New research points to growth of right-wing extremism in Atlantic Canada

Right-wing extremism is on the rise in Atlantic Canada and has been since Donald Trump was elected president of the United States, according to new University of New Brunswick research. It should surprise no one, says UNB sociologist David Hofmann whose team studied far-right activity in Atlantic Canada between 2000 and 2019 as part of a project led by Barbara Perry, director of the Centre on Hate, Bias and Extremism at Ontario Tech University and co-author of Right-Wing Extremism in Canada. In an interview with The Canadian Press, Hofmann said that–beginning in 2016–nationalism and public tolerance of far-right opinions began to grow across the world, as Trump was elected and nationalist movements grew across Europe. “What we really saw was that Atlantic Canada was not immune to this effect,” he said, CP’s Sarah Smellie writes that the researchers found 29 right-wing extremist groups active in Atlantic Canada, including the Northern Guard, an organization the Canadian Anti-Hate Network calls an “anti-Muslim hate group.” (…) The most prevalent form of extremist actions, Hofmann said, were property crimes, followed by protests and rallies. Violent crime accounted for 11 per cent of the incidents recorded, he said, adding that nearly 15 per cent of incidents the team catalogued were acts of harassment or hate speech. Hofmann told CP that Nova Scotia led the four Atlantic provinces with 47.4 per cent of the incidents logged by his team. New Brunswick was second with 41 per cent, while Prince Edward Island and Newfoundland and Labrador were home to 6.4 per cent and 5.1 per cent of the incidents, respectively. The UNB research has yet to be peer-reviewed, but it follows a study by U.K.-based Institute for Strategic Dialogue published in June that found Canadians were involved in 6,600 right-wing extremist channels online.

via ronet: New research points to growth of right-wing extremism in Atlantic Canada

Racists in Czech capital assault non-white family, call the father “Cikán”, give the Nazi salute, try to take their baby

A racist attack on a family with an infant in a pram took place in the late night hours of 13 December and early morning hours of 14 December on a bus in Prague heading from the I. P. Pavlova station to the Háje station, when two men aged 46 and 47 are said to have spotted the dark-skinned family with an infant in a pram. The assailants are said to have shouted racist slogans at the family, to have raised their right arms in the Nazi salute, to have made threats and to have even attempted to harm the baby. A press release by the Prague Municipal Police on the incident says that “At 12:30 AM, shouting and the sound of huge blows coming from the Brechtova bus stop drew the attention of a beat patrol monitoring the final metro stop, Háje. Two men exited a bus with their right arms extended shouting ‘Sieg Heil’, a typical Nazi greeting.” “The bus driver said the men had got on just before midnight at I. P. Pavlova and rode the bus to the final stop,” the police press release relates. “During the journey they concentrated on a family, a man and woman of swarthy complexion with a baby in a pram.” “The men verbally insulted the baby’s parents and attempted to remove the child from the pram,” states the press release. “When the father opposed that, both men threatened him with physical harm.” “At the same time the men were repeatedly giving the Nazi salute,” the police press release describes the incident. According to reporting by news server Romea.cz, the assailants insulted the father in racist terms, shouting at him: “Cikán, do you want a punch in the face?” According to the bus driver, the men exited at the final stop and continued on their way with their right arms raised, shouting “Sieg Heil”. At least five eyewitnesses followed the entire incident on the bus and confirmed the attackers’ racist behavior.

via romea: Racists in Czech capital assault non-white family, call the father “Cikán”, give the Nazi salute, try to take their baby

