Verein schließt AfD-Mann Brandner aus

Stephan Brander war Mitglied der Regensburger Agilolfia – bis zum Samstag. Erstmals beschließt der Verein einen Ausschluss. Die katholische Studentenverbindung Agilolfia hat sich am Samstag von dem AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner getrennt. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschloss der Regensburger Verein den Ausschluss Brandners, wie die Mittelbayerische Zeitung exklusiv erfuhr. Noch nie zuvor hat die 1908 gegründete Verbindung ein Mitglied ausgeschlossen. „Stephan Brandner ist mit dem heutigen Tag kein Mitglied des Katholischen Studentenvereins Agilolfia mehr“, teilte der Verein mit. In einer Pressemitteilung beruft sich die Agilolfia auf die „Prinzipien Religion, Wissenschaft und Freundschaft“. Demnach stehen der Verein und sein Dachverband, der Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine (KV), für christlich-katholische Werte ein. „Einer entsprechenden Resolution ,Verantwortung wahrnehmen‘ haben wir auf der Vertreterversammlung des KVs in Freiburg 2019 zugestimmt“, teilt die Agilolfia weiter mit. Nach ihrer Darstellung lässt sich Brandners Mitgliedschaft mit diesen Werten nicht mehr vereinbaren. (…) Gemäß der Vereinssatzung ist für den Ausschluss eines Mitglieds eine Zweidrittelmehrheit notwendig. Wie die Mittelbayerische Zeitung aus Vereinskreisen erfuhr, seien bei der Versammlung am Samstag so viele Mitglieder wie noch nie seit der Wiedergründung des Vereins im Jahr 1948 anwesend gewesen. Die Entscheidung über den Ausschluss sei sehr eindeutig gefallen, heißt es.

via mittelbayerische: Verein schließt AfD-Mann Brandner aus

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Aufnahmen von #AfD-Demo – So verhielten sich die #Lübcke-Tatverdächtigen in #Chemnitz

Bei den Demonstrationen 2018 in Chemnitz waren auch Stephan E. und Markus H. dabei. Doch wie traten sie dort auf? Eine Recherche auf den Spuren der Verdächtigen im Mordfall Walter Lübcke. Die Hauptverdächtigen im Mordfall Lübcke, Stephan E. und Markus H., haben am 1. September 2018 an den teils gewaltsamen Protesten in Chemnitz teilgenommen. Das steht spätestens seit vergangener Woche fest, als ein Video auftauchte, dass die beiden mutmaßlichen Attentäter in Chemnitz zeigt. t-online.de hat nun rekonstruiert, wie sich die E. und H. bei den Demonstrationen verhalten haben. Im Video sehen Sie die Stationen auf dem Weg zur Demo, direkt vor der AfD-Geschäftsstelle, wartend am hinteren Ende des Marschs und im Demo-Zug.

via t-online: Aufnahmen von AfD-Demo – So verhielten sich die Lübcke-Tatverdächtigen in Chemnitz

Angriffe in Friedrichshain, Charlottenburg und Rummelsburg – Passanten rassistisch und homophob beleidigt – #schauhin #kaltland #pack

In drei Bezirken wurden Passanten am Samstag rassistisch bedroht und angegriffen. Ein Jugendlicher versuchte, einen anderen mit einem Gürtel zu schlagen. Innerhalb weniger Stunden musste die Polizei in drei Bezirken wegen rassistischer und homophober Angriffe einschreiten. Am Samstag wurden in Friedrichshain, Charlottenburg und Rummelsburg mehrere Menschen rassistisch und homophob beleidigt und bedroht, das teilte die Polizei am Sonntag mit. Gegen 12.30 Uhr kam es an der Kreuzung Jessnerstraße / Oderstraße in Friedrichshain zu einem Zwischenfall. Ein 49-Jähriger rief dort nationalsozialistische Parolen und beleidigte einen 36-jährigen Passanten rassistisch. Ein weiterer Passant versuchte, den Mann zu stoppen, und wurde von ihm mit einem Messer bedroht. Nachdem er noch in den Hinterreifen eines abgestellten Fahrrads gestochen hatte, wurde der 49-Jährige in einem Supermarkt festgenommen. Dort solidarisierten sich jedoch einige Kunden mit dem verwirrt wirkenden Tatverdächtigen, die Polizei musste sie wegdrängen. (…) In der Charlottenburger Hardenbergstraße soll ein Jugendlicher gegen 19 Uhr versucht haben, einen 15-Jährigen mit einem Gürtel zu schlagen. Zuvor hatte der 16-Jährige den Jungen homophob beleidigt. Als die Polizei eintraf, bestritt der Jugendliche die Vorwürfe. Er wurde wegen Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Etwa zur gleichen Zeit soll ein 31-Jähriger in Rummelsburg einen 21-Jährigen aus Guinea angegriffen haben, nachdem er ihn zuvor in der Leopoldstraße verfolgt hatte.

