Sweden: Far-right party official suspended for Anne Frank comment

Rebecka Fallenkvist called Anne Frank “immoral” in an Instagram story that was later deleted. The post received an outpouring of condemnation, including from the Israeli ambassador in Sweden. Anne Frank has been long-viewed as a symbol of the extent of Nazi Germany’s atrocities against Jews An Instagram story critical of Jewish teenage diarist Anne Frank has stirred wide controversy, and caused the far-right Sweden Democrats party to suspend the official who posted it. Rebecka Fallenkvist, the 26-year-old head of the Sweden Democrats’ television programming, described Anne Frank as “immoral” in an Instagram story that was later deleted. Sweden Democrats’ media director, Oskar Cavalli-Bjorkman, told Swedish media that the party took Fallenkvist’s post seriously, describing it as “insensitive and inappropriate.” The party suspended Fallenkvist and was investigating the incident. The leader of the party, Jimmie Akesson, was also quick to condemn Fallenkvist, describing her post as a “reprehensible way to express yourself.” Anne Frank has long been presented as a symbol of the extent of Nazi Germany’s atrocities against Jews. She died at the tender age of 15 at the Bergen-Belsen concentration camp, where she had been transferred along with her sister after living and hiding in Amsterdam. Her diary was later published by her father Otto Frank in 1947, and is one of the foremost accounts of Jewish life under the Nazis.

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https://twitter.com/zivnk/status/1581313201408335874

Nazi sympathizers vandalize small Spanish town once named Fort Kill the Jews

Town has long been plagued by antisemitic graffiti; it changed its name in 2015 to Castrillo Mota De Judios, or Fort Jews Hill. Three apparent Nazi sympathizers have been arrested in connection with a rash of antisemitic vandalism in a tiny Spanish town whose name for nearly 400 years was Castrillo Matajudios — or Fort Kill the Jews. For years, the town, which changed its name in 2015 to Castrillo Mota De Judios, or Fort Jews Hill, has been plagued by antisemitic graffiti. Some of it referenced the Holocaust, while others had to do with the Inquisition, the medieval expulsion of Jews from Spain. All of it vexed the town’s mayor, who has sought to rehabilitate the town’s image and put it on the map as a destination of Jewish significance. (…) “Camp Kill Jews, twinned with Aushwitch [sic],” one instance of graffiti in Castrillo Mota De Judios read. Others included slogans like, “Juden Raus,” “Long live Catholic monarchs,” “The mayor’s sold out to the killer Jew,” and referenced Tomás de Torquemada, the high inquisitor of the Spanish Inquisition. Vandals also attempted to burn down the town’s flag, which bears the Star of David, as early as a year ago. Last summer, they allegedly spread more graffiti and set fires around the town to further harass the residents, after the town was twinned with an Israeli town, Kfar Vradim.

via timesofisrael: Nazi sympathizers vandalize small Spanish town once named Fort Kill the Jews

https://twitter.com/AWatchGlobal/status/1556613955682025472

Nach Pose auf Holocaust-Mahnmal Thüringer AfD-Politiker legt sein Amt nieder

Die Tanzpose des AfD-Politikers Holger Winterstein auf dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas sorgte bundesweit für scharfe Kritik – selbst aus der AfD. Nun räumte der Sonneberger seinen Posten. Der Thüringer AfD-Politiker Holger Winterstein hatte auf dem Mahnmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin posiert – und damit auch innerhalb seiner Partei für Empörung gesorgt. Nun hat er sein Amt als stellvertretender Vorsitzender des Gebietsverbands Sonneberg der AfD niedergelegt, wie Torben Braga, stellvertretender Sprecher des AfD-Landesverbands Thüringen, bestätigte. Zuvor hatte der MDR über den Rücktritt berichtet. Winterstein war am Wochenende am Rande einer Großdemonstration der AfD in Berlin auf das Denkmal für die ermordeten Juden Europas gestiegen und hatte sich mit ausgebreiteten Armen fotografieren lassen. (…) Der Bundesvorstand der AfD verurteilte in einer Mitteilung das »äußerst respektlose Verhalten« Wintersteins. Auch der israelische Botschafter Ron Prosor kommentierte die Pose. Winterstein habe »Schande« über sich und seine Partei gebracht. Der Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees, Christoph Heubner, nannte Wintersteins Verhalten »widerwärtig«. Er beleidige Überlebende des Holocaust und verhöhne ihre ermordeten Angehörigen.

