Mutmaßlicher US-Angriff auf Schule in Iran: Palantir-System rückt in den Fokus

Nach dem tödlichen Luftangriff auf eine iranische Schule gerät Palantirs Maven in die Kritik. Nach dem tödlichen US-Luftangriff auf eine Grundschule im iranischen Minab mit mehr als 160 Toten, der nach übereinstimmenden Untersuchungen am 28. Februar im Rahmen eines US-Angriffs erfolgt sein dürfte, gerät Palantirs „Maven Smart System“ in die Kritik. Eine Analyse lenkt den Blick auf veraltete Daten und die sogenannte Kill-Chain, an deren Ende der Angriff steht. Anders als zunächst vielfach berichtet, spielte ein Chatbot wie Claude bei der Zielauswahl nach bisherigen Erkenntnissen offenbar keine entscheidende Rolle. Die Bombardierung deutet laut vorliegenden Analysen weniger auf ein isoliertes Technikversagen als vielmehr auf Entscheidungen entlang der gesamten Prozesskette hin – von der Datenpflege bis zum Ende der Kill-Chain. Es verdichten sich Hinweise, dass die Zielerfassung auf „Maven Smart Systems“ basierte, einer von Palantir weiterentwickelten militärischen Plattform zur Analyse von Aufklärungsdaten. Maven verknüpft Satellitenbilder, Sensordaten und Geheimdienstinformationen, um mögliche Ziele zu identifizieren und in einem stark beschleunigten Prozess zur Freigabe von Angriffen vorzulegen. Nach Medienberichten war das getroffene Gebäude in einer US-Datenbank weiterhin als militärisches Objekt geführt worden, obwohl es bereits seit Jahren als Grundschule genutzt wurde. Offenbar wurde diese Information nicht aktualisiert – mit fatalen Folgen. Maven habe diese fehlerhafte Einstufung demnach übernommen und sie wurde ungeprüft in den automatisierten Entscheidungsprozess eingespeist. Palantirs Software ist darauf ausgelegt, die sogenannte Kill-Chain massiv zu beschleunigen. In Militärübungen konnten damit tausende Zielentscheidungen in kurzer Zeit getroffen werden. Kritiker warnen jedoch, dass diese Geschwindigkeit zulasten menschlicher Kontrolle und sorgfältiger Prüfung gehen kann.

via heise: Mutmaßlicher US-Angriff auf Schule in Iran: Palantir-System rückt in den Fokus

siehe auch: Kill Chain On the automated bureaucratic machinery that killed 175 children. On the first morning of Operation Epic Fury, February 28, 2026, American forces struck the Shajareh Tayyebeh elementary school in Minab, in southern Iran, hitting the building at least two times during the morning session.1 American forces killed between 175 and 180 people, most of them girls between the ages of seven and twelve. Within days, the question that organized the coverage was whether Claude had selected the school as a target. Congress wrote to the Secretary of Defense about the extent of AI use in the strikes. The New Yorker asked whether Claude could be trusted to obey orders in combat, whether it might resort to blackmail as a self-preservation strategy, and whether the Pentagon’s chief concern should be that the chatbot had a personality.2 Almost none of this had any relationship to reality. The targeting for Operation Epic Fury ran on a system called Maven. Nobody was arguing about Maven. Eight years ago, Maven was the most contested project in Silicon Valley. In 2018, more than four thousand Google employees signed a letter opposing the company’s contract to build artificial intelligence for the Pentagon’s targeting systems.3 Workers organized a walk out. Engineers quit. And Google ultimately abandoned the contract. Palantir Technologies took it over and spent the next six years building it into a targeting infrastructure that fuses satellite imagery, signals intelligence, and sensor feeds into target packages and moves them from nomination to strike. The building in Minab had been classified as a military facility in a Defense Intelligence Agency database that had not been updated since at least 2013, years after it had been walled off from the adjacent IRGC compound and converted into a school.4 Maven processed that list. This is what the 2018 protesters were afraid of. By the start of the Iran War, Maven had sunk into the plumbing, it had become part of the military’s infrastructure, and the argument was all about Claude. This obsession with Claude is a kind of AI psychosis, though not of the kind we normally talk about, and it afflicts critics and opponents of the technology as fiercely as it does its boosters. You do not have to use a language model to let it organize your attention or distort your thinking. (…) Palantir’s Maven Smart System is the latest iteration of this compression, and it grew out of a shift in strategic thinking during Obama’s second term. In 2014, Secretary of Defense Chuck Hagel and his deputy, Robert Work, announced what they called the “Third Offset Strategy.”7 An “offset” in this line of thinking is essentially a bet that a technological advantage can compensate for a strategic weakness the country cannot fix directly. The first two “offsets” addressed the same problem: the United States could not match the Soviet Union in conventional forces. The thinking was that the Red Army could just continue to throw personnel at a problem, as they did at Stalingrad, or, to be a little anachronistic, as the contemporary Russian Army did at Bakhmut and Avdiivka. Nuclear weapons, the first offset, made the personnel advantage irrelevant in the 1950s. When the Soviets reached nuclear parity in the 1970s, precision-guided munitions and stealth offered the promise that a smaller force could defeat a larger one. By 2014, that advantage was eroding. China and Russia had spent two decades acquiring precision-guided munitions and building anti-access systems designed to neutralize the ones the US already had. Work insisted that the third offset was not about any particular technology but about operational and organizational constructs that would let the United States make decisions faster than China and Russia, overwhelming and disorienting the enemy by maintaining a faster operational tempo than they could match.8

