#NPD macht #Wahlkampf für die #AfD – #schauhin #fleischvomfleisch

Die NPD ruft in Thüringen zur Wahl der AfD auf. Die rechtsextreme Partei beruft sich dabei auf den Parteitag in Dresden. Die rechtsextreme NPD ruft bei der Kommunalwahl im thüringischen Wartburgkreis am 20. Juni zur Unterstützung der AfD auf. Die rechtsextreme NPD ruft bei der Kommunalwahl im thüringischen Wartburgkreis am 20. Juni zur Unterstützung der AfD auf. “Im Sinne der patriotischen Kräftebündelung” werde auf eigene Kandidaten verzichtet, heißt es auf der Internetseite des Kreisverbandes. Der kürzliche Parteitag der AfD in Dresden habe deutlich gezeigt, dass sich die Partei programmatisch der NPD immer weiter annähere und in einigen wesentlichen Punkten kaum mehr von dieser unterscheide. Wegen der Einkreisung Eisenachs zum 1. Juli muss im Wartburgkreis ein neuer Kreistag gewählt werden. Daran nimmt auch die Eisenacher Bürgerschaft teil. Die Wartburgstadt gilt seit Jahren als Hochburg der Neonazis. Die NPD erreichte dort zuletzt 10,2 Prozent und hält im Stadtrat vier der 36 Mandate – so viele wie jeweils auch SPD, AfD und Grüne. Im Kreistag des Wartburgkreises verfügt die NPD über einen Sitz.

via sächsische: NPD macht Wahlkampf für die AfD

#Hessen: #Rechtsterrorist #PeterNaumann gestorben – #terror #npd


Der Rechtsterrorist Peter Naumann ist tot. Der Neonazi hatte in 1979 Fernseh-Sendemasten gesprengt, um die Ausstrahlung der TV-Serie „Holocaust“ zu verhindern. Der bekannte hessische Neonazi, NPD-Politiker und Rechtsterrorist Peter Naumann ist tot. Nach Recherchen der Frankfurter Rundschau starb der 68 Jahre alte Naumann, der offenbar schon länger an einem Nierenleiden litt, bereits am 3. März in einer Spezialklinik. Naumann, der 1952 in Wiesbaden geboren wurde und lange im nordhessischen Frielendorf lebte, hatte bereits als junger Mann eine politische Karriere in der Jugendorganisation der rechtsextremen NPD gemacht, die damals noch „Junge Nationaldemokraten“ (JN) hieß und heute unter dem Namen „Junge Nationalisten“ (JN) auftritt. Er brachte es bis zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der JN, leitete zeitweise den NPD-Kreisverband Wiesbaden und war außerdem im Nationaldemokratischen Hochschulbund (NHB) aktiv. Naumann schloss sein Chemiestudium als Diplomingenieur ab und galt als geübt im Umgang mit Sprengstoffen.
Rechtsterrorist Naumann war auch in der NPD. Parallel zu seinen Aktivitäten in der NPD trat er früh als Rechtsterrorist in Erscheinung: Bereits Anfang der 70er-Jahre wurden selbst gebaute Sprengsätze bei ihm gefunden, im Sommer 1978 verübte er mit einem weiteren Neonazi einen Anschlag auf eine Gedenkstätte im Süden Roms, die an die 335 zivilen Opfer eines SS-Massakers im März 1944 erinnert. Im Jahr darauf sprengten Naumann und sein Komplize zwei Fernsehsendemasten, um die Ausstrahlung der TV-Serie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ zu verhindern. Später legte Naumann, der in der rechtsextremen Szene als „Bombenhirn“ bekannt wurde, zahlreiche Waffen- und Sprengstoffdepots an und arbeitete zeitweise mit anderen Rechtsterroristen an einem Plan, den in Spandau inhaftierten Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß mit Gewalt zu befreien. Ende der 80er-Jahre wurde Naumann wegen seiner Anschläge zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. Einige seiner Waffendepots verriet er der Polizei.

