Offener Brief – Jüdische Gemeinde in Mannheim: Heftige Kritik an Naidoo-Auftritten in Köln

Die Jüdische Gemeinde Mannheim fordert, die für 16. und 17. Dezember geplanten Auftritte Xavier Naidoos in Köln abzusagen. Die Jüdische Gemeinde Mannheim fordert, die für 16. und 17. Dezember geplanten Auftritte Xavier Naidoos in Köln abzusagen. In einem offenen Brief an die Veranstalter – die Lanxess Arena und die Konzertagentur Live Nation – wird kritisiert: „Es ist weithin bekannt, dass Naidoo sich in einer Reihe von Texten judenfeindlich geäußert und Verschwörungsmythen verbreitet hat.“ Die Wiederholungen seiner antisemitischen Stereotype ließen eine Distanzierung des langjährigen Söhne-Mannheims-Sängers nicht glaubhaft erscheinen, so der Vorwurf. Naidoo habe sich perfide und zynisch zum Holocaust geäußert. Zudem bediene er Vorurteile mit Formulierungen wie „sogenannte Juden“ oder „Zentralrat der Lügen“. Diese zeugten von einem „tiefsitzenden Judenhass“.

via mannheimer morgen: Offener Brief Jüdische Gemeinde in Mannheim: Heftige Kritik an Naidoo-Auftritten in Köln

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Festival-Besucher brüllen Hitler-Parolen und beleidigen andere rassistisch

Auf dem Airbeat One Festival sollen zwei Männer andere rassistisch beleidigt haben und verfassungsfeindliche Parolen gerufen haben. Männer sollen Gäste auf dem Airbeat One rassistisch beleidigt haben und dazu den Hitlergruß gezeigt haben. Die Polizei ermittelt gegen sie und auch die Security reagierte sofort. Am Freitagabend kurz vor Mitternacht sollen zwei Tatverdächtige einen 23-jährigen Mann und eine 20-jährige Frau auf dem Airbeat One-Festival in Neustadt-Glewe rassistisch beleidigt haben, das teilt Polizeisprecher Felix Zgonine unserer Redaktion auf Nachfrage mit. Polizei ermittelt gegen die Männer wegen zwei Delikten Die mutmaßlichen Täter seien danach weitergezogen und sollen später die verfassungsfeindliche Parole „Sieg Heil“ gerufen und den Hitlergruß gezeigt haben, erklärt Zgonine. Im Laufe des Samstags habe die Polizei dann Kontakt mit den Opfern aufgenommen und die Tatverdächtigen im Camp ausfindig gemacht. Anschließend haben die Beamten die Personalien der Tatverdächtigen aufgenommen und Anzeige gegen die Männer aufgenommen. (…) Die Security des Airbeat One-Festivals habe die beiden verdächtigten Männer dann vom Festival verwiesen, sagt der Polizeisprecher. Gegen die Männer ermittelt die Polizei wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Parolen und Beleidigung.

via nordkurier: Festival-Besucher brüllen Hitler-Parolen und beleidigen andere rassistisch

Verfassungsschutzbericht Zahl der Rechtsextremisten in Brandenburg steigt um fast 20 Prozent

Rechtsextremisten haben Zulauf in Brandenburg – das zeigt der neue Verfassungsschutzbericht. Besonders alarmierend: Viele davon gelten als gewaltorientiert. Die Zahl der Rechtsextremisten in Brandenburg hat im vergangenen Jahr nach Angaben des Verfassungsschutzes einen neuen Höchststand erreicht. Erfasst wurden 3.650 Personen – fast ein Fünftel mehr als im Jahr zuvor, wie Innenminister René Wilke (parteilos) bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2024 am Mittwoch berichtete. Davon werden 40 Prozent als “gewaltorientiert” eingestuft. Deren Zahl sei um 130 auf 1.430 gestiegen, hieß es. Laut Bericht wird zudem rund 1.600 Menschen aus dem Umfeld von Parteien “Extremismuspotential” zugerechnet. Darunter seien Mitglieder von AfD bzw. Junge Alternative (JA), “Die Heimat” und “Der dritte Weg”. Die AfD war vom Brandenburger Verfassungsschutz im Mai auf Grundlage eines neuen Gutachtens als “gesichert rechtsextrem” eingestuft worden. Nach einer Beschwerde der AfD beim Verwaltungsgericht Potsdam legte der Verfassungsschutz für die Dauer des Verfahrens die Hochstufung auf Eis und führt die Partei vorerst weiter als Verdachtsfall. Etwa 420 Rechtsextremisten seien parteiunabhängig organisiert, heißt es in dem Bericht. Dazu gab es unter anderen 27 rechtsextremistische Bands und 14 Liedermacher (Anstieg von je 1). Das Personenpotenzial der “Reichsbürger” und Selbstverwalter sei in etwa gleichgeblieben (ca. 1.000).

