Heidelberg – Wegen Hitlergruß-Foto suspendiert

Die deutschnationale Heidelberger Burschenschaft ist seit Langem bekannt für ihre Verbindungen in die rechtsextreme Szene. Foto: imago
Manager von Mannheimer Unternehmen, der Mitglied der Normannia ist, mit sofortiger Wirkung freigestellt. Markus Prien, Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft des Mannheimer Energieunternehmens MVV-Regioplan, ist am Montag vom Dienst suspendiert worden. Das berichtete die »Rhein-Neckar-Zeitung«. Auslöser war ein Foto, das einen Mann mit Hitlergruß zeigt und auf dem offenbar Prien mit Burschenschaftsband auf der Brust und Bierglas in der Hand zu sehen ist, wie er ebenfalls den Arm nach oben reckt. Der dritte Mann auf dem Bild trägt einen Soldatenhelm. UMTRIEBE Das linke Nachrichtenportal »Indymedia« hatte das Foto am Freitag vergangener Woche veröffentlicht. Es wurde offenbar im Haus der Heidelberger Burschenschaft Normannia aufgenommen. Allerdings ist unklar, von wann genau das Bild stammt. Die schlagende Verbindung war vor Kurzem wegen eines offenbar antisemitischen Angriffs in die Debatte geraten. Das Mitglied einer befreundeten Heidelberger Burschenschaft war bei einer Feier im Verbindungshaus der Normannia beleidigt und mit Gürteln geschlagen worden, nachdem er angeben hatte, dass sich unter seinen Vorfahren auch Juden befänden.

via jüdische allgemeine: Heidelberg – Wegen Hitlergruß-Foto suspendiert

Neo-Nazi farmer, 58, who ‘wanted to kill Remainers’ after being ‘frustrated over Brexit’ is jailed for 12 months for storing bottles of cyanide next to ginger beer in his fridge

Police found cyanide bottles stored next to groceries in Russell Wadge’s fridge The 58-year-old claimed he was a chemicals enthusiast as ‘explosives are fun’ Wadge was ‘frustrated over Brexit’ and ‘planned to attack Remainers’, court told The Welsh farmer was interested in white supremacy, Nazi Germany and the EDL A judge at Newport Crown Court jailed Wadge for 12 months. A Neo-Nazi farmer has been jailed for storing bottles of cyanide next to ginger beer and salad cream in his fridge. Russell Wadge, 58, was ‘frustrated over Brexit’ and he ‘planned to use the chemicals to attack Remainers’, his trial at Newport Crown Court was told. Wadge had his country home raided by anti-terrorism police in July 2019 who found the poison on fridge shelves next to his groceries. He was also found with an arsenal of weapons, including grenades and mines and instructions on how to make nerve gas. Wadge was also interested in white supremacy, Nazi Germany and had sent funds to the English Defence League, his trial heard. But he claimed he did not have any extremist views and was just a chemicals enthusiast because ‘explosives are fun.’

via daily mail: Neo-Nazi farmer, 58, who ‘wanted to kill Remainers’ after being ‘frustrated over Brexit’ is jailed for 12 months for storing bottles of cyanide next to ginger beer in his fridge

Rechte Szene: 14-Jähriger soll zu Mord aufgerufen haben – #terror

Der 14-Jährige soll laut Staatsanwaltschaft Personen dazu aufgefordert haben, Juden und Muslime zu töten. Er komme aus der rechtsextremen Szene. Ein Jugendlicher aus der rechtsextremen Szene in Nordrhein-Westfalen soll zum Mord an Muslimen und Juden aufgerufen haben. „Der 14-jährige Deutsche ist dringend verdächtig, andere Personen per WhatsApp dazu aufgefordert zu haben, mit einer Schusswaffe oder einem Messer in einer Synagoge oder Moscheen Menschen jüdischen oder muslimischen Glaubens zu töten“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Markus Caspers am Montag in Düsseldorf.

via nrz: Rechte Szene: 14-Jähriger soll zu Mord aufgerufen haben

siehe auch: 14-Jähriger Rechtsextremist soll Anschläge auf Juden und Muslime geplant haben. Ein 14-Jähriger aus der rechtsextremen Szene in Nordrhein-Westfalen soll dazu aufgerufen haben, Muslime und Juden zu töten. Das hat die Anti-Terror-Zentralstelle der Justiz in Nordrhein-Westfalen am Montag bekannt gegeben. (…) Darüber hinaus bestehe der Verdacht, dass er sich diverse chemische Stoffe besorgt habe, um damit einen Sprengkörper herzustellen. Dem Jugendlichen werde versuchte Anstiftung zum Mord und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat vorgeworfen. Das Ermittlungsverfahren gegen ihn stehe kurz vor dem Abschluss. Aus welcher Stadt der Jugendliche kommt, wollten die Ermittler am Montag nicht sagen.

