Alternativ-Wikipedia gescheitert? Musks “Grokipedia” seit Monaten ohne Updates

Im April stellte das KI-System jegliche Bearbeitungen von Usereingaben ein – die Ursache ist nicht bekannt. Die Wikipedia ist die größte gemeinschaftlich betreute Enzyklopädie der Welt. Ihre Beliebtheit macht aber nicht nur der riesige Umfang an meist faktisch hochwertigen Einträgen aus, sondern auch ihre Heerschar an motivierten Autorinnen und Autoren. Diese pflegen die Plattform in den unterschiedlichsten Sprachen auf täglicher Basis, schreiben neue Artikel oder bringen ältere Einträge auf den aktuellen Stand. Der Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk mag die Wikipedia trotzdem nicht. Denn sie ist ihm zu “woke”. Weil dort nicht steht, was er sich etwa zu Themen wie Transsexualität wünscht, hat er Ende Oktober 2025 eine eigene Alternative ins Leben gerufen. Diese, genannt “Grokipedia”, sollte primär von Musks Inhouse-KI Grok befüllt werden. Neben nicht-woken Inhalten versprach Musk, in dieser Wissenssammlung die ungeschönte Wahrheit ohne politische Beeinflussung zu präsentieren. Die starke KI-Ausrichtung sollte außerdem schnellere Aktualisierungen und Einträge zu wichtigen neuen Ereignissen garantieren. Nicht einmal zehn Monate später sieht es aber eher so aus, als sei es mit der Plattform bald wieder vorbei. Anlass zu dieser Vermutung gibt ein Bericht von Lawfare Media. Auf der Grokipedia werden neue Einträge von der KI verfasst. Menschliche Nutzer können allerdings Änderungen einreichen, die dann ebenfalls automatisiert kontrolliert und abgearbeitet werden – beziehungsweise wurden. Denn allem Anschein nach wurden in der Grokipedia seit 24. April keine Texte mehr verändert. Weder gab es Anpassungen auf “Eigeninitiative” von Grok, noch wurden von Menschen übermittelte Vorschläge vom zugrundeliegenden Chatbotsystem betreut. Üblicherweise kommen Änderungseingaben zunächst “in Untersuchung”, werden danach abgelehnt oder genehmigt und in letzterem Falle nach Änderung als “implementiert” bestätigt. Doch die Inputs stehen seit über drei Monaten in der Warteschleife. Zuvor waren sie üblicherweise noch am Eingabetag bearbeitet worden, teilweise sogar binnen weniger Minuten. Die Implementierung von Änderungsvorschlägen endete sogar schon im März, einen Monat später dann auch die Annahmen und Ablehnungen. Lawfare Media prüfte Eingaben sowohl zu oft besuchten Artikeln, als auch zu selten angesehenen Einträgen. Auch lancierte man im Laufe der Recherche eigene, harmlose Edits, um zu prüfen, ob die “Bearbeitungspause” vielleicht nur heiklere Themen betrifft. Doch in einer Analyse von über 34.500 Seiten und mehr als 225.000 Änderungsvorschlägen entdeckte man nur Stillstand.

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Demos in Landeshauptstädten – Knapp 10.000 gehen für AfD-Verbotsverfahren auf die Straße

