Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist nahe der Transbalkan-Pipeline an der rumänisch-bulgarischen Grenze explodiert. Sie stürzte in ein Sonnenblumenfeld. Im Nato-Staat Bulgarien tagt nun das Sicherheitskabinett. Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist bulgarischen Angaben zufolge an der Grenze zwischen den Nato-Mitgliedstaaten Rumänien und Bulgarien explodiert. Die Drohne sei in unmittelbarer Nähe des Grenzübergangs Kardam zu Rumänien, nahe dem Schwarzen Meer im Nordosten des Landes explodiert – »in 1000 Meter Entfernung zur Verdichterstation der Transbalkan-Gaspipeline«, sagte Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew. In Sofia tagte wegen des Vorfalls das Sicherheitskabinett. Angaben zur Herkunft der Drohne machte Radew zunächst nicht. Unklar war auch der Typ der Drohne. Es handele sich aber nicht um eine »Hobbydrohne«, sondern um eine »größere«, sagte Bulgariens Ministerpräsident. Die Menge an Sprengstoff, die die Drohne geladen hatte, war seinen Worten zufolge »erheblich«. Die Drohne sei in ein Sonnenblumenfeld gestürzt. Später hieß es nach Angaben der bulgarischen Regierung, die Drohne stamme wahrscheinlich aus der Ukraine. Der Drohnentyp werde häufig von der ukrainischen Armee verwendet, erklärte das Verteidigungsministerium in Sofia. »Derzeit deutet nichts darauf hin, dass es sich um einen vorsätzlichen Vorfall handelt«, fügte das Ministerium nach einer ersten Analyse der Drohnentrümmer hinzu. Die seit April amtierende Regierung gilt als russlandfreundlich und setzt auf Dialog mit Machthaber Wladimir Putin. Drohne war nicht geortet worden Die Transbalkan-Pipeline verbindet die Türkei mit der Ukraine. Opfer gab es Radew zufolge nicht. Das Geräusch der Drohne wurde demnach von der rumänischen Grenzpolizei aufgezeichnet.

via spiegel: »Erheblich« mit Sprengstoff beladen Drohne explodiert zwischen Rumänien und Bulgarien nahe einer Gaspipeline


0 Comments

Leave a Reply

Avatar placeholder

Your email address will not be published. Required fields are marked *