via fr: Hessen: Rechtsterrorist Peter Naumann gestorben

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#Geldwäsche-Verdacht – #Razzia bei #NPD-Chef – #FrankFranz

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat die privaten und geschäftlichen Räumlichkeiten von NPD-Chef Franz und dessen Ehefrau durchsucht. Es geht um den Anfangsverdacht der Untreue, Geldwäsche und des Bankrotts gegen fünf Beschuldigte. Die Ermittler kamen am Dienstag im Morgengrauen. Sie durchsuchten mehrere Wohn- und Geschäftsadressen im Saarland, in Hessen und Bremen, darunter die Wohnadressen des NPD-Bundesvorsitzenden Frank Franz und dessen Ehefrau. Franz ist seit 2014 Bundesvorsitzender der rechtsextremen Partei. Die Ermittler beschlagnahmten Geschäftsunterlagen und elektronische Datenträger. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken bestätigte die Ermittlungen und die Durchsuchung auf Anfrage von WDR, NDR und der “Zeit”.Bei den Ermittlungen soll es um verdächtige Finanztransaktionen bei einer inzwischen gelöschten Firma in Österreich gehen, die dem NPD-Bundesvorsitzenden von 2014 bis 2016 gehört hat. Hierbei handelt es sich nach Informationen von WDR, NDR und der “Zeit” um die Optimaten Verlagsgesellschaft mbH mit Sitz in Salzburg und Wien. Sie ging später insolvent.Die Staatsanwaltschaft schreibt auf Anfrage: “Konkret besteht der Verdacht, F. habe im Zeitraum 2014 bis 2016 als Gesellschafter und alleiniger Geschäftsführer einer in Österreich ansässigen bzw. ansässig gewesenen GmbH aufgrund nicht leistungsunterlegter (Schein-) Rechnungen aus dem Vermögen der österreichischen GmbH Zahlungen in Höhe von insgesamt ca. 130.000 Euro” geleistet. Diese Zahlungen seien an seine Ehefrau und eine damals in Homburg/Saar ansässige GmbH gegangen. Franz wird vorgeworfen, diese Gelder “letztlich selbst vereinnahmt, für andere als die deklarierten Zwecke verwendet oder eine inkriminierte Herkunft der Gelder verschleiert” zu haben.

via tagesschau: Geldwäsche-Verdacht – Razzia bei NPD-Chef

siehe auch: Razzia beim NPD-Chef. Im Saarland, in Hessen und Bremen wurden Objekte durchsucht, wegen des Verdachts auf Geldwäsche. Im Zentrum der Ermittlungen steht der NPD-Bundesvorsitzende Frank Franz. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat am gestrigen Dienstag nach Informationen von ZEIT, NDR und WDR mehrere Wohnungen im Saarland und Hessen sowie eine Geschäftsadresse in Bremen durchsuchen lassen. Bei den meisten Objekten handelt es sich um Immobilien, in denen Frank Franz und seine Ehefrau leben. Franz ist seit sieben Jahren der Bundesvorsitzende der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD). Die Ermittler gehen dem Verdacht auf Untreue, Bankrott und Geldwäsche nach. (…) Neben Franz und seiner Ehefrau gibt es drei weitere Beschuldigte, bestätigte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken auf Anfrage. Dabei soll es sich nach Informationen von ZEIT, NDR und WDR unter anderem um einen politischen Berater und langjährigen Bekannten von Franz sowie weitere Personen aus dessen Umfeld handeln.

