#Volksverhetzung: #Schweinekopf vor #Gedenkort – Staatsschutz ermittelt – #pack #apolda #terror

Unbekannte haben vor dem Prager-Haus in Apolda einen Schweinekopf abgelegt. Die Tat habe sich in der Zeit zwischen 14.00 Uhr am Freitag und 11.40 Uhr am Samstag ereignet, teilte die Polizei mit. Das Prager-Haus ist eine Gedenkstätte, die unter anderem der von den Nationalsozialisten deportierten und ermordeten jüdischen Familie Prager gewidmet ist. Das Ablegen eines Schweinekopfes an dieser Stelle gilt als Volksverhetzung.

via zeit; Volksverhetzung: Schweinekopf vor Gedenkort – Staatsschutz ermittelt

siehe auch: APOLDA IN THÜRINGEN: Schweinekopf vor jüdischem Gedenkort abgelegt Die Polizei ermittelt gegen die unbekannten Täter. Auch der Staatsschutz ist beteiligt. Teilen Merken Drucken Anhören Unbekannte Täter haben einen Schweinekopf vor einem jüdischen Gedenkort im thüringischen Apolda abgelegt. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die Tat zwischen Freitagnachmittag und Samstagvormittag. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) verurteilte die Tat auf das Schärfste.

Solidarität mit der Gedenkstätte Prager Haus.Wer Schweineköpfe vor eine jüdischen Gedenkstätte legt, der zeigt offen seinen Antisemitismus. Wir stehen zusammen und wollen gegen diesen Ungeist ein Zeichen setzen. Heute ab 15 Uhr Bernhard-Prager-Gasse 8 in 99510 Apolda. prager-haus-apolda.de

Bodo Ramelow (@bodoramelow.bsky.social) 2025-01-05T08:34:01.836Z

Solidaritätsaufruf nach Hakenkreuz-Schmierereien in Worms

Das Wohnhaus des kürzlich verstorbenen Völkermord-Überlebenden Stefan Köcher wurde rassistisch beschmiert. Der VVN-BdA zeigt sich bestürzt. Worms. Den Porajmos, den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma, hatte Stefan Köcher überlebt. Als Vierjähriger wurde er mit 81 Wormser Sinti am 16. Mai 1940 in das Sammellager Hohenasperg deportiert. Doch der Hass hörte auch nach der Nazi-Herrschaft nicht auf – und auch nicht nach seinem Tod. Am 9. Dezember 2024 starb Köcher nach langer Krankheit im Alter von 88 Jahren. Nur kurze Zeit später wurde das Haus, in dem sein Sohn lebt, mit Hakenkreuzen und rassistischen Beschimpfungen besprüht. (…) Die Schmierereien seien eine Schande für Worms und eine Beleidigung für alle Opfer des Faschismus und engagierte Antifaschistinnen und Antifaschisten. „Wir leben in einem rechtslastigen unmenschlichen Klima, das rechtsextreme Taten befördert“, heißt es in der VVN-Erklärung. Als exemplarische Beispiele werden Anfragen und Anträge der AfD zur Registrierung der Sinti und Roma angeführt.

via wormser zeitung: Solidaritätsaufruf nach Hakenkreuz-Schmierereien in Worms

Der VVN/BdA zeigt sich bestürzt über antiziganistische Graffiti und Hakenkreuz-Schmiererei am Wohnhaus des kürzlich verstorbenen #Holocaust Überlebenden Stefan Köcher in #Worms. Auch das Auto von Köchers Sohn wurde beschädigt.www.wormser-zeitung.de/lokales/worm…

Kai Schwerdt (@kaischwerdt.bsky.social) 2025-01-02T21:27:39.807Z

Vandal arrested after defacing Hanukkah display, Bandera march held in Lviv

The intoxicated 19-year-old resident had severed the traditional Hannukah candelabra’s power cable then fled. A vandal who defaced a Hanukkah display on Wednesday was arrested by Ukrainian law enforcement, the Lviv National Police announced on Thursday morning. The intoxicated 19-year-old resident had severed the traditional Hanukkah candelabra’s power cable and then fled.The suspect faces thousands in fines, hundreds of hours of community service, years of probationary supervision, or even prison terms for violation of a law against damage to religious buildings and places of worship. Police said on Wednesday that it opened an investigation after a video of the incident spread on social media. Law enforcement is still reviewing the involvement of those who filmed the crime.

via jpost: Vandal arrested after defacing Hanukkah display, Bandera march held in Lviv

