Entscheidung in Prag – Neonazi Liebich darf nach Deutschland ausgeliefert werden – #ComingHome

Der verurteilte Rechtsextremist Liebich wehrt sich mit vielen Mitteln gegen eine geplante Auslieferung nach Deutschland. Nun lehnte das Oberlandesgericht in Prag eine Beschwerde des 55-Jährigen ab. Tschechien darf den verurteilten Rechtsextremisten Marla Svenja Liebich an Deutschland ausliefern. Das Oberlandesgericht in Prag habe die Beschwerden des 55-Jährigen gegen die Auslieferung abgelehnt, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Die Entscheidung ist damit rechtskräftig. Standardmäßig erfolge die Auslieferung nun innerhalb von zehn Tagen, so die Gerichtssprecherin. (…) Der Rechtsextremist wurde in Deutschland im Juli 2023 – damals noch mit dem Vornamen Sven – vom Amtsgericht Halle wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt. Nach der Verurteilung hatte Liebich das Geschlecht von männlich auf weiblich ändern lassen. Außerdem wurde der Name von Sven in Marla Svenja angepasst. Viele Medien, auch der SPIEGEL, hatten über Liebichs früheren Vornamen »Sven« und seine Vergangenheit als männlicher Neonazi berichtet. Liebich forderte unter anderem Schmerzensgeld wegen angeblicher Verletzung der Persönlichkeitsrechte als trans Person, zog seine Forderungen aber schlussendlich wieder zurück. Auch eine Beschwerde beim Presserat verpuffte und wurde einstimmig als unbegründet abgelehnt: Es sei wahrscheinlich, dass Liebich »die Änderung des Personenstands in missbräuchlicher Art und Weise vorgenommen hat, um zu provozieren und den Staat vorzuführen«.

via spiegel: Entscheidung in Prag Neonazi Liebich darf nach Deutschland ausgeliefert werden

siehe auch: Obergericht in Prag hat entschieden Tsche­chien darf Neo­nazi Lie­bich an Deut­sch­land aus­lie­fern. Der verurteilte Rechtsextremist Marla Svenja Liebich wehrte sich vehement gegen seine Auslieferung nach Deutschland. Nun hat ein Gericht in Prag entschieden. Wie geht es weiter? Tschechien darf den verurteilten Rechtsextremisten Marla Svenja Liebich an Deutschland ausliefern. Das Obergericht in Prag habe die Beschwerden des 55-Jährigen gegen die Auslieferung abgewiesen, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Sie seien nicht begründet gewesen. Das Gericht bestätigte damit die Entscheidung der Vorinstanz. Die tschechischen Behörden würden sich nun innerhalb einer zehntägigen Frist beim Landeskriminalamt in Sachsen-Anhalt melden, sagte Oberstaatsanwalt Dennis Cernota von der Staatsanwaltschaft in Halle der dpa. Die Staatsanwaltschaft Halle ist in diesem Fall in Deutschland die zuständige Vollstreckungsbehörde. Es sei davon auszugehen, dass Liebich in den nächsten zehn Tagen von Tschechien in die Justizvollzugsanstalt im sächsischen Chemnitz gebracht werde, so der Oberstaatsanwalt. Für die Entscheidung, ob Liebich die Haft dort absitzen, oder woanders untergebracht werde, sei dann die Anstaltsleitung in Chemnitz zuständig. Das Landgericht im tschechischen Pilsen hatte bereits Anfang Juni entschieden, dass Liebich zur Vollstreckung einer Haftstrafe an die deutschen Behörden übergeben werden soll. Der Rechtsextremist wurde in Deutschland vor rund zwei Jahren wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt; Tschechien darf Neonazi Liebich ausliefern. Im Fall des verurteilten Rechtsextremisten Sven Liebich hat das Oberlandesgericht in Prag entschieden. Tschechien darf den verurteilten Rechtsextremisten Sven Liebich aus Halle – seit 2025 Marla Svenja Liebich, was wegen voriger queerfeindlicher Äußerungen als Provokation aufgefasst wird, wobei er einen neuen Antrag auf die Änderung in Anne Frank gestellt hat – an Deutschland ausliefern. Das Oberlandesgericht in Prag habe die Beschwerden des 55-Jährigen gegen die Auslieferung abgewiesen, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Diese seien nicht begründet gewesen. Das Gericht bestätigte damit die Entscheidung der Vorinstanz. Das Landgericht im tschechischen Pilsen (Plzen) hatte bereits Anfang Juni entschieden, dass Liebich zur Vollstreckung einer Haftstrafe an die deutschen Behörden übergeben werden soll. Liebich, der als eine der einflussreichsten Figuren in Sachsen-Anhalt gilt, wurde in Deutschland wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt.  Entscheidung ist rechtskräftig Liebich gab an, nicht nach Deutschland gebracht werden zu wollen, aus Angst, in einem deutschen Männergefängnis ums Leben zu kommen. Zudem stellte Liebich einen Befangenheitsantrag gegen die Vorsitzende Richterin, die in Pilsen mit dem Fall befasst war. Beide Beschwerden wurden nun abgewiesen. Dies geschah in einer nicht-öffentlichen Sitzung. Die Entscheidung ist rechtskräftig. Standardmäßig erfolge die Auslieferung nun innerhalb von zehn Tagen, teilte die Gerichtssprecherin mit. Dafür seien die Polizeiorgane zuständig.

