Klingelstreich in Essenheim eskaliert 13-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe auf Rentner

In Essenheim (Kreis Mainz-Bingen) ist ein Klingelstreich völlig aus dem Ruder gelaufen. Ein Rentner und vier 13-jährige Kinder waren in eine handfeste Auseinandersetzung geraten. Dabei wurde der 70-Jährige verletzt. Es war Samstagabend, als der Klingelstreich in Essenheim dermaßen eskalierte, dass die Polizei eingreifen musste. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler hat sich der Vorfall wie folgt abgespielt: Klingelstreich in Essenheim verärgert Rentner Die vier 13-jährigen Jungen hatten aus Spaß an der Tür des 70-jährigen Mannes geklingelt. Der Mann fühlte sich dadurch offenbar so gestört, dass er wütend wurde, sich eine Leuchtstoffröhre schnappte und auf die Kinder losging. Diese liefen weg. Laut Polizei stieß der Mann auch eines der Fahrräder der Jungen um, die diese dort stehen gelassen hatten. Das wurde dabei beschädigt. Attacke mit Schreckschusswaffe und Stock Als die Kinder dann zurückkehrten, kam es zu einer erneuten Konfrontation. Dabei schoss einer der 13-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe mehrfach in die Luft und in Richtung des Rentners. Außerdem gingen die Jungen mit einem Stock auf den 70-Jährigen los. Er wurde laut Polizei im Gesicht verletzt.

via swr: Klingelstreich in Essenheim eskaliert 13-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe auf Rentner

siehe auch: 13-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe auf 70-jährigen Mann Nach einem Klingelstreich von vier Kindern (13) ging ein Mann mit einer Leuchtstoffröhre auf die Kinder los. Daraufhin schoss eines von ihnen mit einer Schreckschusswaffe. Am Samstagabend (31. Januar) sind im rheinhessischen Essenheim Schüsse gefallen. Vier 13-jährige Kindern und ein 70-jähriger Mann waren hier aneinandergeraten. Das meldet die Polizei Mainz. Nach bisherigen Erkenntnissen fühlte sich der Mann von der Lautstärke der Kinder und deren Klingelstreiche an seinem Haus gestört. Daraufhin kam es zunächst zu einem Streit. Dann ging der Mann mit einer Leuchtstoffröhre auf die Kinder zu und verfolgte sie, als sie wegliefen. Kurze Zeit später stieß der 70-Jährige dann das Fahrrad eines der Kinder um und beschädigte es dadurch.

Second woman claims she was sent to UK by Epstein for sex with Andrew

A SECOND woman has come forward and accused Andrew Mountbatten-Windsor of having a sexual encounter with her after she was sent to the UK by paedophile financier Jeffrey Epstein, it has been reported. The woman’s lawyer, Brad Edwards from the US firm Edwards Henderson, claimed the encounter allegedly occurred at the former prince’s residence, Royal Lodge, in 2010, according to The BBC.  The woman, who is not British, and was in her 20s at the time, was then allegedly given a tour of Buckingham Palace and tea after she spent the night with Andrew. It is the first time an Epstein survivor has alleged a sexual encounter occurred at a royal residence. (…) Edwards represents more than 200 Epstein survivors worldwide, and also represented Virginia Giuffre, who alleged that she was brought to London to have sex with Andrew in 2001 when she was 17. Giuffre said she was forced to have sex with the former prince a further two times, between 2001 and 2002, once in New York and once on Epstein’s private Caribbean island.

via nationalscot: Second woman claims she was sent to UK by Epstein for sex with Andrew

siehe auch: Horrifying Photos of Prince Andrew Revealed in Epstein Files DOJ Friday’s release of millions of new documents and photos from the Epstein Files has landed Andrew Mountbatten-Windsor in the hot seat once again. One image shows the former royal on his hands and knees, crouching over what appears to be a female on the floor. Another image shows the former prince with his hands over her stomach. (…) It is unclear when these photos were taken, and additional context was not provided with them. The images are a part of more than 3 million files and 180,000 images the Department of Justice released Friday related to investigations into Epstein. An August 2010 email from Friday’s file dump shows that Epstein invited Mountbatten-Windsor to have dinner with a 26-year-old Russian woman.

AfD Sachsen-Anhalt: Warum regt das eigentlich keinen mehr auf?