Ex-AfD-Pressesprecher: Gauland wusste seit Monaten von Lüths Aussagen – #schauhin

Partei- und Fraktionsspitze der AfD erfuhren bereits im April, dass sich der damalige Fraktionssprecher Christian Lüth rassistisch geäußert hatte. Er wurde gedeckt. Nur einen Tag nachdem die volksverhetzenden Gewaltfantasien des ehemaligen AfD-Fraktionssprechers Christian Lüth bekannt geworden waren, präsentierte sich Co-Parteichef Tino Chrupalla entsetzt: “Es macht mich und die gesamte Partei fassungslos, dass solche Worte gefallen sein sollen”, twitterte Chrupalla. Doch ist Chrupalla diese Überraschung zu glauben? Nach Informationen von ZEIT ONLINE wussten sowohl er als auch der Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland spätestens seit Ende April 2020, dass Lüth sich im Februar mit der YouTuberin Lisa Licentia in einer Bar getroffen hatte und dass dabei versteckte Filmaufnahmen entstanden waren. Sie wussten außerdem, dass Lüths Äußerungen hochbrisant waren, auch wenn ihnen der präzise Wortlaut damals noch nicht bekannt war. (…) Demnach wurde Parteichef Chrupalla nach dem Vorfall in der Newton Bar in Berlin von einer jungen Frau per WhatsApp kontaktiert. Es handelte sich nicht um Licentia selbst, sondern um eine Informantin, die damals zur CDU-Splittergruppe Werteunion gehörte und ebenfalls verstörende Erfahrungen mit Lüth gemacht hatte. Sie hatte zuvor Chatnachrichten von Lüth bekommen, die Ende April zu seiner Beurlaubung als Fraktionssprecher führen sollten. Gegenüber dieser Frau hatte sich Lüth als “Faschist” bezeichnet und eine “arische Abstammung” behauptet. (…) Die Details des Abends in der Newton Bar, mit denen die Frau sich an Chrupalla wandte, hätten den Parteichef in höchste Alarmbereitschaft versetzen müssen: Er habe dort unter anderem über “Migranten” hergezogen, schrieb die Hinweisgeberin Chrupalla Ende April auf WhatsApp. Der Screenshot liegt ZEIT ONLINE vor, auch die Identität der Frau ist der Redaktion bekannt. Einem Bericht der Welt am Sonntag zufolge wurden zudem Gewaltvorwürfe im Zusammenhang mit der Personalie Lüth an die AfD-Spitzen herangetragen. Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte am 19. Juni 2020 eine Anzeige einer jungen Frau erhalten, die ZEIT ONLINE vorliegt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte sich zu den Vorwürfen nicht konkret äußern, es handele sich aber um einen “heiklen Sachverhalt”.

via zeit: Ex-AfD-Pressesprecher: Gauland wusste seit Monaten von Lüths Aussagen

Dortmunder Polizei entzieht Rechtsextremen den Kleinen Waffenschein

Die Dortmunder Polizei hat einem ehemaligen Oberbürgermeister-Kandidaten der vom NRW-Verfassungsschutz beobachteten Partei “Die Rechte” den sog. Kleinen Waffenschein entzogen. Bei einer Anhörung konnte der Mann nach Polizeiangaben keine stichhaltigen und trifftigen Gründe nennen, warum er den Kleinen Waffenschein weiterhin haben sollte. Die Möglichkeit zu einem Widerruf ließ er ungenutzt. Nun gab er das Dokument zurück. Den Kleinen Waffenschein hatte der Oberbürgermeisterkandidat im Mai 2018 erhalten. Damals war er noch Mitglied der “Alternative für Deutschland”, AfD. Nach parteiinternen Querelen wechselte er zur rechtsextremistischen Partei “Die Rechte”. Die Überprüfungen durch die Abteilung für Waffenrecht am Polizeipräsidium Dortmund und der Sonderkommission “Rechts” des Staatsschutzes machten klar, dass der Mann als Anhänger dieser Partei nicht mehr über die Voraussetzungen für den Kleinen Waffenschein verfügt.

via wdr: Dortmunder Polizei entzieht Rechtsextremen den Kleinen Waffenschein

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Von <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”mailto:[email protected]”>Radic</a> – Photo taken by <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”mailto:[email protected]”>Radic</a>, CC BY-SA 3.0, Link – symbolbild

„In rechtsextremen Kampfsportgruppen ist die Grenze zum Rechtsterrorismus fließend“