„Politik im Land zerstört unsere deutschen Werte“ – AfD-Mitglied kämpft offenbar für Russland im Ukraine-Krieg

Ein AfD-naher Influencer sorgt mit neuen Aufnahmen aus dem Ukraine-Krieg für Aufmerksamkeit. Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte er Videos, in denen er sich offenbar im Umfeld russischer Streitkräfte zeigt. Die Inhalte teilte der Influencer selbst, darunter bewaffnete Szenen und militärisches Gerät. „Unsere falsche Politik im Land zerstört unsere deutschen Werte“, schrieb Noah Krieger zu einem Video. „Ich bin in der Ukraine und stehe für Russland.“ Es gehe nicht darum, wer recht hat, sondern gegen die westliche Politik, die die Welt zerstören wolle. Unabhängig verifizierbar sind Zeitpunkt und genauer Aufnahmeort der Videos bislang nicht. Krieger soll sich der russischen Armee angeschlossen haben. Laut dem Portal Militarnyi machte er seine Entscheidung auf Instagram öffentlich und veröffentlichte dort ein Foto von sich in russischer Militäruniform. Zudem zeigte er Aufnahmen aus der von Russland besetzten Stadt Bachmut in der ukrainischen Region Donezk. Nach Recherchen des Netzwerks Correctiv handelt es sich bei dem Mann um Murad Dadaev, der unter dem Namen Noah Krieger in sozialen Netzwerken auftritt. Demnach stammt er aus Tschetschenien und lebt seit längerer Zeit in Deutschland. Zudem soll er sowohl die deutsche als auch die russische Staatsbürgerschaft besitzen. Auf Instagram folgen Dadaev knapp 400.000 Menschen. Laut Correctiv wird er außerdem als Mitglied der AfD geführt. Ein offizielles Parteiamt habe er demnach nicht inne. Der Bericht verweist zudem auf frühere Aufenthalte in Tschetschenien, bei denen der Influencer Kontakte in politische und staatliche Strukturen vor Ort gehabt haben soll. In diesem Zusammenhang werden unter anderem ein Schießtraining sowie Besuche offizieller Einrichtungen genannt. Auch Treffen mit Vertretern aus dem Umfeld des dortigen Machthabers Ramsan Kadyrow sollen stattgefunden haben.