Man muss von der AfD in Sachsen-Anhalt leider das Schlimmste befürchten. Das Wahlprogramm ist voller autoritärer Ideen. Und das ist nur das, was sie selbst ankündigt. Um das AfD-Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt (PDF) einmal komplett durchzulesen, braucht man etwa zwei bis drei Stunden. Das sind ein bis zwei Fußballspiele, eine mittellange ICE-Fahrt, fast ein halber Gleittag. Schon viel Zeit, aber es lohnt sich.  Es ist nicht ausgeschlossen, dass die AfD im September in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit erreicht. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik würde dann einer rechtsextremen Partei Regierungsgewalt übertragen – und zwar gleich die ganze. Die AfD würde über eine Machtfülle verfügen, die demokratische Parteien seit Jahrzehnten nicht mehr hatten. Man sollte also ernst nehmen, was die Partei zu tun ankündigt.

via zeit: AfD Sachsen-Anhalt: Warum regt das eigentlich keinen mehr auf?

Neue Erkenntnisse aus Epstein-Files – Musk soll sich nach „wildester“ Party erkundigt haben

Das US-Justizministerium veröffentlicht weitere Akten in der Affäre um den verstorbenen Jeffrey Epstein. Belastet werden in E-Mails erneut unter anderem Ex-Prinz Andrew, Elon Musk und Bill Gates. Die vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten in der Affäre um Jeffrey Epstein enthalten bislang unbekannte Details zur Haft und dem Tod des Sexualstraftäters. Unter den laut dem stellvertretenden Justizminister Todd Blanche mehr als drei Millionen Dokumentenseiten, die das Ministerium am Freitag veröffentlichte, finden sich auch E-Mails, die Ermittler austauschten, nachdem Epstein im Jahr 2019 tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden wurde. Enthalten ist die Einschätzung eines Ermittlers, dass die letzte Kommunikation Epsteins nicht wie ein Abschiedsbrief wirke. (…) In den jetzt veröffentlichten Dokumenten tauchen Namen auf, die bereits in den zuvor veröffentlichten Epstein-Akten erwähnt worden waren. In einem E-Mail-Entwurf schrieb Epstein demnach über Microsoft-Gründer Gates, er habe diesem geholfen, „Medikamente zu besorgen“, damit Gates „Folgen von Sex mit russischen Mädchen“ bewältigen könne. Zudem habe er dem Unternehmer „heimliche Treffen mit verheirateten Frauen“ ermöglicht. Gates’ Stiftung erklärte, es handele sich um „absolut absurde und vollkommen falsche Behauptungen“. Die Dokumente enthalten auch mehrere Mailwechsel zwischen Musk und Epstein. In einer Nachricht fragt Musk Epstein: „An welchem Tag oder Nacht findet die wildeste Party auf deiner Insel statt?“

via taz: Neue Erkenntnisse aus Epstein-Files Musk soll sich nach „wildester“ Party erkundigt haben

siehe auch: Panicked Musk Makes Wild Excuses as Epstein Emails Blow Up in Face Elon Musk scrambled to dismiss reports linking him to Jeffrey Epstein as “fake news” after new documents surfaced showing him begging to party with the late sex trafficker. The chronically online SpaceX boss—who has denied any involvement with the disgraced financier’s island, jet, or parties—insisted in a series of posts over the weekend that his frantic emails to Epstein could be “misunderstood.” Musk wrote and shared posts claiming that he denied invitations to Epstein’s island and that he was too busy to attend any of his gatherings. He reposted one user who speculated that Musk didn’t have “time to hang out with Epstein on the island,” and added that he “worked most of the weekend too. Still do.” (…) Email exchanges and calendar invites published by the DOJ show that Musk had attempted to schedule various meetings with Epstein and tried securing an invite to “the wildest party” on his island. The messages were sent years after Epstein first pleaded guilty and served time for sex crimes in 2008. In a November 2012 exchange, Epstein asked, “how many people will you be for the heli to island.” Musk responded, “Probably just Talulah and me. What day/night will be the wildest party on =our island?”