Kampfsport ist zentral für Vernetzung, Rekrutierungen und natürlich auch Gewalttraining in der rechtsextremen Szene. Der Autor Robert Claus beschäftigt sich seit Jahren mit Fankulturen, Hooligans, Rechtsextremismus, Männlichkeiten, sozialen Bewegungen und Gewalt. Gerade hat er ein neues Buch veröffentlicht: Ihr Kampf – Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert. Mit Belltower.News spricht er im Interview über den „Kampf der Nibelungen“, die Verbindungen zwischen Rechtsrock und Kampfsport und warum in Deutschland auch vorbestrafte Neonazis ein Kampfsportstudio eröffnen können. Belltower.News: Was für einen Einfluss hat das verbotene und nicht stattgefundene Kampfevent von Ende September auf die große „Kampf der Nibelungen“-Veranstaltung am Wochenende? Robert Claus: Das ist schwer vorhersehbar, aktuell erleben wir eine ziemlich dynamische Situation. Die Geschichte dahinter lautet: 2018 entwickelte sich der Kampf der Nibelungen zu einem Großevent der Szene, zur größten Kampfsportveranstaltung der militanten Neonaziszene in Westeuropa. 2019 wiederum wurde er staatlich verboten, damit brachen auch die Aktivitäten ein Stück weit ein, weil rechtliche Unsicherheit herrschte. Dieses Jahr wollten die Organisatoren das Verbot corona-konform mit einem Livestream umgehen. Es gäbe also keine 1000 Neonazis im Publikum. Die Kämpfe für den 10. Oktober sollten wahrscheinlich vorher aufgenommen werden. Aber diese Aufnahme wurde durch die Polizei am 26. September in einem Magdeburger Rockerclub verhindert. Allerdings werben die Organisatoren in den sozialen Medien weiterhin massiv für das Event. Wahrscheinlich hatten sie also einen Plan B. (…) Denn es geht um Gewalt? Wenn man sich auf Instagram umschaut oder Texte in rechtsextremen Zeitschriften liest, wird dort unverhohlen beschrieben, wie wichtig es ist, sich wehrhaft für den völkischen Kampf zu machen. Dieser Kampf ist kein Selbstzweck, es geht nicht darum, abzunehmen oder sich besser zu fühlen. Es geht darum, politische Gewalt zu trainieren. Es geht darum, sich für den Straßenkampf und den Tag X vorzubereiten – den Tag, an die liberale Demokratie gestürzt werden soll. Kampfsport ist aufgrund der erlernbaren Gewaltkompetenz wahnsinnig interessant für Neonazis und andere gewalttätige Gruppen. Das überrascht nicht. Was aber überrascht, ist, wie groß ihre Netzwerke im Kampfsport sind und dass es so wenige Präventionsansätze gibt. Wie eng ist Kampfsport mit Musik verbandelt, der anderen große Erlebniswelt im Rechtsextremismus? Die Organisatoren von Neonazi-Kampfsportevents kommen fast alle aus dem Rechtsrock. „Greifvogel“, eine Kampfsportmarke der Szene, gehört eindeutig zu „Opos Records“, einem der größten Rechtsrock-Versände in Deutschland. „Black Legion“ aus Cottbus hat den selben Vertrieb wie „Rebel Records“. Wenn es zwei Bereiche gibt, wo man ideal für die Szene rekrutieren kann, sind das Musik und Kampfsport. Beides sind ganz niedrigschwellige Angebote, bei denen es um Gewalt, Action, Männlichkeit geht. Politische Agitation ist bei solchen Events unterhaltsamer als bei einem völkischen Schulungsseminar. Zusätzlich werden die Bereiche zum Teil direkt miteinander verbunden. In der jüngeren Vergangenheit gab es mehre Konzerte oder Festivals, wo auch Kampfsport stattfand. Auch gab es Kampfsportveranstaltungen, bei denen Neonazibands aufgetreten sind

via belltower: „In rechtsextremen Kampfsportgruppen ist die Grenze zum Rechtsterrorismus fließend“

Einheit oder Abschnitt unbekannt – Rassistische Chats bei Berliner Polizei – noch keine Hinweise zu Tätern

Wenige Tage nach Bekanntwerden einer Chatgruppe von Berliner Polizisten mit rassistischen Äußerungen hat die Polizei noch keine Hinweise zur Identität von Teilnehmern. Es sei nicht bekannt, zu welchem Abschnitt oder welcher Einheit die Mitglieder gehören, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Montag in einer Sondersitzung des Innenausschusses. Es seien Zeugen befragt worden, das habe aber „nicht weiter geführt“. Man habe „keinerlei“ Anhaltspunkte. Slowik berichtete, die Polizei ermittle wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Es gehe um rassistische und menschenverachtende Sprüche. Einige Äußerungen könnten den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Die Polizei kennt laut Slowik nur drei Beispiele aus den Chats. Mehr habe man von dem ARD-Magazin „Monitor“ nicht erhalten. Die Betroffenen hätten sich aber sicher selbst erkannt. Möglicherweise gebe es weitere Zeugen, die sich auch melden könnten. Aktuell gibt es laut Slowik bei der Polizei 31 Disziplinarverfahren wegen anderer problematischer Äußerungen mit der Nähe zu Extremismus. Elf davon würden mit dem Ziel der Entlassung der Polizisten geführt.

via bz berlin: Einheit oder Abschnitt unbekannt – Rassistische Chats bei Berliner Polizei – noch keine Hinweise zu Tätern

Kubat-Dreieck an der Berliner Mauer, von der Polizei geräumt.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Neptuul” title=”User:Neptuul”>Neptuul</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0, Link