LITAUEN – »Zynischer Vandalismus« – #Paneriai #denkmalschändung

Holocaust-Gedenkstätte Paneriai bei Vilnius. Denkmäler der Holocaust-Gedenkstätte Paneriai mit Symbolen für russischen Angriffskrieg gegen Ukraine beschmiert. In Litauen haben Unbekannte in der Holocaust-Gedenkstätte Paneriai bei Vilnius mehrere Denkmäler mit Symbolen für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beschmiert. Nach Angaben der Polizei des baltischen EU- und Nato-Landes wurden die Gedenksteine mit den Buchstaben Z und V verunstaltet, die zu Symbolen für die Unterstützung Russlands geworden sind. Ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen die öffentliche Ordnung wurde eingeleitet, sagte eine Behördensprecherin der Agentur BNS. Litauen Regierungschefin Ingrida Simonyte verurteilte die Tat als »offensichtliche Provokation«, die darauf abziele, die Gesellschaft gegeneinander aufzubringen. »An einem der tragischsten Orte in der Geschichte Litauens, wo die Nazis und andere Kriminelle Tausende unschuldiger Menschen ermordet haben, haben die Provokateure ein weiteres Symbol des Hasses versprüht.« BESATZUNG Im Zweiten Weltkrieg wurden während der deutschen Besatzung Litauens im Wald von Paneriai zwischen Juli 1941 und Juli 1944 etwa 120.000 Menschen von Nationalsozialisten und einheimischen Helfern ermordet. Darunter waren mindestens 70.000 Juden, die in Erdgruben erschossen und verbrannt wurden. Zumeist stammten sie aus dem rund 15 Kilometer nördlich gelegenen Vilnius

via jüdische allgemeine: LITAUEN – »Zynischer Vandalismus«

Paneriai monument 3.jpg
Von <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://www.flickr.com/people/48600082269@N01″>upyernoz</a> from Haverford, USA – <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://www.flickr.com/photos/48600082269@N01/232014614/”>Paneriai Monuments 3</a>, CC BY 2.0, Link – symbolbild

„#Hitler-#Apfelstrudel“ für 8,88 Euro angeboten: #Wirt wegen #Volksverhetzung verurteilt – #trier

Mit den Worten „Original Hitlers Apfelstrudel/Sieg Heil/8,88 Euro“ wirbt ein Cafébetreiber in Trier für eine Nachspeise. (…) Das Amtsgericht in Trier hat einen ehemaligen Gastwirt wegen Volksverhetzung durch die Werbung für einen „Hitler Apfelstrudel“ verurteilt. Das Gericht verhängte am Donnerstag eine Freiheitsstrafe von fünf Monaten auf Bewährung, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Demnach besteht die Bewährungsauflage unter anderem in der Zahlung von 800 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Dem ehemaligen Betreiber eines Cafés im Vereinsheim einer Trierer Kleingartenanlage wurde vorgeworfen, einen Werbeaufsteller mit den Worten „ Original Hitlers Apfelstrudel/Sieg Heil/8,88 Euro“ beschriftet zu haben. Dabei sei das „H“ mit unvollständigen Hakenkreuzen gezeichnet worden. Auf der anderen Seite des Aufstellers sei auch von Begriffen wie „Gas“ und „Judenblut“ die Rede gewesen.

via rnd: „Hitler-Apfelstrudel“ für 8,88 Euro angeboten: Wirt wegen Volksverhetzung verurteilt

siehe auch: Volksverhetzung mit “Hitler-Apfelstrudel”: Wirt verurteilt. Das Amtsgericht in Trier hat einen ehemaligen Gastwirt wegen Volksverhetzung durch die Werbung für einen “Hitler Apfelstrudel” verurteilt. (…) In der Anklageschrift hieß es, der Mann habe damit gezielt jüdische Menschen herabgesetzt und bewusst eine Formulierung gewählt, “die die Verbrechen der nationalsozialistischen Gewalt- und Willkürherrschaft nicht nur zitiere und billige, sondern in ihrer Unmenschlichkeit noch zu übertreffen suche.”

