Woody Guthrie bezeichnete einen Trump vor 65 Jahren als Rassisten

Rassistische Ansichten liegen bei den Trumps offenbar in der Familie – Woody Guthrie jedenfalls hasste seinen Vermieter, Trumps Vater Fred, aus genau diesem Grund. Ein Stück aus dem ROLLING-STONE-Archiv. Im Dezember des Jahres 1950 unterschrieb Woody Guthrie den Mietvertrag für ein neues Apartment im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Nun, mehr als ein halbes Jahrhundert später, sorgt dieser Vertrag für Aufsehen. Wie Will Kaufman, Professor in amerikanischer Literatur und Kultur an der Universität Central Lancashire, bei Nachforschungen entdeckt hat, setzte der Mann, der „This Land Is Your Land“ schrieb, seinen Namen neben den von Donald Trumps Vater. Fred Trump besaß zum damaligen Zeitpunkt eben jenes Wohngebäude, in dem der Folk-Musiker für zwei Jahre lebte. Das allein ist vielleicht noch nicht der Rede wert, wohl aber, dass die Beziehung zwischen Guthrie und seinem Vermieter alles andere als rosig war. Damals bezeichnete Woody Guthrie ihn als Rassisten – auch heute, 65 Jahre später, wird Freds Sohn Donald Trump ebenfalls beschuldigt, Rassismus innerhalb der US-amerikanischen Gesellschaft zu schüren. Besonders befremdlich: Er betont sogar stolz, die von seinem Vater vermittelten Werte fortzuführen.

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Ferhat Sentürks Abkehr von den Rechten wirft Fragen auf

Noch vor zwei Wochen organisierte Sentürk einen Neonazi-Aufmarsch, jetzt sagt er, dass er sich von der extremen Rechten distanziert. Es ist zwei Wochen her, da scharte Ferhat Sentürk noch mehrere Hundert Neonazis um sich. Er hatte eine Demonstration gegen links angemeldet und einen Coup im Vorfeld gelandet. Der Sänger der extrem rechten Hooligan-Band »Kategorie C« Hannes Ostendorf sollte bei dem Aufmarsch auftreten. Ostendorf kam, sang, stachelte die Teilnehmerinnen an. Ferhat Sentürk genoss den Auftritt, schwang große Reden. Im Laufe des Nachmittags die Ernüchterung. Statt eines kilometerlangen Aufmarsches geht es nur ein paar Meter bis zu den Aufgängen der S-Bahn. Weiter lässt die Polizei den Aufmarsch nicht. Ferhat Sentürk tobt auf der Straße und danach auch im Netz. Er spricht von Willkür und kündigt weitere Proteste an. Gleichzeitig werden in der Szene Vorwürfe gegen Sentürk laut. Die Demonstration sei schlecht organisiert gewesen, Sentürk habe sich nicht ausreichend beraten lassen, außerdem wird sich darüber beschwert, dass zahlreiche Teilnehmerinnen des Aufmarsches festgenommen wurden. Drei Tage nach der Demonstration in Berlin verkündet Sentürk in seinen Social-Media-Kanälen, dass für ihn ein Wendepunkt erreicht sei. Er wolle sich als Aktivist zurückziehen. Das »System« sei »augenscheinlich korrupt«, Medien verdrehten die Wahrheit und an Meinungsfreiheit glaube er nicht mehr. Sentürk kündigt an, etwas Neues machen zu wollen, er will »aufrütteln, verbinden, inspirieren«. Auf der Straße und im Netz, wie er ankündigt. Aufmerksam macht Sentürk dann auf sich, weil ein Video von ihm auftaucht, in dem er in einem Rap-Song die Zeile »Kill Yahudis mit der Uzi, bis das Blut fließt« mitsingt. Auf der Social-Media-Plattform X ist die Empörung über Sentürk groß. Menschen kündigen an, ihn wegen des antisemitischen Raps anzuzeigen. Einige Tage später veröffentlicht Sentürk dann auf Tiktok ein Video mit dem Titel »Abrechnung mit der AfD«. Es erreicht innerhalb weniger Tage fast 800 000 Aufrufe und wird über 8000-mal kommentiert. In seinem Video warnt Sentürk, die AfD hetze gegen Ausländer und Muslime, es habe sich herausgestellt, dass die Partei eine »Gefahr für die Demokratie« sei. Auf Facebook verbreitet Sentürk Texte, in denen er lokalen AfD-Funktionären aus seiner Heimatstadt Aachen Machtmissbrauch vorwirft. Ferhat Sentürk war Mitglied der AfD, hat sie aber im Streit schon im vergangenen Herbst verlassen. Danach begann seine Karriere als Organisator von extrem rechten Aufmärschen in Berlin und Aachen.