via spiegel: Nach Pose auf Holocaust-Mahnmal Thüringer AfD-Politiker legt sein Amt nieder

siehe dazu auch: „Holen unsere Heimat zurück“: AfD-Politiker posiert auf Holocaust-Mahnmal Am Rande einer Großdemo stellt sich ein AfD-Funktionär triumphierend auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin. Die „Betonklötze“ würden auch als „öffentliches Klo“ fungieren. Ein Foto des AfD-Mitglieds und ehemaligen Thüringer Landtagskandidaten Holger Winterstein sorgt für Empörung. Das von Winterstein selbst bei Facebook hochgeladene Bild zeigt den Kommunalpolitiker auf dem Holocaust-Mahnmal in der Nähe des Brandenburger Tors – die Arme in die Höhe gestreckt, freudestrahlend, augenscheinlich jubelnd. Er selbst bezeichnete das Denkmal als „Betonklötze“, die auch als „öffentliches Klo“ fungieren würden.

#SPANIEN – Jüdische #Friedhöfe und #Synagogen #geschändet – #Festnahmen

Den Festgenommenen wird vorgeworfen, unter anderem in Madrid Hassverbrechen begangen zu haben Die Festgenommenen sind Mitglieder fremdenfeindlicher Bewegungen mit einem ausgeprägten antisemitischen Profil  Die Polizei hat in Spanien drei mutmaßliche Neonazis festgenommen, die unter anderem mehrere jüdische Friedhöfe und Synagogen geschändet haben sollen. Den Festgenommenen wird vorgeworfen, in Madrid und in Burgos gut 250 Kilometer nördlich der Hauptstadt mindestens sieben extremistische Hassverbrechen begangen zu haben, wie die Zeitung »El País« und andere spanische Medien am Samstag unter Berufung auf die zuständigen Behörden berichteten. Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei Männer und um eine Frau im Alter zwischen 36 und 42 Jahren. Sie sollen für zahlreiche neonazistische und neofaschistische Schmierereien verantwortlich sein und auch eine Fahne von Israel öffentlich verbrannt haben.

via jüdische allgemeine: SPANIEN Jüdische Friedhöfe und Synagogen geschändet – Festnahmen