Zwei mal Autobahn blockiert Nur wenige Bauern müssen für Autobahnblockade zahlen – #rechtsbeugung

Ermittler identifizieren lediglich ein Fünftel der Treckerfahrer bei illegalen Bauernprotesten in Niedersachsen. Die meisten kommen ungeschoren davon. Wie inkonsequent die Behörden mitunter gegen Gesetzesverstöße bei den Bauernprotesten 2023/24 vorgegangen sind, zeigt die Bilanz von zwei Autobahnblockaden in Niedersachsen: Gut 80 Prozent der rund 140 Ermittlungsverfahren zu den Demonstrationen auf der A 2 am 18. Dezember 2023 und 8. Januar 2024 mit insgesamt etwa 140 Beschuldigten sind ohne Sanktion eingestellt worden. Das geht aus Zahlen hervor, die die zuständige Staatsanwaltschaft Bückeburg nun der taz mitgeteilt hat. Die Ermittler hätten nicht nachweisen können, wer die Traktoren auf die Autobahn gefahren hatte, „da weder ausreichende Videoaufnahmen noch Personalienfeststellungen vorliegen“, sagte ein Sprecher der Behörde. Die Qualität der von der Polizei aufgenommenen Bilder vom Tatort sei zu schlecht gewesen, um die Fahrer zu identifizieren. Deren Personalien haben die Einsatzkräfte offenbar nicht notiert. Obwohl beide Demonstrationen entgegen dem niedersächsischen Versammlungsgesetz nicht bei den Behörden angemeldet waren, ist laut Polizeidirektion Hannover kein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden. Begründung: Vor Ort habe sich niemand als Versammlungsleiter zu erkennen gegeben. Die Schaumburger Zeitung aber nannte ausdrücklich den Landwirt und Influencer Christian Beißner als Organisator der Blockade im Dezember 2023. Der taz antwortete Beißner jetzt auf die Frage, ob er die Demo organisiert habe: „Ich hab das. Ich war da schon federführend.“ Ausgerechnet gegen den bekanntesten Teilnehmer der Aktion am 8. Januar 2024, den rechtspopulistischen Youtuber, Politiker und damaligen Sprecher des Bauernvereins Landwirtschaft verbindet Deutschland (LSV Deutschland) Anthony Lee, ermittelte die Staatsanwaltschaft erst, nachdem die taz im Juni 2025 explizit danach gefragt hatte. Dabei war Lees Teilnahme an der Aktion bundesweit bekannt geworden, weil er auf der Autobahn in einem Videointerview der niederländischen Influencerin Eva Vlaardingerbroek die abstruse Behauptung aufgestellt hatte, Politiker wollten Landwirten ihr Land zugunsten von Flüchtlingen wegnehmen. Das Verfahren gegen ihn läuft den Angaben zufolge immer noch – mehr als zwei Jahre später. Bitten der taz um Stellungnahme ließ Lee bis Redaktionsschluss unbeantwortet. Unfallgefahr auf der Autobahn Das Vorgehen der Behörden erscheint besonders zurückhaltend angesichts der teils sogar gewalttätigen Reaktion der Polizei auf Blockaden städtischer Straßen durch die Klimaschutzgruppe „Letzte Generation“. Zudem waren die Aktionen der Landwirte riskant: Die Autobahnblockade mit Traktoren und Transportern am 8. Januar 2024 etwa habe im Dunkeln und an einem „kurvigen und hügeligen“ Abschnitt der A 2 bei den Anschlussstellen Bad Eilsen und Rehren stattgefunden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. So „entstand eine besondere Gefahr für die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer“. Wenige Tage später kam es tatsächlich zu einem tödlichen Unfall wegen eines Bauernprotests auf einer Autobahn: Am 10. Januar 2024 starb ein Lkw-Fahrer, nachdem er auf der A 66 in der Nähe von Fulda mit seinem Laster auf das Ende des durch die Aktion verursachten Staus aufgefahren war.

via taz: Zwei mal Autobahn blockiert Nur wenige Bauern müssen für Autobahnblockade zahlen

Mutmaßliche #Polizeigewalt – Ermittlungen gegen weiteren Beamten des 1. Reviers in #Frankfurt – #polizeiproblem

