Neue #Studie – #BND rekrutierte gezielt NS-#Verbrecher

Der Bundesnachrichtendienst beschäftigte laut einer Studie nicht nur einzelne NS-Täter. Er warb sie bis in die 1960er-Jahren gezielt an – einige waren zuvor an Mordaktionen beteiligt. Das Kanzleramt ließ den BND gewähren. 10 bis 20 Prozent der Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes hatten Blut an den Händen. Das ist die erschütternde Bilanz der Studie von Gerhard Sälter: “Und das bedeutet nicht, dass diese einfach irgendwo NSDAP-Mitglieder waren, sondern sie haben sich aktiv und zum Teil auch leitend an Mordaktionen beteiligt.”Zehn Jahre forschte der Historiker zum Thema und rekonstruierte akribisch die NS-Biografien von zahlreichen BND-Mitarbeitern. Er sei mit der Frage angetreten: Wie hat das eigentlich passieren können, dass sich in den deutschen Nachrichtendienst einzelne NS-Mörder reinschleichen konnten? Sein Fazit: Da hat sich keiner reingeschlichen, sondern man hatte eine Leitung, die die einfach gewollt hat. Als Mitarbeiter der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des BND 1945 -1968 durfte Sälter erstmals bisher geheime Akten im BND-Archiv einsehen. Spätere BND-Mitarbeiter waren demnach an Mordaktionen wie der am 10. Juni 1944 in Oradour-sur-Glane beteiligt: 642 Männer, Frauen und Kinder wurden damals brutal ermordet – eines der größten Kriegsverbrechen im besetzten Frankreich. Mitverantwortlich dafür war Helmut Schreiber,  von 1957 bis 1980 Mitarbeiter des BND.Er gehörte zum Führungsstab der SS-Division “Das Reich”, die 1944 im Süden Frankreichs ihre Blutspur hinterließ. Im Dritten Reich, so Historiker Sälter, galt er als einer jener radikalisierten Weltanschauungskrieger, die für ihre besondere Brutalität bekannt waren. Vor seinem Einsatz in der SS-Division “Das Reich” war Schreiber bei der Totenkopfstandarte 9 im KZ-Buchenwald im Einsatz, nach dem Überfall auf Polen im Getto Lublin, 1941 bei der Einsatzgruppe B in der Sowjetunion. Also bei einer jener Einsatzgruppen, die mordend hinter der Wehrmacht herzogen und Hundertausende von Juden erschossen. (…) Reinhard Gehlen, über 20 Jahre Chef der zunächst nach ihm benannten Organisation Gehlen, ab 1956 dann des Bundesnachrichtendienstes, habe nach dem Krieg gezielt ehemalige SS- und Gestapoleute aus dem NS-Terrorapparat angeworben. Gehlen wollte einen Dienst, der “Auslandsgeheimdienst, Inlandsgeheimdienst und politische Polizei mit exekutiven Vollmachten in einer Behörde verschmelzen sollte, die von ihm geleitet wird”, sagt Sälter: “Das ist einfach das Reichssicherheitshauptamt.” So hieß im Dritten Reich die Terrorzentrale in der Mitte Berlins, die den Holocaust organisierte und für zahlreiche Kriegsverbrechen verantwortlich war.

vi tagesschau:Neue Studie BND rekrutierte gezielt NS-Verbrecher

„Holen unsere Heimat zurück“: AfD-Politiker posiert auf Holocaust-Mahnmal

Am Rande einer Großdemo stellt sich ein AfD-Funktionär triumphierend auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin. Die „Betonklötze“ würden auch als „öffentliches Klo“ fungieren. Ein Foto des AfD-Mitglieds und ehemaligen Thüringer Landtagskandidaten Holger Winterstein sorgt für Empörung. Das von Winterstein selbst bei Facebook hochgeladene Bild zeigt den Kommunalpolitiker auf dem Holocaust-Mahnmal in der Nähe des Brandenburger Tors – die Arme in die Höhe gestreckt, freudestrahlend, augenscheinlich jubelnd. Er selbst bezeichnete das Denkmal als „Betonklötze“, die auch als „öffentliches Klo“ fungieren würden. Entstanden ist das Bild offenbar bei der AfD-Großdemonstration am Samstag. Unter dem Motto „Energiesicherheit und Schutz vor Inflation – Unser Land zuerst“ hatten laut Polizeiangaben „mehr als 10.000“ Menschen gegen die Politik der Bundesregierung demonstriert. Auf Videos der Kundgebung waren, neben friedlichen Demonstranten, vereinzelt auch Reichsflaggen, Hitlergrüße und Angriffe auf Journalisten zu sehen. „Wir da unten haben denen da oben ihren Weg gezeigt“, heißt es unter dem Foto Wintersteins. „Ohne Umweg, über die hochverdiente Hölle, ins Nirvana“. Gegen den regierungskritischen Protestzug am Wochenende – bei dem es insgesamt 31 Festnahmen und mehrere Anzeigen wegen schwerer Körperverletzung gegeben hatte – sei „jeder Widerstand sinnlos“ gewesen. „Wir holen uns unsere Heimat zurück“, schrieb der AfD-Politiker.