Neonazi-Verlag im Fokus der Ermittler – #DerSchelm

Das Netzwerk um den rechtsextremen Verlag “Der Schelm” ist nach NDR-Informationen größer als bisher vermutet. In mehreren Bundesländern wird ermittelt. Derweil geht der Handel mit der volksverhetzenden Propaganda offenbar weiter. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen den mutmaßlich größten Verlag volksverhetzender Bücher in Europa. Anfang Juni durchsuchten Ermittler in Sachsen und Brandenburg Wohnungen und Lagerräume von Verdächtigen. Zwei Beschuldigte kamen zunächst in Untersuchungshaft. Den Rechtsextremen wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.Mit dem Verlag “Der Schelm” sollen sie im großen Stil volksverhetzende Schriften verbreitet haben. Der Verlag bietet seit Jahren antisemitische Kinderbücher, eine unkommentierte Ausgabe von Adolf Hitlers “Mein Kampf” und Schriften zum Kauf an, in denen NS-Verbrechen geleugnet werden. Nach Informationen des Rechercheformats STRG_F (NDR/funk) waren in den Vertrieb der braunen Literatur mehr Personen eingebunden als bisher öffentlich bekannt. Neben den vier Verdächtigen, bei denen im Juni durchsucht wurde, steht vor allem der Rechtsextremist Adrian Preißinger im Fokus der Ermittler. Der 58-Jährige gilt als Kopf des Verlags.Nach dem im oberfränkischen Kronach geborenen Preißinger wird inzwischen per Haftbefehl gefahndet. Er wird in Russland vermutet, eine Spur führt in den Großraum Moskau. Auf Anfrage von STRG_F wollte sich der Rechtsextremist nicht äußern. Preißinger ist für die Behörden kein Unbekannter: Das Landgericht Dresden hatte ihn 2002 wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung und anderer Taten zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Gegen insgesamt mindestens fünf Männer und Frauen ermittelt nun die Bundesanwaltschaft wegen der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Im Rahmen der Durchsuchungen im Juni waren die beiden Rechtsextremisten Matthias B. aus Südbrandenburg und Enrico Böhm aus Leipzig festgenommen worden.Dem langjährigen NPD-Aktivisten Matthias B. soll laut Bundesanwaltschaft eine “herausgehobene Funktion” in der Vereinigung zugekommen sein. “Unter anderem bearbeitete er über das Internet eingegangene Bestellungen und wies andere Gruppenmitglieder zum Versand der Bücher an”, so die Behörde. (…) In Zusammenhang mit dem “Schelm” laufen noch weitere Strafermittlungen: Die Rechtsextremistin Margret Nickel aus Nordhessen ist in den Fokus der Staatsschützer geraten. Nickel, die eine Buchhandlung mit angeschlossenem Verlag betreibt, soll zeitweise Bücher für den “Schelm” versandt haben. Nach Informationen von STRG_F ermittelt die Staatsanwaltschaft Kassel deshalb gegen die 78-Jährige wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung. (…) Derweil geht der Handel mit der volksverhetzenden Propaganda offenbar weiter: Der Shop des “Schelm” ist trotz der Razzia weiter erreichbar. Neuaufgelegte Literatur aus der NS-Zeit, antisemitische Hetzschriften und Bücher, in denen der Holocaust geleugnet wird, sind so weiterhin erhältlich.

via tagesschau: Neonazi-Verlag im Fokus der Ermittler

Neue #Studie – #BND rekrutierte gezielt NS-#Verbrecher

Der Bundesnachrichtendienst beschäftigte laut einer Studie nicht nur einzelne NS-Täter. Er warb sie bis in die 1960er-Jahren gezielt an – einige waren zuvor an Mordaktionen beteiligt. Das Kanzleramt ließ den BND gewähren. 10 bis 20 Prozent der Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes hatten Blut an den Händen. Das ist die erschütternde Bilanz der Studie von Gerhard Sälter: “Und das bedeutet nicht, dass diese einfach irgendwo NSDAP-Mitglieder waren, sondern sie haben sich aktiv und zum Teil auch leitend an Mordaktionen beteiligt.”Zehn Jahre forschte der Historiker zum Thema und rekonstruierte akribisch die NS-Biografien von zahlreichen BND-Mitarbeitern. Er sei mit der Frage angetreten: Wie hat das eigentlich passieren können, dass sich in den deutschen Nachrichtendienst einzelne NS-Mörder reinschleichen konnten? Sein Fazit: Da hat sich keiner reingeschlichen, sondern man hatte eine Leitung, die die einfach gewollt hat. Als Mitarbeiter der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des BND 1945 -1968 durfte Sälter erstmals bisher geheime Akten im BND-Archiv einsehen. Spätere BND-Mitarbeiter waren demnach an Mordaktionen wie der am 10. Juni 1944 in Oradour-sur-Glane beteiligt: 642 Männer, Frauen und Kinder wurden damals brutal ermordet – eines der größten Kriegsverbrechen im besetzten Frankreich. Mitverantwortlich dafür war Helmut Schreiber,  von 1957 bis 1980 Mitarbeiter des BND.Er gehörte zum Führungsstab der SS-Division “Das Reich”, die 1944 im Süden Frankreichs ihre Blutspur hinterließ. Im Dritten Reich, so Historiker Sälter, galt er als einer jener radikalisierten Weltanschauungskrieger, die für ihre besondere Brutalität bekannt waren. Vor seinem Einsatz in der SS-Division “Das Reich” war Schreiber bei der Totenkopfstandarte 9 im KZ-Buchenwald im Einsatz, nach dem Überfall auf Polen im Getto Lublin, 1941 bei der Einsatzgruppe B in der Sowjetunion. Also bei einer jener Einsatzgruppen, die mordend hinter der Wehrmacht herzogen und Hundertausende von Juden erschossen. (…) Reinhard Gehlen, über 20 Jahre Chef der zunächst nach ihm benannten Organisation Gehlen, ab 1956 dann des Bundesnachrichtendienstes, habe nach dem Krieg gezielt ehemalige SS- und Gestapoleute aus dem NS-Terrorapparat angeworben. Gehlen wollte einen Dienst, der “Auslandsgeheimdienst, Inlandsgeheimdienst und politische Polizei mit exekutiven Vollmachten in einer Behörde verschmelzen sollte, die von ihm geleitet wird”, sagt Sälter: “Das ist einfach das Reichssicherheitshauptamt.” So hieß im Dritten Reich die Terrorzentrale in der Mitte Berlins, die den Holocaust organisierte und für zahlreiche Kriegsverbrechen verantwortlich war.