https://www.facebook.com/EuropeanRomaRightsCentre/posts/3556046111130086

Coburg Stadtrat lehnt AfD-Politikerin ab

Axel Wehrmeister hat sein Mandat im Coburger Stadtrat abgegeben. Dieser lehnt Listennachfolgerin Annett Dingethal ab. Paukenschlag im Coburger Stadtrat: Mit 20 gegen 17 Stimmen hat das Gremium am Donnerstag der AfD-Politikerin Annett Dingethal den Einzug in den Stadtrat verwehrt. Dingethal ist Listennachfolgerin von Axel Wehrmeister, der sein Mandat zurückgegeben hat. Den Antrag, Annett Dingethal den Einzug in den Stadtrat zu verwehren, hatte Thomas Apfel (Pro Coburg) gestellt. Er verwies darauf, dass die AfD zwar eine demokratisch gewählte Partei sei, zuletzt aber auf Bundes- und Länderebene „alles andere als demokratisch agiert hat“. Deshalb könnten die Mitglieder der Pro-Coburg-Fraktion es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, „die Hand für eine AfD-Politikerin zu heben“. Die Stadtratsmehrheit schloss sich mit 20 gegen 17 Stimmen dieser Meinung an. Die AfD-Politikerin bezeichnete dieses Ergebnis als Missachtung einer demokratischen Entscheidung, die Bürgerinnen und Bürger bei der Stadtratswahl im März getroffen haben. Der Beschluss vom Donnerstag stehe für „Intoleranz in dieser Stadt“. Zudem sei es über alle Maßen fragwürdig, sich auf Bundes- und Landespolitiker ihrer Partei zu beziehen, „wo es im Coburger Stadtrat doch einzig um kommunale Themen geht“. Annett Dingethal kündigte an, das Abstimmungsergebnis und die faktische Aberkennung eines Stadtratsmandats, das eine Partei legitim erworben habe, juristisch prüfen zu lassen. Dafür ist zunächst die Rechtsaufsichtsbehörde zuständig. Für die Stadt Coburg ist das die Regierung von Oberfranken.

via mdr: Coburg Stadtrat lehnt AfD-Politikerin ab

Coburg1945.jpg
Von US Army – Diese Datei ist im Bestand der <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/National_Archives_and_Records_Administration” title=”National Archives and Records Administration”>National Archives and Records Administration</a> verfügbar, katalogisiert unter dem National Archives Identifier (NAID) <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://catalog.archives.gov/id/535534″>535534</a>., Gemeinfrei, Linksymbolbild coburg 1945

Stadt: «#Querdenker» dürfen in #Leipzig nicht demonstrieren – #covidioten

Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Söder (CSU) in «Sträflingskleidung» sind auf Schildern zweier Frauen während einer Demonstration zu sehen, die sich gegen die Corona-Politik der Bundesregierung richtet. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Söder (CSU) in «Sträflingskleidung» sind auf Schildern zweier Frauen während einer Demonstration zu sehen, die sich gegen die Corona-Politik der Bundesregierung richtet. Die Stadt Leipzig untersagt mögliche neue «Querdenken»-Proteste am kommenden Samstag. Eine Versammlung der Bewegung werde zwar bereits seit längerem beworben, sei aber nicht fristgemäß bis zum 17. Dezember 12.00 Uhr angemeldet worden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. In einer Allgemeinverfügung hatte die Stadt festgelegt, dass es am Samstag jedermann im Stadtgebiet untersagt ist, öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel zu veranstalten oder daran teilzunehmen, wenn sie nicht bis zum Donnerstag, 12.00 Uhr, angemeldet worden sind. Ausnahmeentscheidungen blieben vorbehalten, sofern Infektionsgefahren offenkundig ausgeschlossen seien, heißt es darin. (…) Nachdem die «Querdenken»-Bewegung nun erneut für eine Leipziger Demo gegen die Corona-Maßnahmen mobilisiert, sind unter anderem zwei Kundgebungen der Initiative «Leipzig nimmt Platz» sowie der Linksjugend Leipzig mit insgesamt 1000 Teilnehmern für Samstag angemeldet und bestätigt worden, wie die Stadt weiter mitteilte

via freie presse: Stadt: «#Querdenker» dürfen in #Leipzig nicht demonstrieren – #covidioten

