#Turnhallen-#Brandstifter #MaikSchneider soll vor drittem #Prozess wieder in #Haft – #terror #lockhinup

Der frühere NPD-Kommunalpolitiker Maik Schneider soll wegen der Brandstiftung an einer als Flüchtlingsunterkunft vorgesehenen Sporthalle in Nauen (Havelland) wieder in Haft. Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) seine Verurteilung im Februar grundsätzlich bestätigt habe, sei Schneider zur Verbüßung der höchsten Einzelstrafe wegen Brandstiftung in Höhe von sieben Jahren und vier Monaten geladen worden, bestätigte der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Sebastian Thiele, am Dienstag. Zum Datum des Haftantritts wollte er sich nicht äußern.  Schneider muss sich vom 16. August an in einem dritten Prozess vor dem Landgericht Potsdam verantworten (Az.: 23 KLs 7/21). Denn der BGH hatte die Einzelstrafen gegen Schneider bestätigt, aber die Bildung der Gesamtstrafe gerügt. Darüber muss nun erneut verhandelt werden.

via bz berlin: Turnhallen-Brandstifter Maik Schneider soll vor drittem Prozess wieder in Haft

siehe dazu auch inforiot: Das sind die Verdächtigen aus Nauen (2016). Rechter Terror in Nauen: Mittlerweile Ermittlungen gegen mehrere Personen / Bekannte Neonazis, offene Bekenntnisse auf Facebook. Der Ter­rorver­dacht gegen den Nauen­er NPD-Poli­tik­er Maik Schnei­der hat sich aus­geweit­et. Ihm und vier bis fünf weit­eren Neon­azis wer­den inzwis­chen mehrere Bran­dan­schläge zugerech­net, darunter auch jenen auf eine Turn­halle in Nauen, die als Unterkun­ft für Geflüchtete genutzt wer­den sollte. Die Staat­san­waltschaft beschuldigt einige oder alle der Verdächti­gen der Bil­dung ein­er krim­inellen Vere­ini­gung. Auch Ermit­tlun­gen wegen der Bil­dung ein­er ter­ror­is­tis­chen Vere­ini­gung wer­den geprüft. Erst am Dien­stag wur­den mehrere Razz­ien in Nauen, Pots­dam und Schön­walde-Glien durchge­führt. Maik Schnei­der, der als führen­der Neon­azi in der Region gilt, sitzt seit­dem in Untersuchungshaft.
Laut Infor­ma­tio­nen der PNN wer­den den mut­maßlichen Täter_innen neben dem Bran­dan­schlag auf die Turn­halle mehrere Anschläge auf Autos von poli­tis­chen Gegner_innen sowie Angriffe auf ein Parteibüro der Partei Die Linke (eine Auflis­tung aller Anschläge in Nauen find­et sich eben­falls bei der PNN) zugerech­net. Mitte Feb­ru­ar wur­den in Nauen Flug­blät­ter verteilt, in denen zum „absoluten Wider­stand“ gegen Geflüchtete aufgerufen wurde und Anschlagsan­leitun­gen abge­druckt waren. Weit­er­hin wird den Angaben zufolge ermit­telt, ob es Verbindun­gen von Schnei­der und sein­er Gruppe zum Anschlag auf einen Flüchtlingstr­e­ff­punkt in Jüter­bog gibt. Schnei­der hat­te nur Stun­den vor dem Anschlag eine ras­sis­tis­che Demon­stra­tion in der Stadt angeführt.

