RASSISTISCH, HOMOPHOB, STAATSFEINDLICH: POLIZEISCHÜLER FLIEGEN ENDGÜLTIG RAUS – #polizeiproblem

Zwei Anwärter auf den Kommissar-Dienst in Brandenburg sind vollkommen zu Recht noch vor ihrem Abschluss von der Polizeischule geflogen. Die Beschlüsse des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg können von den Beschuldigten nicht mehr angefochten werden. Das bestätigte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg in seinem Urteil vom Mittwoch (OVG 4 S 7/26 und OVG 4 S 8/26). Die Beschlüsse sind damit rechtskräftig und können folglich von den Beschuldigten nicht mehr angefochten werden. Die beiden Polizeischüler hatten sich über ihre Anwälte zunächst erfolgreich gegen die sofortige Entlassung gewehrt, die eigentlich bereits im Dezember 2025 erfolgen sollte. Das Verwaltungsgericht Potsdam hatte jedoch entschieden, dass die Anwärter bis zum endgültigen Beschluss bei vollen Bezügen weiter im Dienst verbleiben dürfen. Die Polizei Brandenburg hatte die Beamten auf Probe nach Aussagen von Lehrkräften und Mitschülern aufgrund von Zweifeln an ihrer Verfassungstreue entlassen. Konkret sollen die beiden nach B.Z.-Informationen davon gesprochen haben, einen dunkelhäutigen Straftäter “erschießen, in einer Tonne ertränken, verbrennen” zu wollen. Zudem sollen sie Homosexuelle als “kranke Menschen” bezeichnet haben.

via tag24: RASSISTISCH, HOMOPHOB, STAATSFEINDLICH: POLIZEISCHÜLER FLIEGEN ENDGÜLTIG RAUS

Vorfall bei Reichsbürger-Treffen in #Wemding beschäftigt Gericht

Ein Mann, der im Herbst 2023 an einem Treffen der Reichsbürger-Szene in Wemding teilnimmt, geht einen Fotografen an. Dies führt zu einem Prozess. In einem Hotel bei Wemding trafen sich im Herbst 2023 mutmaßliche Reichsbürger zu einem „Zukunftskongress Deutschland“. Vor Ort war ein großes Aufgebot der Polizei. Ebenso waren Pressevertreter anwesend, darunter ein Journalist aus München, der auf dem Gelände fotografierte. Unter anderem lichtete dieser Fahrzeuge ab, die dort abgestellt waren. Offenbar unvermittelt ging ein Teilnehmer des Treffens auf diesen zu und forderte ihn auf, das Gelände zu verlassen. Er berief sich dabei auf sein Hausrecht, das er als Referent des Kongresses neben dem Hotelbetreiber für sich beanspruchte. Wenig später kam es zwischen den beiden zu einer Auseinandersetzung, bei der sich der Fotojournalist leicht verletzte. Diesen Vorfall schilderte er anschließend Polizeibeamten, die ganz in der Nähe postiert waren. Die beiden Männer trafen sich jetzt gut zwei Jahre nach dem Vorfall vor dem Amtsgericht Nördlingen wieder. Der 59-Jährige aus München als Angeklagter, der Fotograf als Geschädigter und Zeuge. Was war zwischenzeitlich geschehen? Dem Beschuldigten war im Herbst des vergangenen Jahres wegen der Auseinandersetzung in Wemding ein Strafbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung zugegangen, gegen den er Einspruch einlegte und sich folglich auf der Anklagebank wiederfand.

via augsburger allgemeine: Vorfall bei Reichsbürger-Treffen in Wemding beschäftigt Gericht

Rassistischer Zwischenfall Falkenberg – Demos-Institut sieht in rechtsextremen Parolen keinen Einzelfall