via berliner zeitung: „Holen unsere Heimat zurück“: AfD-Politiker posiert auf Holocaust-Mahnmal

siehe auch: Thüringer AfD-Politiker posiert auf Holocaust-Mahnmal – Foto erntet Kritik. Der Sonneberger Kreistagsabgeordnete Holger Winterstein hat Kritik an einem im Internet veröffentlichten Foto zurückgewiesen. Auf dem Bild ist der AfD-Politiker zu sehen, wie er mit ausgebreiteten Armen auf dem Holocaust-Denkmal in Berlin steht. (…) Das Foto hatte beim Kurznachrichtendienst Twitter teils heftige Reaktionen ausgelöst. So schrieb Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD): “Wie abstoßend. Eine Schande, besonders für das Parlament.” Der Thüringer AfD-Landesverband bezeichnete das Verhalten als inakzeptabel. Der Sachverhalt solle intern aufgearbeitet und die notwendigen Konsequenzen sollen gezogen werden, twitterte der Verband.

Goodwill Is Selling Hitler Mugs Featuring Swastikas and the SS Motto

Mugs featuring images of the Nazi leader alongside hate symbols are currently for sale at a Goodwill online store. A Goodwill online store is currently selling Nazi memorabilia adorned with Hitler’s image and swastikas. A trio of mugs featuring images of the Nazi leader alongside hate symbols like the swastika and the motto of the SS is listed for sale for just $13.99 at the Goodwill of Western New York online store. The listing is titled “3 Vintage Adolf Hitler German Mugs W/ Pin” and has a minimum price set at $13.99. As of early Friday, there was one bid made on the items, and the auction is set to finish on Tuesday evening.  Goodwill of Western New York is headquartered in Buffalo and operates 19 retail stores and donation points across the region. Goodwill, a nonprofit dedicated to employment services, operates thousands of thrift stores around the United States. Two of the mugs feature images of Hitler, what appears to be a reproduction of his signature, and his title: “Der Fuhrer.” They also feature the Nazi Eagle, which incorporates a swastika. The third mug features a variety of different hate symbols, including the Odal Rune, the Arrow Cross, the Broken Sun Cross, and the Wolfsangel symbol, which was appropriated by the Nazi regime during Hitler’s reign, and remains listed as a hate symbol by the Anti-Defamation League database. The mug also features the phrase “Meine Ehre heißt Treue,” which translates as “My honor is called loyalty” which was the motto of the SS during Hitler’s reign. The use of the motto has been outlawed in Germany since 1947. (…) The sale of Nazi memorabilia is a highly controversial one and this is not the first time an item has been sold by Goodwill featuring a Nazi symbol. In 2017 a shopper in a Goodwill store in Pasadena, California found a pair of shorts featuring the Nazi eagle emblazoned on the front. The item was immediately removed from the shop floor when it was brought to the attention of staff.  While the sale of Nazi “collectibles” is banned outright in countries like Germany, France, and Austria, there is no such prohibition in place in the U.S. However, eBay does ban the sale of Nazi memorabilia for beaching its “Offensive Materials Policy.”

via vice: Goodwill Is Selling Hitler Mugs Featuring Swastikas and the SS Motto

Hetzerisches Foto verbreitet: Rechtsextremist vor Gericht

Ein 28-jähriger Rechtsextremist aus Einbeck muss sich demnächst wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten. Er soll im November 2019 vor der KZ-Gedenkstätte Moringen ein hetzerisches Foto aufgenommen und dieses später verbreitet haben, teilte das Amtsgericht Northeim mit. Das Foto wurde auf der von Neonazis betriebenen Facebook-Seite “Nationaler Aufbruch Einbeck” veröffentlicht

via ndr: Hetzerisches Foto verbreitet: Rechtsextremist vor Gericht

The Bloody Reign Of Ante Pavelić, The Croatian Dictator Who Was Too ‘Bestial’ Even For The Nazis

