericht – Facebook-Profil von Albstädter zeigt Bilder der Waffen-SS

KRIEGSGRÄBERSTÄTTE GOLM – NPD-Mitglieder bei unangemeldeter Versammlung auf Usedom

Mitglieder der NPD-Jugendorganistation “Junge Nationalisten” hatten sich auf der Kriegsopfer-Ruhestätte Golm bei Kamminke auf der Insel Usedom unangemeldet versammelt. Der Golm, ein nahe gelegenes Waldgebiet, ist die größte Kriegsgräberstätte Mecklenburg-Vorpommerns. Am 12. März 1945 wurde die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Swinemünde (heute Swinoujscie) bombardiert. Viele Opfer sind hier beerdigt. NPD-Mitglieder in Mecklenburg-Vorpommern haben offenbar die Corona-Maßnahmen missachtet und die Kriegsgräberstätte auf dem Golm auf Usedom in einer unangemeldeten Versammlung besucht. Der Träger der Gedenkstätte, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, ist wenig begeistert von der Aktion der Rechtsradikalen. Auf der Webseite der Jugendorganisation der NPD, Junge Nationalisten (JN), ist zu sehen, wie mehrere Menschen, darunter auch mindestens zwei Kinder, mit Fackeln, einer JN-Fahne und einem Kranz im Dunkeln zur Kriegsgräberstätte laufen und dort posieren. Dies geschah wohl am 12. März. An diesem Tag wurde vor 76 Jahren zum Kriegsende Swinemünde durch einen amerikanischen Luftangriff schwer getroffen.
Aktion und Opfer-Zahl ist „Propaganda” Karsten Richter, MV-Landesgeschäftsführer des Volksbundes, ist nicht erfreut. „Das ist in erster Linie Propaganda“, sagt er über die Aktion und die Behauptung der JN, dass „23.000“ Menschen bei dem Angriff ums Leben kamen. „Die Zahlen sind Blödsinn. Die aktuelle Forschungslage, die sich an Schätzzahlen orientiert, besagt, dass etwa 4.500 bis 6.000 Menschen starben. Die ‘23.000’ wurde damals in DDR-Zeiten propagiert, um den Angriff der Amerikaner als besonderes Kriegsverbrechen herauszustellen.“

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Dietmar Nietan zur AfD: Hier konnte man sehen, wie Nazis arbeiten

Am 6. April 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht Griechenland. Als der Bundestag am Donnerstag daran erinnerte, versuchte die AfD, den Überfall mit der Finanzkrise vor zehn Jahren zu verbinden. Da platzte dem SPD-Abgeordneten Dietmar Nietan der Kragen. Wenn an die Verbrechen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg erinnert wird, geht es meist um Polen oder die ehemalige Sowjetunion. Dass deutsche Soldaten auch in Griechenland grausame Verbrechen an der Zivilbevölkerung verübten und zahlreiche Jüdinnen und Juden deportiert und ermordet wurden, gerät schnell in Vergessenheit. Knapp 80 Jahre nach dem deutschen Überfall am 6. April 1941 hat der Bundestag am Donnerstag der Ereignisse gedacht. Die AfD-Fraktion nutzte das, um die Gräueltaten vor 80 Jahren mit den Ereignissen in der Finanz- und Schuldenkrise zu vergleichen. „Es geht nicht um den Zweiten Weltkrieg, sondern um das Hier und Heute“, behauptete der Abgeordnete Petr Bystron. Deutsche und Griechen hätten sich längst ausgesöhnt. (…) Dem nächsten Redner, Dietmar Nietan von der SPD, platze da der Kragen. „Wir haben sie hier gerade am Pult erlebt, die Herrenmenschen, die in ihrer gnadenlosen rechtsradikalen Ignoranz darüber entscheiden, ob sich das griechische Volk schon mit dem deutschen versöhnt hat“, sagte Nietan. Die Redner der AfD gingen mit ihren Forderungen über Beschlüsse des demokratisch gewählten griechischen Parlaments hinweg und stellten in einem „Zynismus, der menschenverachtend ist“, eine Verbindung her zwischen der Höhe möglicher Reparationszahlungen für den Zweiten Weltkrieg und Geldern aus der Euro-Krise.

via vorwärts: Dietmar Nietan zur AfD: Hier konnte man sehen, wie Nazis arbeiten

Anti-#Corona-Proteste in #Kassel – “Ein Herz für #Querdenker”: #Polizistin wird für Geste auf #Demonstration massiv angegiftet . #polizeiproblem #covidioten #ks2003

