Nazi prison camp survivor describes how guards killed inmates by throwing them against electric fences or setting dogs on them at trial of ‘Secretary of Evil’, 96, who denies any role in 11,000 deaths

Irmgard Furchner has been dubbed the ‘secretary of evil’ for death camp work. She is on trial in Germany accused of murder of over 11,000 people during WWII. On Tuesday, Holocaust survivor Asia Shindelman gave harrowing testimony. The 93-year-old spoke in detail of the treatment of Jews and other prisoners at the Stutthof camp in Nazi-occupied Danzig, now in Poland. (…) Irmgard Furchner, a 96-year-old typist who has been dubbed the ‘Secretary of Evil’, is accused of being an accessory to the murder of 11,412 at the camp through her work as the secretary to the SS commander at Stutthof. Furchner denies the charges. Furchner was just 18 when she started work at the camp on the Baltic coast, and is the first woman to stand trial in decades over crimes connected to the Third Reich. She worked in an office outside the main Stutthof camp, and claims she had no knowledge of the mass-murder being carried out inside (…) Mr Salomonovic dismissed the possibility that Furchner had no knowledge of the killings, telling reporters after the December 7 hearing that even if she was not directly responsible, she was still indirectly guilty – even if all she did was stamp his father’s death certificate.

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KZ STUTT1.jpg
Von Hans Weingartz – <a rel=”nofollow” class=”external free” href=”http://www.pass-weingartz.de/hw.htm”>http://www.pass-weingartz.de/hw.htm</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span> (<span lang=”de” dir=”ltr”>Originaltext: eigene Aufnahme</span>), CC BY-SA 2.0 de, Link

Gedenken in Buchenwald

Deutschlands neue Kulturstaatsministerin Claudia Roth erinnerte in der Gedenkstätte an die Schoa-Opfer. Die neue Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) hat am Freitag die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar besucht. Sie habe damit zu Beginn ihrer Amtszeit ein Zeichen setzen wollen, welche Bedeutung Erinnerungskultur habe, sagte sie nach einer ausgedehnten Besichtigung des Lagers und der Dauerausstellung sowie einer Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer. Roth wurde dabei von Thüringens Chef der Staatskanzlei, Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) und dem Vize-Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Philipp Neumann-Thein, begleitet.

via ja: Gedenken in Buchenwald

#KZ #SACHSENHAUSEN – #Prozess gegen KZ-Wachmann wird verlängert

Der NS-Prozess gegen einen früheren SS-Wachmann des Konzentrationslagers Sachsenhausen wird bis Ende März 2022 verlängert. Es sei unter anderem geplant, zusätzliche Zeugen zu hören, darunter voraussichtlich auch drei weitere Überlebende des Konzentrationslagers, sagte der Vorsitzende Richter der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Neuruppin, Udo Lechtermann, am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Bislang waren 20 Verhandlungstage bis Anfang Januar vorgesehen. Nun wurden zwölf weitere Termine vom 27. Januar bis zum 25. März anberaumt. (AZ: 11 Ks 4/21) BEIHILFE Die Staatsanwaltschaft wirft dem 101-jährigen Angeklagten Josef S. aus Brandenburg Beihilfe zum Mord in mindestens 3.518 Fällen vor. In dem Verfahren geht es unter anderem um die Erschießung sowjetischer Kriegsgefangener, die Ermordung von Häftlingen durch den Einsatz von Giftgas und allgemein um die Tötung von Häftlingen durch die Schaffung und Aufrechterhaltung lebensfeindlicher Bedingungen. Das Strafmaß liegt zwischen 3 und 15 Jahren.

via jüdische allgemeine: KZ SACHSENHAUSEN – Prozess gegen KZ-Wachmann wird verlängert

White supremacy, Nazi ideology still a big problem for #Instagram

Despite taking significant steps to remove hateful content, hundreds of posts promoting dangerous white supremacist ideologies are still readily available on Instagram where they could radicalize unsuspecting users, new research shows. The Anti Defamation League’s Center on Extremism searched for terms on Instagram related to white supremacist and neo-Nazi movements, quickly uncovering hundreds of accounts sharing extremist propaganda. The posts included references to “accelerationism,” an extremist ideology cited in the manifestos of mass shooters whose goal is to quicken the destruction of Western governments by fomenting chaos and tension. Starting with the keyword “Atomwaffen,” ADL researchers were able to find and view five Instagram posts containing content linked to Atomwaffen Division, an accelerationist group created in 2016. Members of the group were arrested in 2020 and sentenced for threatening activists and journalists. It disbanded that same year but may be active again and spreading propaganda on social media, according to the ADL research.

