Twitter shouldn’t be a platform for propagating hate

Twitter’s CEO is punishing a comedian more sternly than he punishes neo-Nazis. Two weeks ago, on Martin Luther King Jr. Day in the US, comedian and The Daily Show correspondent Jaboukie Young-White changed his Twitter name and picture to resemble the FBI’s official profile, and tweeted, “Just because we killed MLK doesn’t mean we can’t miss him.” Not long after he published this tweet, Jaboukie was suspended from the platform for the second time in less than 48 hours. The first time was for a tweet he published only one day before, in which he impersonated “Kent State Gun Girl,” Kaitlin Bennett, and joked that she had a “poo accident,” which she’s reportedly done. Yes, these tweets are funny. And, yes, they do violate Twitter’s Terms of Service, which include the statement: “We reserve the right to remove content that violates the User Agreement, including […] impersonation.” Because of this, no matter how funny or how grounded in the truth Jaboukie’s tweets may be, the comedian was banned for violating the rules each user agrees to when they sign up for an account. Sometimes, though, these rules only seem to apply to certain people. Shockingly, these rules don’t apply to white supremacists. Even casual Twitter users are aware of the jokes made at Twitter CEO Jack Dorsey’s expense about his reluctance to ban the white supremacists running rampant on his website.
Like most social media sites, Twitter uses an algorithm to broadly target hateful content. Using this algorithm, Twitter has entirely eradicated ISIS content, limiting its ability to spread. In targeting legitimate ISIS propaganda, many innocent Twitter accounts, such as Islamic news outlets, have also been banned as a result, since the algorithm can’t detect the contextual differences of the content it’s suppressing. This is a cost some, especially white people in the West, have had no problems with. According to a VICE article, Twitter hasn’t used a similar algorithm to eliminate white nationalism because if the platform banned known white nationalists, the other Twitter accounts also banned in the fallout would be those of Republican politicians. Aside from potential lawsuits and partisan outrage caused by banning Republicans, one major difficulty about using the algorithm to remove white supremacists from Twitter is the sheer number of them that already exist on the platform

via queensjournal: Twitter shouldn’t be a platform for propagating hate

"Die Menschen fallen aus allen Wolken" – #terror

Der BKA-Chef fordert härtere Strafen für Neonazis, die Daten auf Feindeslisten sammeln. Bianca Klose berät Betroffene und sagt: Das reicht nicht. Dass Neonazis Informationen über mutmaßliche politische Gegner auf sogenannten Feindeslisten oder Todeslisten zusammentragen, ist spätestens seit dem Skandal um die Gruppe Nordkreuz öffentlich bekannt. Der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat sich nun dafür ausgesprochen, die Veröffentlichung sogenannter Feindeslisten härter zu bestrafen und nicht nur als datenschutzrechtlichen Verstoß zu behandeln. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) berät seit mehr als zehn Jahren Betroffene, die auf solchen Listen stehen. Bianca Klose, Projektleiterin der MBR Berlin, erzählt im Interview, wie sich die Strategie der Neonazis verändert hat und was den Opfern wirklich hilft. ZEIT ONLINE: Frau Klose, wie oft wenden sich Menschen an Ihre Organisation, die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin, weil sie auf Feindes- oder Todeslisten stehen? Bianca Klose: Das ist zunehmend ein Thema, schon ab 2009 haben wir uns sehr intensiv mit einer Feindesliste des Nationalen Widerstand Berlin beschäftigt. Wir mussten viele Jahre darauf hinweisen, dass das nicht einfach nur eine Internetseite ist, sondern ein rechtsextremes, militantes Neonazinetzwerk, das sich spezialisiert hat auf die Anti-Antifa-Arbeit, also das Sammeln personenbezogener Daten politischer Gegner, samt Fotogalerie. Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass bei den Menschen, die auf dieser Liste standen, auch Anschläge verübt wurden. ZEIT ONLINE: Was hat sich seitdem verändert? Klose: Die Gruppe der Betroffenen hat sich erweitert. Früher wurden oft Anwälte, Journalistinnen, Antifaschisten oder Gewerkschafterinnen Ziel von Bedrohungen und Angriffen. Inzwischen beraten wir zunehmend Personen aus der Kommunal- und Landespolitik und Menschen, die sich zum Beispiel in der Flüchtlingsunterstützung engagieren und aus allen Wolken fallen, wenn sie erfahren, dass sie auf solchen Listen stehen.