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Berlin-Köpenick: Farbanschlag auf Bundesgeschäftsstelle der NPD


Unbekannte haben einen Schriftzug und mehrere Symbole an die Fassade der NPD-Geschäftsstelle in der Köpenicker Seelenbinderstraße geschmiert. Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag die Bundesgeschäftsstelle der NPD in Köpenick beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, waren einer Streife von Objektschützern gegen 2.20 Uhr Farbschmierereien an der Fassade in der Seelenbinderstraße aufgefallen. Der oder die Täter hatten unter anderem den Schriftzug „FCK NZS“ (Fuck Nazis) an die Hauswand gemalt. Dazu seien eine Blume, ein Herz sowie das Peace- und Anarchiezeichen angebracht worden.

via berliner zeitung: Berlin-Köpenick: Farbanschlag auf Bundesgeschäftsstelle der NPD 

KRIEGSGRÄBERSTÄTTE GOLM – NPD-Mitglieder bei unangemeldeter Versammlung auf Usedom

Mitglieder der NPD-Jugendorganistation “Junge Nationalisten” hatten sich auf der Kriegsopfer-Ruhestätte Golm bei Kamminke auf der Insel Usedom unangemeldet versammelt. Der Golm, ein nahe gelegenes Waldgebiet, ist die größte Kriegsgräberstätte Mecklenburg-Vorpommerns. Am 12. März 1945 wurde die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Swinemünde (heute Swinoujscie) bombardiert. Viele Opfer sind hier beerdigt. NPD-Mitglieder in Mecklenburg-Vorpommern haben offenbar die Corona-Maßnahmen missachtet und die Kriegsgräberstätte auf dem Golm auf Usedom in einer unangemeldeten Versammlung besucht. Der Träger der Gedenkstätte, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, ist wenig begeistert von der Aktion der Rechtsradikalen. Auf der Webseite der Jugendorganisation der NPD, Junge Nationalisten (JN), ist zu sehen, wie mehrere Menschen, darunter auch mindestens zwei Kinder, mit Fackeln, einer JN-Fahne und einem Kranz im Dunkeln zur Kriegsgräberstätte laufen und dort posieren. Dies geschah wohl am 12. März. An diesem Tag wurde vor 76 Jahren zum Kriegsende Swinemünde durch einen amerikanischen Luftangriff schwer getroffen.
Aktion und Opfer-Zahl ist „Propaganda” Karsten Richter, MV-Landesgeschäftsführer des Volksbundes, ist nicht erfreut. „Das ist in erster Linie Propaganda“, sagt er über die Aktion und die Behauptung der JN, dass „23.000“ Menschen bei dem Angriff ums Leben kamen. „Die Zahlen sind Blödsinn. Die aktuelle Forschungslage, die sich an Schätzzahlen orientiert, besagt, dass etwa 4.500 bis 6.000 Menschen starben. Die ‘23.000’ wurde damals in DDR-Zeiten propagiert, um den Angriff der Amerikaner als besonderes Kriegsverbrechen herauszustellen.“

via nordkurier: KRIEGSGRÄBERSTÄTTE GOLM – NPD-Mitglieder bei unangemeldeter Versammlung auf Usedom

#NPD in #Altenstadt liegt laut Trendergebnis bei 11 Prozent

Die rechtsextreme NPD hat im mittelhessischen Altenstadt laut einem Trendergebnis bei den Kommunalwahlen 11,1 Prozent errungen. Damit würde die Partei nochmals 1,1 Prozentpunkte zulegen im Vergleich zum endgültigen Ergebnis der Abstimmung 2016. Der Ortsbeirat von Altenstadt-Waldsiedlung im Wetteraukreis war 2019 bundesweit in die Schlagzeilen geraten, weil er einen NPD-Vertreter zum Ortsvorsteher gewählt hatte. Angesichts der Welle der Empörung wurde dieser wenig später wieder abgesetzt.

