“F*ck die AfD!” – Heftiger Eklat bei Bambi-Dankesrede

Darüber wird noch lange diskutiert werden. Als er seine Trophäe erhält, wird Sänger Zartmann plötzlich politisch. Die “Bambi”-Verleihung 2025 war glamourös, emotional und plötzlich hochpolitisch. Während Pop-Ikone Cher ihren “Legenden”-Bambi entgegennahm, sorgte ausgerechnet ein Newcomer für den lautesten Knall des Abends: Zartmann, der Shootingstar hinter dem Hit “tau mich auf”, gewann den Publikums-Bambi als “Musikact des Jahres” und nutzte seine Dankesrede für eine Botschaft, die in der Branche nachhallt. (…) Der 22-Jährige stellte sich ans Mikro  und ließ die Halle kurz die Luft anhalten: “Ich will noch eine Sache sagen: Fick die AfD. Fick rechtspopulistische Scheiße!” Ein Satz, der die Bavaria Filmstudios erzittern ließ. Erst Schock – dann tobender Applaus. Sogar Rivale Kamrad sprang begeistert auf. Zartmann weiter: “Ich verstehe, wenn Menschen unzufrieden sind. Aber Rechtspopulismus ist nicht der Weg raus. Kommunikation ist der Schlüssel.” “Peinlich” – Katerina Jacob teilt gegen Kollegen aus Auf TikTok gingen Ausschnitte seiner Rede sofort viral. Unter den Clips sammelten sich Tausende Kommentare: “Ehrenmann”, “Respekt”, “Liebe ihn dafür”. Ein User schrieb: “Keine Ahnung, wer er ist, aber alleine dafür hat er den Bambi verdient.” Zartmann ist für klare Kante bekannt: Erst im März sagte er ein ausverkauftes Konzert im Berliner “Metropol” ab. Aus Protest gegen AfD-Spenden des Eigentümers.

via heute.at: “F*ck die AfD!” – Heftiger Eklat bei Bambi-Dankesrede

siehe auch: Bambi 2025: Zartmann setzt politisches Statement in Dankesrede – Fans feiern ihn Bei der diesjährigen Bambi-Verleihung ging Zartmann als einer der glücklichen Gewinner:innen des Abends hervor. Der Musiker nutzte den Moment auf der Bühne letzlich jedoch auch dafür, ein persönliches Anliegen offenzulegen. (…) “Ich will noch eine Sache sagen”, begann Zartmann und machte dann mit seinen nächsten Worten seine politische Einstellung deutlich: “Fick die AfD, ist mir ganz wichtig zu sagen. Fick rechtspopulistische Scheiße!” Neben vielen anderen Anwesenden bescherte das dem jungen Künstler unter anderem auch von Musikkollegen wie Kamrad lauten Beifall, er bekam Standing-Ovations.

»Werden in der zweiten Reihe geparkt« – Eko Fresh rappt über Merz und sein »#Stadtbild«

Eko Fresh versteht sich als Sprachrohr migrantischer Menschen – und kritisiert in ihrem Namen den Bundeskanzler in seinem neuen Song. Der Rapper Eko Fresh setzt sich in seinem neuen Song »Friedrich« kritisch mit der »Stadtbild«-Äußerung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auseinander. Darin singt er: »Lieber Friedrich, du hast echt bezaubernde Töchter. Wir auch – aber unsere hausen in Löchern. Junkies im Flur, Hochhaus mit Verbrechern, aber nicht, dass du denkst, dass wir Ausländer meckern.« Sein Hauptkritikpunkt sind die schlechteren Ausgangsbedingungen und Lebensverhältnisse von Zuwanderern. »Nee, wir sind brav, wir sind deine Putzkräfte, unsere Mamas feuert man für ein paar Schmutzreste«, heißt es. Die Diskriminierung von Menschen aus Einwandererfamilien fasst der 42-Jährige in dem Song so zusammen: »Wir werden in der zweiten Reihe geparkt.« Im Video zum Song geht Fresh rappend über die Keupstraße im Kölner Stadtteil Mülheim. Die Straße gilt als Zentrum der türkeistämmigen Community in Köln. Im Sommer 2004 verübte dort die rechtsextreme Terrorgruppe NSU einen Anschlag: Eine Nagelbombe verletzte 22 Menschen teils schwer. Die Behörden schlossen damals Terrorismus aus, sprachen stattdessen von einem »kriminellen Milieu« und suchten die Täter in der migrantischen Community. (…) Kanzler Merz hatte unter anderem gesagt, die Bundesregierung korrigiere frühere Versäumnisse in der Migrationspolitik. »Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.« Vergangenen Montag war er bei seiner Haltung geblieben und hatte nachgelegt: »Fragen Sie mal Ihre Töchter, was ich damit gemeint haben könnte.« Am Mittwoch konkretisierte er, Probleme würden diejenigen Migranten machen, die keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus hätten, die nicht arbeiteten und die sich auch nicht an die in Deutschland geltenden Regeln hielten. Gegen die Äußerungen gab es Demonstrationen in mehreren Städten, die auch dieses Wochenende weitergehen.