screenshot blog palantir

SÄCHSISCHE SEPARATISTEN – AfD-Angeklagter erklärt Terrorvorwürfe zum Missverständnis – #terror

Im Terrorprozess gegen die „Sächsischen Separatisten“ hat der nächste Angeklagte seine Unschuld beteuert: Hans-Georg P., AfD-Mitglied mit Vergangenheit in der Neonazi-Szene, will sich bei seiner Teilnahme an paramilitärischen Trainings nichts Böses gedacht haben. Er habe sich nicht auf einen Umsturz vorbereiten wollen, sondern auf eine Ausbildung als Securitymann. Doch je mehr Fragen dem 26-Jährigen gestellt werden, desto mehr gerät er ins Schlingern. Der Mann, der einst einen Neonazi-Schläger zu seinem „Vorbild“ erklärte, der wohlwollend über SS-Führer Heinrich Himmler chattete und rechtsterroristische Manifeste auf seinem Computer gespeichert hatte, er sagt: Es ist alles nur ein Missverständnis. Als einer von acht jungen Männern, die sich als „Sächsische Separatisten“ auf einen neonazistischen Umsturz in Deutschland vorbereitet haben sollen, steht Hans-Georg P. seit Januar vor dem Staatsschutzsenat des Dresdner Oberlandesgerichts.  Es geht um Terrorismus und Hochverrat. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 26-Jährigen und seinen mutmaßlichen Mitstreitern vor, von der Errichtung eines NS-Staats in möglichst großen Teilen Ostdeutschlands geträumt und mit paramilitärischen Wehrsportübungen und dem Besuch von Schießständen dafür trainiert zu haben. (…) „Terrorismus schadet der politischen Rechten, weil diese dann kriminalisiert wird“, erklärt Hans-Georg P. Separatismus halte er „nicht für zielführend“, von einer Gruppe namens „Sächsische Separatisten“ habe er nie etwas gehört, geschweige denn ihr angehört. An den „Outdoor-Veranstaltungen“ – so nennt der Dresdner, was die Bundesanwaltschaft als Wehrsport einstuft – will er mal nur aus Langeweile, mal zur Vorbereitung auf eine angestrebte Ausbildung im Sicherheitsgewerbe teilgenommen haben. Es sei allerdings eher enttäuschend gewesen. Doch je mehr ihn Gericht und Bundesanwaltschaft befragen, desto mehr gerät er ins Schlingern. Muss zugeben, dass er die Totenkopfsturmmaske, wie sie Anhänger*innen der rechtsterroristischen „Atomwaffendivision“ zu tragen pflegen, doch nicht bloß für „lustige Fotos vorm Spiegel“ benutzte. Sondern auch beim Häuserkampftraining mit Airsoftwaffen auf einem ehemaligen Militärflugplatz.  “Endlösung der Judenfrage” ein “anregender Gedanke” Er windet sich, um zu erklären, warum er in Heinrich Himmlers berüchtigter Posener Rede über die „Endlösung der Judenfrage“ vom Oktober 1943 anregende Gedanken gefunden habe. Behauptet, das Manifest des rechtsterroristischen Massenmörders Anders Breivik nur aus „morbidem Interesse“ besessen zu haben. Und räumt ein, dass er Leon R., den unterdessen rechtskräftig verurteilten Anführer der neonazistischen Schlägertruppe „Knockout 51“, als „maskulines Rollenvorbild“ gesehen habe. Verteidigt wird Hans-Georg P. von den Leipziger Szene-Anwälten Arndt Hohnstädter (ex-Legida) und Brian Engelmann, der wegen des Neonazi-Angriffs in Leipzig-Connewitz 2016 verurteilt wurde. Er ist der dritte Angeklagte, der sich im Dresdner Prozess zu den Vorwürfen einlässt. Gleich zu Beginn hatte Jörg S. seine Unschuld beteuert, der mutmaßliche Rädelsführer der „Sächsischen Separatisten“.

