Sven Krüger erneut wegen Waffen vor Gericht

Der bekannte Neonazi Sven Krüger muss sich am Amtsgericht Wismar wegen illegalen Waffenbesitzes verantworten. Bei einer Razzia im Jahr 2023 wurden zahlreiche Schuss- und Stichwaffen bei ihm gefunden, obwohl ihm der Besitz verboten wurde. Jetzt plädiert sein Anwalt darauf, dass Krüger von dem Verbot nichts wusste. Im September 2023 gab es eine Razzia auf dem Grundstück von Sven Krüger in Jamel. Grund dafür war das Vereinsverbot der sogenannten Hammerskins. Krüger soll dort Mitglied sein. Neben zahlreichen Objekten mit Hammerskins-Bezug fanden die Behörden außerdem eine größere Anzahl Waffen.
Bei der heutigen Verhandlung am Amtsgericht Wismar wurde der Staatsanwalt genauer. Neben Kurz- und Langwaffen, Munition, einem präpariertem Luftgewehr und einem Wurfstern wurden außerdem zwei Sprengladungen gefunden. Auch mehrere Schwerter, Repetierkarabiner und ein Speer waren laut Staatsanwaltschaft in Krügers Besitz. Nichts davon hätte der rechtsextreme Lokalpolitiker besitzen dürfen, denn gegen ihn wurde ein Waffenverbot ausgesprochen.
Gegen einen entsprechenden Strafbefehl zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten wegen des illegalen Besitzes legte Krüger Mitte des Jahres Einspruch ein. Jetzt plädiert sein Anwalt Sven Rathjens darauf, dass Krüger von dem Verbot nichts gewusst habe. Das Verbot sei ausgesprochen worden, als Krüger wegen illegalen Waffenbesitzes und Hehlerei in der JVA Bützow saß. Dort habe es den Rechtsextremen aber nicht erreicht, so sein Anwalt. Auch im Rahmen der Jagdprüfung, die Krüger 2023 ablegte, sei das Verbot angeblich nicht zur Sprache gekommen.

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Erderwärmung – Hitzewochen waren für AfD-Chef Chrupalla ein „ganz normaler Sommer“

Der AfD-Vorsitzende Chrupalla sieht im diesjährigen Hitzesommer keine Folge des Klimawandels. Für ihn sei das ein ganz normaler Sommer gewesen, sagte er im ARD‑ Fernsehen. Er sehe da viel Panikmache. Chrupalla fügte hinzu, die AfD habe den Klimawandel nie geleugnet. Sie halte den menschengemachten aber für sehr gering. Am Ende gehe es der Bundesregierung darum, mit diesem Klimahype, wie er es bezeichne, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

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siehe auch: Chrupalla erlebte „ganz normalen Sommer“: Damit liegt er gleich mehrfach falsch. Für den AfD-Politiker war der Sommer 2026 „ganz normal“. Daten von DWD, Copernicus und RKI widersprechen dem AfD-Chef jedoch auf ganzer Linie.Der AfD-Vorsitzende und ‑Bundessprecher Tino Chrupalla war am Sonntag (23. August) zu Gast im ARD‑Sommerinterview. Themen waren mitunter die anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (6. September) sowie Migration – und dabei primär die Zuwanderung von Fachkräften. Aber auch der Klimawandel stand im Sommerinterview auf dem Programm. Bezüglich der globalen Erwärmung, der Präsenz klimatischer Veränderungen und der Folgen für Natur und Mensch vertrat Chrupalla eine Haltung, die nicht wenige irritieren dürfte. (…) Tausende Hitzetote, lang anhaltende Trockenperioden bis zu Dürren, und Waldbrände in großen Teilen Europas. Dazu historisch niedrige Pegelstände von Flüssen wie dem Rhein oder der Donau und Rekordtemperaturen im Mittelmeer. Die Auswirkungen der globalen Erwärmung bewiesen auch im Sommer 2026, in welchem Facettenreichtum sie inzwischen in weiten Teilen Europas sichtbar werden. Und nicht zuletzt, welche Gefahren von ihm für den Menschen ausgehen.  Gleich zum Einstieg des Sommerinterviews in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin wandte sich Moderator Markus Preiß dem Klimawandel zu. In diesem Zuge wies er AfD-Politiker Chrupalla nach dem Einblenden eines Fotos des Rhein-Niedrigwassers darauf hin, dass seine Partei den Klimaschutz immer für „ziemlichen Unfug gehalten“ habe. „Wenn sie solche Bilder sehen, war das ein Fehler?“, fragte Preiß.