Der Geschäftsführer des Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung (demos), Markus Klein, hält die rechtsextremen Parolen, die von Jugendlichen am vergangenen Wochenende in einem Club in Falkenberg (Elbe-Elster) gerufen wurden, für keinen Einzelfall. “Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass es an vielen anderen Orten auch passiert. Zumindest das, was öffentlich geworden ist”, sagte Klein dem rbb am Mittwoch und nannte einen ähnlichen Fall aus dem Landkreis Oder-Spree aus dem letzten Jahr. Er gehe davon aus, dass unter dem Radar noch viel mehr Fälle existieren. Demos berät Jugendliche und Erwachsene, die aus rechtsextremen Kontexten aussteigen wollen. Klein rät Veranstaltern und Gemeinden sich vor Veranstaltungen auf solche Fälle vorzubereiten und “zu signalisieren, dass man in solchen Fällen reagiert und auch, wie man reagiert.” Dazu gehört für ihn, Veranstaltungen gegebenenfalls sofort zu beenden oder Einzelpersonen aus dem Club zu verweisen. “Wir schalten die Musik aus, schicken die Leute, die das gemacht haben, raus und machen von unserem Hausrecht Gebrauch”, sagte Klein. Mehrere Kinder und Jugendliche hatten vergangene Woche in Falkenberg im Club “Blue Velvet” rassistische Parolen zu dem Partyhit “L’Amour toujours” gesungen. In einem auf Instagram veröffentlichten Video ist zu hören, wie mehrfach gerufen wird: “Deutschland den Deutschen, Ausländer raus.” In dem Club feierten dem Betreiber Tino Veit, zufolge, etwa 100 bis 150 Kinder und Jugendliche ab elf Jahren. Der Staatsschutz nahm mittlerweile Ermittlungen auf.

via rbb: Rassistischer Zwischenfall Falkenberg Demos-Institut sieht in rechtsextremen Parolen keinen Einzelfall

BUCHHANDLUNG GEGEN WEIMER: Die zwei Körper des Ministers

Die Buchhandlung „Zur schwankenden Weltkugel“ beantragt eine Unterlassungserklärung gegen Wolfram Weimer. Der hat ein eigentümliches Verständnis davon, was er bereits unterlassen hat. Der vom Deutschen Buchhandlungspreis durch staatsministerielles Eingreifen ausgeschlossene Berliner Buchladen „Zur schwankenden Weltkugel“ hat heute einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Berlin auf eine Unterlassungserklärung gegen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gestellt. Darin soll festgeschrieben werden, dass Weimer die insgesamt drei ausgeschlossenen Buchhandlungen nicht weiter als „politische Extremisten“ bezeichnen dürfe. Bei Zuwiderhandlung soll ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro fällig werden. Ob das Gericht diesem Antrag stattgeben wird, ist derzeit noch offen. In einem Interview mit der „Zeit“ hatte Weimer gesagt: „Wenn der Staat Preise vergibt und Steuergelder einsetzt, dann kann er das nicht für politische Extremisten tun. Hier wird ja nicht zensiert oder irgendjemandem irgendetwas untersagt, sondern nur ein Staatspreis nicht verliehen. Das ist die denkbar sanfteste Form, in der der Staat ausdrücken kann, dass er Extremisten nicht auch noch fördert und auszeichnet. Und da uns Informationen des Verfassungsschutzes vorlagen, mussten wir so handeln.“ Also, argumentiert die Anwaltskanzlei der „Schwankenden Weltkugel“, behaupte Weimer, dass ihre Mandantin und die beiden anderen ausgeschlossenen Buchhandlungen „politische Extremisten“ wären. Da das Interview breit rezipiert worden und weiterhin online abrufbar sei, entstehe den Buchhandlungen Schaden durch diese wahrheitswidrige Aussage, deren Grundlagen – die „Informationen des Verfassungsschutzes“ – zudem unbekannt seien. Der Kulturstaatssekretär ließ sich am Montag in einem Schreiben seines Anwalts an die antragstellende Seite seltsam verteidigen (das Schreiben liegt der F.A.Z. vor). Demnach enthalte der inkriminierte Satz aus dem Interview „keinerlei Bezug“ zur Buchhandlung „Zur schwankenden Weltkugel, denn Weimers Amtsstelle, das BKM, habe nie die Namen der drei Buchhandlungen genannt. Angesichts der Tatsache, dass durch Mitteilungen der von Weimer düpierten Jury wie auch den anfänglichen Indiskretionen aus dem BKM selbst längst bekannt ist, um welche konkreten Buchhandlungen es sich handelt, ist die Einlassung zumindest sophistisch. Noch skurriler indes ist die Behauptung, Weimer habe sich in dem Gespräch mit der „Zeit“ nicht vorrangig in seiner Funktion als Kulturstaatsminister geäußert