#Berliner #Landgericht – #Holocaustleugnerin #Haverbeck zu #Freiheitsstrafe verurteilt

Ursula Haverbeck leugnet seit Jahren den Holocaust. Mit Berufungen gegen zwei Verurteilungen ist die 93-Jährige nun gescheitert. Die notorische Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck ist vom Berliner Landgericht in einem Berufungsprozess zu einer einjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die 93 Jahre alte Angeklagte habe den Holocaust in Abrede gestellt und bestritten, begründet das Gericht das Urteil. »Sie sind keine Holocaustforscherin, Sie sind eine Holocaustleugnerin«, sagte die Vorsitzende Richterin in ihrer Urteilsbegründung. Haverbeck habe sich »von der historischen Wahrheit meilenweit entfernt« und die Andenken Millionen Ermordeter beschädigt.

via spiegel: Berliner Landgericht – Holocaustleugnerin Haverbeck zu Freiheitsstrafe verurteilt

haverbeck. screenshot neonazi-video auf youtube

Ukraine says ‘Nazis have returned’ as Russian shelling wrecks Drobitsky Yar — the 2nd Holocaust memorial to be bombed during the war

Ukraine says ‘Nazis have returned’ as Russian shelling wrecks Drobitsky Yar — the 2nd Holocaust memorial to be bombed during the war. Russian forces damaged a Holocaust memorial near Kharkiv on Saturday, Ukraine’s defense ministry said. “The Nazis have returned,” the ministry said, echoing Zelenskyy’s comparison of the invasion to the Holocaust. The bombing of Drobitsky Yar marks the second Holocaust monument to be bombed during the war. Russian forces shelled and damaged a monument in the Drobitsky Yar Holocaust memorial complex on the outskirts of Kharkiv, Ukraine, on Saturday, Ukraine’s ministry of defense said. “The Nazis have returned,” the ministry said in a Twitter post. “Exactly 80 years later.” Drobitsky Yar is where SS officers shot approximately 15,000 Jews in December 1941, during the Nazi invasion of the Soviet Union, according to the World Jewish Congress. Children were thrown into pits alive, where they would quickly freeze to death, to save bullets. The atrocities were memorialized in 2002 when a Holocaust memorial complex featuring a giant black menorah was built.

via yahoo: Ukraine says ‘Nazis have returned’ as Russian shelling wrecks Drobitsky Yar — the 2nd Holocaust memorial to be bombed during the war

https://twitter.com/chrisnorm161/status/1507671539369578499

»Wenn jemand haftfähig ist, wird er auch in Haft kommen«

Im NS-Prozess gegen einen früheren Wachmann des KZ Sachsenhausen vor dem Landgericht Neuruppin hat die Verteidigung beantragt, fünf ehemalige SS-Männer als Zeugen zu laden. Die Männer, die selbst in Sachsenhausen im Einsatz gewesen seien, sollen dort aussagen, dass der Angeklagte in der fraglichen Zeit nicht dort gearbeitet habe und sie ihn dort nicht gesehen hätten, sagte Anwalt Stefan Waterkamp am Donnerstag bei der Verhandlung in Brandenburg an der Havel. Das Gericht will am Freitag über den Antrag entscheiden. Sollte der Antrag abgelehnt werden, folgt am Freitag das Plädoyer der Staatsanwaltschaft. (Az.: 11 Ks 4/21) SS-MÄNNER Waterkamp sagte am Rande des Prozesses, er habe zwar keinen Kontakt zu den fünf früheren SS-Männern, die bereits selbst Gegenstand von Ermittlungsverfahren gewesen seien. Es lägen jedoch auch keine Informationen vor, dass sie inzwischen gestorben oder verhandlungsunfähig seien. Rechtsanwalt Thomas Walther, der in dem Verfahren mehrere Nebenkläger vertritt, kritisierte, der Beweisantrag ziele darauf, dass die Zeugen bekunden sollen, dass der Angeklagte nicht in Sachsenhausen gewesen sei. Es sei jedoch kaum möglich, eine solche »Nicht-Tatsache« zu bestätigen.
Sollte der 101-jährige Angeklagte Josef S. verurteilt werden, müsse er voraussichtlich auch ins Gefängnis, sagte Walther: »Wenn jemand haftfähig ist, wird er auch in Haft kommen.« Im Zweifelsfall sei auch eine Unterbringung in einem Haftkrankenhaus möglich. DOKUMENTE Verteidiger Waterkamp sagte am Rande der Verhandlung, der Prozess zeichne insgesamt ein sehr belastendes Bild. »Die Beweislage ist schon erdrückend«, sagte er. Es handle sich jedoch um einen Indizienprozess, der vor allem auf alten Dokumenten und anderen Unterlagen beruhe.