siehe dazu auch: Pazifikregion heizt sich auf: El Niño könnte dieses Jahr alle bisherigen Rekorde brechen Klima-Experten beobachten eine deutliche Verstärkung des El Niño. Was das Klimaphänomen für Amerika, Asien und Afrika bedeutet – und warum auch der Panamakanal und Deutschland betroffen sein könnten. Das aktuelle Klimaphänomen El Niño verstärkt sich zusehends und könnte nach Expertenschätzungen sogar das größte seit Messbeginn werden. Die direkten Auswirkungen auf Europa sind nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes (DWD) noch ungewiss. Menschen und Landwirtschaft in anderen Erdregionen könnte es aber deutlich stärker treffen – und damit auch in Deutschland Preise für bestimmte Produkte erhöhen; Earth is simmering in its hottest water temps on record, and that’s bad for fish and us. The world’s oceans simmered to their hottest temperatures on record over the weekend and are likely to warm even further in the next few months, putting stress on life in the water and on land too, the European climate service Copernicus announced Monday. Spurred by a still growing but already supersized natural El Nino and human-caused climate change, the world’s ocean temperatures hit 21.1 degrees Celsius (70 degrees Fahrenheit) on Friday and Saturday, narrowly edging out the average daily record set in March 2024, said Samantha Burgess, strategic climate lead for Copernicus. “This is yet another sign of our climate system under strain and the ocean under immense pressure,” Burgess said. (…) When the ocean warms it becomes more acidic and carries less oxygen which hurts food industries that rely on the seas, Burgess said. It also changes ocean currents and weather patterns, giving more juice to storms to make them rainier and make storm surge bigger, Burgess said. “When we have a warmer ocean such as we’ve had in Europe this summer, it amplifies the impact of heat waves because you don’t get the cooler nighttime temperatures with the sea breeze coming off the ocean when the ocean is very warm,” Burgess said.

Ruth Moschner: “Die AfD liebt Menschen wie mich!”

Sie positioniert sich regelmäßig gegen die AfD, nutzt ihre Reichweite und ihre Prominenz. Jetzt nimmt Ruth Moschner Teile des Wahlprogramms der Partei auseinander. Ruth Moschner hat auf Instagram eine Bilderreihe geteilt, in der sie AfD-Positionen satirisch auf sich selbst bezieht. Auf jedem Foto teilte sie Vorhaben der Partei und endete jeweils mit dem Satz: “Die AfD liebt Menschen wie mich!” Moschner begann ihren Beitrag mit den Worten: “Wenn du Menschen wie mich ärgern möchtest – wähl nicht die AfD!” Schließlich ging sie auf das Thema Steuern ein, erklärte: “Die AfD möchte Steuern für Reiche senken! Kein Spitzensteuersatz, kein Soli …” Dann schlussfolgerte die 50-Jährige: “Ich würde dadurch mindestens 20.000 Euro pro Jahr weniger Steuern zahlen.” Daraufhin war schließlich zu lesen: “Die AfD liebt Menschen wie mich!” (…)
In gesellschaftspolitischen Punkten setzte Moschner die Argumentation fort. “Die AfD möchte die Schulpflicht lockern”, schrieb sie und ergänzte: “Ich bin gewollt kinderfrei – und freue mich, dass ich dann noch weniger Steuern für die Kinder anderer Leute zahlen muss.” Beim Thema Altersvorsorge beschrieb sie die AfD als Partei, die private Vorsorge mit Aktien und ETFs bevorzuge. Als Selbstständige wäre das für sie ein “tolles Steuergeschenk”, schrieb Moschner. Und: “Denn die Kosten zahlt – IHR!”

via t-online: Ruth Moschner: “Die AfD liebt Menschen wie mich!”