Seit Monaten demonstrieren Menschen für die Überprüfung eines AfD-Verbots durch das Bundesverfassungsgericht – auch an diesem Wochenende.Bundesweit sind am Wochenende nach Veranstalterangaben knapp 10.000 Menschen für ein Verbotsverfahren gegen die AfD auf die Straße gegangen. Insgesamt gab es am Samstag in elf Städten Demonstrationen, wie die Bürgerinitiative Prüf mitteilte. „Prüf“ steht dabei für „Prüfung rettet übrigens Freiheit“. Während sich in Berlin rund 800 Menschen vor dem Brandenburger Tor versammelten, waren es in Potsdam rund 300 Menschen. Bundesweit seien es insgesamt 9.460 Personen gewesen, teilte Prüf Brandenburg am Sonntag mit. Die bundesweite Initiative organisiert jeden zweiten Samstag im Monat Demonstrationen in den Landeshauptstädten. Die Initiative fordert, alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, durch das Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen. Ein Antrag auf ein Verbotsverfahren kann nur von Bundestag, Bundesrat oder Bundesregierung beim Bundesverfassungsgericht gestellt werden. Die Prüf-Initiative appelliert vor allem an die Landesregierungen, im Bundesrat ein Verfahren nach Artikel 21 Absatz 2 Grundgesetz einzuleiten. Die Initiative stützt ihre Forderung unter anderem auf ein Ende Juni veröffentlichtes Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte, das anhand von Belegen zum Schluss kommt, dass die AfD gegen die Menschenwürde und das Demokratieprinzip verstößt.

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Rechtsextreme vor Gericht – Anführer bald im Gefängnis? Justiz macht der Jungen Tat den Prozess

Hass, Gewalt, Propaganda: Jahrelang ermittelte die Zürcher Justiz gegen die aktivste rechtsextreme Gruppierung der Schweiz. Jetzt kommt es zum Showdown vor Gericht. (…) Besonders hart soll es die zwei Köpfe der Gruppe treffen: Manuel Corchia (25) und Tobias Lingg (24). Die beiden haben die Junge Tat zur international vernetzten Truppe aufgebaut und gerieten dabei immer wieder in Konflikt mit dem Gesetz. Müssen die Anführer ins Gefängnis? Jetzt kommt es zum grossen Prozess. Den Rechtsextremisten Corchia und Lingg drohen aufgrund früherer Taten Freiheitsstrafen von 15 Monaten – sechs davon unbedingt. Es geht um strafbare Handlungen, die sie und vier weitere Mitglieder der Jungen Tat zwischen Februar 2022 und April 2024 begangen haben sollen: Diskriminierung, Aufruf zu Hass, Nötigung, Sachbeschädigung, Vergehen gegen das Sprengstoffgesetz, Landfriedensbruch, Hausfriedensbruch und mehr.

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Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Hält die Brandmauer? Frei weist Zweifel zurück

Die CDU schließt eine Kooperation mit der AfD aus. Thorsten Frei bindet Sachsen-Anhalt an den Bundesbeschluss. Dort ist die Lage besonders heikel. Berlin – Hält die Brandmauer? Oder fällt sie am Ende doch? Diese Fragen sind vor dem Herbst wieder besonders aktuell. Immerhin steht am 6. September die nächste große Wahl auf dem Programm. Was aber, wenn die CDU nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit der AfD regieren könnte? Zuletzt hatten einzelne Abgeordnete in Sachsen-Anhalt bereits mit einer Brandmauer-Revolte gedroht. Unionsfraktionschef Thorsten Frei macht klar, dass die Bundespartei eine Zusammenarbeit der CDU mit der AfD nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nicht hinnehmen würde.Jetzt hat Unionsfraktionschef Thorsten Frei fürs Erste eine klare Antwort gegeben. Die Entscheidung über die mögliche Beteiligung an einer AfD-Regierung nach der Wahl in Sachsen-Anhalt liegt demnach nicht bei der CDU vor Ort. „Das Kooperationsverbot mit der AfD ist ein Grundsatzbeschluss in der CDU“, sagte Frei den Funke-Zeitungen. „Es kann nicht je nach Bundesland anders beantwortet werden.“ Zwar halte sich die Bundespartei normalerweise aus der Regierungsbildung in den Ländern heraus, doch bei dieser grundsätzlichen Frage sei die ganze Partei betroffen, so Frei. Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Frei stärkt CDU-Brandmauer zur AfD Der Verfassungsschutz stuft die AfD in dem Bundesland als gesichert rechtsextremistische Bestrebung ein. In den jüngsten Umfragen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD weit vor der CDU, die dort derzeit mit Sven Schulze den Ministerpräsidenten stellt und zusammen mit der SPD und der FDP regiert. Möglich ist auch, dass die AfD die absolute Mehrheit erringt. Außer in Sachsen-Anhalt werden im September auch in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin neue Landtage gewählt. Frei rechnet dabei nicht mit einem Debakel für die Union: Die Wahlen würden „ganz sicher keine Katastrophe“ werden, hätten aber „in jedem Fall Auswirkungen auf die Regierungsarbeit in Berlin“. Für die geplanten Reformen brauche es starke Regierungsparteien und starke Parteivorsitzende.