#Niedersachsen: #NPD meldet sich für #Integrationskonferenz an – und bekommt #Kontaktdaten von Teilnehmern – #datenschutzverstoss #medienkompetenzmachtschule

Die Stadt Laatzen hat eine Sammelmail an Teilnehmer einer Online-Integrationskonferenz verschickt.
Dabei könnten die Namen und Mailadressen an die rechtsextremistische Partei NPD gegangen sein.
Der Bürgermeister der Stadt spricht von einem bedauerlichen Versehen. Die Stadt Laatzen nahe Hannover hat Kontaktdaten von Teilnehmern einer Integrationskonferenz an die rechtsextremistische Partei NPD weitergeleitet. Das berichtete die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ). Zu der Onlinekonferenz am Dienstag hatten sich demnach außer Zuwanderern und Flüchtlingshelfern auch jemand mit der Kennung „NPD-Hannover-Ost“ angemeldet. Die Stadt habe eine Sammelmail an alle Interessierten mit den Zugangsdaten zur Konferenz geschickt, hieß es in dem Bericht. „In der Mail waren die Namen und Mailadressen der übrigen Teilnehmer offen zu sehen, sodass die NPD jetzt die Klarnamen der Zugewanderten und Flüchtlingshelfer hat“, zitierte die „HAZ“ Jessica Kaußen, Bürgermeisterkandidatin der Linken. Die Politikerin kritisierte, dass die NPD überhaupt eingeladen worden sei.

via rnd: Niedersachsen: NPD meldet sich für Integrationskonferenz an – und bekommt Kontaktdaten von Teilnehmern

Zahl der gewaltbereiten Rechtsextremisten wächst

Rund 33.000 Menschen in Deutschland stuft der Verfassungsschutz als rechtsextrem ein – knapp 40 Prozent von ihnen gelten als gewaltbereit. Auch die Reichsbürgerszene ist im vergangenen Jahr gewachsen. Die Zahl der Menschen mit rechtsextremen Einstellungen ist in Deutschland im vergangenen Jahr erneut angestiegen. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht für 2020 hervor, den Bundesinnenminister Horst Seehofer und der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, nun vorgestellt haben. Demnach wuchs das Personenpotenzial im rechtsextremen Spektrum um 3,8 Prozent auf 33.300 Menschen an. Knapp 40 Prozent von ihnen schätzt der Verfassungsschutz als »gewalttätig, gewaltbereit, gewaltunterstützend oder gewaltbefürwortend« ein. Es gebe eine »besondere Sicherheitslage, die ein dickes Problem ist«, sagte Seehofer. Die Coronapandemie habe zur Verstärkung der rechten Szene beigetragen. Haldenwang hatte den Rechtsextremismus erst kürzlich als »größte Gefahr für unsere Sicherheit sowie für unsere Demokratie« bezeichnet. (…) Zu den Rechtsextremen im Fokus des Verfassungsschutzes zählen auch rund tausend sogenannte Reichsbürger. Das sind Menschen, die die Bundesrepublik und ihre demokratischen Strukturen nicht anerkennen. Oft stehen sie deshalb im Konflikt mit Behörden. Nicht alle Personen, die von den Sicherheitsbehörden zu den »Reichsbürgern und Selbstverwaltern« gezählt werden, rechnet der Verfassungsschutz aber dem Rechtsextremismus zu.