via endstation rechts: SÄCHSISCHE SEPARATISTEN – AfD-Angeklagter erklärt Terrorvorwürfe zum Missverständnis – #terror

So sieht rechtsextremer #Terror aus: Hauptsache zuschlagen und zerstören

Kein Interesse an Freude und Fröhlichkeit: Die neue Ausstellung im Stuttgarter Hotel Silber zeigt, wie widerlich Menschen sein können – und wo sie ihren rechtsextremen Hass verbreitet haben. Ausgelassen feiern und gemeinsam Musik hören? Fehlanzeige! Fröhliches Miteinander ist offenbar Gesinnungssache. So war es Walter Eyermann ein Dorn im Auge, als in Konstanz 1970 Popkonzerte stattfinden sollten. Er fühlte sich von gutgelaunten jungen Leuten gestört. Deshalb wiegelte er zunächst den Stadtrat auf, die Konzerte zu verbieten. Als das nicht half, rief er die Bürger dazu auf, mit „Säuberungen“ selbst für Ordnung zu sorgen. Dieser Walter Eyermann war keineswegs ein Abgehängter, sondern ein erfolgreicher Immobilienmakler und einflussreicher Lokalpolitiker, der sich als NPD-Mitglied Hass und Hetze auf die Fahnen geschrieben hatte. Sein Feindbild waren die jungen Leute und Hippies, in denen er „arbeitsscheue und asoziale Berufsgammler“ sah. Rechtsextremismus lebt vom Hass auf andere, das zeigt auf erschreckende Weise die neue Ausstellung, die das Haus der Geschichte Baden-Württemberg im Hotel Silber zeigt: „Rechtsextremer Terror“. Schon zum Einstieg schlägt einem der geballte Hass entgegen und liest man fassungslos die Zitate, die Rechtsextreme in den vergangenen Jahrzehnten verbreitet haben. Da ist vom „Kampf gegen die Brut“ die Rede, von „Eindringlingen“ oder einer „Rattenbande“, der man „den Garaus“ machen müsse. Da wird von „Völkerselbstmord“ gesprochen und aufgerufen, „die Endlösung des deutschen Volkes“ zu stoppen. (…) In der Ausstellung im Hotel Silber, das während der NS-Zeit ein Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei war, ist auch ein Baseballschläger ausgestellt, der in den 1990ern zur beliebten Waffe der rechtsextremen Schlägertrupps wurde, die nun durch deutsche Städte zogen und Anschläge auf Asylbewerberheime verübten. Trotzdem wurde die Gefahr von Rechts lange unterschätzt oder heruntergespielt, selbst bei den NSU-Morden war man lange auf dem rechten Auge blind.

via schwäbische: So sieht rechtsextremer Terror aus: Hauptsache zuschlagen und zerstören

Teenager Arrested in Italy for Planning A School Massacre Inspired by Columbine – #terror