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AfD-Politiker in Moskau Ein Festival für Putin

Konzertauftritte des AfD-Abgeordneten Moosdorf in Russland finanzierte der Kreml. Nun war er wieder in Moskau. Offenbar vermittelt er ein Musikfestival – mit Staatschef Putin als Gast? Der AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Moosdorf ist erneut nach Russland gereist und hat dort einen außenpolitischen Berater von Staatschef Wladimir Putin getroffen. Das belegt ein Foto, das t-online vorliegt. Zweck der Reise Anfang März war, ein internationales Chorfestival in Russland zu organisieren – zu dem möglicherweise auch Kremlchef Putin kommen soll. Laut Informationen von t-online soll das Event 2027 stattfinden. Es wird demnach vom russischen Außenministerium und einer staatlichen Stiftung unterstützt. Weder Moosdorf noch der deutsche Veranstalter hinter dem Festival haben das Treffen und die Planungen bislang öffentlich kommuniziert. Kreml finanzierte Konzerte Es ist nicht das erste Mal, dass der Abgeordnete, der derzeit noch den Arbeitskreis Außen der Fraktion leitet, mit engen Russlandkontakten auffällt: Im vergangenen Jahr berichtete t-online zunächst, dass der Berufs-Cellist eine Gastprofessur an der staatlichen Gnessin-Akademie in Moskau angetreten hatte. Dann belegten Recherchen von t-online, dass zwei Konzerte, die er 2023 und 2024 in St. Petersburg gab, über einen Propagandafonds vom Kreml finanziert wurden. Bei Fragen zur Bezahlung verstrickte er sich anschließend in Widersprüche: Moosdorf hatte t-online zunächst schriftlich mitgeteilt und öffentlich verbreitet, ein international übliches Honorar für die Konzerte erhalten zu haben. Später sagte er anderen Medien, er habe extra kein Honorar genommen, da andernfalls eine zu große Nähe zu Putin “herbeifantasiert” werden könne. Millionen-Geschäft mit Festivals Bei seiner aktuellen Reise nach Moskau trat Moosdorf als “Ehrenbotschafter” des deutschen Vereins Interkultur auf. Unter dem Dach dieser Marke veranstaltet der Deutsche Günter Titsch seit mehr als 20 Jahren internationale Chorkonzerte. Seine damit verbundenen Unternehmen setzen laut Schätzungen jährlich Millionen um. /…) Neben Günter Titsch und Moosdorf saß der deutsche Kulturmanager Hans-Joachim Frey mit am runden Tisch in Moskau, an dem die Festspiele besprochen wurden. Er leitete mehr als 15 Jahre den Semperopernball in Dresden und ist für die Ausrichtung des Dresdner Opernballs in Sankt Petersburg bekannt. Er organisierte in Russland auch die Festivals, bei denen Moosdorf auftrat. Dafür nutzte er seine Stiftung Brücke der Künste, deren Kuratorium ein Jugendfreund Putins vorsitzt: der Oligarch Boris Rotenberg. Über die Stiftung liefen damals die staatlichen Zuschüsse. Als Sponsor trat die staatliche Roscongress-Stiftung auf, die Putins Wirtschaftsgipfel in Sankt Petersburg veranstaltet.