siehe auch: Ruth Moschner nimmt sich das AfD-Programm vor. Ruth Moschner nimmt auf Instagram politische Positionen der AfD satirisch auseinander – und stellt sich dabei selbst als Profiteurin dar. Ihr wiederkehrender Satz: “Die AfD liebt Menschen wie mich!” Moderatorin Ruth Moschner hat auf ihrem Instagram-Kanal mehrere Bilder veröffentlicht, mit denen sie zentrale Vorhaben der AfD auf satirische Art und Weise mit ihrer eigenen Lebenssituation verknüpft. Am Ende jedes einzelnen Fotos steht der Satz: “Die AfD liebt Menschen wie mich!” Eingeleitet wird die Reihe mit der Aufforderung: “Wenn du Menschen wie mich ärgern möchtest – wähl nicht die AfD!” Zunächst widmet sich Moschner der Steuer- und Immobilienpolitik der Partei. Die AfD wolle den Spitzensteuersatz und den Solidaritätszuschlag abschaffen – sie selbst würde dadurch “mindestens 20.000 Euro pro Jahr weniger Steuern zahlen”, so die 50-Jährige. Beim Thema Wohnen argumentiert sie ähnlich: Durch eine Abschaffung der Grunderwerbsteuer könne sie “Immobilien noch günstiger kaufen und ohne Mietpreisbremse so hoch vermieten” wie sie möchte.

Erstmals CSD in Königs Wusterhausen: Innenminister Redmann nimmt an Umzug teil – rechtsextreme Jugendgruppierung kündigt Protest an

Unter Polizeischutz und trotz Protests will ein bunter Demonstrationszug zum Christopher Street Day durch Königs Wusterhausen ziehen. Zur Premiere am nächsten Samstag wird politischer Besuch erwartet. Zum ersten Mal feiert Königs Wusterhausen südöstlich von Berlin am kommenden Samstag (29.8.) einen Christopher Street Day. Zum Schutz ist die Polizei im Einsatz – auch weil Protest einer rechtsextremen Jugendgruppierung angekündigt ist. Die Veranstalter des CSD erwarten mindestens 500 Teilnehmer. Auch Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) will beim CSD-Umzug in der 40.000-Einwohner-Stadt Königs Wusterhausen im Landkreis Dahme-Spreewald dabei sein. Das sei ein wichtiges Zeichen der Solidarität gerade nach dem Anschlag beim CSD im Juli in Berlin, sagte Mitorganisator André-Eike Schwalbach. Außerdem wird Bürgermeisterin Michaela Wiezorek (Bündnis 21) erwartet. (…) Die Jägertruppe Berlin-Brandenburg rief zum Protest in Königs Wusterhausen auf. „Wir sagen nein zum CSD“, hieß es etwa bei Instagram. Die Jägertruppe ist laut Verfassungsschutz eine von mehreren aktionsorientierten, rechtsextremistischen Jugendgruppen, die in sozialen Medien entstanden sind. Immer wieder kommt es bei Veranstaltungen der queeren Community in Deutschland zu Gegenaktionen aus der rechtsextremen Szene. Innenminister Redmann hatte der dpa vor kurzem gesagt: „Wer an Christopher Street Days (CSD) teilnimmt, soll das ohne Angst tun können.“ Zugleich erfordere es in kleinen Orten Brandenburgs aus seiner Sicht mehr Mut von queeren Menschen, sich offen zu zeigen. Redmann ist schwul und geht offen mit seiner Homosexualität um.

via tagesspiegel: Erstmals CSD in Königs Wusterhausen: Innenminister Redmann nimmt an Umzug teil – rechtsextreme Jugendgruppierung kündigt Protest an

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Schwert-Angriff hat offenbar rechtsradikalen Hintergrund – Todesopfer ist 17‑jähriges Mädchen

Schweden trauert um eine 17-Jährige, die bei einem Angriff mit einem Schwert an einer Schule starb. Der mutmaßliche Täter soll sich für Amokläufer und Massenmörder begeistert haben – ein Vorbild könnte die Tat auch haben. as Todesopfer bei dem Angriff mit einem Schwert an einer schwedischen Schule ist einem Medienbericht zufolge ein 17 Jahre altes Mädchen. Das berichtete am Morgen die Zeitung „Fagersta-Posten“ unter Berufung auf die Familie des Opfers. „Wir haben ein Mädchen verloren, das ihre ganze Zukunft noch vor sich hatte“, sagte die Lehrerin des Todesopfers der Zeitung „Dagens Nyheter.“ Bei dem Angriff am Freitag in Fagersta nordwestlich von Stockholm waren drei weitere Jugendliche verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Ein Jugendlicher konnte mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen werden, wie am Samstag berichtet wurde. Zwei Jungen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, von denen einer notoperiert werden musste, werden weiterhin im Krankenhaus behandelt. Ihr Zustand wird als stabil beschrieben. Der mutmaßliche Täter – ein 18‑jähriger Mann – wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen. Er befindet sich in Polizeigewahrsam. Mehrere Medien berichten übereinstimmend, der 18-Jährige sei Schüler der Schule gewesen und habe über eine Zugangskarte für das Gebäude verfügt. Zum Motiv ist noch nichts bekannt, doch erste Recherchen schwedischer Medien deuten auf einen rechtsradikalen Hintergrund hin. Die Zeitungen „Expressen“ und „Dagens Nyheter“ werteten auch Social-Media-Profile des mutmaßlichen Täters aus. Dort teilte er selbst erstellte Clips, in denen er Amokläufern und Massenmördern huldigt, darunter auch dem Rechtsextremisten und Terroristen Anders Breivik. Auch habe der 18-Jährige Clips der populistischen Örebro-Partei, der Alternative für Schweden und mehrere Beiträge aus dem rechtsextremen Milieu auf TikTok geteilt. Besonderen Raum nimmt demnach eine Tat ein, die eine Art Vorbild für den Angriff in Fagersta zu sein scheint: Anton Lundin Pettersson tötete 2015 in einer Koran-Schule in Trollhättan drei Schüler mit einem Schwert