vi tagesschau:Neue Studie BND rekrutierte gezielt NS-Verbrecher

„Holen unsere Heimat zurück“: AfD-Politiker posiert auf Holocaust-Mahnmal

Am Rande einer Großdemo stellt sich ein AfD-Funktionär triumphierend auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin. Die „Betonklötze“ würden auch als „öffentliches Klo“ fungieren. Ein Foto des AfD-Mitglieds und ehemaligen Thüringer Landtagskandidaten Holger Winterstein sorgt für Empörung. Das von Winterstein selbst bei Facebook hochgeladene Bild zeigt den Kommunalpolitiker auf dem Holocaust-Mahnmal in der Nähe des Brandenburger Tors – die Arme in die Höhe gestreckt, freudestrahlend, augenscheinlich jubelnd. Er selbst bezeichnete das Denkmal als „Betonklötze“, die auch als „öffentliches Klo“ fungieren würden. Entstanden ist das Bild offenbar bei der AfD-Großdemonstration am Samstag. Unter dem Motto „Energiesicherheit und Schutz vor Inflation – Unser Land zuerst“ hatten laut Polizeiangaben „mehr als 10.000“ Menschen gegen die Politik der Bundesregierung demonstriert. Auf Videos der Kundgebung waren, neben friedlichen Demonstranten, vereinzelt auch Reichsflaggen, Hitlergrüße und Angriffe auf Journalisten zu sehen. „Wir da unten haben denen da oben ihren Weg gezeigt“, heißt es unter dem Foto Wintersteins. „Ohne Umweg, über die hochverdiente Hölle, ins Nirvana“. Gegen den regierungskritischen Protestzug am Wochenende – bei dem es insgesamt 31 Festnahmen und mehrere Anzeigen wegen schwerer Körperverletzung gegeben hatte – sei „jeder Widerstand sinnlos“ gewesen. „Wir holen uns unsere Heimat zurück“, schrieb der AfD-Politiker.

via berliner zeitung: „Holen unsere Heimat zurück“: AfD-Politiker posiert auf Holocaust-Mahnmal

siehe auch: Thüringer AfD-Politiker posiert auf Holocaust-Mahnmal – Foto erntet Kritik. Der Sonneberger Kreistagsabgeordnete Holger Winterstein hat Kritik an einem im Internet veröffentlichten Foto zurückgewiesen. Auf dem Bild ist der AfD-Politiker zu sehen, wie er mit ausgebreiteten Armen auf dem Holocaust-Denkmal in Berlin steht. (…) Das Foto hatte beim Kurznachrichtendienst Twitter teils heftige Reaktionen ausgelöst. So schrieb Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD): “Wie abstoßend. Eine Schande, besonders für das Parlament.” Der Thüringer AfD-Landesverband bezeichnete das Verhalten als inakzeptabel. Der Sachverhalt solle intern aufgearbeitet und die notwendigen Konsequenzen sollen gezogen werden, twitterte der Verband.