via spiegel: Zahl der gewaltbereiten Rechtsextremisten wächst

siehe auch: „NEUE“ RECHTE UND „QUERDENKEN“ IM FOKUS. Am 15. Juni 2021 haben Bundesinnenminister Seehofer und Verfassungsschutzpräsident Haldenwang den aktuellen Verfassungsschutzbericht vorgestellt. Im Fokus steht unter anderem die sogenannte „neue“ Rechte und die Demos aus dem „Querdenken“-Umfeld. Innenminister Horst Seehofer hat einmal mehr Rechtsextremismus und Antisemitismus als „die größten Bedrohungen für die Sicherheit in Deutschland“ benannt. Und wieder bestätigt er der Regierung nach den tödlichen Anschlägen in Kassel, Hanau und Halle „entschlossen reagiert“ zu haben. Sehr viele unterschiedliche Maßnahmen seien getroffen worden, um „die Bürger und die Demokratie zu schützen“. Dass eine Menge dieser Maßnahmen, wie etwa das Demokratiefördergesetz und selbst das Vorhaben den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz zu streichen, ausgerechnet am Widerstand der CDU gescheitert sind, erwähnt der Minister nicht. Viel ist nicht mehr übrig vom großen Maßnahmenpaket gegen Rechtsextremismus, das Seehofer so gerne lobt. Immerhin ist dem Verfassungsschutz die Gefahr, die von der „Querdenken“-Bewegung ausgeht, mittlerweile bewusst: „Rechtsextreme konnten wiederholt an der Seite von bürgerlichen Demonstranten“ teilnehmen, so der Minister. Das führt zu einer Normalisierung von rechtsextremen Gedankengut. „Besonders besorgt muss uns machen, dass die bürgerlichen Demonstranten, sich nicht von den rechtsextremen Demonstranten distanziert“ haben, sagt Seehofer und spricht von einer „besonderen Sicherheitslage wegen der Pandemie“. Als neue Kategorie hat es mittlerweile auch die sogenannte „neue“ Rechte in den Verfassungsschutzbericht geschafft. Laut Horst Seehofer versuche sie mit „pseudointellektuellen Anstrich ihr Gedankengut in den politischen Diskurs einzubringen und die Grenzen des Sagbaren zu verschieben“. Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang ergänzt, dass es der angeblich „neuen“ Rechten darum ginge, „antiliberale und antidemokratische Positionen“ durchzusetzen und benennt dabei besonders die „Identitäre Bewegung“, das Compact-Magazin, das Institut für Staatspolitik (IfS) mit dem Antaios Verlag, die rechtsextreme Kampagnenagentur „EinProzent“ und das extrem islamfeindliche Blog „PI-News“. Tatsächlich sind fast all diese Akteure schon mehr oder weniger lang im Visier der Behörde, erst jetzt werden sie offenbar zusammengefasst. Das ist soweit richtig, es ist allerdings eine späte Erkenntnis. Immerhin feierte das IfS schon im vergangenen Jahr sein zwanzigstes Jubiläum.
Immer wieder geht es auch um Verschwörungserzählungen, in diesem Zusammenhang diene das „Internet als Echokammer für Hass und Hetze“, als Verstärker und Radikalisierungsmotor. Besonders in Zeiten der Pandemie, die diese Entwicklungen laut Seehofer begünstige. Auch „Reichsbürger und Selbstverwalter“ hätten die „Pandemie sehr aktiv für die Verbreitung ihrer Verschwörungserzählungen genutzt“. Kein Wunder also, dass die Personenanzahl im aktuellen Bericht im Vergleich zu den Vorjahren um fünf Prozent gewachsen sei. Seehofer benennt auch hier einen Zusammenhang zum „Querdenken“-Milieu, denn das Wachstum sei „eindeutig auf das Protestgeschehen um die Pandemie zurückzuführen“. Auf die verschwörungsoffenen Pandemieleugner:innen geht auch Haldenwang nochmals ein und differenziert, das Interesse der Behörde gelte nicht „einer kritischen Einstellung, sondern Gewaltaufrufen“. Solche gibt es immer wieder. Erst im April wurde in den diversen Telegramgruppen der Bewegung eine „Todesliste deutscher Politiker“ herumgereicht. Der Verfassungsschutzpräsident spricht von einer „zunehmenden Radikalisierung“ und sagt, dass die Bewegung das „Vertrauen in staatliche Institutionen und ihre Vertreter“ gefährde. Extra für die Bewegung wurde sogar ein neuer Phänomenbereich geschaffen: „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“. Haldenwang betont auch die Rolle von Antisemitismus. Der Anschlag auf die Ulmer Synagoge und die israelfeindlichen Demonstrationen, die in unterschiedlichen extremen Spektren auf Zustimmung gestoßen seien, sind für den Verfassungsschutzpräsidenten ein erneuter Beleg dafür, dass „Antisemitismus eine Klammer ist, die diverse Extremisten vereint“. Und auch die „Coronapandemie bringt antisemitische Verschwörungserzählungen hervor“, so Haldenwang. Sowohl Seehofer als auch Haldenwang erwähnen in ihren Zusammenfassungen die Terrortat von Dresden im Oktober 2020 als islamistisches Attentat. Beide ignorieren aber das Motiv Homofeindlichkeit