Innere Sicherheit – EU uneinig über Rechtsextremismus-Begriff

Die deutsche Ratspräsidentschaft hatte sich vorgenommen, in der EU gemeinsam gegen Rechtsextremismus zu kämpfen. Doch es scheitert offenbar schon an der Definition. Deutschland wollte während seiner EU-Ratspräsidentschaft ein »besonderes Augenmerk auf die Bekämpfung von Rechtsterrorismus und gewaltbereitem Rechtsextremismus« legen. So steht es in einem Dokument des Bundesinnenministeriums. Das Vorhaben scheint nicht sonderlich erfolgreich gewesen zu sein. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, liegt das auch daran, dass sich die Mitgliedstaaten bisher nicht einmal einig sind, was als rechtsextrem oder politisch rechts motivierte Straftat anzusehen ist. In der Antwort, aus der die Nachrichtenagentur dpa zitiert, heißt es, die Einschätzungen dazu seien »vor dem Hintergrund der unterschiedlichen nationalen Historie der Mitgliedstaaten« uneinheitlich. Dem Vernehmen nach sollen in den Diskussionen dazu vor allem Vertreter Polens, Bulgariens und Ungarns rechtsextreme Umtriebe im eigenen Land jeweils nicht als akute Bedrohung für die innere Sicherheit eingeschätzt haben.

via spiegel: Innere Sicherheit EU uneinig über Rechtsextremismus-Begriff

Datenabfragen durch AfD-nahen Polizisten – Auf den Notruf folgt die Drohung

Nach einem politischen Streit auf Facebook ruft ein Beamter Informationen über eine junge Frau aus Polizeidatenbanken ab. Kurz darauf versuchen Rechte, sie mit diesen Daten einzuschüchtern. Rekonstruktion eines Datenschutzskandals, der womöglich nie ganz aufgeklärt wird. Es ist bereits dunkel, als sich der Vorfall ereignet. Wie an jedem Abend ist Anja H. auch an Silvester 2018 mit ihren Kindern beim Tierschutzbund und füttert die Tiere. Danach will die Familie nur noch schnell nach Hause, zum Bahnhof ist es nicht weit. Doch kurz vor der Unterführung kreuzt ein betrunkener Mann ihren Weg. So wird H. die Ereignisse später schildern. Erst verfolgt er sie und brüllt antisemitische Kommentare über Jesus und die Juden. Dann torkelt er weiter und beleidigt eine Gruppe umstehender Teenagerinnen rassistisch. Anja H. wählt 1-1-0. Sie beschreibt die Situation und ist froh, als endlich ihr Bus kommt. Was die junge Frau damals nicht ahnen kann: Durch den Anruf bei der Polizei wird nicht der Täter in den Fokus eines Ermittlers geraten, sondern sie selbst. Dan R. ist der Name des Polizisten. Anfang 2020 wurde öffentlich bekannt, dass er Informationen über politische Gegner:innen ohne dienstlichen Anlass aus Polizeidatenbanken abgerufen haben soll. In Facebook-Gruppen hatte sich der offen mit der AfD sympathisierende Polizist mit anderen Greifswalder:innen über Politik gestritten. Immer wieder erhielten seine Gegenüber bedrohliche Nachrichten und Anrufe auf Telefonnummern, die nicht öffentlich zugänglich waren.
Auch Anja H. erhielt nach ihrem Notruf unerwünschte Kontaktaufnahmen von Rechten. Kurz zuvor hatte Dan R. laut Systemprotokollen ihre Informationen aus behördlichen Datenbanken abgefragt. Die Dienstherrin des Polizisten sieht es inzwischen als erwiesen an, dass es für diese und mindestens 19 weitere Datenabfragen keinen dienstlichen Grund gab. Der Beamte wurde suspendiert, es läuft ein Disziplinarverfahren gegen ihn. Die Staatsanwaltschaft aber entschied sich, keine Anklage gegen den Polizisten zu erheben. Weil es keinen hinreichenden Verdacht auf Straftaten gäbe, wurden drei Verfahren gegen R. eingestellt. Jetzt ermittelt nur noch die Datenschutzbehörde wegen einer Ordnungswidrigkeit. (…) Im Fall von Dan R. war es die Beschwerde von Anja H., die 2019 überhaupt erst dazu führte, dass die Polizei dem Kollegen auf die Schliche kam. Für die Ermittler:innen bestehen dank der Protokolle des Polizeisystems keine Zweifel, dass Dan R. die Informationen ohne dienstlichen Grund abgerufen hat. Das geht aus der Ermittlungsakte hervor, die netzpolitik.org einsehen konnte. (…) Den Ermittlungsakten zufolge ruft Dan R. ihren Namen direkt am nächsten Arbeitstag, dem 2. Januar, in mehreren Polizeisystemen ab. Abfragen im Einsatzleitsystem FELIS, in dem die Polizei alle Notrufe aufnimmt, werden in Mecklenburg-Vorpommern grundsätzlich nicht protokolliert. Dokumentiert ist jedoch, dass Dan R. Anja Hs. Daten mit der Polizei-Schnittstelle EMRA-X aus dem Register des Einwohnermeldeamtes abfragt. Auch im polizeilichen Informationssystem INPOL und in der EVA-Datenbank mit Verkehrsunfällen sucht er nach ihr. Nur wenige Stunden später veröffentlicht ein anderer Mann aus dem rechten Lager im Greifswalder Meinungsplatz die persönlichen Daten der jungen Frau. Anja H. muss ihren vollen Namen, ihr Alter und ihren Herkunftsort in der Facebook-Gruppe lesen. Mehrere Personen aus dem rechten Lager kommentieren höhnisch.