via tagesspiegel: Angriffe in Friedrichshain, Charlottenburg und Rummelsburg Passanten rassistisch und homophob beleidigt

Schlägerei in Braunschweiger Kneipe – Neonazi beteiligt – #prügelnazi

Fünf bis sieben Männer stürmten hinein und schlugen die Gäste. Bei einem der Täter soll es sich um einen 21-Jährigen Neonazi handeln.In der Kneipe „Klaue“ (ehemals Tegtmeier) in der Wallstraße/Leopoldstraße in Braunschweig ist es am frühen Samstagmorgen zu einer Schlägerei gekommen. Wie die Polizei berichtet, war der Notruf gegen 5.30 Uhr eingegangen. „Fünf bis sieben Männer waren in die Gaststätte gestürmt und begannen, die dort befindlichen Gäste mit Fäusten zu schlagen“, so die Polizei. (…) Der Betreiber der Kneipe (37) sowie ein Gast (33) wurden bei dem Angriff verletzt. Nach ersten Zeugenaussagen handelte es sich bei einem der Angreifer um einen polizeibekannten 21-jährigen Mann aus Braunschweig. Bei dem 21-Jährigen handelt es sich um ein umtriebiges Mitglied der rechtsextremen Szene in Braunschweig, wie Polizeisprecher Stefan Weinmeister auf Anfrage bestätigt

via braunschweiger zeitung: Schlägerei in Braunschweiger Kneipe – Neonazi beteiligt

Protest der AfD gegen SWR : Eine Grenze überschritten

Nach dem „Oma-Video“ hat die AfD in Baden-Baden gegen die Öffentlich-Rechtlichen gehetzt, darunter der Politiker Dubravko Mandic. Der Auftritt könnte strafrechtliche Folgen haben. Seit der Gründung der AfD stieß fast jede Grenzüberschreitung der Partei auf Widerhall: Auf Provokation folgte Empörung bei den politischen Gegnern. Nach dem 6. Januar war das anders; lange äußerte sich kein namhafter Politiker auf Bundes- oder Landesebene. Der baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple hatte zu einer Demonstration vor dem Redaktionsgebäude des SWR in Baden-Baden eingeladen. Ein Anlass war das „Oma-Video“ des WDR, für das der SWR keinerlei redaktionelle Verantwortung trägt. Gegen Räpple läuft ein Parteiausschlussverfahren, die AfD hatte dennoch über ihren „Basisverteiler“ etwa 5000 Mitglieder angeschrieben. Etwa 150 AfD-Anhänger folgten dem Aufruf und fanden sich vor dem Gebäude ein, in dem die „trimediale Programmdirektion“ ihren Sitz hat. (…) Später begrüßte Räpple den „Revoluzzer“ Dubravko Mandic aus dem „linksgrün versifften Freiburg“. Die Demonstranten skandierten während der dann folgenden Reden immer wieder „Widerstand, Widerstand“ und „Lügenpresse, Lügenpresse“. Mandics Rede wurde von den Demonstranten bejubelt und beklatscht: Das „stolze Baden“ habe sich versammelt, er blicke in „furchtlose, stolze Gesichter“. Mit Blick auf die SWR-Redakteure in ihren Büros sagte er: „Etwas zart besaitet die Herrschaften da oben, erzählen uns jeden Tag Lügen, aber wenn man sie dabei ertappt, dann fühlen sie sich gleich bedroht da oben. Ich sage Ihnen da oben, das hier ist nur der Anfang. Wir werden Sie aus ihren Redaktionsstuben vertreiben – wir werden uns Ihre Lügen nicht länger anhören. Das ist erst der Anfang des Sturms.“ Mandic beschimpfte die Redakteure als „kleine Wichte“, an deren Händen „Blut klebe“, die sich mit einem durchschnittlichen Gehalt von 9000 Euro „dumm und dämlich“ verdienten. Die Rede gipfelte in einer weiteren Drohung an die SWR-Mitarbeiter: „Ich sage Ihnen, was wir mit Ihrem Geld machen werden: Wir werden Sie zur Kasse bitten, dereinst werden Sie für Ihre Verbrechen bezahlen müssen, dann werden Sie von Ihrer Pension die Opfer der Messergewalt irgendwann durchfüttern müssen.“ (…) „Von uns befragte, namhafte Strafrechtsexperten sehen die Wortwahl von Herrn Mandic nicht mehr durch die Meinungsfreiheit gedeckt, möglicherweise ist die Grenze zu einer strafbaren Handlung überschritten worden. Deshalb wird der SWR weiter prüfen und beraten, welche Konsequenzen aus diesem Fall nun zu ziehen sind“, sagte Hermann Eicher, Justitiar des Senders, im Gespräch mit dieser Zeitung.