NPD kassiert weiter Steuergelder – Rechtsextremisten profitieren von jahrelanger Hängepartie

Vor vier Jahren änderte der Bundestag das Grundgesetz, um verfassungsfeindlichen Parteien Staatsgelder wegzunehmen. Doch die NPD wird immer noch alimentiert. Die NPD sollte empfindlich getroffen werden, nachdem zwei Anläufe zum Verbot gescheitert waren. Am 22. Juni 2017, kurz vor dem Ende der Legislaturperiode, beschloss der Bundestag die Änderung des Grundgesetzes, um verfassungsfeindlichen Parteien die staatliche Teilfinanzierung für sechs Jahre zu entziehen. Doch heute, vier Jahre später und wieder nahe am Abschluss der Legislaturperiode, kann nur eine zufrieden sein: die NPD. Die Rechtsextremisten kassieren weiter Steuergelder. 2020 gab es Zahlungen in Höhe von knapp 350 000 Euro. Für 2021 sind pro Quartal 87 000 Euro fällig. Die Höhe der Summe ist vor allem von den Wahlstimmen abhängig, die eine Partei erhält. Für die NPD immer noch ein gutes Geschäft, obwohl sie bei Parlamentswahlen selbst in früheren Hochburgen chancenlos ist und früher deutlich höhere Summen einstrich. Es reicht ein Minimum von einem Prozent der Stimmen in einem Bundesland. NPD nah dran am Nationalsozialismus Der Staat stockt auch die „Zuwendungen“ aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden auf. Mit den Geldern wird honoriert, dass Parteien an der „politischen Willensbildung des Volkes“ mitwirken. Doch der Beitrag der NPD zur „Willensbildung“ ist nach Ansicht von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung vor allem rassistische Hetze und nahe am Nationalsozialismus. Die drei Verfassungsorgane reichten im Juli 2019 beim Bundesverfassungsgericht den Antrag ein, die Partei von der staatlichen Teilfinanzierung auszuschließen. Und dann geschah: nichts. „Es gibt Verfahren, die sind noch wichtiger“, sagt Gerichtssprecher Pascal Schellenberg. In Zeiten der Pandemie seien große mündliche Verhandlungen schwierig. Schellenberg betont, die Causa NPD stehe in der „Jahresvorausschau 2021“. Ob es dieses Jahr noch einen Termin gibt, bleibt jedoch offen.

via tagesspiegel: NPD kassiert weiter Steuergelder – Rechtsextremisten profitieren von jahrelanger Hängepartie