via spiegel: »Werden in der zweiten Reihe geparkt« Eko Fresh rappt über Merz und sein »Stadtbild«

VERSTÖRENDE SZENEN AN METALFESTIVAL – Rechtsextreme feiern im Südpol – inklusive Hitlergruss

Rechtsextreme Konzertgänger lösten beim «Metal Storm Over Luzern» im Luzerner Kulturhaus Südpol durch ihre Gesten und Äusserungen Befremdung aus. Weggewiesen wurde die Gruppe aber nicht – was Fragen aufwirft. (…) Wie der Südpol mitteilt, stand am «Metal Storm Over Luzern» mit rund 400 Besucherinnen auch eine Gruppe im Publikum, die «klar dem rechtsextremen, nationalsozialistischen Spektrum zugeordnet» werden müsse. Die Gruppe fiel durch entsprechende Symbolik an ihrer Kleidung und durch rassistische Gesten wie den Hitlergruss oder das Handzeichen für «White Power» auf – aber auch durch homophobe Kommentare. Wie viele Rechtsextreme vor Ort waren, ist gemäss Raphael Spiess, Musikleiter und Mitglied der Geschäftsleitung des Südpols, derzeit noch unklar. «Die Aufarbeitung der Ereignisse ist noch nicht abgeschlossen», sagt er, «wir führen nach wie vor Gespräche mit den Veranstaltern, dem Sicherheitsdienst und unserem Team.» Kein Platz für Rechtsextreme im Südpol «Das Team ist schockiert», sagt Spiess. Genauso, wie er selbst auch. «Wir leben in einer Zeit, in welcher die rechtsradikale Gesinnung wieder offen zur Schau gestellt wird. Das gibt mir wahnsinnig zu denken.» Der Südpol lehne die rassistische, homophobe und menschenverachtende Denkweise der rechtsextremen Konzertgänger zutiefst ab, heisst es in einer Stellungnahme, die am Mittwochmorgen publiziert wurde. «Eine nationalsozialistische und rechtsradikale Gesinnung hat in unserem Kulturhaus und der Gesellschaft in keiner Weise Platz.» Rechtsextreme wollten Pride-Flagge runterreissen Die Rechtsextremen sorgten mit ihrem «aufgeheizten und aggressiven Verhalten» für eine «angespannte Stimmung». Nur dank des Sicherheitsdiensts sei die Lage vor Ort nicht eskaliert, heisst es in der Stellungnahme weiter. Angesprochen oder angegangen wurden die Gäste im Südpol nach heutigem Kenntnisstand nicht. Doch hörten sie die Rechtsextremen über das Runterreissen der «Progress Pride Flag» im Foyer des Kulturhauses diskutieren, sagt Spiess. Die Flagge blieb hängen. Einige Gäste wandten sich am besagten Abend an den Sicherheitsdienst und beschwerten sich über stark alkoholisierte Gäste und das Verhalten der rechtsextremen Gruppe. Dennoch wurde Letztere nicht weggewiesen, sondern vom Sicherheitsdienst und vom Awareness-Team lediglich beobachtet. Warum nicht resoluter durchgegriffen oder gar die Polizei aufgeboten wurde, ist unklar. «Wir sind mit unserem Sicherheitsdienst zurzeit daran, die Situation zu analysieren», sagt Raphael Spiess. Entsprechend ist auch unklar, ob der Südpol Anzeige erstatten wird. Auch Privatpersonen unterliessen dies bislang – denn bei der Luzerner Polizei ging im Nachgang des «Metal Storm Over Luzern» keine entsprechende Meldung ein, wie unsere Recherchen zeigen.

via zentralplus: VERSTÖRENDE SZENEN AN METALFESTIVAL Rechtsextreme feiern im Südpol – inklusive Hitlergruss

siehe auch: Mit Hitlergruss: Rechtsextreme feiern an Metal-Konzert in Luzern. In einem Luzerner Kulturzentrum mischte sich bei einem Metal-Festival eine rechtsextreme Gruppe unter die Besuchenden. Sie fiel durch rassistische Gesten auf. (…) Wie «zentralplus» schreibt, seien die rund zwei Dutzend Rechtsextremen auch durch das Zeigen des Hitlergrusses aufgefallen. «Südpol» zeigt sich schockiert und schreibt: «Der Südpol lehnt diese rassistische, homofeindliche und menschenverachtende Denkweise entschieden ab.»

