White supremacists are top #terrorist threats within U.S., Homeland Security’s Wolf says

President Donald Trump’s nominee to lead the agency in charge of curbing domestic terrorism told senators that White supremacists have become the “most persistent and lethal threat” to the U.S. from within the country. “White supremacist extremists, from a lethality standpoint over the last two years, particularly when you look at 2018 and 2019, are certainly the most persistent and lethal threat when we talk about domestic violent extremists,” said Chad Wolf, who has been heading the Department of Homeland Security in an acting capacity since late last year. The response is notable considering that Mr. Trump and Attorney General William Barr have sought to portray the nation as besieged by left-wing agitators fomenting violence in protests over racial injustice. After a series of attacks blamed on racism and bigotry in 2019, Mr. Trump told reporters that he doesn’t consider white nationalism to be a growing problem. Mr. Wolf also told senators that the U.S. faces threats of election interference from Russia, China and Iran and that “Russia looks to denigrate former Vice President [Joe] Biden.” Mr. Wolf said there’s no current intelligence proving that Iran or China have yet carried out attacks. That, too, reflects independence from Mr. Trump, who responded to a similar assessment from FBI Director Christopher Wray last week by scoffing in a tweet that China “is a FAR greater threat than Russia, Russia, Russia.”

via post-gazette: White supremacists are top terrorist threats within U.S., Homeland Security’s Wolf says

1973 Colt AR15 SP1.jpg
By Steelerdon at English Wikipedia, CC BY 3.0, Link – symbolbild

MAD-Präsident wird abgelöst


Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat den Präsidenten des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), Christof Gramm, von Oktober an von seinen Aufgaben entbunden. Gramm werde in den einstweiligen Ruhestand versetzt, teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag mit. Die Ministerin würdigte die von Gramm eingeleiteten Reformen zum Vorgehen gegen Rechtsextremisten in der Bundeswehr. Beide seien sich aber einig, dass die jetzt anstehende weitere Umsetzung einen neuen Abschnitt markiere, “der zusätzliche Anstrengungen und Dynamik erfordert”. “Dieser neue Abschnitt soll auch personell sichtbar gemacht werden”, teilte das Ministerium mit. Das Verteidigungsministerium hatte am Donnerstag unerwartet die Obleute im Bundestag über den Schritt informiert. Der Jurist Gramm war seit 2015 Präsident des MAD. Nach rechtsextremen Vorfällen hatte er einige Reformen angestoßen. Das Verteidigungsministerium erklärte, im Kampf gegen Rechtsextremismus in der Bundeswehr komme dem MAD eine herausragende Rolle zu. Extremistische Tendenzen müssten frühzeitig erkannt werden, handelnde Personen und mögliche Netzwerkstrukturen seien “vollständig zu identifizieren und aufzudecken”. Die von Oktober 2019 an eingeleiteten Reformen des MAD zeigten nach Einschätzung des Verteidigungsministeriums Ergebnisse. So war nach Ermittlungstätigkeiten des MAD im Garten eines Kommandosoldaten ein Waffenversteck gefunden worden. Der Fall markierte einen weiteren Höhepunkt von Vorfällen in der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte, die inzwischen auf dem Prüfstand steht.

via zeit: MAD-Präsident wird abgelöst

Rechtsradikale Äußerungen : Weitere 16 Verdachtsfälle bei der NRW-Polizei aufgetaucht – #polizeiproblem

Die nordrhein-westfälische Polizei geht weiteren 16 Hinweisen auf rechtsradikale oder rassistische Äußerungen in den eigenen Reihen nach. Das hat NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag dem Innenausschuss des Landtags berichtet. So seien fünf NRW-Polizisten mit rechtsgerichteten Äußerungen in dem Internetforum „net4cops“ aufgefallen. Diese seien nach vorläufiger Bewertung zwar nicht strafrechtlich, aber disziplinarrechtlich relevant. Erst an diesem Donnerstag sei ein weiterer Beamter des Polizeipräsidiums Essen vom Dienst suspendiert worden. Sein Fall habe nichts mit den rechtsradikalen Inhalten in Chat-Gruppen zu tun. In diesem Komplex sei die Zahl der verdächtigen Beamten inzwischen um einen weiteren auf 31 gestiegen. 150 Beamte der Bochumer Ermittlungsgruppe „Parabel“ gingen den Verdachtsmomenten gegen ihre Kollegen nach. Am 16. September seien bei den Durchsuchungen wegen der fünf Chat-Gruppen mit rechtsextremen und rassistischen Inhalten über 200 elektronische Speichermedien mit einem Volumen von neun Terabyte sichergestellt worden.