Operation Hate: Italy’s Carabinieri Arrest 17-Year-Old Who Was Planning a Neo-Nazi School Attack Italian military police arrested a 17-year-old on Monday morning on terrorism charges after investigations revealed he had been planning a school massacre modelled on the 1999 Columbine High School shooting. The operation, codenamed “Hate,” was conducted by the ROS, the Special Operations Group of the Carabinieri, and involved simultaneous searches across four Italian regions. The teenager, originally from Pescara but resident in a town in the Alto Tevere area of Umbria, faces charges including possession of material with terrorist purposes, as well as incitement to commit crimes on grounds of racial, ethnic and religious discrimination. Investigators found he had been working on the fabrication of weapons and chemical devices, and had been seeking manuals and technical information on the manufacture of explosive devices and firearms. Among the seized material were documents containing technical instructions on dangerous chemical and bacteriological substances, as well as guides to sabotaging essential public services. (…) Investigators established contacts between the teenager and the leadership of a Telegram group called “Werwolf Division,” a virtual environment of neo-Nazi and white supremacist content, where mass killers such as Brenton Tarrant, the perpetrator of the Christchurch mosque attacks in New Zealand in 2019, and Anders Behring Breivik, responsible for the Oslo and Utøya attacks in Norway in 2011, were described as “saints” to be emulated. The teenager had planned the school attack on the Columbine model, to be followed by his own suicide.  Investigators described the broader digital ecosystem as transnational, connecting neo-Nazi, accelerationist and white supremacist groups and channels across multiple countries.

via wantedinrome: Teenager Arrested in Italy for Planning A School Massacre Inspired by Columbine

Online Neo-Nazi Group Using Children’s Video Games For Recruiting And Propaganda – #roblox

In a familiar sight for the white supremacist protest scene, a group of masked men stand holding signs. Dressed in signature blue shirts and khaki pants with white face masks, they are  unmistakably wearing the uniforms of Patriot Front, a white nationalist group with chapters across the United States known for staging large marches and demonstrations on city streets. This event was no different, as the activists took their signs and marched to a location where they could attract attention and controversy. But these demonstrators are not standing on real asphalt, nor are the men standing together. The entire scene takes place on the digital streets of “Bloxberg,” a popular simulation of a real town on the gaming platform Roblox. Nor are they actual members of Patriot Front. Having dubbed themselves the “Blueshirts,” this group of mostly US-based teenagers, with members as young as 13, models its aesthetic and activism after the real-life Patriot Front hate group, but they only exist online. Part of a larger problem of extremism on the platform, the Blueshirts are one example of how the far right leverages popular video game platforms to spread their message and target young people. Roblox is an extremely popular application with youth, making it a place where they congregate and push boundaries. The problem goes much deeper than one group of white supremacist children, as the platform is simultaneously an incubator for child abuse material and exploitation. Roblox relies completely on user-generated content to fill its platform and engage users. Design tools provided by Roblox allow players to create levels and games, called “experiences,” that can be made public for anyone to play. Players can also design, wear, and even sell custom clothing used by the in-game characters. Games can be simple or have complex stories and mechanics. These features are used by the Blueshirts to create facsimiles of Patriot Front’s clothing, as well as custom areas or settings that the game will take place in that they have built to resemble the location of real-life white nationalist meet-ups. This includes a fighting ring with symbols from Will2Rise, a clothing brand and company associated with white supremacist Robert Rundo, founder of the Active Club movement which has chapters across North America, South America, Europe, and Australia.

via globalextremism: Online Neo-Nazi Group Using Children’s Video Games For Recruiting And Propaganda

False Flag: 15 Fälle von „linken Angriffen auf die AfD“, die keine waren!