Rock legend vows to yank music off Amazon over Jeff Bezos’ support of Trump

Rock legend Neil Young took a swipe at Amazon this week over its support of President Donald Trump’s administration and vowed to yank his music off the e-commerce website. Young wrote on his website that the “time is here.” “FORGET AMAZON. Soon my music will not be there. It is easy to buy local. Support your community. Go to the local store. Don’t go back to the big corporations who have sold out America,” he railed. Young, 79, continued, “We all have to give up something to save America from the Corporate Control Age it is entering. They need you to buy from them. Don’t. They shut down our government[,] your income[,] your safety[,] your family’s health security. Take America Back together, stop buying from the big corporations[,] support local business. Do the right thing. Show who you are.” Elsewhere, he told visitor to forget Whole Foods and Facebook as well. “BEZOS SUPPORTS THIS GOVERNMENT,” wrote Young.

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Spotify platforms pound shop Lily Allen’s gross libel on Keir Starmer

Jodie Scott – better known online by her moniker ‘Missus Kent’ and dubbed the ‘pound shop Lily Allen – is being platformed by Spotify which is hosting her anti-migrant songs, and one which contains grossly defamatory allegations against Keir Starmer. Scott boasted recently in an online interview that she could be found on Spotify. In fact, one of the songs platformed is ‘No War’, which includes an allegation so eye-wateringly defamatory that no media outlets have been prepared to cite it. On Spotify she identifies herself by her real name – Jodie Louise Scott – as the author of the song. ‘Missus Kent’ songs on Spotify Other songs hosted on Spotify include ‘Invasion’ ‘This is England’ and ‘Stay Away’. The titles are self-explanatory. It can surely only be a matter of time before Spotify becomes aware of what they are hosting and ban her from the platform. Readers might like to help make them aware. Scott has found herself back in the news after an interview she gave to the veteran Holocaust-denier Alistair McConnachie was highlighted by the Daily Star. The paper, which stopped short of naming her, reported on the controversy surrounding the interview earlier this month. Scott, a prominent figure at recent anti-migrant protests in Kent, reacted to the renewed spotlight with characteristic disdain. Writing on Facebook she dismissed the focus on McConnachie’s record, posting: “Whats this guy being a holocaust denier got to do with my interview [cry-laugh emoji]”.

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Spotify und YouTube Rechte – KI-Songs überschwemmen Streamingplattformen

Eine Welle rechter KI-Songs schwappt über Streamingplattformen wie Spotify und YouTube. Die Profile dahinter sammeln Hunderttausende Klicks. Verantwortlich sind wahrscheinlich die Algorithmen. (…) Das Cover ist ebenfalls KI-generiert: Eine Frau thront mit einer deutschen und einer russischen Fahne auf einem Panzer der Europäischen Union, die rechte Faust in die Luft gestreckt. Andere Songs von Traditionshüter singen in Bezug auf Migranten: “Deutsche Rentner sammeln Flaschen und ihr lebt in Saus und Braus.” Und in Bezug auf queere Menschen: “Das klassische Bild der Familie von Mann und Frau, ihr und euer LGBTQ macht es zur Sau.”Auf eine Interview-Anfrage reagierte nur Traditionshüter. Der Mann hinter dem Account stimmt zunächst einem Interview zu und freut sich über das Interesse. Dann lässt er den vereinbarten Termin allerdings verstreichen und entschuldigt sich für das Versäumnis. Auf weitere Fragen reagierte er dann nicht mehr. Profile wie Dobermanncloe oder Partypatrioten antworteten gar nicht.Spotify: 75 Millionen KI-Songs entferntDie Journalistin Gollin sieht die Verantwortung für die Verbreitung der Inhalte auch bei den Digitalplattformen. Auch auf TikTok haben die erfolgreichsten Videos von Traditionshüter zum Beispiel fast eine halbe Million Aufrufe. TikTok reagierte auf eine Anfrage nicht.Spotify schickte ein allgemeines Statement: “Unsere Plattformregeln besagen eindeutig, dass wir keinerlei Inhalte – unabhängig davon, ob sie KI-generiert sind oder nicht – zulassen, die zu Gewalt oder Hass gegen Menschen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder Religion aufrufen”, heißt es dort. Kürzlich hieß es zudem, Spotify habe 75 Millionen KI-generierter Songs entfernt. Traditionshüter und Dobermanncloe sind offenbar nicht dabei.

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Polizei löst nicht genehmigtes Konzert in Teterow auf

Laute Musik von einem nicht genehmigten Konzert in einer Teterower Gartenanlage hat am Sonnabendabend für einen Polizeieinsatz gesorgt. (Themenbild) In Teterow (Landkreis Rostock) hat die Polizei am Abend ein nicht genehmigtes Konzert in einer Gartenanlage aufgelöst. Nach Beschwerden von Anwohnern über Lärm wurden in einem Privatgarten gegen 21 Uhr bei fast 100 Personen die Personalien festgestellt. Der Veranstalter, ein 41-Jähriger Teterower, konnte weder eine Genehmigung für das Konzert vorweisen, noch hatte er die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Da er aggressiv gegen Beamte auftrat und außerdem ein Haftbefehl gegen ihn vorlag, wurde er festgenommen, so die Polizei.

via ndr: Polizei löst nicht genehmigtes Konzert in Teterow auf