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siehe auch: Videos mit Sturmgewehr AfD-Influencer inszeniert sich als Russland-Kämpfer Noah Krieger behauptet auf Instagram, im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu kämpfen. Er erreicht mit seiner Propaganda 400.000 Menschen. Der AfD-Influencer Noah Krieger, mit bürgerlichem Namen Murad Dadaev, aus Hannover kämpft derzeit offenbar aufseiten der russischen Armee in der Ukraine. Das legen Recherchen der taz nahe. In den vergangenen Monaten reiste er bereits durch Russland und traf sich mit hochrangigen Vertretern des tschetschenischen Regimes. Aktuelle Videoaufnahmen zeigen Dadaev mit schusssicherer Weste und einem Sturmgewehr in der Ukraine. Auf der Brust trägt er einen Patch mit der Aufschrift „Wir sind Russen, Gott ist mit uns.“ Die taz konnte ein von ihm veröffentlichtes Video geolokalisieren, das ihn vor den Ruinen des Kokswerks von Awdijiwka zeigt. Die Stadt wurde 2024 durch russische Truppen eingenommen. Die aktuelle Frontlinie verläuft derzeit rund 45 Kilometer entfernt. In den vergangenen Tagen postete er regelmäßig Videos aus dem Kriegsgebiet. Sie dokumentieren unter anderem die nächtliche Bekämpfung ukrainischer Drohnen mit Maschinengewehren, den Start eines Kampfhubschraubers sowie den Einsatz von Mehrfachraketenwerfern. Ein anderes Video zeigt offenbar einen ukrainischen Drohnentreffer auf Dadaevs Konvoi. Er selbst schrieb über seinen Kampfeinsatz auf Instagram: „Wir werden nicht zulassen, dass dieses innere Übel und der äußere Feind Russland brechen. Wir werden diese Seuche bis zum Ende bekämpfen.“

»Nihilistische Gewalt« erreicht Österreich – #terror

Missbrauchsdarstellungen, Erpressung, Vandalismus: Europol und FBI warnen vor »nihilistischer Gewalt«, einer neuen Form des Online-Extremismus. Recherchen von DOSSIER und der Organisation Cemas decken die Hintergründe der ersten Fälle in Österreich auf. Eine führende Figur aus der Szene um »White Tiger« hat sich in Neuhofen an der Krems in Oberösterreich niedergelassen, wo sich die Vorfälle ereigneten. (…) Aufgrund der Brutalität der Täter·innen warnen Europol und das US-amerikanische FBI seit einiger Zeit eindringlich vor der Gefahr, die von dieser Szene ausgeht. Vor allem junge Menschen vernetzen sich in sozialen Medien, meist Telegram oder Discord, um schwerste Gewalt auszuüben. Auch wenn es Überschneidungen zum Rechtsextremismus gibt, lässt sich kein klarer ideologischer Hintergrund erkennen. Die Taten werden wohl aus purem Hass auf die Gesellschaft durchgeführt – und um Anerkennung in den Online-Gruppen zu bekommen. (…) Während Medien im ganzen Land über die Bombendrohung in der Gemeinde berichten, wird die öffentliche Aufregung von einem ominösen Telegram-Kanal, den DOSSIER im Zuge der Recherche zusammen mit Cemas auswerten konnte, gefeiert: »We had some fun« (»Wir hatten ein bisschen Spaß«), schreibt ein User und postet einen langen Thread mit Links zu Medienberichten zu der Bombendrohung. Es folgt ein Bekennerschreiben – »What did I do« (»Was habe ich getan«) – als Kommentar zu einem Video des Polizeieinsatzes an der Schule. Auch der Vandalismus an den geparkten Autos wird auf Telegram dokumentiert: In einem Video verdeckt zunächst ein Zettel die Sicht, auf dem unter anderem Hakenkreuze zu sehen sind. Dann wird der Zettel weggezogen, und die Person hinter der Kamera schlägt die Heckscheibe eines Pkws mit einem Hammer ein. Die Nummerntafel ist sichtbar: Neben dem oberösterreichischen Wappen steht »LL«, also Linz-Land – zu dem Bezirk gehört auch Neuhofen an der Krems.  Die Hintermänner der Gewalt-Chatgruppen Warum ereignen sich diese beiden Fälle gerade in einer kleinen oberösterreichischen Gemeinde? DOSSIER-Recherchen weisen darauf hin, dass ein 23-jähriger Mann etwas damit zu tun haben könnte, der in der gewaltbereiten Online-Szene kein Unbekannter ist: ein User, der sich »Riley« nennt. Da er Missbrauchsdarstellungen von seinen minderjährigen Opfern beschaffte, verbreitete und verkaufte, saß er bis vergangenes Jahr in der Strafanstalt in Codlea, rund 200 Kilometer nördlich von Bukarest. Er wurde vorzeitig entlassen und ist mittlerweile in Österreich ansässig – und zwar in Neuhofen an der Krems. Anhand einer Meldebestätigung konnte DOSSIER seinen Wohnort feststellen: Er ist nur wenige Gehminuten von einem der Tatorte entfernt. Hilfe im Krisenfall Berichte über (mögliche) Suizide können bei Personen, die sich in einer Krise befinden, die Situation verschlimmern. Es gibt österreichweite und bundesländerspezifische Anlaufstellen, die Rat und Unterstützung im Krisenfall anbieten. Die österreichweite Telefonseelsorge ist jederzeit unter 142 gratis zu erreichen. Hilfe für junge Menschen bietet auch Rat auf Draht unter der Nummer 147. »Riley« gehört einer Gruppierung an, die sich »764« nennt und Teil eines Netzwerks ist, in dem auch der bislang bekannteste Täter »White Tiger« operierte. Hinter dem Pseudonym steckt Shahriar J. aus Hamburg, der Mitte Juni 2025 im Alter von 20 Jahren verhaftet wurde. Ihm wird vorgeworfen, über mehrere Jahre hinweg mehr als 30 Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 15 Jahren zu Selbstverletzungen angestiftet und ihnen teils schwere sexuelle Gewalt zugefügt zu haben, darunter sogenannte Cybervergewaltigungen. Eines seiner Opfer soll er gar in den Suizid getrieben haben, weshalb Shahriar J. auch wegen Mordes angeklagt ist. Typisch für die Vorgangsweise des »White Tiger«-Netzwerks ist das sogenannte Grooming. Dabei täuschen die Täter·innen ein Vertrauensverhältnis vor und versuchen, private Details oder intime Fotos der Opfer zu erlangen, womit diese in weiterer Folge mitunter erpresst werden. Häufig suchen Täter·innen gezielt nach psychisch labilen Jugendlichen, zum Beispiel in Selbsthilfegruppen für psychische Probleme. Auch »Riley« hat in der Vergangenheit durch die Anwendung von Grooming Minderjährige dazu bewegt, sexuelle Handlungen vor der Kamera durchzuführen – während er zusah und den Bildschirm abfilmte. DOSSIER liegen hunderte Nachrichten aus den letzten acht Monaten vor, die mit dem Alias »Riley« verfasst wurden. Die Informationen in den Nachrichten weisen darauf hin, dass der nun in Neuhofen an der Krems ansässige Mann hinter den Accounts steckt und wieder aktiv im Aufbau von »764«-Gruppen auf Telegram ist. Der Einblick in die Chats ist erschreckend: Darin finden sich neben gewaltverherrlichenden Postings auch Bilder und Videos von Selbstverletzungen, insbesondere junger Frauen. »Riley« entscheidet als Admin in Gruppen, über die nur mit Einladungslink beigetreten werden kann, wer etwas schreiben darf. Mit seiner Bekanntheit in der Szene lockt er zudem über öffentliche Kanäle neue Mitglieder an.

