AfD-Familienbande zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen

Vorwürfe der Vetternwirtschaft: Auch zwischen den AfD-Landtagsfraktionen in Mainz und Wiesbaden gibt es familiäre Verbindungen. Nur wegen der Fachkompetenz, betont die Partei  23.02.2026 15:51 Uhr Nicht nur die Mutter, sondern auch die Schwester und der Stiefvater des rheinland-pfälzischen AfD-Fraktionsgeschäftsführers Damian Lohr arbeiten im parlamentarischen Raum der Alternative für Deutschland. Die Familienbande reichen über den Rhein. So ist Lohrs Schwester Assistentin des hessischen AfD-Fraktionschefs Robert Lambrou. Das bestätigte die größte Oppositionsfraktion im Landtag von Hessen. Lohrs Stiefvater arbeitet seit Januar 2022 für die AfD-Stadtfraktion im Wiesbadener Rathaus, wie Fraktionschef Denis Seldenreich der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. »Zunächst als politischer Referent und inzwischen als Büroleiter. Er wurde ausschließlich aufgrund seiner Kompetenz eingestellt«, ergänzte Seldenreich. Zuvor hatten die Zeitungen der VRM-Gruppe über beide Verbindungen berichtet. Kürzlich war zudem bekanntgeworden, dass die AfD-Landtagsfraktion im benachbarten Rheinland-Pfalz seit zehn Jahren Lohrs Mutter, Ulrike Beckmann, beschäftigt. Bundesweit ziehen Vorwürfe von Vetternwirtschaft in der AfD immer weitere Kreise.

via jüdische allgemeine: AfD-Familienbande zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen

Reichsbürger wollen sich in Braunschweig treffen

Braunschweig soll zum Treffpunkt für Reichsbürger werden. Es wurde eine mehrstündige Kundgebung angemeldet. In Braunschweig ist eine größere Versammlung von Anhängern der sogenannten „Reichsbürger“ geplant. Wie die Polizei Braunschweig auf Anfrage von regionalHeut.de mitteilte, wurde eine Kundgebung für den 18. April angemeldet. Die Versammlung wurde von einer Person bei der Stadt Braunschweig angemeldet und soll laut Polizei von 12 bis 20 Uhr stattfinden. Die Veranstaltung soll auch einen Aufzug beinhalten. Wo genau Versammlung und Aufzug stattfinden, wird nicht mitgeteilt. Wie die Polizei weiter mitteilt, lautet das Thema der Versammlung: „Das 8. Große Treffen der Bundesstaaten – Frieden, Freiheit, Souveränität, Heimath und Weltfrieden“.

via regionalheute: Reichsbürger wollen sich in Braunschweig treffen

Strafanzeige wegen Volksverhetzung AfD-Politikerin verbreitet (angeblich „aus Versehen“) Hitler-Hetze

AfD-Politikerin Peggy Lindemann (46) teilt einen Instagram-Beitrag, in dem gegen Juden gehetzt und Hitler verteidigt wird. Angeblich „aus Versehen“. Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter zeigt sie wegen Volksverhetzung an. Zwei Juden, die blonde Kinder anstechen und ihr Blut einsammeln. Dazu die Frage: Glaubst du immer noch, dass ein Maler aus Österreich, der das behauptete, der Böse war? Gemeint: Adolf Hitler. Das Juden-Bild stammt aus dem Nazi-Hetzblatt „Der Stürmer“. „Das ist der schlimmste Post, den ich je gesehen habe“, sagt Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter Andreas Büttner (52) empört, „am Montag stelle ich Strafanzeige wegen Volksverhetzung.“ Entdeckt hatte Büttner den üblen Post auf der Instagram-Seite von Peggy Lindemann. Sie sitzt für die AfD im Kreistag Uckermark und im Stadtrat von Schwedt. Zudem ist sie Betriebsrätin der PCK-Raffinerie. Verfasst hatte den Insta-Post die rechtsextreme Influencerin Denise Kettler alias „independent.mom“. Lindemann verbreitete ihn als Repost weiter. Büttner: „Ich zeige beide an!“ Wirklich „blind“ einen Beitrag repostet? Lindemann behauptet: „Ich habe nicht erkannt, dass es um Hitler ging und dass es antisemitische Hetze ist.“ Trotz des Spruchs: „Die Juden sind unser Unglück“. Sie habe Vieles „blind repostet“, sagt Lindemann, „weil ich so empört war über den Epstein-Skandal.“