via welt: NPD in Altenstadt liegt laut Trendergebnis bei 11 Prozent

siehe auch: Kommunalwahl in Hessen: NPD stürzt in Hochburgen ab. Die rechtsextreme NPD landet bei der Kommunalwahl teilweise bei mehr als zehn Prozent. Verluste macht sie in ihren regionalen Hochburgen. Am Sonntag (14.03.2021) fand die Kommunalwahl in Hessen statt. Die rechtsextreme NPD ist nur noch in zwei hessischen Gemeinden stark. Die AfD wird kurz Konkurrenz. Der Dank kam, noch bevor es von irgendwo erste Trendergebnisse gab. Kaum hatten in Hessen die Wahllokale geschlossen, veröffentlichte die rechtsextreme NPD am Sonntagabend auf Facebook ein Bild mit ihrem Parteilogo, einem hessischen Löwen und dem Schriftzug „Danke an die vielen Wähler und Unterstützer“. Man bedanke sich bei allen, die „trotz Lüge und Hetze in den Medien“ NPD gewählt hätten. Obwohl die rechtsextreme Partei sich somit frühzeitig zufriedengab, sahen ihre ersten Ergebnisse bei dieser Kommunalwahl sehr durchwachsen aus. Die NPD hatte sich diesmal mit aller Kraft auf ihre regionalen Hochburgen konzentriert und muss trotzdem mit Verlusten leben. Bei der Wahl zum Kreistag im Lahn-Dill-Kreis kommt sie laut Trendergebnis nur noch auf 0,7 Prozent der Stimmen, in der Wetterau auf 0,9 Prozent. Bei der Wahl 2016 hatten die Ergebnisse noch bei 2,0 und 2,2 Prozent gelegen.

Anwalt der rechten Szene in Haft – #Wohlleben

Der Jurist Dirk Waldschmidt soll Drogengeld gewaschen haben – auch durch Geldzuwendungen an den früheren NPD-Kader Ralf Wohlleben. Dirk Waldschmidt ist einer der bekanntesten rechten Szene-Anwälte Deutschlands. Er trat im Lübcke-Mordprozess in Frankfurt auf, er verteidigt immer wieder Neonazis. Der Jurist, der früher stellvertretender Vorsitzender der NPD in Hessen war, sitzt nun selbst in Haft. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wurde gegen ihn bereits am 26. Februar ein Haftbefehl erlassen – in erster Linie wegen des Verdachts auf Geldwäsche. Waldschmidt soll Geld aus den Aktivitäten der Thüringer Rechtsradikalengruppierung “Turonen” zugeflossen sein, die in dem Bundesland einen regelrechten Drogenring aufgezogen haben soll. Die Turonen sind auch im Rotlichtmilieu Thüringens aktiv und betreiben ein Bordell. Waldschmidt soll mit dem Geld aus diesen Quellen unter anderem den früheren NPD-Kader Ralf Wohlleben unterstützt haben, der im NSU-Prozess wegen Beihilfe zum Mord in neun Fällen zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden ist. Wohlleben ist auf freiem Fuß. Wie die SZ erfuhr, wurde auch seine Wohnung durchsucht, er gilt jedoch nicht als Beschuldigter. Ganz offensichtlich haben die Ermittler dort Belege für die Begünstigungen durch Anwalt Waldschmidt gesucht. Insgesamt geht es bei diesen Ermittlungen um 40 Fälle von Geldwäsche und 53 Fälle von Rauschgifthandel. (…) Der Anwalt Dirk Waldschmidt hat seine Kanzlei im hessischen Örtchen Schöffengrund. Auch sie wurde bei der Razzia durchsucht. Waldschmidt gilt in der rechten Szene als Anlaufpunkt, wenn braune Kameraden rechtliche oder finanzielle Probleme haben oder beides zusammenkommt. Er hatte kurzzeitig auch den Neonazi Stephan Ernst vertreten, der wegen Mordes an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Januar zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist. Ernst hatte vor Gericht erklärt, sein Anwalt Waldschmidt habe ihm geraten, nichts über etwaige Mittäter zu sagen. Dafür, so Ernst, habe er ihm finanzielle Hilfe für seine Familie in Aussicht gestellt. Ernst erklärte, deswegen habe er in der ersten Vernehmung die Schuld allein auf sich genommen und nichts davon gesagt, dass er von seinem Kumpel Markus H., ebenfalls ein Neonazi, zum Haus der Lübckes begleitet wurde. H. war später freigesprochen worden.

via sz: Anwalt der rechten Szene in Haft