via zeit: “Die Menschen fallen aus allen Wolken”

Köln: Mann erhält unfassbare Job-Absage! Unternehmen reagiert drastisch

Schwere Vorwürfe gegen den Chef einer „JD Sports“-Filiale in Köln. „Ich bin einfach nur sprachlos“, sagt Landu João (27). Der 27-Jährige ist derzeit auf der Suche nach einem Job. Am Samstag sollte er die Chance auf eine Stelle bekommen. Ein Freund wollte ein gutes Wort für ihn bei seinem Chef in einer Filiale des Sneaker-Stores in Köln einlegen. Doch einen Tag vor dem Probearbeiten erhält der junge Mann plötzlich eine Absage. Den Grund dafür muss Landu João erst sacken lassen. Danach geht er zur Polizei. Rassismus-Vorwurf in Köln: „Keine Schwarzen“ und Hitler-Bild Die Vorwürfe des Kölners sind ungeheuerlich. Bei Facebook machte der 27-Jährige, nach Informationen der „Bild“ ein gebürtiger Angolaner, der 2005 nach Deutschland gekommen war, den Fall öffentlich. Der Chef der „JD Sports“-Filiale in Köln habe ihn nur abgelehnt, weil er schlechte Erfahrungen mit Schwarzen gemacht habe. Als Beweis teilt er den Screenshot eines Whatsapp-Gesprächsverlaufs, der seinen Angaben zufolge zwischen seinem Kumpel und dessen Chef stattgefunden hat. „Keine Schwarzen“ steht da und weiter ein Bild von Adolf Hitler. Mündlich sei der Filialleiter gegenüber seinem Freund weiter ins Detail gegangen. Dabei habe er grundsätzliche Vorurteile gegenüber Schwarzen geäußert. (…) Auch das betreffende Unternehmen hat in der Zwischenzeit eine Erklärung abgegeben: „JD Sports lehnt jegliche Art der Diskriminierung ab. Wir werden unverzüglich für angemessene Konsequenzen sorgen.“ Heißt im Klartext: JD Sports hat dem betreffenden Kollegen am Montag gekündigt. „Nach einer vollständigen Untersuchung können wir nun bestätigen, dass dieser Vorfall im Einklang mit unseren Firmenrichtlinien aufgeklärt wurde und der betreffende Kollege nicht mehr für das Unternehmen arbeitet“, heißt es in einer Erklärung. Weiter sei das Unternehmen stolz darauf, ein multikultureller Arbeitgeber zu sein.

via derwesten: Köln: Mann erhält unfassbare Job-Absage! Unternehmen reagiert drastisch

Leak: Nazis verraten, was sie tun werden, wenn sie an der Macht wären

Wie die Recherchegruppe DieInsider entdeckt hat, wurde in einer 20.000 Personen großen, rechtsextremen Gruppe die Frage gestellt, was sie tun würden, wenn sie Bundeskanzler [sic] sein würden. Selbst die harmloseren Antworten offenbaren, wie faschistisch dieses Gedankengut in den Gruppen der Nazis inzwischen ist. Die Mitglieder würden sofort eine ganze Reihe an Gesetzen brechen, widerrechtlich die Grenzen schließen und Massendeportationen starten – und das sind die harmlosen Forderungen! Sie fordern weiter Massenerschießungen oder Inhaftierungen ihrer politischer Gegner, Verbot aller “Altparteien” (also außer der AfD) und teilweise sogar direkt eine “Auflösung des Systems” – und wohl den Aufbau einer faschistischen Diktatur. Man bedenke: In dieser Gruppe sind viele AfD-Politiker*innen, darunter viele bekannte Abgeordnete! Längst nicht mehr harmlos Klar, das ist alles nicht “so ernst gemeint” könnte man sagen. Doch der Hass auf “Altparteien” und “Ausländer” (und alle, die sie dafür halten) ist real. Die rechtsextremen Terroranschläge in Halle und auf Walter Lübcke sind der Beweis. Diese und ähnliche Gruppen, die eng mit der AfD vernetzt sind deren Ideologie teilen, verbreiten täglich Hass und Hetze gegen “Nichtdeutsche”, politische Gegner und alle, die nicht ihrer Meinung sind. Aus Worten werden Taten. In diesen abgeschlossenen, faschistischen Echokammern werden massiv Lügen und Hetze verbreitet, die diese Fanatiker*innen immer weiter radikalisieren – was wiederum “ihre” Partei, die AfD, zu weiteren Radikalisierung drängt. DieInsider ermöglichen fast täglich einen Einblick in diese rechtsextreme Wahnwelt, wer sich selbst davon überzeugen möchte.