via bz berlin: Strafanzeige wegen Volksverhetzung AfD-Politikerin verbreitet (angeblich „aus Versehen“) Hitler-Hetze

siehe auch: Mausgerutscht bei Hitler: Brandenburger AfD-Politikerin teilt NS-Propaganda auf Instagram AfD-Frau Peggy Lindemann verbreitet einen Instagram-Beitrag, in dem Hitler verteidigt wird. Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter fordert Konsequenzen. Der AfD-Kreisvorsitzende spricht von einem „Versehen“.

Lauter Protest gegen Neonazi-Mahnwache in Worms

Nicht mehr als 20 Rechtsextreme versammeln sich am Bahnhof – ihnen gegenüber über 200 Menschen. Der 21. Februar sorgt in Worms erneut für deutliche Zeichen. Es ist ein Termin, der sich in Worms seit Jahren wiederholt: Am 21. Februar, dem Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg, versammeln sich am Hauptbahnhof Rechtsextreme zu einer Mahnwache – und stoßen auf deutlichen Protest. Auch am 81. Jahrestag standen sich auf dem St.-Albans-Platz in Worms zwei Gruppen gegenüber. Nicht mehr als 20 Personen aus dem rechtsextremen Spektrum hielten unter dem Motto „Gedenken Worms. Gegen das Vergessen.“ eine Kundgebung ab. Ihnen gegenüber versammelten sich über 200 Menschen, die ein Zeichen gegen die Aktion setzen wollten. Absperrgitter trennten beide Seiten. Der Bereich der Rechtsextremen war klar eingegrenzt, während sich der Gegenprotest auf dem übrigen Platz verteilte. Es war kalt und regnerisch, viele Demonstrierende standen mit bunten Schirmen dicht gedrängt beieinander. Über dem Barber Shop „Alan’s“ hing ein Banner mit der Aufschrift „Unsere Stadt bleibt bunt, wir pfeifen auf Nazis“. Auch Oberbürgermeister Adolf Kessel und Bürgermeisterin Stephanie Lohr waren vor Ort. Zu der Mahnwache hatten die „Kameradschaft Rheinhessen“ und die NPD aufgerufen. Die 1964 gegründete Nationaldemokratische Partei Deutschlands hatte sich im Juni 2023 in „Die Heimat“ umbenannt; nach einer Abspaltung führen einzelne Regionalverbände weiterhin den Namen NPD. In sozialen Netzwerken wird häufig behauptet, die NPD existiere nicht mehr – tatsächlich tritt sie in Teilen weiterhin unter diesem Namen auf, erläuterte der städtische Pressesprecher Carsten Schneider-Wiederkehr in einer Mitteilung.

via wormser zeitung: Lauter Protest gegen Neonazi-Mahnwache in Worms

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Gegen AfD-Veranstaltung: Rund 1000 Menschen gehen in Aalen auf die Straße

Rund 1000 Personen haben am Freitagabend gegen die AfD-Veranstaltung in der Stadthalle demonstriert. (Foto: Carle) Rund 1000 Menschen demonstrierten in Aalen friedlich gegen eine AfD-Veranstaltung mit Spitzenkandidat Markus Frohnmaier.Rund 1000 Menschen haben am Freitagabend gegen die AfD-Wahlkampfveranstaltung mit dem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Markus Frohnmaier, in der Aalener Stadthalle demonstriert. Zur Demonstration hatte das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus Aalen“ gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis. Demozug startete am Bohlschulplatz Der Start der Demonstration war am Bohlschulplatz. Menschen jeglichen Alters sammelten sich dort, mit Transparenten und Plakaten, um ihre Meinung gegen die AfD kundzutun. „Braune Flaschen gehören ins Altglas“, „Bitte Nachhilfe in Geschichte“ oder „Menschenrechte statt rechte Menschen“ war auf einigen der Plakate zu lesen.