Attila Hildmann und der Berliner Ex-NPD-Chef: Judenhass und legale Waffen

Der ehemalige vegane Kochbuchautor Attila Hildmann hetzt auf Telegram weiter offen gegen Jüdinnen und Juden. Tötungsaufrufe kombiniert er mit Werbung für Waffen aus einem Onlineshop des früheren Berliner NPD-Chefs Sebastian Schmidtke. Bislang ermittelt die Staatsanwaltschaft allerdings lediglich gegen Hildmann und nicht gegen den rechtsextremen Shopbetreiber. Der rechtsextreme Antisemit und ehemalige vegane Kochbuchautor Attila Hildmann ruft auf Telegram zur Tötung von Jüdinnen und Juden auf. Dabei bewirbt er auch das Waffenangebot eines Onlineshops des früheren Berliner NPD-Chefs Sebastian Schmidtke. Obwohl Hildmann und Schmidtke offenbar zusammenarbeiten, sieht die Berliner Generalstaatsanwaltschaft keine Hinweise für strafrechtlich relevantes Verhalten des Shopbetreibers, wie sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) mitteilte. „Der Jude will dich und deine Kinder mit seinen Spritzen ermorden“, schrieb Hildmann vor wenigen Tagen in seinem Kanal in der Messenger-App Telegram zu einem Video, das ihn beim Abfeuern mehrerer Schusswaffen auf einem Schießstand zeigt. Dazu außerdem: „Du hast das Recht auf Notwehr!“ Den Aufruf zur Tötung von Juden garniert Hildmann mit Werbung für „legale Waffen“ aus dem Onlineshop des Neonazis Sebastian Schmidtke. Verlinkt ist in dem Hasspost das Verkaufsangebot für eine Armbrust. Sie soll auf über 100 Meter Entfernung zielgenau treffen. Hildmann bewirbt den Waffenshop nicht nur regelmäßig, sondern bietet auch einen Rabattcode an. Wer bei seiner Bestellung den Code ATTILAHILDMANN eingebe, erhalte 10 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. Neben weiteren frei verkäuflichen Waffen, Survival- und Prepper-Ausrüstung gehört auch Attila Hildmanns Energy-Drink-Marke Daisho seit mehreren Monaten zu jenem Sortiment. Nach Hildmanns zunehmend neonazistischer Radikalisierung hatten Biosupermärkte und andere Geschäfte die Getränke aus ihrem Angebot genommen. Im Impressum gibt Schmidtke die Adresse der NPD-Bundesgeschäftsstelle in Berlin als offizielle Anschrift seines Shops an. Trotz der Zusammenarbeit zwischen Hildmann und Schmidtke sieht die Generalstaatsanwaltschaft Berlin keinen Anlass für Ermittlungen gegen den früheren Vorsitzenden der Hauptstadt-NPD

via rnd: Attila Hildmann und der Berliner Ex-NPD-Chef: Judenhass und legale Waffen

screenshot telehgram: der antisemitische Hetzer Hildmann nach dem Lesen des RND-Artikels mit Drohungen gegen den Journalisten

Rechtsextremisten sammeln Daten von Berlinern – #antiantifa #terror

Name, Anschrift, Telefonnummer, Beruf: Diese Daten sammelten Rechtsextreme von Berlinern auf sogenannten Feindeslisten. Knapp 1.000 Personen sollen betroffen sein. Rechtsextremisten haben in den vergangenen fünf Jahren mindestens vier Datensammlungen mit den Namen von fast 1.000 Berlinern angelegt. Darin befinden sich personenbezogene Daten wie Vor- und Familiennamen, Wohn- und Meldeanschriften, Telefonnummern sowie berufliche Tätigkeiten. Das geht laut rbb aus der Antwort der Berliner Innenverwaltung auf eine Anfrage der Linke-Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus, Anne Helm und Niklas Schrader, hervor. Rechtsextremisten haben in den vergangenen fünf Jahren mindestens vier Datensammlungen mit den Namen von fast 1.000 Berlinern angelegt. Darin befinden sich personenbezogene Daten wie Vor- und Familiennamen, Wohn- und Meldeanschriften, Telefonnummern sowie berufliche Tätigkeiten. (…) Urheber einer weiteren Datensammlung, die auch eine Karte von Asylbewerberunterkünften umfasst, sei die NPD. Urheber von mindestens einer der Listen soll nach Informationen von rbb24 Recherche ein Hauptverdächtiger der Neuköllner Anschlagsserie sein. Auf der Liste befänden sich teils persönliche Daten von gegen Rechtsextremismus engagierten Bürgern, Lokalpolitikern der Linken und der SPD sowie Journalisten.

via zeit: Rechtsextremisten sammeln Daten von Berlinern

siehe auch: Polizei fand „Feindeslisten“ – Rechtsextremisten sammeln Daten von rund 1000 Berlinern. Rechtsextreme legten sogenannte „Feindeslisten“ mit Daten von 1000 Menschen an. Rechtsextremisten haben in den vergangenen fünf Jahren mindestens vier Datensammlungen mit Namen von Berlinern angelegt. Sie gelten als sogenannte „Feindeslisten“ und könnten im Zusammenhang mit Anschlägen stehen. (…) Die Neuköllner Anschlagserie umfasst mindestens 72 Taten wie Brandstiftungen und Drohungen gegen linke Politiker und Initiativen vor allem zwischen 2016 und 2018.