Using his ultranationalist terrorist group known as the Ustaše, Ante Pavelić orchestrated a horrific genocide of nearly one million ethnic Serbs, Jews, and Romani people. On October 9, 1934, King Alexander of Yugoslavia was assassinated in Marseille, France. The assassin was an agent of the Internal Macedonian Revolutionary Organization (IMRO) — but another group had been working behind the scenes to orchestrate hi death: the Ustaše, a Croatian ultra-nationalist regime led by an unhinged fascist named Ante Pavelić. After Axis forces conquered Croatia in 1941, Pavelić was installed as its poglavnik, or head. Pavelić, much like his contemporary and friend Adolf Hitler, was a violent anti-semite. In total, Pavelić helped orchestrate the murder of over 700,000 Jews, Romani, and Serbs during World War II. And his murderous reign only with the defeat of the Axis powers in 1945, after which Pavelić fled to Austria and Italy where he hid under assumed names until his death in 1959. (…) The official slogan of the Ustaše regime in Croatia was, “Za Dom Spremni,” or “Ready for the Fatherland.” And although the state was technically independent, it was obvious to all that it was beholden to German and Italian demands. Pavelić, like his friend Hitler, was fiercely anti-semitic and openly espoused fascism. When he took charge of Croatia, Pavelić immediately instituted the ruthless persecution of minorities living in the country, primarily Serbians and Jews. In fact, while speaking to an Ustaše student group at the University of Zagreb, the nation’s capital, Pavelić declared that “all enemies, all Serbs, Jews, and Gypsies, should be slaughtered.” According to the Jewish Virtual Library, Pavelić’s subservients arbitrarily arrested, deported, and killed thousands of innocent people, destroyed Serbian churches, forcibly converted Serbs to Catholicism, and exiled Serbs, Jews, and Romani while stealing their property. Pavelić established the Jasenovać concentration camp where he rounded up the “parasite” minorities and had the Ustaše and Croat authorities slaughter them. He was so ruthless that even the Nazis referred to him as “bestial.” In addition to being violently ultranationalist, the Ustaše regime was also strictly Roman Catholic. They tolerated Bosnian Muslims as their religion “kept the Croat bloodline pure,” and granted Jews who converted to Catholicism the status of “honorary Croats.” Those who didn’t convert, however, were rounded up and shot, strangled, or beaten to death. German spies who had been established to watch over Pavelić even wrote to German SS leader Heinrich Himmler of the Ustaše’s methods of violence, stating that they were equally torturous to “helpless old people, women, and children.” Pavelić’s men would reportedly gouge out children’s eyes and hack them to death with shovels. They would hang men upside-down, castrate them, then strangle them or allow them to be mauled by dogs. Altogether, the Ustaše were responsible for brutalizing and massacring over 200,000 Serbs, 30,000 Jews, and 29,000 Romani people in just one year between 1941 and 1942. Some estimates suggest they orchestrated over one million deaths, including 700,000 Serbs alone.

via allthatsinteresting: The Bloody Reign Of Ante Pavelić, The Croatian Dictator Who Was Too ‘Bestial’ Even For The Nazis

Ante Pavelic Parlament.jpg
Von Autor/-in unbekannt – <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://audiovis.nac.gov.pl/obraz/53077/6ed927f16dc8a0d51b0e7c30326e3a4f/”>NAC</a>, Gemeinfrei, Link