via faz: Protest der AfD gegen SWR : Eine Grenze überschritten

White supremacist social network site exposed

One particularly infamous aspect of the site is the option for users to send each other pro-Nazi GIFs, animations and emojis. A white supremacist social network connects neo-Nazis and fascists from around the world allowing them to express their controversial opinions unfiltered, the Middle East Media Research Institute reported. MEMRI’s investigative report left the name of the website, WorldTruthMX, censored, but its name was disclosed in an interview with one of its founders with the far-right publication Occidental Observer, which the MEMRI report cited. Founded in 2012 and currently boasting a membership base of 1,500 users, WorldTruthMX bears similarities to Facebook, allowing users to message one another and share stories and images on each other’s pages. Notably, the site markets itself as a promoter of free speech with zero censorship, allowing the sharing of uniquely pro-Nazi imagery, as well as allowing niche communities such as a KKK subsidiary to have an outlet and platform.
Membership is not required to access the site though membership packages are offered, and users are encouraged to support the site through credit card payments or cryptocurrency. Further adding to the site’s controversy as a home to radical white supremacist ideology, the website uses the banner of the Démocratie Participative, a French website known to be antisemitic, anti-LGBT, anti-black and anti-Muslim. The banner also bears a resemblance to the banner of The Daily Stormer, though WorldTruth’s banner includes a saluting Adolf Hitler. One particularly infamous aspect of the website is the option for users to send each other unique pro-Nazi GIFs, animations and emojis. While standard emojis are available, other, far more controversial ones, are, as well. These range from Pepe the Frog, the “OK” hand symbol, which has been appropriated by white supremacists, a noose, a Zyklon-B gas canister, a caricature of a greedy Jew rubbing his hands in glee and a depiction of a black man labeled “N*.” In the documents tab of the website, users are able to access a library of shareable antisemitic texts. This compilation includes SS publications that focus on race theory and mate selection, as well as Martin Luther’s infamous text, “Concerning the Jews and their Lies.”

via jpost: White supremacist social network site exposed

https://twitter.com/marmitemarmz/status/1218894821240320000

Bauern und Nazis: So wollen Rechtsradikale die Trecker-Proteste nutzen

Am Freitag tauchten vor einer großen Traktor-Demo Plakate mit Nazi-Botschaften auf. Im Gespräch mit dem RND erklärt einer der Veranstalter, mit welchen Tricks die Rechten die Bauernproteste unterwandern wollen. Und was die Landwirte dagegen tun können. (…) In Nürnberg tauchten am Freitag zwei Traktoren mit zweifelhaften Botschaften auf: Eiserne Kreuze, ein Reichsadler und die Sprüche „Die Wahrheit siegt“ und „Klagt nicht, kämpft“: Die Banner an den Traktoren nahmen starke Anleihen an nationalsozialistischen Botschaften. Im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) erklärt einer der Anmelder der Landwirte-Demo in Nürnberg, wie er den Vorfall erlebte. Die beiden Traktoren seien lange vor dem Eintreffen der Bauernkonvois auf das Gelände gefahren. „Die sind an mir vorbeigefahren und in verschiedene Richtungen abgebogen“, sagt Andreas Geistmann. Mithilfe der Polizei habe er einen der Fahrer zur Rede gestellt. Der habe das Banner widerstandslos abgenommen und übergeben. Die Polizei hatte den Fall geprüft, sah aber laut Geistmann keine strafrechtlich relevante Botschaft auf dem Banner. Das sei „eine unschöne Sache“, sagt Geistmann. Letztlich seien die Banner aber längst verschwunden gewesen, als die eigentliche Kundgebung begonnen habe. (…) Diese offensichtlichen rechten Umtriebe lassen sich leicht unterbinden. Schwerer wird es bei den subtileren Methoden der Stimmungsmache. Die Landwirte gehen mit der Zeit und organisieren sich in Whatsapp-Gruppen. Dabei sind ihnen des Öfteren Nutzer aufgefallen, die mit besonders radikalen Forderungen auftraten. So habe ein Mitglied dazu aufgefordert, Gülle auf Straßen zu verteilen. Später sei herausgekommen, dass der Mann nicht einmal Bauer sei und einschlägigen rechten Gruppen nahesteht.

via rnd: Bauern und Nazis: So wollen Rechtsradikale die Trecker-Proteste nutzen