Bei Protesten gegen die Corona-Schutzmaßnahmen in Kassel hat eine hessische Polizistin eine Herz-Geste gemacht und sich so offenbar mit den Gegnern des Regierungs-Kurses solidarisiert. In den sozialen Medien wird sie dafür angegriffen, aber auch gefeiert. Die Polizei nennt den Fall “ärgerlich”, warnt jedoch vor voreiligen Schlüssen. Eine kleine Geste am Rande einer großen Demonstration: Eine junge Polizistin formt ihre Finger zu einem Herz. Neben ihr steht eine Frau in gelber Jacke, die vom Alter her die Mutter der Beamtin sein könnte. Um ihren Hals baumelt ein Plakat mit der Aufschrift: „Schützt unsere Kinder vor diesem WAHNSINN!“ Es scheint, als wolle die uniformierte Vertreterin der Staatsmacht ihre Sympathie mit der Demonstrantin bekunden und mit ihrer zustimmenden Geste sagen: Genauso ist es! Die Begebenheit trug sich am vergangenen Wochenende in Kassel zu, bei einer Protestaktion von rund 20.000 Menschen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung. Das „Herz-Zeichen“ der Polizistin machte in den sozialen Netzwerken Furore. Jemand hatte die Szene mit dem Smartphone fotografiert und ins Netz gestellt. Die Polizei bestätigte gegenüber FOCUS Online, dass die Aufnahme echt sei und eine Polizistin aus Hessen zeige (…) Für Andreas Grün, hessischer Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), steht fest: „Sollten sich das Foto und die Videosequenzen in der nachträglichen Bewertung so bestätigen, muss sich die Beamtin zumindest disziplinarrechtlich dafür verantworten.“ Grün sagte zu FOCUS Online weiter: „Das Verhalten, wie es sich auf Einzelfotos und kurzen Videosequenzen darstellt, ist natürlich inakzeptabel.“
Der Polizeigewerkschafter erklärte weiter, jeder Bürger habe das Recht, die Corona-Politik der Bundesregierung zu kritisieren und dies auf Demonstrationen kundzutun. „Polizeibeamte im Einsatz haben das ausdrücklich nicht. Sie unterliegen dem Neutralitätsgebot.“ Dass die Aktion der Polizistin nun politisch instrumentalisiert werde, sei bedauerlich, so Grün. „Es wäre in der Tat sehr zu beklagen, wenn aus diesem Fehlverhalten einer einzelnen Beamtin eine allgemeine Sympathie der Polizei für die Corona-Leugner abgeleitet würde. Dies ist aber nicht der Fall.“ Scharfe Kritik: Demonstrantin kommt Dienstwaffe sehr nahe
Keinerlei Verständnis zeigt der hessische GdP-Chef für ein Detail, das auf dem Foto zu sehen ist und das in den sozialen Netzwerken hitzig diskutiert wird: Die Demonstrantin mit dem Protestplakat kommt der Polizistin körperlich sehr nah – und damit auch der Pistole der Beamtin. Dazu Andreas Grün: „Egal, ob bei Demonstrationen oder sonstigen Einsätzen der Polizei, niemand darf mit seiner Hand in die Nähe der Dienstwaffe gelangen. Hier wäre eine entschiedene Abwehrreaktion geboten gewesen, um der Eigensicherung Rechnung zu tragen.“

via focus: Anti-Corona-Proteste in Kassel – “Ein Herz für Querdenker”: Polizistin wird für Geste auf Demonstration massiv angegiftet . #polizeiproblem #cividioten

#Telegram-Chatgruppe – #Thüringer #AfD prüft #Antisemitismus-Vorwurf in den eigenen Reihen – #schauhin #hetzer

In einer Chat-Gruppe, die die Ostthüringer AfD-Politikerin Anja Bergner einrichtete, soll der Holocaust geleugnet worden sein. Der AfD-Landesverband prüft die Vorwürfe. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung. Die stellvertretende Sprecherin des AfD-Gebietsverbandes Saale-Orla-Kreis, Anja Bergner, steht in der Kritik. Nach Informationen der Ostthüringer Zeitung (OTZ) wurde in dem von ihr gegründeten Telegram-Kanal “Triptis wacht auf” der Holocaust geleugnet. Der Zeitung liegen Screenshots vor, die das belegen. So hieß es am 5. März bei “Triptis wacht auf”: “Der Holocaust ist eine fast so große Lüge wie die Korona-Pandemie! Beides erlogen vom Juden!” (Rechtschreibfehler im Original). Diese Zeilen stehen offenbar zu Beginn eines extrem antisemitischen und menschenfeindlichen Textes.

via mdr: Telegram-Chatgruppe – Thüringer AfD prüft Antisemitismus-Vorwurf in den eigenen Reihen

anm dokmz: Der Text findet sich mehrfach auf Telegram – i.d.R. “weitergeleitet aus ATTILA HILDMANN”