Netherlands to open archive on people accused of wartime Nazi collaboration

Some descendants are apprehensive but a historian says making 30m pages of records public is ‘important step’ For 80 years, details of their ancestors’ collaboration with the Nazis have been buried in spotless rows of filing cabinets in The Hague. But thousands of Dutch families face having their relatives’ history laid bare later this week when an archive opens on 425,000 people accused of siding with the occupier during the second world war. On Thursday, the central archives of the special jurisdiction courts (CABR), established after the allies liberated the Netherlands to bring collaborators to justice, will open under national archive rules. Until now, the most visited war archive in the Netherlands has been accessible only to researchers, those involved and direct descendants. But from Thursday the physical archive will open to general visitors. For the first three months of 2025, researchers and descendants of victims and alleged perpetrators will also have digital access to a quarter of this extraordinary database – on site at the national archive in The Hague – for the first time. Relatives have mixed feelings about the move. “It’s a bit uncomfortable,” said Connie, 74, one of three sisters whose family history is contained in the archive. “I don’t know what could come out of it eventually, if people Google our surname.” But some in the Netherlands believe that openness about the country’s wartime past, including its economic and bureaucratic collaboration, is crucial. Three-quarters of the Dutch Jewish population – more than 102,000 people – were murdered by the Nazis, with antisemitic collaboration from the state, police and some of the Dutch population.

via guardian: Netherlands to open archive on people accused of wartime Nazi collaboration

AfD und Erinnerungskultur – Zwischen Tabubruch und Selbstverharmlosung

Die AfD ist offen geschichtsrevisionistisch: Das zeigt sich im Wahlprogramm und in vielen Provokationen, kritisiert Historiker Jens-Christian Wagner. Geschichtsrevisionismus bleibt ein wesentlicher Programmpunkt der autoritär-nationalradikalen AfD. Auch im Entwurf für das Wahlprogramm für die Bundestagswahl findet sich Geschichtsklitterung. Er steht es zwar nicht so sehr im Vordergrund wie zuletzt in Thüringen, wo ein Lied eines NS-Dichters dem Programm vorangestellt war, aber die Stoßrichtung bleibt dieselbe. Die Kernsätze im Programm, das von der Bundesprogrammkommission vorgeschlagen wurde, lauten: „Die offizielle Erinnerungskultur darf sich nicht nur auf die Tiefpunkte unserer Geschichte konzentrieren, sie muss auch die Höhepunkte im Blick haben. Ein Volk ohne Nationalbewusstsein kann auf die Dauer nicht bestehen.“ Die Partei will ihr Wahlprogramm am 11. und 12. Januar auf ihrem Parteitag in Riesa beschließen. Der Historiker Jens-Christian Wagner, Leiter der Gedenkstätte Buchenwald, kritisiert die Geschichtsklitterung der AfD deutlich und sagt zu diesen Kernsätzen: „Das muss man völkisch deuten. Hier scheint die alte These der Neuen Rechten schon aus den Sechzigern durch – vom angeblichen Nationalmasochismus, in dem wir uns alle suhlen würden.“ Das Programm atme die Ideologie der extremen Rechten. Insbesondere dem Satz, ein Volk könne ohne Nationalbewusstsein nicht existieren, liege ein völkisch-nationalistisches Geschichtsverständnis zugrunde. „Mit der Formulierung ist man nicht weit entfernt von der Höcke-Rede, in der er eine ‚erinnerungspolitische Wende um 180 Grad‘ forderte“, so Wagner. Mit Sätzen wie diesem strebe die AfD eine Abkehr von der Aufarbeitung des Nationalsozialismus an. Wechselspiel zwischen Tabubruch und Selbstverharmlosung Mit ihrem Geschichtsrevisionismus gehe die Partei strategisch in ein Wechselspiel zwischen Tabubruch und anschließender Selbstverharmlosung, sagt Wagner. Das vergleichsweise zurückhaltender formulierte Parteiprogramm komme dabei der Funktion Selbstverharmlosung zu – Tabubrüche geschähen dann regelmäßig in Reden oder etwa bei „Heldengedenken“ am Volkstrauertag. Diesen Gedenktag hatten die Nationalsozialisten in „Heldengedenken“ umbenannt – zuletzt hatten mehrere AfD-Politiker sowie die AfD-Jugendorganisation an so betitelten Veranstaltungen teilgenommen