via rbb: Verfassungsschutzbericht Zahl der Rechtsextremisten in Brandenburg steigt um fast 20 Prozent

Neonazis deklarieren Konzert als Geburtstag – Polizei lässt sie gewähren

Das Clubhaus von „Voice of Anger“ ist weiterhin aktiv als überregionaler Treffpunkt für die militante Neonaziszene. Wieder reisten am Pfingstwochenende Rechtsradikale aus dem ganzen Bundesgebiet zu einem Konzert an. Wieder lässt sie die Polizei gewähren – trotz Verbot. (…) Die Polizei indes hatte an allen Zufahrten nach Buxach-Hart Verkehrskontrollstellen eingerichtet und winkte vereinzelt Autos heraus. Ein ziviles Fahrzeug fuhr den Parkplatz der Kleingartenanlage ab. Eine Intervention fand aber zumindest bis 21:30 Uhr nicht statt, so dass die Rechtsextremen ungestört feiern konnten. Das ist erstaunlich, da die Stadt Memmingen in Absprache mit der zuständigen Polizei im Vorfeld des Konzerts eine Allgemeinverfügung erließ, die sämtliche nicht angezeigten und nicht genehmigten öffentlichen Vergnügungen im gesamten Stadtgebiet über das Pfingstwochenende verbot. Die Verfügung sollte der Polizei eine niedrigschwellige Auflösung der Szenefeier ermöglichen. Stattdessen deklarierten die Rechtsextremen ihre Veranstaltung als private Geburtstagsfeier – mit Erfolg. Die Polizei ließ sie gewähren und ermöglichte so ein Konzert von Rechtsrock-Fans im hohen zweistelligen Bereich. Dabei ist es ein alter Hut, dass Neonazis ihre Konzerte, Feiern und Treffen als Geburtstagsfeiern deklarieren, um der Polizei eine Auflösung zu erschweren. (…) Trotzdem übernimmt die Polizei diese Deutung und erklärt auf Anfrage, es habe sich um „um eine private Geburtstagsfeier mit geladenen Gästen“ gehandelt. Und das, obwohl der Polizei Erkenntnisse vorliegen, „dass auch nicht geladene Personen teilgenommen haben“ und „auch Live-Musik gespielt“ wurde. Diese jedoch war, so bewertet es die Polizei, „für unbeteiligte Dritte nicht wahrnehmbar. Somit entfaltete die Veranstaltung keine Außenwirkung.“ Zugleich müsse man aber erst noch ermitteln, „ob und in welchem Umfang die Veranstaltung öffentlich zugänglich war.“ Doch selbst, wenn sich diesbezüglich die Auffassung der Polizei noch ändern sollte, würde lediglich für den Veranstalter ein Bußgeld für eine Ordnungswidrigkeit fällig. Auf Fotos, die „Allgäu rechtsaußen“ vorliegen, sieht man Mitglieder von „Orgullo Sur“, der bekanntesten und beliebtesten Rechtsrock-Band aus Chile auf der Bühne im Clubhaus. Hinter ihnen ist ein Banner mit dem Motto des Konzerts zu sehen: „Angry, live and loud“. (…) Auch beim diesjährigen „Angry, Live and Loud“ stehen die angekündigten Bands weiter für einen eng vernetzten internationalen und militanten Neonazi-Untergrund, dem auch „Voice of Anger“ selbst zuzurechnen ist: „Orgullo Sur“ aus Chile, „Total Annihilation“ aus den USA, „Sun City Skins“ aus Mexiko sowie „Smart Violence“ aus NRW. Beobachter*innen verorten auch etwa „Orgullo Sur“ im Umfeld von Blood&Honour.

via endstation rechts: Neonazis deklarieren Konzert als Geburtstag – Polizei lässt sie gewähren

Kanye West Officially Banned from Australia Following Shocking Nazi-Glorifying Song Controversy – #KickHimOut