via dossier.at: »Nihilistische Gewalt« erreicht Österreich

Photos Of Black Passengers Surrounded By White Supremacists On D.C. Metro Go Viral

This weekend’s celebration in Washington, D.C., to mark the 250th anniversary of the founding of the United States has been marked by controversies and mishaps. Adding to the drama surrounding the celebrations, a white supremacist organization used the opportunity to march in the nation’s capital. Images of Patriot Front, and of locals’ reactions to its members, have spread across social media, leaving Republicans distancing themselves from the group and its rhetoric. Images of white supremacists go viral Journalist Phil Lewis posted a picture, captured by a Reuters photographer, of a Black woman looking on with an expression of dismay as she sits surrounded by masked Patriot Front members in a Washington, D.C.-area Metro subway car. As of Monday morning, Lewis’ post had received more than 4 million views and been shared more than 8,000 times on X. “I’m sorry but this wins photo of the year and I pray she’s okay,” journalist Dawn Montgomery said of the photo and the woman it captures. Various other images, including some posted by The Washington Post, and others photographed by Getty Images photographers, captured Patriot Front members in the D.C. Metro system and rallying in the city, carrying American and Confederate flags and chanting that they were going to “Reclaim America!”

via blavity: Photos Of Black Passengers Surrounded By White Supremacists On D.C. Metro Go Viral

FPÖ und Identitäre wollen plötzlich nichts mit Prügelverdächtigen in Causa Leoben zu tun haben – #prügelnazi