via volksverpetzer: Leak: Nazis verraten, was sie tun werden, wenn sie an der Macht wären

Hass gegen Berliner Staatssekretärin Chebli Beleidigungen landen vor Gericht

Die Berliner SPD-Politikerin Sawsan Chebli wird im Internet regelmäßig rassistisch beleidigt. Nun muss sich ein Mann vor Gericht verantworten. Weil er die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) im Internet beleidigt haben soll, kommt es zu einem Prozess gegen einen 46-Jährigen. Hintergrund des Verfahrens seien Äußerungen des Mannes im Internet. Er soll die Politikerin in einem Video als „Quotenmigrantin der SPD“ und „islamische Sprechpuppe“ bezeichnet haben. Im November 2019 ist ein Strafbefehl gegen den Mann erlassen worden. Darin verhängte das Amtsgericht Tiergarten eine Strafe von 1500 Euro (50 Tagessätze zu je 30 Euro). Das teilte die Sprecherin der Berliner Strafgerichte, Lisa Jani, am Montag mit. Der 46-Jährige habe gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt. Die Verhandlung ist für den 27. Februar anberaumt worden.

via tagesspiegel: Hass gegen Berliner Staatssekretärin Chebli Beleidigungen landen vor Gericht

Kicked off Facebook, Canadian far-right groups resurface on the internet’s fringes – #gab #vk #Canund

On the social networking service VK, the Canadian Nationalist Front calls for a ban on “third world immigration,” Blood & Honour envisions “white victory” and photos show the Soldiers of Odin meeting in Calgary. Canadian far-right groups purged from mainstream social media sites last year have found a new home on less discerning online platforms willing to host them and their racist views. Although a crackdown that followed the March 15 attack on New Zealand mosques saw them purged from Facebook, Instagram and Twitter, they have resurfaced on Russia’s VK, Gab and Canund. But while their online presence hasn’t been stamped out, it has been significantly diminished, according to experts. (…) “It’s minimized their online presence and reach, and it’s disrupted their online networks and ability to attract the level of attention they once had on mainstream platforms.”
But it has also pushed them into “darker spaces of the internet,” where they can still attract followers, said Scrivens, whose research focuses on extremists’ use of the internet. “Unfortunately, this is the best strategy we have right now for dealing with extremism online,” he said. “They shouldn’t be on mainstream platforms for laypeople to stumble across, but it’s clear that by removing them from these spaces, they’re bound to go somewhere else.” Canada’s extreme right uses the internet “to create an online culture of fear, hatred and mistrust,” according to Canada’s 2018 annual Public Report on the Terrorist Threat to Canada.

via globalnews.ca: Kicked off Facebook, Canadian far-right groups resurface on the internet’s fringes

Kooperationsvereinbarung soll Dokumentation und Beratung verbessern : Mehr Unterstützung für Opfer von Antisemitismus geplant

Mit einer neuen Kooperation sollen Betroffene von Antisemitismus besser unterstützt werden. Eine Vereinbarung dazu wurde in Berlin unterzeichnet. Die Kooperation diene der Dokumentation antisemitischer Vorfälle sowie der Beratung Betroffener. Bei der Bekämpfung des Antisemitismus wollen die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden (ZWST) in Frankfurt am Main und zwei Vereine künftig stärker zusammenarbeiten. Die Kooperationsvereinbarung mit der Beratungsstelle OFEK gegen antisemitische Gewalt und dem Bundesverband der Recherche und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS) wurde am Donnerstag in Berlin unterzeichnet, teilte der Verband mit. Ziel sei, im gesamten Bundesgebiet Betroffenen die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen. Auch 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz gehörten Stigmatisierungen, Beleidigungen, Belästigungen und auch tätliche Angriffe zum Alltag der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und Europa, erklärte ZWST-Direktor Aron Schuster. Betroffene müssten auf gut funktionierende Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten zurückgreifen können, betonte OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky.

via rp online: Kooperationsvereinbarung soll Dokumentation und Beratung verbessern : Mehr Unterstützung für Opfer von Antisemitismus geplant