via netzpolitik: Datenabfragen durch AfD-nahen Polizisten – Auf den Notruf folgt die Drohung

#AfD-Abgeordneter war trotz #Corona-Infektion im #Amri-#Ausschuss – #schauhin #superspreader-fraktion #noafd

Ein AfD-Abgeordneter hat mit Corona-Infektion an einer Sitzung des Amri-Untersuchungsausschusses im Bundestag teilgenommen. Abgeordnetenkollegen sind empört. Hat er fahrlässig gehandelt? Die Linke nennt die AfD schon „Superspreader-Fraktion“. Mitten in der Sitzung des Bundestags-Untersuchungsausschusses zum Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz bekam der AfD-Abgeordnete Stefan Keuter vergangene Woche sein Testergebnis: coronapositiv. Er verlässt den Saal. Doch der Ausschuss hat zu dieser Zeit bereits sechs Stunden getagt. Hat der AfD-Mann fahrlässig gehandelt? Abgeordnetenkollegen sind empört. Der AfD-Fraktionssprecher bestätigt das Vorkommnis. Doch der Abgeordnete habe zunächst negative Schnelltestergebnisse erhalten, es habe daher keinen Grund für eine Quarantäne gegeben. Mitarbeiter von Keuter waren zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Linke: AfD wird zur „Superspreader-Fraktion“ Es wäre zumindest verantwortungsbewusst gewesen, vor der Teilnahme an einer Ausschusssitzung auf das Ergebnis des PCR-Tests zu warten, sagen Ausschusskollegen. Neben Keuter sind drei weitere AfD-Abgeordnete coronapositiv und in dieser Woche in Quarantäne, sagt der Fraktionssprecher. Jan Korte, Parlamentarischer Geschäftsführer der Linken, wählt härtere Worte: „Es wundert mich nicht, dass sich die Fraktion der AfD im Bundestag zur Superspreader-Fraktion entwickelt

via rnd: AfD-Abgeordneter war trotz Corona-Infektion im Amri-Ausschuss

btw – was es zu Stefan Keuter sonst noch gäbe, z.B. Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen Essener AfD-Bundestagsabgeordneten Stefan Keuter. Nach einem Bericht des Tagesspiegel wurde gegen den Essener AfD-Bundestagsabgeordneten Stefan Keuter Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Nach dem Bericht der Berliner Tageszeitung soll Keuter bei einem Besuch der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam NS-Verbrechen verharmlost haben; AfD-Abgeordneter verschickt per Whatsapp Hitlerbildchen und Hakenkreuzfotos. Hitler und “Hallo Wien” zu Halloween – der AfD-Bundestagsabgeordnete Stefan Keuter versandte auf Whatsapp eifrig Bilder mit Bezug zum Nationalsozialismus. Das zeigen Recherchen von stern und Correctiv.

siehe auch weitere Artikel in unserem Archib