Identitäre behaupten, ihr bis Wien-Sprecher sei “kein aktives Mitglied”. Er rang schon im Juni 2025 brutal eine Person vor dem Parlament nieder. Dort soll sich ein weiterer Verdächtiger direkt beworben haben. Die Ermittlungen zu einer brutalen Gewaltattacke in Leoben sind zu einer hochpolitischen Angelegenheit geworden. Denn zwei der bekannten Tatverdächtigen sind Führungskader der rechtsextremen Identitären Bewegung. Und einer war bis zuletzt parlamentarischer Mitarbeiter der FPÖ, ging also im Hohen Haus ein und aus. Das sorgt für viel Druck auf die FPÖ. Nach der Enthüllung der Tatverdächtigen wollen FPÖ und Identitäre aber plötzlich nichts mehr mit den beiden zu tun haben. So postete die Identitäre Bewegung auf X: “Die beteiligten Personen sind seit knapp einem Jahr weder aktive Mitglieder noch Sprecher unserer Bewegung mehr.” Der Vorfall in Leoben “steht in keinem Zusammenhang” mit der Organisation, wird behauptet Der angesprochene “Vorfall in Leoben” war eine brutale Attacke auf einen Taxifahrer in der Nacht auf 20. Juni. Er war zu einer Feier der Burschenschaft Leder gerufen worden. In sein Taxi soll unter anderem der als Wiener Identitären-Sprecher bekannte Yannick Wagemann eingestiegen sein. Dieser habe “Sieg Heil” gerufen, die Gruppe wurde des Taxis verwiesen. Der Fahrer rief die Polizei und ging den flüchtenden Grölern hinterher. Daraufhin soll er von Wagemann und weiteren Burschenschaftern brutal verprügelt, gewürgt und getreten worden sein. Mit dabei sei auch G. S. gewesen, ein weiterer hochrangiger Identitärer, der laut parlamentsinternen Dokumenten noch im Juni dort arbeitete. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.

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Demonstrationen in Erfurt: Proteste gegen AfD-Parteitag verliefen überwiegend friedlich

Zehntausende Menschen haben an Kundgebungen, Blockaden und Demonstrationen gegen den AfD-Parteitag teilgenommen. Der Tag verlief laut Polizei ohne größere Zwischenfälle. Die Aktionen und Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt sind nach Angaben der Polizei überwiegend friedlich verlaufen. An den verschiedenen Versammlungen und Protestaktionen hätten sich im Tagesverlauf insgesamt knapp 31.000 Menschen beteiligt, teilte die Polizei am Abend in einer Zwischenbilanz mit. Die Bündnisse Zusammenstehen und Widersetzen sprachen hingegen von 50.000 Demonstranten. Vereinzelt sei es zu kleineren Auseinandersetzungen gekommen, die aber durch Einsatzkräfte schnell beendet worden seien, teilte die Polizei weiter mit. Insgesamt wurden laut der Polizei 48 Straftaten sowie elf Ordnungswidrigkeiten registriert. In einem Fall habe es einen Verdacht des schweren Landfriedensbruchs gegeben. Das Durchbrechen einer polizeilichen Absperrung und Angriffe auf Einsatzkräfte konnten nach Angaben der Thüringer Polizei verhindert werden. Da bei »vereinzelten Vorkommnissen« Aktivisten und Medienvertreter leicht verletzt wurden, wurden Ermittlungen eingeleitet. (…) Der Parteitag der AfD begann trotz der Blockaden pünktlich. Viele AfD-Delegierte fuhren schon in den frühen Morgenstunden mit Reisebussen zum Parteitagsgelände, um die Blockaden zu umgehen. Nach Angaben von Delegierten versammelten sie sich bereits vor vier Uhr an Treffpunkten weit außerhalb der Stadt. AfD-Chef Tino Chrupalla eröffnet den Parteitag mit Spott: »Der frühe Vogel fängt den Wurm, die Randalierer von der Antifa haben ihr eigenes Störmanöver verschlafen.« Das Bündnis selbst war trotz des pünktlichen Beginns des AfD-Parteitags zufrieden: »Das waren die größten Blockaden, die wir je auf die Beine gestellt haben. Die antifaschistische Bewegung geht gestärkt aus diesem Tag«, sagte Noa Sander von Widersetzen.