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siehe auch: CDU-Spitze will in Sachsen-Anhalt intervenieren, sollte die Landes-CDU Koalition mit der AfD erwägen Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt könnte die AfD eine deutliche Mehrheit einfahren. Für Unionsfraktionschef Thorsten Frei ist eine Koalition mit seiner Partei ausgeschlossen. Bei der anstehenden Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt will sich die CDU-Führung in Berlin nicht aus den Entscheidungen ihres Landesverbands heraushalten. »Die Bundespartei hält sich normalerweise aus der Regierungsbildung in den Ländern heraus«, sagte CDU/CSU-Fraktionschef Thorsten Frei den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Eine mögliche Koalition in dem Bundesland mit der AfD sei allerdings eine »grundsätzliche Frage«, von der »die ganze Partei betroffen« sei. Frei war gefragt worden, ob die CDU in Sachsen-Anhalt standhaft bleiben werde, wenn sie nach der Wahl gemeinsam mit der AfD regieren könnte. Er betonte: »Das Kooperationsverbot mit der AfD ist ein Grundsatzbeschluss in der CDU. Es kann nicht je nach Bundesland anders beantwortet werden.«

Rechtsextreme Teilnehmer – 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen die Regierung

Bei Protesten in Sachsen haben Tausende Menschen den Rücktritt der Bundesregierung gefordert. Unter den Demonstranten waren auch die rechtsextremen »Freien Sachsen«. Mehrere Tausend Menschen haben in Plauen gegen die Politik der Bundesregierung demonstriert und diese zum Rücktritt aufgefordert. Aufgerufen zu den Protesten hatte die Initiative »Einigkeit für Deutschland / Projekt M1llion«. Die sächsische Polizei zählte rund 10.000 Demonstranten. Die Protestbewegung fordert unter anderem den Rücktritt der Bundesregierung samt Neuwahlen. »Dieses Kartell, diese Regierung muss weg!«, rief ein Redner zum Auftakt unter dem Beifall der Zuhörer. Auch wurden niedrigere Abgaben bei Strom und Gas verlangt, ein bundesweites 29-Euro-Ticket, eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die sofortige Ausweisung »aller verurteilten, straffälligen und illegalen Migranten«. Neben Trommeln zeigten die Teilnehmer eine Vielzahl an Deutschlandflaggen, ebenso wie blaue Flaggen mit weißen Tauben. Auch Flaggen des Königreichs Sachsen waren zu sehen, wie sie häufig von den rechtsextremen »Freien Sachsen« verwendet werden. Die Kleinstpartei unterstützte den Protest und hatte ihre Anhänger zur Teilnahme aufgerufen.

via spiegel: Rechtsextreme Teilnehmer 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen die Regierung

siehe auch: Rund 10.000 Menschen bei Demonstration gegen Bundesregierung in Plauen. In Plauen im Vogtland haben am Sonnabend rund 10.000 Menschen gegen die Bundesregierung demonstriert. Dazu aufgerufen hatte die Bewegung “Projekt M1llion”. Nach Polizeiangaben blieb es während der Kundgebung und des Demonstrationszugs sowie mehrerer Gegendemonstrationen friedlich. Nur vereinzelt seien Straftaten wie beispielsweise Beleidigungen polizeilich erfasst worden. An den Gegendemonstrationen hätten sich etwa 400 Menschen beteiligt. Die größte angemeldete Gegendemo am Altmarkt fand nicht statt. Insgesamt 367 Einsatzkräfte sicherten die Versammlungen ab. Kurzzeitig sei der Demonstrationszug des “Projekt M1llion” wegen Trommlern gestoppt worden, so die Polizei. Auflagen der Versammlungsbehörde seien missachtet worden. Demnach liefen Trommler in Formation und trommelten im Gleichtakt. Das hatten die Ordnungsbehörden verboten, weil es eine militärische Wirkung erziele. Als Kompromiss wurden den Angaben nach die Trommler als separate Kundgebung von dem eigentlichen Demonstrationszug getrennt.