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen weiteren Beamten des 1. Polizeireviers. Damit steigt die Zahl der Beschuldigten im Zusammenhang mit mutmaßlicher Polizeigewalt auf 18. Insgesamt laufen inzwischen Verfahren gegen 20 Beamte. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen weiteren Beamten des – nicht nur – wegen mutmaßlicher Polizeigewalt in Verruf geratenen 1. Polizeireviers. Wie die Ermittlungsbehörde am Freitag auf hr-Anfrage mitteilte, sei der Mann nach “Durchsuchungsmaßnahmen und weiteren Ermittlungen” identifiziert worden und werde nun als Beschuldigter geführt. Damit steigt die Zahl der Beamten, denen vorgeworfen wird, zwischen Februar und April 2025 mehrere Gefangene misshandelt oder das Verhalten ihrer Kolleginnen und Kollegen gedeckt zu haben, auf insgesamt 18. (…) Bei den Gewalthandlungen gehe man von Schlägen, Tritten und Stößen des Kopfes gegen Wand und Tür aus, sagte Staatsanwaltschaftssprecher Dominik Mies. In einem Fall soll ein Geschädigter eine Treppe hinuntergestoßen worden sein. Zudem wird geprüft, ob sich einzelne Beamte der “Verfolgung Unschuldiger” schuldig gemacht haben. Mehrere der betroffenen Polizisten sollen den mutmaßlichen Opfern Widerstand unterstellt oder ihnen sogar tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte angedichtet haben, um nachträglich die Gewaltanwendung zu rechtfertigen. Weitere Ermittlungen anhängig Infolge der Ermittlungen wurde sechs Beamten das Führen der Dienstgeschäfte untersagt. Die Revierleitung – gegen die nicht ermittelt wird – wurde ausgetauscht.

via hessenschau: Mutmaßliche Polizeigewalt Ermittlungen gegen weiteren Beamten des 1. Reviers in Frankfurt

Schwede aus Luxemburg plante Attentate – #Urteil gegen Neonazi-Terroristen rechtskräftig – eine Frage bleibt – #terror

Alexander H. hat keine Berufung eingelegt. Bei den Bewährungsauflagen ist jedoch noch ein Punkt offen. Bis zu 20 Jahre Haft waren möglich, zwölf Jahre hatte die Anklage gefordert. Am 27. November verurteilte eine hauptstädtische Kriminalkammer den schwedischen Neonazi Alexander H. zu acht Jahren Gefängnis. Sechs Jahre davon setzte das Gericht unter Auflagen zur Bewährung aus. Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig. Der Verurteilte hat innerhalb der gesetzlichen Frist keine Berufung eingelegt. Es ist ein mildes Urteil – gemessen an den eigenen Einlassungen des Angeklagten im Prozess. Alexander H. hatte erklärt, dass er ohne das Einschreiten der Polizei zumindest einige der vorbereiteten Anschläge umgesetzt hätte. Dabei hätte es seinem Geständnis zufolge möglicherweise auch Todesopfer gegeben. Voraussetzung für die teilweise Bewährung ist unter anderem die Teilnahme an einem Deradikalisierungsprogramm. (…) Ermittler berichteten etwa, H. habe sich noch während der Untersuchungshaft von seiner Mutter rechtsradikale Literatur bringen lassen. Auch nach seiner provisorischen Freilassung habe er weiterhin Kontakte in die rechtsextreme Szene gepflegt. Aufmerksamkeit erregte zudem die Anwesenheit von Zeke B. in den Zuschauerreihen des Gerichtssaals – jenem Komplizen und Gesinnungsgenossen, mit dem H. in Schweden wegen Brandstiftung verurteilt worden war. Ein spezialisierter Ermittler betonte im Prozess ausdrücklich, es gebe keine Anzeichen für eine ideologische Abkehr. Alexander H. selbst räumte ein, im Vorfeld des Prozesses lediglich auf Drängen seines Vaters an drei Sitzungen bei Respect.lu teilgenommen zu haben. (…) Am 27. November wurde der inzwischen 24-jährige Alexander H. in erster und nunmehr letzter Instanz in allen elf Anklagepunkten schuldiggesprochen. Das Urteil umfasst ein breites Spektrum schwerer Straftaten, begangen teils als Minderjähriger, teils als Erwachsener: die illegale Herstellung, den Besitz und die Weitergabe von Sprengstoff, den Bau mehrerer Sprengsätze, die Nutzung verbotener chemischer Vorprodukte sowie den Betrieb eines nicht genehmigten Sprengstofflabors im Keller des Wohnhauses seines Vaters in Strassen.

via wort.lu: Schwede aus Luxemburg plante Attentate Urteil gegen Neonazi-Terroristen rechtskräftig – eine Frage bleibt