via welt: Schwert-Angriff hat offenbar rechtsradikalen Hintergrund – Todesopfer ist 17‑jähriges Mädchen

siehe auch: Schwert-Angriff in schwedischer Schule: Tat hatte womöglich rechtsradikalen Hintergrund Nach der tödlichen Attacke berichten schwedische Medien über eine mögliche Verbindung zu früheren Schul-Amokläufen – und auch zum Massaker von Utøya 2011. Einen Tag nach dem Angriff mit einem Schwert an einer Schule in Schweden, bei dem eine 17-Jährige getötet und drei weitere Jugendliche zum Teil schwer verletzt wurden, gibt es Hinweise auf einen extremistischen Hintergrund der Tat. Wie der schwedische öffentlich-rechtliche Rundfunk SVT am Samstag berichtete, hat sich der mutmaßliche Täter womöglich von einem anderen Anschlag im Jahr 2015 inspirieren lassen. Damals hatte ein 21-Jähriger in einer vor allem von Kindern mit Migrationshintergrund besuchten Schule in der Stadt Trollhättan in Westschweden drei Menschen mit einem Schwert getötet, bevor er selbst durch Schüsse getroffen wurde. Er starb später im Krankenhaus. Nach der Tat wurde bekannt, dass er Verbindungen in die Neonazi-Szene hatte und sich in einem Brief dazu bekannt hatte, mit der Tat „etwas gegen die schwedische Einwanderungspolitik“ unternehmen zu wollen. Schwertbild auf TikTok-Konto kurz vor der Tat Der Attentäter von Trollhättan trug seinerzeit schwarze Kleidung, eine Maske und einen Wehrmachtshelm – genau wie der mutmaßliche 18 Jahre alte Angreifer am Freitag in der Stadt Fagersta, etwa 170 Kilometer nordwestlich von Stockholm. Der 18-Jährige wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen. Medienberichte, wonach ihm dabei ins Bein geschossen wurde, wies die Polizei am Samstag zurück. Er befindet sich jetzt in Gewahrsam. Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson (l.) und die Chefin der Sozialdemokratischen Partei, Magdalena Andersson, besuchten am Samstag den Anschlagsort. © IMAGO/TT/IMAGO/Magnus Lejhall/TT Offiziell ist zu seinem Motiv noch nichts bekannt. Es soll sich um einen früheren Schüler der Brinell-Schule handeln, einer weiterführenden Schule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern. Laut SVT hatte ein TikTok-Konto am Freitag um 13:41 Uhr ein Bild eines Schwertes geteilt – aufgenommen womöglich auf der Toilette der Brinell-Schule. Um 14:06 Uhr wurde die Polizei zu der Schule in Fagersta gerufen. Dasselbe Konto hat zuvor Bilder geteilt, die als Verherrlichung von Gewalttaten gedeutet werden können. Kurz nach dem Schulangriff in Fagersta wurde das Konto auf Anweisung der Polizei gelöscht. Wem es gehört, ist unklar. Laut Informationen von SVT ermittelt die Polizei jedoch gegen das Konto. Lob für Anders Breivik und andere Attentäter Die Zeitung „Dagens Nyheter“ berichtet derweil, dass der Besitzer des TikTok-Kontos in rund 20 Beiträgen und Videos Täter wie Anders Behring Breivik und den Terroranschlag auf Utøya im Jahr 2011 lobte, des Weiteren den Attentäter von Trollhättan 2015 und ferner den Angreifer, der 2025 zehn Menschen auf dem Campus eines Bildungszentrums in der Stadt Örebro tötete und sich anschließend selbst das Leben nahm. Mehrere der von dem Konto verwendeten Hashtags deuten laut „Dagens Nyheter“ darauf hin, dass es Teil der sogenannten „True-Crime-Community“-Bewegung sei. In dieser Ansammlung von Konten werden Clips in sozialen Medien veröffentlicht, in denen Personen gepriesen werden, die Angriffe auf Schulen und Massenmorde verübt haben. 18-Jähriger war in Pflegefamilie untergebracht Wie SVT weiter berichtet, war der 18-Jährige bereits wegen Körperverletzung an einem anderen Schüler seiner ehemaligen Grundschule verurteilt worden. Demnach war er in einer Pflegefamilie untergebracht, nachdem das Jugendamt seiner Heimatgemeinde gravierende Mängel bei der Betreuung in seinem Elternhaus festgestellt hatte. Mehr zu Schweden auf Tagesspiegel.de Vom Heim in Norwegen ins britische Gefängnis Schwedens Banden exportieren ihre Gewalt Stockholm mietet Gefängnisse im Ausland Hinter schwedischen Gardinen – in Estland In Schweden fällt die Brandmauer „Eine Zusammenarbeit, die früher undenkbar war“ Bei dem Angriff am Freitag waren neben der getöteten 17-Jährigen drei weitere Jugendliche verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Ein Jugendlicher konnte mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen werden. Zwei Jungen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, von denen einer notoperiert werden musste, wurden weiterhin im Krankenhaus behandelt. Ihr Zustand wurde als stabil beschrieben.