#Holocaust-Vergleiche werden strenger geahndet – #stolpersteine

Stolpersteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus – und dürfen nicht von Corona-Leugnern missbraucht werden, heißt es in einem neuen Präzedenzurteil. Helene und Jakob Stern waren ein jüdisches Ehepaar aus Bayern. (…) . Zwei Stolpersteine erinnern heute an sie. Sie sind ins Pflaster vor dem Gebäude eingelassen. Und hier zündete neulich eine Aktivistin der “Querdenker”-nahen Partei “Die Basis” Kerzen an und legte einen Zettel aus, eingepackt in eine Klarsichtfolie. “Es begann immer mit Ausgrenzung!”, stand da in großer Schrift. Und: “Die roten Kerzen stehen für geimpfte, die weißen für ungeimpfte Mitmenschen. Nur gemeinsam können wir die Spaltung überwinden.” Die Botschaft: So wie damals mit den Juden, so gehe die Gesellschaft heute mit jenen Menschen um, die sich nicht gegen das Corona-Virus impfen lassen würden. Es ist nicht das erste Mal, dass bei Corona-Protesten geschmacklose Vergleiche gezogen werden. Es gab schon Judensterne mit der Aufschrift “Ungeimpft”, oder auch zynisch-sarkastische Parolen wie “Impfen macht frei” auf Demonstrationen. Aber hier hat nun die Justiz im Saarland eine neue Grenze gezogen. Die Justiz hat in einem Präzedenzurteil erstmals klargestellt: Auch Stolpersteine sind strafrechtlich vor solchem Missbrauch geschützt. Wer diese kleinen Gedenkorte benutze, um “die Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen mit dem durch die Nationalsozialisten begangenen Holocaust an Millionen jüdischen Mitbürgern” gleichzustellen, der begehe eine Verharmlosung des Holocaust, strafbar als Volksverhetzung nach Paragraf 130 des Strafgesetzbuchs. (…) Dass die Gleichsetzung von Corona-Maßnahmen mit dem Holocaust eine Volksverhetzung darstellen kann, haben zuletzt auch schon andere Gerichte geurteilt, etwa das Bayerische Oberste Landesgericht – aber noch nie in Bezug auf Stolpersteine. Die Täterin in St. Ingbert, eine IT-Unternehmerin und ehemalige Bundestagskandidatin der “Basis”, hatte dagegen zunächst Einspruch eingelegt, sie hat diesen dann aber am 7. September zurückgenommen. So ist die Entscheidung nun rechtskräftig. Das Gericht hat 50 Tagessätze Geldstrafe verhängt.

via sz: Holocaust-Vergleiche werden strenger geahndet

https://twitter.com/LoveGuerillero/status/1571591847738212354

#Petaluma Neo-Nazi Arrested After Protesting At #Auschwitz – #LockHimUp #JonMinadeo

A neo-Nazi from Petaluma was reportedly arrested in Poland during the weekend. Jon Minadeo the Second says he was arrested for demonstrating against Jews at the gates of the Auschwitz-Birkenau death camp. Minadeo made the announcement Saturday, on the conservative social media platform Gab.

via ksro: Petaluma Neo-Nazi Arrested After Protesting At Auschwitz

siehe auch: Polish police arrest Minadeo during white supremacist tour of Europe. Polish authorities arrested American tourist Jon Minadeo Jr. for violating the country’s hate speech laws after the Holocaust denier demonstrated in front of the Auschwitz-Birkenau extermination and concentration camp. He was released shortly after. His arrest represents the first time the antisemitic influencer has publicly faced legal repercussions for spreading antisemitic propaganda. Unlike the U.S., Poland criminalizes certain forms of hate speech, and the country’s laws reference Nazism and fascism specifically.  At home, in addition to hosting near-daily livestreams for 4,200 followers on his website Goyim TV, Minadeo engages in what he calls “activism”: hanging antisemitic banners on highway overpasses that blame Jews for fomenting a “race war,” for example, and orchestrating nationwide flyer campaigns. The 39-year-old, who until recently lived in Petaluma, has more than 10,000 combined followers on the sites Telegram, Gab and Goyim TV, where he rants against Jews for hours at a time; Californian neo Nazi is arrested in Poland for posing outside Auschwitz extermination camp with sign reading ‘suck 6 million d*cks’ and swastika necklace  Jon Minadeo, 39, of California was arrested for wearing a Nazi necklace and holding anti-Semitic banners in front of Auschwitz  Polish criminal law prohibits Nazi paraphernalia, hate speech and promotion of totalitarian regimes  Minadeo, who is known for his bigoted pranks in the U.S., was seen on video berating a South Asian man for ‘ruining Europe’ He also reportedly picked a fight with a Polish man who told him that wearing the Nazi symbol was illegal. A California neo-Nazi known for racist pranks around the San Francisco Bay area was arrested in Poland for wearing a swastika necklace and posing with vulgar banners that taunt Jewish leaders outside the front gate of Auschwitz. Jon Minadeo Jr., 39, who runs several online sites that cater to hate speech and bigotry, also posted a video of himself berating a South Asian man on the street in Warsaw, telling the man that he’s ‘f**king up Europe.’ ‘Got handcuffed & arrested in Poland today for (((Hate Speech))) regarding Aushwitz [sic],’ Minadeo posted on his fascist social network Gab, according to the Jewish News of Northern California. ‘Just got released tonight with a fine and my chains and computer temporarily confiscated. Life’s good! You can’t keep me down Jews! #HandsomeTruth.’