»Erheblich« mit Sprengstoff beladen – Drohne explodiert zwischen Rumänien und Bulgarien nahe einer Gaspipeline

Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist nahe der Transbalkan-Pipeline an der rumänisch-bulgarischen Grenze explodiert. Sie stürzte in ein Sonnenblumenfeld. Im Nato-Staat Bulgarien tagt nun das Sicherheitskabinett. Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist bulgarischen Angaben zufolge an der Grenze zwischen den Nato-Mitgliedstaaten Rumänien und Bulgarien explodiert. Die Drohne sei in unmittelbarer Nähe des Grenzübergangs Kardam zu Rumänien, nahe dem Schwarzen Meer im Nordosten des Landes explodiert – »in 1000 Meter Entfernung zur Verdichterstation der Transbalkan-Gaspipeline«, sagte Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew. In Sofia tagte wegen des Vorfalls das Sicherheitskabinett. Angaben zur Herkunft der Drohne machte Radew zunächst nicht. Unklar war auch der Typ der Drohne. Es handele sich aber nicht um eine »Hobbydrohne«, sondern um eine »größere«, sagte Bulgariens Ministerpräsident. Die Menge an Sprengstoff, die die Drohne geladen hatte, war seinen Worten zufolge »erheblich«. Die Drohne sei in ein Sonnenblumenfeld gestürzt. Später hieß es nach Angaben der bulgarischen Regierung, die Drohne stamme wahrscheinlich aus der Ukraine. Der Drohnentyp werde häufig von der ukrainischen Armee verwendet, erklärte das Verteidigungsministerium in Sofia. »Derzeit deutet nichts darauf hin, dass es sich um einen vorsätzlichen Vorfall handelt«, fügte das Ministerium nach einer ersten Analyse der Drohnentrümmer hinzu. Die seit April amtierende Regierung gilt als russlandfreundlich und setzt auf Dialog mit Machthaber Wladimir Putin. Drohne war nicht geortet worden Die Transbalkan-Pipeline verbindet die Türkei mit der Ukraine. Opfer gab es Radew zufolge nicht. Das Geräusch der Drohne wurde demnach von der rumänischen Grenzpolizei aufgezeichnet.

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Antifa Meran wirft JWA Rechtsextremismus vor

In einer von Bildmaterial begleiteten Presseaussendung übt die antifaschistische Initiative (Antifa) Meran scharfe Kritik an Jürgen Wirth Anderlan. Wie Antifa schreibt, würden „aktuelle Fotos und Videos enge Kontakte des Kalterer Landtagsabgeordneten zur rechtsextremen Gruppierung Aktverein Kaltern belegen“. STOL auf Google folgen Der Landtagsabgeordnete Jürgen Wirth Anderlan. Bereits beim Kalterer Dorfturnier im Juni sei es zu einem Zusammentreffen zwischen Mitgliedern des Aktvereins und Wirth Anderlan gekommen. Dabei hätten die Fußballer des Vereins Trikots mit in der rechtsextremen Szene gängigen Zahlencodes getragen. Mitte Juli sei es dann zu einem „Vernetzungstreffen im Wohnhaus des Abgeordneten gekommen“. Auf einem Foto würden Jürgen Wirth Anderlan und mehrere Jugendliche das rechtsextreme White-Power-Zeichen machen. Jürgen Wirth Anderlan versuche gezielt, Mitglieder im rechtsextremen Milieu zu rekrutieren, heißt es in der Aussendung an die Medien weiter

via stol.it: Antifa Meran wirft JWA Rechtsextremismus vor