via faz: BUCHHANDLUNG GEGEN WEIMER: Die zwei Körper des Ministers

Tödliche Verwechslung – Flugabwehr schießt Hobbypiloten bei Moskau ab

Regelmäßig greifen ukrainische Drohnen Russland an, die Flugabwehr ist nervös. Das wurde nun einem Hobbypiloten und seinem Passagier zum Verhängnis. Ein russischer Hobbypilot und sein Passagier sind offenbar zu Opfern der russischen Flugabwehr geworden. Pawel Koschkin und sein Fluggast waren am Freitag südöstlich von Moskau mit einer einmotorigen Maschine in der Luft, als sie mutmaßlich von der Rakete eines russischen Flugabwehrsystems getroffen wurden, wie das unabhängige russische Portal “Mediazona” berichtet. Demnach führte ihre Flugroute die beiden über eine Produktionsstätte für Iskander-Raketen, mit denen Russland immer wieder die Ukraine angreift. Die Waffenfabrik liegt daher auch im Visier der ukrainischen Streitkräfte. In der Nacht vor dem Zwischenfall soll die Anlage von ukrainischen Drohnen angegriffen worden sein. Manche ukrainische Drohnen ähneln Kleinflugzeugen stark. Die russischen Flugabwehrsoldaten könnten Koschkins Maschine also mit einer feindlichen Drohne verwechselt haben

via t-online: Tödliche Verwechslung Flugabwehr schießt Hobbypiloten bei Moskau ab

Außenminister Araghtschi “Wir haben nicht die Absicht zu verhandeln”

Die US-Regierung soll Teheran einen 15-Punkte-Plan für ein Ende des Iran-Kriegs unterbreitet haben. Doch Irans Außenminister Araghtschi bestreitet, dass es Verhandlungen gab. Sein Land habe auch keine Absichten zu verhandeln. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Iran-Kriegs bestritten und Gespräche mit Washington abgelehnt. “Wir haben nicht die Absicht zu verhandeln – bisher haben keine Verhandlungen stattgefunden, und ich glaube, dass unsere Haltung vollkommen prinzipientreu ist”, sagte Araghtschi im iranischen Staatsfernsehen.Die USA hatten Iran zuvor einen 15-Punkte-Plan für eine Waffenruhe im Nahen Osten vorgeschlagen. Diesen hatte Teheran einem Bericht zufolge abgelehnt. Der englischsprachige Kanal des staatlichen iranischen Fernsehsenders, Press TV, hatte unter Berufung auf eine anonyme Quelle berichtet, der Plan sei geprüft und zurückgewiesen worden. Araghtschi bekräftigte nun: “Jetzt über Verhandlungen zu sprechen ist ein Eingeständnis der Niederlage.” Derzeit sei es die iranische Politik, weiter “Widerstand zu leisten.” (…) Seit Montag betont Trump, es habe Gespräche mit Iran gegeben, man sei sich in vielen Punkten einig und Iran wolle ein Abkommen. US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt sagte heute bei einer Pressekonferenz, sie habe Berichte über einen 15-Punkte-Plan gesehen – das Weiße Haus habe diesen vollständigen Plan allerdings nie bestätigt. Manche Aspekte stimmten, sagte sie zugleich. Die diplomatischen Gespräche gingen weiter, ergänzte Leavitt und bezeichnete diese als “produktiv”.Iran selbst dementiert das. Es gäbe keine Gespräche zwischen den beiden Ländern. Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sprach von “Fake News”. Wer mit wem kommuniziert und über welche Kanäle, ist an vielen Stellen unklar.

via tagesschau: Außenminister Araghtschi “Wir haben nicht die Absicht zu verhandeln”