#Ermittlungen gegen #Gothaer #Drogenhändlerring – #Rechtsanwalt soll in illegale Geschäfte mit #Neonazi-#Rockern verwickelt sein – #turonen #waldschmidt #bordell #nsu #wohlleben

Ein Rechtsanwalt aus Hessen hat nach Informationen von MDR THÜRINGEN einem Gothaer Neonazi-Drogenhändlerring beim Kauf von Immobilien geholfen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem Geldwäsche in 42 Fällen vor. Ein Rechtsanwalt aus Hessen soll den mutmaßlichen Gothaer Neonazi-Drogenhändlerring maßgeblich unterstützt haben. Das ergaben Recherchen von MDR THÜRINGEN. Demnach soll Dirk Waldschmidt über eine Firma seiner Lebensgefährtin eine Immobilie für die Neonazi-Rocker in Gotha gekauft haben. Dort sollte ein zweites Bordell der Rechtsextremisten entstehen, die in der Stadt bereits ein Bordell eröffnet hatten. Beim Kauf 2020 trat der Anwalt mit Vollmacht für die Immobilienfirma auf. Tatsächlich soll er im Auftrag der sogenannten Turonen gehandelt haben, einer rechtsextremen Bruderschaft, die den Drogenhändlerring geführt haben soll. Nach Recherchen des MDR wirft die Staatsanwaltschaft dem Anwalt Geldwäsche in 42 Fällen und gewerbsmäßigen Drogenhandel in drei Fällen vor – davon einer gepaart mit Erpressung. Waldschmidt hatte offenbar neben der Geldwäsche die Aufgabe, das Turonen-Netzwerk juristisch zu schützen – so die Ermittler. Die Geldwäsche soll nach MDR-Recherchen über zwei Firmen abgewickelt worden sein. So soll Waldschmidt Gelder aus dem Drogenhandel der Rechtsextremen als Gehälter an mutmaßliche Bandenmitglieder gezahlt haben. Das Geld soll dann zurück in die Bordelle, die Szene oder den Drogenkauf geflossen sein. Außerdem soll Waldschmidt dem NSU-Unterstützer Ralf Wohlleben über Monate Zuwendungen in Höhe von 450 Euro pro Monat gezahlt haben.

via mdr: Ermittlungen gegen Gothaer Drogenhändlerring – Rechtsanwalt soll in illegale Geschäfte mit Neonazi-Rockern verwickelt sein

siehe dazu auch: Rechtsrock, #Gewalt und #Drogenhandel: #Razzia bei #Thüringer Neonazis – #RECHTSanwalt #Turonen #Garde20 #Rotlichtmilieu #Bordelle #CrystalMeth #Drogennazis #GelbesHaus #Ballstädt #kriminelle #c18 #28 #bloodandhonour.
Eine Thüringer Neonazi-Gruppe soll im großen Stil mit Drogen gehandelt haben. Am Freitag führten mehr als 500 Polizisten deshalb Durchsuchungen in drei Bundesländern durch. Die Turonen Thüringen sind Teil der militanten rechtsextremen Szene und laut Beobachtern auch mit verbotenen Neonazi-Organisationen vernetzt. Mit einer großangelegten Razzia in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Hessen ist die Polizei am Freitag gegen ein kriminelles Neonazi-Netzwerk vorgegangen. Schwerpunkt der Durchsuchungen war Thüringen. Die Polizei fand ersten Angaben zufolge Drogen und Bargeld. Auch Waffen seien gefunden worden, sagte ein Sprecher des Thüringer Landeskriminalamts dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).