via jüdische allgemeine: »Wenn jemand haftfähig ist, wird er auch in Haft kommen«

Bundesarchiv Bild 183-78612-0002, KZ Sachsenhausen, Häftlinge vor Lagertor.jpg
Von Bundesarchiv, Bild 183-78612-0002 / Autor unbekannt / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Link – Symbolbild

Gelbe Sterne im Online-Shop

Die rechtsextreme Szene nutzt Verschwörungsmythen bei Corona-Protesten. Politiker und Zentralrat fordern Konsequenzen. Es ist eine perfide Ausrede. Der Rechtsextremist Sven Liebich aus Halle an der Saale bietet in seinem Versand-Shop gelbe Sterne mit der Aufschrift »Ungeimpft« feil und schreibt dazu: »Dieser Stern spielt mitnichten auf den Holocaust an. Sondern auf die Stigmatisierung von Menschengruppen, welche mit Zeichen versehen wurden, um sie auszugrenzen.« Der frühere Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck, inzwischen Geschäftsführer des Tikvah Instituts und dort Projektleiter »Polizei und Lehrkräfte gegen Antisemitismus professionalisieren«, will Liebichs Ausflucht nicht durchgehen lassen. Er erstattete bei der Berliner Staatsanwaltschaft Anzeige gegen den »rechtsextremistischen Gefährder« , unter Bezug auf den Volksverhetzungs-Paragrafen 130 im Strafgesetzbuch, Verharmlosung des Holocaust.
BILDERSPRACHE Der Jüdischen Allgemeinen sagt Beck: »Rechtsextremisten nutzen diese Bildersprache, um einerseits für sich einen besonderen Opferstatus zu reklamieren und gleichzeitig die deutsche Schuld für die Ermordung von deutschen Jüdinnen und Juden zu bagatellisieren.« Die Würde der Opfer der Schoa werde mit solchen »Verballhornungen nationalsozialistischer Verfolgungsmaßnahmen verletzt und der öffentliche Friede gestört«. Über die Strafwürdigkeit dieser Handlungen »kann eigentlich kein Zweifel bestehen«. Beck sagt: »Wenn man bei der Justiz der Ansicht ist, dass der Wortlaut des § 130 Absatz 3 und 4 StGB diese Tathandlungen nicht hinreichend eindeutig abbildet, sollte der Gesetzgeber den Gesetzeswortlaut schnell nachbessern. Der pandemischen Verbreitung von Holocaustverharmlosung durch das Impfgegnermilieu muss dringend Einhalt geboten werden.«

via jüdische allgemeine: Gelbe Sterne im Online-Shop

#Holocaustleugner Rigolf Hennig gestorben

Der Rechtsextremist, Szene-Publizist, Reichsbürger und justizbekannte Holocaustleugner Rigolf Hennig ist am Wochenende gestorben. Den Tod des „großen Kamerad[en]“ beklagen seit dem späten Sonntagnachmittag verschiedene Neonazi-Kanäle und der NPD-Bundesvize Thorsten Heise. Laut dem NPD-Funktionär und langjährigen Mitstreiter Hennigs starb der 86-Jährige in der Nacht zum 19. März. „Er wird uns stets Vorbild für Anstand und Treue bleiben. Sein Vermächtnis ist das Deutsche Reich“, hieß es dazu weiter. Der Anwalt Martin Kohlmann, Chef der „Freien Sachsen“, teilte mit: „Ein großes Licht ist erloschen.“ Hennig soll schon im Südtiroler „Freiheitskampf“ beziehungsweise „Aufstand“ engagiert gewesen sein, aus dem unter anderem Sprengstoffanschläge in der norditalienischen Provinz resultierten. Er arbeitete als Arzt, zudem war er seit den 1980er Jahren auch parteipolitisch aktiv: für „Die Republikaner“ (REP), die „Deutsche Liga für Volk und Heimat“ (DLVH), die NPD und in weiteren Netzwerken. Bei den Kommunalwahlen 2006 und 2011 zog er als NPD-Kandidat in den Verdener Stadtrat und den Kreistag des Landkreises Verden (Niedersachsen) ein.

via endstation rechts: Holocaustleugner Rigolf Hennig gestorben

screenshot brauner TG-Kanal – rechtsextremer Nachruf