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“Gemeinsame Verantwortung” – Kooperationsverbot mit AfD: Merz mahnt CDU-Ostverbände – #Brandmauer

In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnte die AfD dieses Jahr stärkste Kraft werden. CDU-Chef Merz warnt seine Partei vor einer Zusammenarbeit. Kanzler Friedrich Merz mahnt die CDU-Landesverbände im Osten vor den Landtagswahlen im Herbst zur Einhaltung des Kooperationsverbotes mit der AfD. “Auch die Parteifreunde im Osten sind Teile der CDU Deutschland”, sagte Merz nach dem CDU-Bundesparteitag zu RTL/ntv. “Wir haben eine gemeinsame Verantwortung für unser Land.” Er habe sich in Sachen AfD festgelegt. “Ich rate den Parteifreunden das auch mit uns so zu teilen.” Er habe deshalb auf dem Parteitag noch einmal klar begründet, warum die CDU mit der AfD nicht zusammenarbeiten könne. Denn sie stelle das Erbe der Bundesrepublik Deutschland infrage. “Ich bin nicht bereit, als Bundeskanzler und Parteivorsitzender dieses Erbe zu verspielen, um einen kurzfristigen Machtgewinn zu haben”, sagte Merz. “Die Botschaft ist klar und ich gehe davon aus, dass das auch alle verstanden haben.”

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A “Goofy” DJ’s Secret Life at the Center of an Online Terrorism Network – #terror

Early last year, Matthew Allison could be found at the Space Banana dance club, awkwardly swaying to his own beat. Clutching the cheapest house beer, he’d greet people with a bear hug, a broad grin and his familiar, “Yo, bro!” salutations. Allison, then a 37-year-old convenience store worker and Saturday-night DJ, seemed to like everyone he met in Boise, Idaho’s small electronic dance music scene. And most people seemed to like him back. He was so gentle, former friends remember, that for a time he eschewed honey so as not to cause harm to bees. He was “a little goofy,” a former friend, Tyler Whitt, recalled. “But bro goofy.” But that lovable persona hid a more sinister core. When he was behind his computer screen, Allison used the handle BTC, short for BanThisChannel, he told ProPublica and FRONTLINE. On the social media and messaging platform Telegram, authorities say, Allison was a key figure in a network of white supremacist and neo-Nazi chat groups and channels known as Terrorgram. There, Allison held court, promoting himself as “the most infamous and prolific propagandist of our time.” Hyperbole aside, BTC was infamous. Extremism researchers in the U.S. and in Europe studied his posts but did not know who he was. Leftist activists sought to expose him. And law enforcement authorities tried to identify and jail him. Last September, he was finally arrested. Prosecutors allege that Allison was one of the leaders in the Terrorgram Collective, a secretive group that produced propaganda and instructions for terrorists, and disseminated that information through the Terrorgram ecosystem. They say Allison used the Telegram platform to solicit “attacks on government infrastructure, such as government buildings and energy facilities,” to encourage the assassination of “‘high-value targets’ — like politicians and government officials” with a “hit list,” and to help produce and distribute a Terrorgram Collective publication that featured instructions for making “Napalm, thermite, chlorine gas, pipe bombs, and dirty bombs.” Authorities also contend in court filings that Allison had fantasies about committing gruesome violence and sexual assault, and that he may have been planning to act on them. Allison has pleaded not guilty. For about five years, the Terrorgram network operated largely unchallenged on Telegram, which has nearly one billion users. The Dubai-based company did little to prevent influencers like Allison from circulating their propaganda and encouraging isolated young men to kill, a ProPublica and FRONTLINE investigation found. The news organizations obtained a trove of now-deleted Telegram chats and channel logs and used them to trace Allison’s activity and influence in the Terrorgram network.

via propublica: A “Goofy” DJ’s Secret Life at the Center of an Online Terrorism Network