siehe dazu auch: Trumps Winden im Irankrieg – Ein Kindergarten entscheidet über den dritten Weltkrieg. Trump hat sich selbst eine Falle gestellt, weil er die Folgen des Krieges nicht kommen sah. Wir sehen den dümmsten Kriegsherrn der jüngeren USA. Donald Trump ist ein Meister darin, mit Absicht oder durch Ignoranz und Dummheit schwere Krisen zu erzeugen, die er dann irgendwie gelöst bekommt, um schließlich einen Sieg zu verkünden, den „niemand für möglich gehalten“ habe. Im Fall des Irankrieges ist es so weit noch nicht. Zunächst hat Trump mit der Androhung, die zivile Energie-Infrastruktur Irans zu zerbomben, eine Eskalationsstufe angedeutet, die nicht nur eine weitere eklatante Verletzung des Völkerrechts wäre, sondern die Weltwirtschaft noch tiefer ins Chaos stürzen würde. Kurz vor Ablauf des Ultimatums, das vor allem ihn selbst unter Druck gesetzt hat, hat sich Trump dann ausgedacht, dass Gespräche mit irgendeiner Topfigur in Irans Führung schon sehr weit fortgeschritten seien und er daher das Ultimatum aussetzen könne. So habe Iran etwa eingewilligt, auf den Bau einer Atombombe zu verzichten – was für eine Sensation! In all den Jahrzehnten der Auseinandersetzung über sein Atomprogramm hat Iran nie etwas anderes gesagt; Donald Trump: Ex-CIA-Chef zerpflückt Iran-Taktik. Der frühere US-Verteidigungsminister Leon Panetta sieht Donald Trump für die Eskalation im Iran-Krieg verantwortlich. Er spricht von kindlicher Naivität. Der ehemalige US-Verteidigungsminister und Ex-CIA-Direktor Leon Panetta rechnet scharf mit Donald Trump ab. Der 87-Jährige sieht die Verantwortung für die aktuelle Iran-Krise klar beim US-Präsidenten. «Niemand sonst ist verantwortlich», sagte Panetta in einem Interview mit dem «Guardian». Besonders kritisch beurteilt Panetta demnach die strategische Vorbereitung des Konflikts. Seit Jahrzehnten sei bekannt, dass Iran im Falle einer Eskalation die Strasse von Hormus blockieren könne. Genau dieses Szenario sei nun eingetreten. Entsprechend steigen die Ölpreise – und mit ihnen die Angst vor einer globalen Wirtschaftskrise. Panetta, der unter Barack Obama gedient hat, wirft Trump vor, diese Gefahr unterschätzt oder ignoriert zu haben. Er beschreibt den Präsidenten als naiv im Umgang mit geopolitischen Risiken. «Wenn er etwas sagt und es immer wieder wiederholt, besteht immer die Hoffnung, dass es irgendwann wahr wird. Aber so verhalten sich Kinder – nicht Präsidenten.» «Donald Trump hat Verbündete vernachlässigt» Für Panetta ist es eine Krise, die der Präsident selbst verursacht hat. «Es ist wirklich keine Raketenwissenschaft, zu verstehen, dass – wenn man einen Krieg gegen den Iran führt – eine der grossen Schwachstellen die Strasse von Hormus ist und sie eine massive Ölkrise auslösen kann, die die Treibstoffpreise in die Höhe schiessen lässt.» Hinzu komme die militärische Sackgasse. Donald Trump stehe nun vor einer schwierigen Entscheidung: Entweder den Konflikt weiter eskalieren, um die Meerenge militärisch zu öffnen, oder einen Rückzug als vermeintlichen Sieg verkaufen. Ohne Waffenstillstand bleibe ihm jedoch keine echte Exit-Strategie.

Clearwater woman said ‘white supremacy group’ would shoot up Black church on Easter: SPPD

A Clearwater woman was arrested Monday after she was accused of threatening a mass shooting at a church in St. Petersburg. The charge stems from Instagram posts made by Cheryl Bradley, 70, toward Gregory Murray, the pastor of Mt. Zion Primitive Baptist Church, according to an arrest report. “The white supremacy group will attend your Easter service. Prepare yourselves!!!” a post made on March 17 said, in part. “Hey…. This is Florida. We open carry (racial slur)!!! Pew pew!!!” “We are coming for you wanna be pastor Gregory Murray,” Bradley said, according to the arrest report. “You can’t hide (racial slur) and the devil who wears Prada. Done deal on Easter!!” In additional messages detailed in the arrest report, police said Bradley called Murray a “monkey,” threatened to “follow up at (his) home with protests,” and said “a shadow will f*** you up.” (…) Bradley was charged with making threats of a mass shooting and remained in the Pinellas County Jail on Tuesday, where she is being held on a $50,000 bond.

via wfla: Clearwater woman said ‘white supremacy group’ would shoot up Black church on Easter: SPPD