Die AfD machte gleich mehrfach mit angeblichen „Angriffen“ auf sie Schlagzeilen, für die sie Linke oder “die Antifa” beschuldigte – beide Male wurde sie der Lüge überführt. Ein Mitglied zündete sogar sein eigenes Auto an, um Linke zu beschuldigen, wofür er jetzt aus der Partei ausgeschlossen werden soll. Doch das sind keine Einzelfälle. Die Falschbehauptungen der Rechtsextremen haben System. Wir haben 15 Fälle gesammelt, in denen ein Angriff vorgespielt wurde, die AfD selbst der Aggressor war oder “Linke” zu Unrecht beschuldigt wurden. (…) Denn ganz ohne pauschale Übertragungen ist es sehr auffällig, wie regelmäßig sich die AfD reichweitenstark über Angriffe „von links“ beklagt, die sich später als Fakes herausstellen. Denn das vom Eigentümer selbst angezündete Auto ist eben kein Einzelfall (…) Egal, was dabei herauskommt: Ihre Opfergeschichte konnte die AfD bereits in die Welt setzen. Wie wir bereits berichteten, übernahmen viele Medien vorschnell die Darstellung von Polizei und AfD und titelten: “AfD-Kandidat wird an Wahlkampfstand in Rosenheim angegriffen“. In den sozialen Netzwerken nutzen AfD und Umfeld das für Stimmungsmache: Bilder des gestürzten Kandidaten mit der Überschrift „Wo bleibt der Aufschrei?” sowie Vorwürfe, Medien würden den Vorfall verheimlichen. Auch wenn all das eindeutig widerlegt werden kann, prägt das Framing der AfD die öffentliche Wahrnehmung. Bei politischer Propaganda geht es nicht um die Wahrheit. Es geht nur darum, als erste:r ein Narrativ, eine Geschichte anzubieten, die möglichst gut verfängt. Alle späteren Richtigstellungen erreichen viel weniger Menschen, auch, weil sie oft nicht so eine gute, emotionale Geschichte erzählen. Auch andere Rechtsextreme und Russland nutzen False-Flag-Aktionen Die False-Flag-Strategie, also Angriffe zu inszenieren oder umzudeuten, um sie den politischen Gegner:innen in die Schuhe zu schieben, ist keine Erfindung der AfD: So gab es beispielsweise nach dem Anschlag eines Pegida-Redners 2016 auf die Dresdner Fatih-Moschee ein gefälschtes Bekennerschreiben einer angeblichen Antifa-Gruppe. 2023 behauptete ein Rechtsextremist gar, Linksextreme hätten ihm drei Finger abgehackt; wie sich herausstellte, hatte er sich freiwillig verstümmeln lassen. Auch die Autokraten-Freunde der AfD, der russische Auslandsgeheimdienst SWR, wissen um die Macht solcher False-Flag-Aktionen. Dem macht die nachlassende Unterstützung für Viktor Orbán anscheinend solche Sorgen, dass er ein offenbar inszeniertes Attentat auf den ungarischen Präsidenten und Putin-Freund geplant hatte. Es hat also System, wenn Rechtsextremist:innen, Autokraten und Diktatoren Anschläge inszenieren oder bei allem, was passiert, sofort „Linksextremisten“ schreien. Irgendetwas von den ständigen Anschuldigungen wird schon hängen bleiben, und wenn es nur ein diffuses Gefühl ist, dass die AfD ja so oft von „Linken“ angegriffen wird.

via volksverpetzer: False Flag: 15 Fälle von „linken Angriffen auf die AfD“, die keine waren!

The Sordid History of State Collusion With the Far Right

During the conflict in the North of Ireland, British security forces colluded with loyalist paramilitaries responsible for hundreds of sectarian murders. The record of collusion should be a cautionary tale for the contemporary US as the far right grows. The protest taunt “Cops and Klan, hand in hand” emerged from an observable phenomenon: far-right vigilantes have long been either disproportionately represented in law enforcement agencies or allied with them. During the 1960s, Southern sheriffs fought civil rights advocates by day while Klansmen took over at night — and they were often the same people. While the Klan may have seen themselves as opponents of the state, they frequently served the same ends. The far right has always played this role, drawing sections of the working class into reactionary movements that claim to be rebellious while ultimately defending the status quo by acting as an effective foil to the political left. This dynamic has played out in other countries, especially in areas like the North of Ireland where minority rights are at the heart of conflict. When a civil rights movement emerged demanding equal rights for the nationalist minority in the late 1960s, unionists responded with violence, dismissing it as a plot by the Irish Republican Army (IRA). Loyalism was a militant working-class unionist movement based around paramilitary groups such as the Ulster Volunteer Force (UVF) and the Ulster Defence Association (UDA), ostensibly to defend against IRA violence but primarily geared toward repressing Catholics in general. There was a thirty-year guerrilla war involving the IRA, the British state, and loyalist paramilitaries. Although loyalists occasionally clashed with British soldiers, their violence overwhelmingly targeted Catholic civilians. From beginning to end, the state security forces treated Irish republicans and loyalists in radically different ways. Collaboration rarely appears as formal policy but instead operates through informal relationships, ideological alignment, and the quiet avoidance of accountability.

via jacobin: The Sordid History of State Collusion With the Far Right