via yahoo: White supremacy, Nazi ideology still a big problem for Instagram

EX-MDB AUS REGION #OSNABRÜCK – Nach #Judenstern-Vergleich in #Belm: #Ermittlungen gegen #AfD-Politiker #WaldemarHerdt #PutinJünger

Die Justizbehörden haben Ermittlungen gegen den AfD-Politiker Waldemar Herdt aufgenommen. Der hatte bei einer Parteiveranstaltung in Belm Mund-Nasen-Bedeckungen mit Judensternen verglichen. Möglicherweise handelte es sich dabei um Volksverhetzung. handelte es sich dabei um Volksverhetzung

via noz: EX-MDB AUS REGION OSNABRÜCK – Nach Judenstern-Vergleich in Belm: Ermittlungen gegen AfD-Politiker Waldemar Herdt

Nach Querdenken-Demo: Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung

Nachdem eine Impfgegnerin am Mittwoch in Ravensburg mit einem »Judenstern« mit der Aufschrift »ungeimpft« demonstrierte, ermittelt die Polizei wegen Volksverhetzung. Auch der Veranstalter der dieBASIS-Partei muss mit Konsequenzen rechnen. Am Mittwoch umrundeten rund 200 Personen aus dem Querdenken-Spektrum mehrfach den Weihnachtsbaum am Marienplatz in Ravensburg. Den Protest angemeldet hatte die Partei dieBASIS ursprünglich für nur 30 Personen. Entgegen einer behördlichen Auflage trug kaum eine*r der Teilnehmenden eine Maske zum Infektionsschutz oder hielt entsprechende Abstände ein. Die Aktion dürfte sowohl für den Veranstalter als auch eine Teilnehmerin Konsequenzen haben. Das bestätigte die Polizei auf Anfrage von Allgäu rechtsaußen. Die Teilnehmerin trug einen gelben Stern mit der Aufschrift »ungeimpft« auf dem Kopf, der an den Judenstern angelehnt ist, den die Nazis ihren Opfern anhefteten, bevor sie sie massenhaft ermordeten.

via allgäu rechtsaußen: Nach Querdenken-Demo: Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung

KZ SACHSENHAUSEN – Angeklagter streitet Vorwürfe weiter ab – #NichtsUndNiemandIstVergessen

Wahrscheinlich einer der letzten noch lebenden potenziellen Täter steht seit Oktober vor Gericht. Im Prozess gegen einen 101-jährigen ehemaligen KZ-Wachmann vor dem Landgericht Neuruppin hat der Angeklagte am Donnerstag erneut einen Einsatz im KZ Sachsenhausen bestritten. In einer am 13. Verhandlungstag von Verteidiger Stefan Waterkamp vorgetragenen Erklärung wurden lediglich weitere Lebensstationen des in Litauen geborenen Angeklagten Josef S. in den Jahren 1940 und 1945 vorgetragen. Angaben zur Tätigkeit im KZ Sachsenhausen wurden nicht gemacht. (AZ: 11 Ks 4/21) In einem vom Vorsitzenden Richter Udo Lechtermann präsentierten, von Josef S. unterzeichneten Rentenantrag an die DDR-Sozialversicherung von 1985 ist für die Zeit zwischen 1940 und 1945 lediglich »Wehr- und Kriegsdienst« angegeben. Eine vom Gericht als Zeugin geladene 70-jährige Stieftochter des Angeklagten verweigerte am Donnerstag die Aussage. Zuvor war sie kurzfristig aus dem Zuschauerraum heraus vom Gericht als Zeugin benannt worden. Als Sachverständiger hatte der Historiker Stefan Hördler bereits in der vergangenen Woche anhand von Personalakten des SS-Totenkopfbataillons im KZ Sachsenhausen die Mitgliedschaft von Josef S. belegt. Mit Blick auf die fehlende Erinnerung des Angeklagten und dessen ausweichende Aussagen sprach sich Rechtsanwalt Thomas Walther als ein Vertreter der insgesamt 16 Nebenkläger für die Erstellung weiterer Gutachten aus. Sie sollen belegen, dass sich Josef S. mit Blick auf Teilabschnitte seiner Biografie eine »Scheinwelt« geschaffen habe. Wegen des Gesundheitszustandes des Angeklagten ist die Verhandlung nach Brandenburg an der Havel verlegt worden. Der Hochbetagte ist nur wenige Stunden am Tag verhandlungsfähig. Nebenkläger sind Überlebende des KZ Sachsenhausen und Nachkommen ehemaliger Häftlinge, darunter aus Israel, Peru, Polen, den Niederlanden und Frankreich.

via JA: KZ SACHSENHAUSEN – Angeklagter streitet Vorwürfe weiter ab