via wz: Rechtsradikale Äußerungen : Weitere 16 Verdachtsfälle bei der NRW-Polizei aufgetaucht

Es dauerte keine Woche: Spiel von Rechtsextremen fliegt aus dem Steam-Store – #noIB

Es schien verrückt, wie ein Scherz mit unschöner Pointe, die statt Lachern betroffenes Schweigen untermalt mit Grillenzirpen erntet. Die rechtsextreme “Ein Prozent”-Bewegung und das ebenso rechte Künstlerkollektiv “Kvltgang” veröffentlichten ein eigens entwickeltes Game auf der Spieleplattform Steam, wir berichteten. Gamerinnen und Gamer protestierten im Voraus auf Reddit, meldeten sich bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BpjM). Die habe aber aufgrund des Zensurverbots mit einer Prüfung abwarten müssen. Doch ehe die BpjM dazu kam, hatte Steam das Spiel bereits entfernt – das Konto der Verantwortlichen löschte die US-Plattform gleich mit. Grund für den Widerstand sind nicht nur die Beteiligten, sondern auch die Inhalte des Spiels. So steuert man unter anderem den Sprecher der rechtsextremen Identitären Bewegung Martin Sellner und bekämpft dabei das “Globo Homo”-Regime. Ein Spielbösewicht sieht zudem dem ungarischen Milliardär George Soros sehr ähnlich, der zum Feindbild von Rechtsextremen sowie Antisemiten gehört. Außerdem ist das Spiel von diffamierenden Bildern durchzogen. In einem Level taucht etwa auf dem Völkerschlachtsdenkmal, einer bei Rechtsextremen beliebten Landmarke, eine antiziganistische Karikatur einer Roma-Frau auf. Auf Twitter und Reddit äußerten sich einige Menschen, darunter auch Gamerinnen und Gamer, gegen die Veröffentlichung, forderten von Steam, das Spiel gar nicht erst in den Store zu nehmen.

via watson: Es dauerte keine Woche: Spiel von Rechtsextremen fliegt aus dem Steam-Store

NPD-nahe Gruppierung – Selbsternannte Hilfssheriffs zu Geldstrafen verurteilt

Weil sie Ende des Jahres 2018 mehrfach unangemeldet durch die Fuldaer Innenstadt gelaufen sind, dabei rote Warnwesten getragen haben und Flugblätter mit den Worten “Schafft Schutzzonen” sowie Zeitungsexemplare mit dem Namen “Deutsche Stimme” verteilt haben, wurde drei Männern am Donnerstag vor dem Amtsgericht der Prozess gemacht. Sie alle müssen nun Geldstrafen zahlen. “Die innere Sicherheit ist bedroht”, diese Worte stehen in großen Lettern auf der Internetseite der sogenannten Schutzzone geschrieben. Dabei handelt es sich um eine der Partei NPD nahe Bürgerwehr, deren Ziel es ist, “den Deutschen wieder das Gefühl zu geben, in ihrem Land sicher zu leben.” “(…) Ende des Jahres 2018 haben sich die selbsternannten Hilfssheriffs deswegen rote Warnwesten mit dem Aufdruck “Schutzzonen schaffen” übergeworfen und sind mehrere Male durch die Bahnhofsstraße, die Friedrichstraße, über den Uni- und den Bahnhofsvorplatz gelaufen und haben ihre Flyer mit eindeutigen Aussagen an Passanten verteilt. So lange, bis eine Passantin einen befreundeten Polizisten darüber informiert hat. (…) Weil weder die Versammlung, die es ist, wenn mehr als drei Leute zusammenkommen, noch die Meinungskundgebung angemeldet waren, sei eine Funkstreife auf die Suche nach den Männern gegangen und habe ihnen am Bahnhofsvorplatz einen Platzverweis erteilt. “Die Männer waren alle ruhig, und es ist kein böses Wort gefallen”, sagte ein Polizist aus. Dennoch: Auch, wenn die Männer kein Megafon dabei hatten, durch das sie ihre Meinung kundgetan haben und auch nicht durch aggressives Verhalten aufgefallen sind, müssen in Hessen Versammlungen angemeldet werden. Noch dazu gibt es ein Uniformverbot. Darunter versteht man im deutschen Recht das Verbot, öffentlich oder in einer Versammlung gleichartige Kleidungsstücke zum Ausdruck einer gemeinsamen politischen Gesinnung zu tragen. Mit ihren roten Warnwesten mit Aufdruck haben die Männer, die zwischen 1952 und 1997 geboren wurden, laut Richter Dr. Szymon Mazur dagegen verstoßen. Und auch wegen des nicht Anmeldens ihrer Versammlungen haben sie sich strafbar gemacht.