via taz: AfD und Erinnerungskultur Zwischen Tabubruch und Selbstverharmlosung

Vernichtungsantisemitismus, Nazi-Tattoos und immer wieder WhatsApp

In einer gro­ßen Anzahl an Pro­zes­sen, über die wir berich­ten, spie­len straf­ba­re Whats­App-Nach­rich­ten eine Rol­le. Der Mes­sen­ger hat damit Face­book-Grup­pen, in denen frü­her reich­lich Brau­nes aus­ge­tauscht wur­de, abge­löst – quer durch alle Alters­grup­pen. Heu­te: ein 59-Jäh­ri­ger, der sich in den „sozia­len Medi­en” aus­ge­tobt hat und ein ca. 80-Jäh­ri­ger auf der Anklagebank. Ein etwa 80-jäh­ri­ger Ange­klag­ter, der nicht weiß, dass der pri­mi­ti­ve Ver­nich­tungs­an­ti­se­mi­tis­mus, der ihm so gefal­len hat, straf­bar ist? Der dümm­li­che Hit­ler-Bild­chen, oft Memes, ver­schickt und den Geschwo­re­nen ver­kli­ckern will, dass das ja nichts ande­res sei als Aus­stel­lun­gen zum Natio­nal­so­zia­lis­mus in Museen? Peter V., der sich am 9.12. wegen § 3g Ver­bots­ge­setz und eigent­lich auch wegen § 50 Waf­fen­ge­setz am Lan­des­ge­richt Wien als Ange­klag­ter ein­fin­den muss­te, hat es mit die­ser Argu­men­ta­ti­on versucht. (…) Von Schuld­ein­sicht ist bei V., der auch als „Don Pedro“ unter­wegs ist, nichts zu bemer­ken. Nur die Flos­kel, dass es ihm leid­tue, kommt ihm über die Lip­pen. Natür­lich mit dem Zusatz, er habe ja nicht gewusst, sich damit straf­bar zu machen. Einem Geschwo­re­nen ist die­ses Gesül­ze zu viel, und er fragt den Ange­klag­ten, ob er denn sein gan­zes Leben zuhau­se ein­ge­sperrt ver­bracht habe – ohne Kon­takt nach außen? Der erklärt, dass ihm sei­ne Freun­de „irgend­wann“ gesagt hät­ten, das sei ver­bo­ten, und dar­auf­hin habe er das eh nicht mehr gemacht. „Irgend­wann“ muss nach dem Dezem­ber 2023 gewe­sen sein, denn zwi­schen August 2019 und Dezem­ber 2023 lie­gen die Vor­fäl­le, die ihm die Staats­an­walt­schaft in der Ankla­ge zur Last leg­te. Dass der Tipp zur Zurück­hal­tung aus sei­nem tief­blau­en Freun­des­kreis gekom­men sein soll, ist über­ra­schend – aber wir glau­ben ja an das Gute in den Menschen. Die Geschwo­re­nen glaub­ten den Mär­chen von Don Pedro nicht und spra­chen ihn schul­dig. Die 18 Mona­te Stra­fe, bedingt auf drei Jah­re, hat der Ange­klag­te akzep­tiert, aber die Staats­an­walt­schaft gab zum Ende der Ver­hand­lung noch kei­ne Erklä­rung ab.

via stoppt die rechten: Vernichtungsantisemitismus, Nazi-Tattoos und immer wieder WhatsApp

Holocaust denier with weapons stash sentenced in Scotland after planning attack on LGBT community – #terror

Alan Edward was handed a 15-year extended sentence, with 10 years in jail and five years on license once released. A high court in Glasgow, Scotland sentenced Alan Edward, 55, for terrorism and firearms-related offenses on Thursday after it was discovered that he promoted a banned neo-Nazi group, incited racial hatred, and police uncovered a weapons stash, Scotland’s Counter Terrorism Unit confirmed on Friday.  Edward was handed a 15-year extended sentence, with 10 years in jail and five years on license (parol) once released.  Officers noted that, in addition to promoting the banned neo-Nazi group, Edward incited Jew-hatred and Holocaust denial. It was while attending Edward’s address in Falkirk in September 2022 to discuss his online activities that police discovered a large number of weapons. The weapons included a crossbow, 14 knives including some featuring Nazi insignia, a machete, a sword, a knuckleduster, a stun gun, and arrowheads, Jewish News reported citing prosecutors. Sky News reported he also had in his possession an air pistol, an SS-style skull mask, goggles, a respirator, fighting gloves with hardened knuckles, pellets, and ball bearings. Discussing an attack on the local LGBT community Over WhatsApp, Edwards had reportedly discussed carrying out an attack on a local LGBT group, Sky News reported.

via jpost: Holocaust denier with weapons stash sentenced in Scotland after planning attack on LGBT community