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Thompson sells 500,000 tickets to make Zagreb concert biggest in world history

All tickets for Marko Perković Thompson’s concert at Zagreb’s Hipodrom have officially sold out. On 5th July 2025, more than half a million people will gather for what is set to be the biggest concert in history. This record-breaking event surpasses the previous world record held by Italian rock star Vasco Rossi, who drew 225,173 fans to his concert in Modena in 2017. With over 500,000 tickets sold, Thompson’s performance in Zagreb will be the most attended ticketed concert of all time. The demand for tickets was unprecedented. The first batch of 281,774 tickets sold out on 28th March, making it the largest concert in terms of ticket sales worldwide. When the second batch was released on 2nd April, more than 150,000 tickets were snapped up in just six hours.

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Kanye West hit with a copyright lawsuit and denied sample due to his antisemitism

German singer Alice Merton filed a lawsuit against Kanye West for alleged copyright infringement. She refused to allow him a sample of her song due to his antisemitism remarks. Kanye West is being hit with a copyright lawsuit by a German singer. The controversial rapper is being sued for copyright infringement by musician Alice Merton for allegedly using an “unauthorized sample” of her song Blindside on his song, Gun to My Head featuring Ty Dolla $ign and Kid Cudi. The song is a part of his Vultures 1 album with Ty that was released in December 2023. According to TMZ, Alice said she penned and recorded Blindside in 2022 and initially discovered Kanye sampled the track when she heard the song. Then in February 2024, Alice said that Kanye asked to use her song Blindside through BMG Rights Management but she declined the request.

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Eigentümer soll Großspender der Partei sein – Wegen AfD-Ärger: Berliner Musiker Zartmann sagt Konzert im Metropol ab

Mit „Tau mich auf“ führt er die Charts an, er singt über Toleranz und Liebe. Am 5. April wollte Berlins Shooting-Star Zartmann eigentlich eine Party im Schöneberger „Metropol“ feiern. Nach Berichten über eine Großspende des Eigentümers an die AfD wurde diese jetzt abgesagt. Auf Instagram erklärte der Musiker, dass er das geplante Release-Konzert „leider absagen“ muss. Als Begründung postete er dazu den Screenshot eines Tagesspiegelartikels zu Verbindungen des „Metropols“-Eigentümers Henning Conle zu mutmaßlichen Großspenden an die AfD. Zartmann kündigte einen Ersatztermin an. Musikalisch unterlegt war die Botschaft mit seinem Song „Meinen die uns“ und der deutlichen Textzeile „F*** die AfD. Ich frage mich wirklich, wer die wählt.“ Mitte Februar hatte der „Tagesspiegel“ berichtet, dass der Duisburger Unternehmer Conle, der die AfD mit 2,35 Millionen Euro unterstützt haben soll, Besitzer des früheren Theaters am Nollendorfplatz (Baujahr 1905) ist.

via bz berlin: Eigentümer soll Großspender der Partei sein Wegen AfD-Ärger: Berliner Musiker Zartmann sagt Konzert im Metropol ab

GROSSEINSATZ IM #SAALEKREIS – #Polizei verhindert #Rechtsrock- #Konzert in #Schiepzig

In Schiepzig im Saalekreis war für Samstagabend offenbar ein Rechtsrock-Konzert geplant. Polizisten haben vor Ort verfassungsfeindliche Symbole erkannt und die Veranstaltung noch vor Beginn untersagt. Es gab keine größeren Zwischenfälle. Drei Ermittlungsverfahren laufen. In Schiepzig, einem Ortsteil von Salzatal im Saalekreis, hat die Polizei am Samstagabend ein Rechtsrock-Konzert unterbunden. Dazu wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der überregionalen rechtsextremistischen Szene erwartet, teilte die Polizei am Sonntag mit. Bei einer ersten Überprüfung trafen die Beamten nach eigenen Angaben eine Person, die ein Shirt mit verfassungsfeindlicher Symbolik trug. Am Veranstaltungsort seien bereits vor Beginn 141 Menschen gewesen, die daran teilnehmen wollten. Das Konzert sei untersagt worden. Die Polizisten erteilten demnach 124 Anwesenden einen Platzverweis. Zudem seien etwa 30 Fahrzeuge abgewiesen worden, mit denen weitere Personen zur Veranstaltung anreisen wollte.

via mdr: GROSSEINSATZ IM SAALEKREIS Polizei verhindert Rechtsrock-Konzert in Schiepzig

a photo of a police car
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