via osthessen-news: NPD-nahe Gruppierung – Selbsternannte Hilfssheriffs zu Geldstrafen verurteilt

Bewährungs- und Haftstrafen für Neonazis der FKD

Die rechtsextreme «Freie Kameradschaft Dresden» beschäftigt seit Jahren die Justiz. Gegen ein Dutzend Mitglieder wurde schon verhandelt – nun gibt es weitere Urteile. Das Landgericht Dresden hat ein Mitglied und zwei Unterstützer der rechtsextremen «Freien Kameradschaft Dresden» (FKD) verurteilt. Die Schwurgerichtskammer verhängte für einen 34-Jährigen am Donnerstag eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren und für einen 31-Jährigen eine Strafe von dreieinhalb Jahren. Die Richter sahen Landfriedensbruch sowie Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung und zum Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion als erwiesen an. Ein 36-Jähriger bekam wegen Beihilfe zu schwerem Landfriedensbruch zwei Jahre auf Bewährung; er muss 3000 Euro an ein Demokratieprojekt zahlen. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Nach Überzeugung des Gerichts haben die Neonazis mit der 2015 gegründeten FKD in verschiedener Beteiligung Polizisten bei rechtsextremen Krawallen in Heidenau attackiert, waren an Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte und Andersdenkende, am Überfall auf ein Dresdner Wohnprojekt und an der Randale von Hooligans und Neonazis Anfang 2016 in Leipzig-Connewitz beteiligt. Es sei klar gewesen, dass die FKD eine kriminelle Vereinigung ist und spätestens seit Heidenau, dass sie nicht nur Demonstrationen organisiert, «sondern sich an Gewalttaten beteiligt», sagte der Vorsitzende Richter Thomas Mrodzinsky.

via freie presse: Bewährungs- und Haftstrafen für Neonazis der FKD

siehe auch: Gericht verhängt Haftstrafen gegen Neonazis von “Freier Kameradschaft Dresden”. Sie sollen bei Neonazi-Krawallen in Heidenau Polizisten attackiert, Flüchtlingsheime angegriffen und Andersdenkende überfallen haben. Ein Gericht hat ein Mitglied und zwei Unterstützer der rechtsextremen “Freien Kameradschaft Dresden” verurteilt. Einer der Männer bekam eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren. Das Landgericht Dresden hat ein Mitglied und zwei Unterstützer der rechtsextremen “Freien Kameradschaft Dresden” (FKD) verurteilt. Die Schwurgerichtskammer verhängte für einen 34-Jährigen am Donnerstag eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten und für einen 31-Jährigen drei Jahre und sechs Monate. Die Richter sahen Landfriedensbruch sowie Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung und zum Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion als erwiesen an. Ein 36-Jähriger kam wegen Beihilfe zu schwerem Landfriedensbruch mit zwei Jahren auf Bewährung davon, er muss 3000 Euro an ein Demokratieprojekt zahlen.

#Revealed: pro-#Trump activists plotted #violence ahead of #Portland rallies – #schauhin #terror

Patriots Coalition members suggested political assassinations and said ‘laws will be broken, people will get hurt’, leaked chats show- Leaked chat logs show Portland-area pro-Trump activists planning and training for violence, sourcing arms and ammunition and even suggesting political assassinations ahead of a series of contentious rallies in the Oregon city, including one scheduled for this weekend. The chats on the GroupMe app, shared with the Guardian by the antifascist group Eugene Antifa, show conversations between Oregon members of the Patriots Coalition growing more extreme as they discuss armed confrontations with leftwing Portland activists, and consume a steady diet of online disinformation about protests and wildfires. At times, rightwing activists discuss acts of violence at recent, contentious protests, which in some cases they were recorded carrying out. At one point, David Willis, a felon currently being sued for his alleged role in an earlier episode of political violence, joins a discussion about the use of paintballs.
Where other members had previously suggested freezing the paintballs for maximum damage, Willis wrote: “They make glass breaker balls that are rubber coated metal. They also have pepper balls but they are about 3 dollars a ball. Don’t freeze paintballs it makes them wildly inaccurate” [sic.] Willis did not immediately respond to voice and text messages sent to his listed cellphone number. Another prolific poster is Mark Melchi, a 41-year-old Dallas, Oregon-based car restorer who claims to have served as a captain in the US army. Melchi has been recorded leading an armed pro-Trump militia, “1776 2.0” into downtown confrontations in Portland, including on 22 August. At several points in the chat he proposes violence in advance of those confrontations, and appears to confess to prior acts committed in the company of his paramilitary group.

via guardian: Revealed: pro-Trump activists plotted violence ahead of Portland rallies

https://twitter.com/jason_a_w/status/1308859080648396801