Zwei Musiker, deren Lieder laut Polizei in Teilen als rechtsextrem eingestuft werden, sollten in Buch auftreten. Jedoch kam es bei Illertissen zum Live-Konzert mit etwa 60 Gästen. Die Polizei rückte an. Eine Veranstaltung zweier Musiker, deren Liedinhalte nach Polizeiangaben „in Teilen rechtsextrem einzustufen sind“, hat die Polizei am Freitagabend bei Illertissen aufgelöst. Unter Protest hätten die beiden Musiker ihre Darbietungen beendet, heißt es im Bericht der Polizei. Zunächst war der Polizeiinspektion Illertissen mitgeteilt worden, dass die besagte Veranstaltung der Musiker am Abend des 15. August im Bereich Buch stattfinden soll. Die Verwaltungsgemeinschaft Buch habe jene „Musikdarbietung“ jedoch im Vorfeld untersagt, zumal diese auch nicht ordnungsgemäß angezeigt worden sei. Veranstaltung mit rechtsextremer Musikgruppe nicht angezeigt: Stadt Illertissen verbietet das Event Am besagten Abend habe die Polizei erfahren, dass das Live-Konzert der Musikergruppierung aus dem Bereich Dresden nicht, wie anfangs mitgeteilt, im Raum Buch, sondern außerhalb der Stadt Illertissen auf einem landwirtschaftlich genutzten Anwesen ausgetragen wird. Doch auch der Illertisser Stadtverwaltung sei die Veranstaltung nicht mitgeteilt worden, sodass diese das Event noch am Abend ebenfalls untersagte. (…) Unter Protest beendeten die beiden Musiker ihre Darbietungen und die etwa 60 anwesenden Gäste verließen nach und nach den Veranstaltungsort“, berichtet die Polizei. Verfassungswidrig? Polizei ermittelt gegen Person mit verdächtiger Tätowierung Weil die Veranstaltung nicht angezeigt worden war, wurde gegen die beiden Protagonisten ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Ein Konzertbesucher wies laut Polizei Tätowierungen auf, die den Straftatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen erfüllen könnten.
via augsburger allgemene: ILLERTISSEN/BUCH Polizei löst Veranstaltung mit rechtsextremer Musik auf