siehe dazu auch: Ein Todesopfer, mehrere Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule. Der Angreifer drang in die Schule ein und verletzte mehrere Menschen mit einem Schwert. Er wurde von der Polizei festgenommen An einer Schule in Schweden hat eine Person mit einem Schwert einen Menschen getötet und mehrere Menschen verletzt, zwei davon schwer. Nach Informationen des schwedischen Rundfunks soll es sich bei den beiden um minderjährige Buben handeln. Der Angreifer soll ein 18 Jahre alter früherer Schüler sein. Er befinde sich in Polizeigewahrsam, teilte die Kommune Fagersta nordwestlich von Stockholm mit.

Police investigate terrorist flags and neo-nazi banners flown at Edinburgh anti-immigration march

Police are investigating after a Scottish Defence League demonstration in Edinburgh saw marchers display flags of a proscribed paramilitary group and banners for sanctioned neo-nazi organisations. AScottish Defence League (SDL) march through Edinburgh city centre on 15 August, at the height of the tourist season, included the sight of demonstrators displaying the flag of the proscribed terrorist organistions, the Ulster Defence Association and the Ulster Freedom Fighters. There were also banners of the sanctioned neo-nazi groups Combat 18 and Blood and Honour. Cover name The Ulster Freedom Fighters (UFF) was banned in November 1973, after being used as a cover name by UDA to claim attacks. The UDA itself remained legal for nearly two decades afterward, despite being widely known as the parent organisation behind the UFF’s killings.

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Vandalismus im Berliner Wahlkampf: Zwei AfD‑Wahlplakate in Spandau in Brand gesetzt

Einen Monat vor der Wahl in Berlin kommt es immer wieder zu Vorfällen mit zerstörten Plakaten. Eine Partei trifft es dabei besonders häufig. Zwei AfD-Wahlplakate sind in der Nacht in Berlin-Spandau in Brand gesetzt worden. Die Polizei nahm eigenen Angaben nach Samstagfrüh zwei Männer fest, die die Wahlplakate beschädigt haben sollen. Ein 24-Jähriger und ein 26-Jähriger warfen demnach mutmaßlich brennbare Gegenstände auf jeweils ein Plakat am Falkenseer Damm und am Falkenseer Platz. Die Feuerwehr löschte die brennenden Plakate, die Polizei stellte die Personalien der Tatverdächtigen fest und entließ die Männer danach, wie es hieß. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts übernahm die Ermittlungen.

via tagesschau: Vandalismus im Berliner Wahlkampf: Zwei AfD‑Wahlplakate in Spandau in Brand gesetzt