via zeit: Demonstrationen in Erfurt: Proteste gegen AfD-Parteitag verliefen überwiegend friedlich

siehe auch: Polizei ermittelt wegen Angriffen auf Medienschaffende Mehr als 30.000 Menschen haben in Erfurt gegen den Parteitag der AfD demonstriert, weitgehend friedlich. Doch es gab eine Attacke auf Reporter eines rechtspopulistischen Portals. Ermittlungen laufen, Politiker verurteilen den Angriff. Meist friedlicher Protest, aber auch Sitzblockaden und Verletzte: Bei den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag ist es am Samstag auch zu Übergriffen auf Medienschaffende gekommen. Wie Polizeipräsident Thomas Quittenbaum sagte, seien drei Vertreter des rechtspopulistischen Portals »Apollo News« körperlich angegriffen worden, die Polizei habe ihnen Hilfe geleistet. Wie SPIEGEL-Reporter beobachteten, flogen Flaschen und Farbbeutel. Der Apollo-News-Chefredakteur schreibt auf der Plattform X, einem seiner Mitarbeiter sei gegen den Hinterkopf getreten worden. Die Polizei führt zu den Angriffen auf Medienschaffende und Livestreamer Ermittlungen. Einem Vertreter der »Jungen Freiheit« sei zudem sein Handy geraubt worden. Einige Tatverdächtige des Raubs wurden nach Angaben der Polizei bereits identifiziert. (…) »Man kann zufrieden sein. Es ist bunt und laut«, hatte Thüringens Innenminister Georg Maier bei einer ersten Zwischenbilanz gesagt. Mit dem friedlichen Ablauf der Proteste habe Erfurt »ein Zeichen für eine lebendige Demokratie gesetzt« und sich weltoffen gezeigt, sagte Oberbürgermeister Andreas Horn (CDU). Nach Angaben der Initiatoren beteiligten sich rund 50.000 Menschen an Kundgebungen und weiteren Protestaktionen gegen die AfD. Das Bündnis »Widersetzen« organisierte Blockaden, vor allem auf den Zufahrtswegen zum Tagungsort. Die Polizei schätzte die Zahl der Gegendemonstranten auf bis zu 31.000 und sprach von rund 12.000 Blockierern.

FBI warrant details alleged racial hate-crime attacks at Oceanside Pier involving ‘skinheads,’ Marines

An FBI agent alleged that two of the attackers claim membership in a White supremacist gang, including one who allegedly posted a video of himself shouting ‘Heil Hitler’. Three White men calling themselves “skinheads” and shouting racial slurs allegedly carried out two unprovoked, racially motivated attacks that seriously injured three victims, including two Camp Pendleton Marine Corps officers, last year near the Oceanside Pier, according to an FBI search warrant unsealed Thursday in San Diego federal court. The alleged attacks, which occurred the evening of June 7, 2025, appear to have never been publicly reported before. In a sworn affidavit, an FBI agent asserted the three alleged attackers are being investigated on hate-crime charges, as well as charges of violating the victims’ civil rights and conspiring to obstruct an investigation. According to the warrant, the three suspects assaulted a 21-year-old Oceanside man who is Asian-American near a beach bathroom, allegedly slamming his head into a concrete wall multiple times. The victim was later hospitalized and diagnosed with a concussion, among other injuries. A short time later at the Oceanside Pier Amphitheater, the same three men allegedly shouted racial slurs while attacking two Marines — one was Black, the other White — who were off duty and enjoying a night out. Both Marines later sought medical treatment at a hospital on Camp Pendleton, where doctors allegedly diagnosed one with a concussion and multiple facial fractures. The three attackers have each been interviewed by the FBI at least once and are aware of the investigation, according to the search-warrant affidavit. The FBI agent who sought the warrant asserted that in addition to the alleged racial slurs, further investigation revealed that at least two of the men are members of a White supremacist street gang in Riverside County, while the third has the word “skinhead” tattooed on his arm. The Union-Tribune is not naming the men since they had not been charged as of Thursday. The FBI declined to comment on the investigation, referring questions about potential charges to the U.S. Attorney’s Office in San Diego. The U.S. Attorney’s Office also declined to comment.

via sandiegouniontribute: FBI warrant details alleged racial hate-crime attacks at Oceanside Pier involving ‘skinheads,’ Marines