Australia Cancels Kanye West’s Visa Over Anti-Semitic Heil Hitler Song, Banning Hate Speech and Protecting Community Safety. Australia has taken the dramatic step of cancelling rapper Kanye West’s visa following the release of his highly offensive song that glorifies Nazi leader Adolf Hitler. The decision, revealed by Home Affairs Minister Tony Burke, marks a rare move to block a high-profile international artist on the grounds of hate speech. West, who legally changed his name to Ye, faced immediate backlash after independently releasing the track Heil Hitler in early May. The song’s lyrics and accompanying music video, which features men chanting the phrase and wearing animal skins, were widely condemned. Streaming platforms such as Spotify, Apple Music and YouTube promptly banned the song.

via ibtimes: Kanye West Officially Banned from Australia Following Shocking Nazi-Glorifying Song Controversy

Controversial right-wing singer Marko Perkovic draws tens of thousands to Zagreb concert

A concert by Croatian singer Marko Perkovic, known as Thompson, has drawn tens of thousands to Zagreb. A concert by right-wing singer Marko Perkovic, notorious for his perceived sympathy for Croatia’s World War II pro-Nazi puppet regime, has drawn tens of thousands of his fans to Zagreb on Saturday. Some 450,000 are expected to be in attendance at the Hippodrome later in the evening, the biggest concert in Croatia’s history, according to the police, viewed as a major security challenge. Perkovic, also known as Thompson, has been banned from performing in some European cities over frequent pro-Nazi displays at his gigs, but he remains hugely popular in Croatia, frequently attending rallies and sports events.

via abcnews: Controversial right-wing singer Marko Perkovic draws tens of thousands to Zagreb concert

siehe auch: Croatian right-wing singer Marko Perkovic and fans perform pro-Nazi salute at massive concert Perkovic, whose stage name is Thompson after a U.S.-made machine gun, had previously said both the song and the salute focus on the 1991-95 ethnic war in Croatia. A hugely popular right-wing Croatian singer and hundreds of thousands of his fans performed a pro-Nazi World War II salute at a massive concert in Zagreb, drawing criticism. One of Marko Perkovic’s most popular songs, played in the late Saturday concert, starts with the dreaded “For the homeland — Ready!” salute, used by Croatia’s Nazi-era puppet Ustasha regime that ran concentration camps at the time.(…) Organizers said that half a million people attended Perkovic’s concert in the Croatian capital. Video footage aired by Croatian media showed many fans displaying pro-Nazi salutes earlier in the day. The salute is punishable by law in Croatia, but courts have ruled Perkovic can use it as part of his song, the Croatian state television HRT said. Perkovic has been banned from performing in some European cities over frequent pro-Nazi references and displays at his gigs. Croatia’s Vecernji List daily wrote that the concert’s “supreme organization” has been overshadowed by the use of the salute of a regime that signed off on “mass executions of people.”

Essex family found guilty of distributing neo-Nazi music – #28 #BH #Blood&Honour

A father and his two adult children have been found guilty of creating and distributing neo-Nazi music which promoted terrorism and incited racial hatred. Robert Talland, 56, his son Stephen, 36, and daughter Rosie, 34, all from Essex, were convicted following a nine-week trial at Woolwich Crown Court. All three were found guilty of stirring up racial hatred while Robert was also convicted of two offences of encouraging terrorism. He was described as a leading figure in the “Blood & Honour” network – a far-right extremist movement which organised gigs and sold merchandise for white power bands. Robert also ran a record label, Rampage Productions, which distributed CDs by groups promoting neo-Nazi ideology. His children Stephen and Rosie played in one of those bands, Embers Of An Empire, which he managed. The trio were arrested in October 2020 following a year-long investigation by Counter Terrorism Policing North East. During the trial, jurors were told that Robert Talland organised a gig at the Corpus Christi Club in Leeds in September 2019, where Embers Of An Empire performed songs promoting racist violence. CCTV captured audience members making Nazi salutes. Police searching his home found hundreds of CDs containing white supremacist lyrics, along with neo-Nazi banners and Blood & Honour memorabilia. Some lyrics were found to encourage extreme right-wing terrorism. Detective Chief Superintendent James Dunkerley, head of Counter Terrorism Policing North East, said: “Robert, Stephen and Rosie Talland were part of a network of hatred which had encouraged violence and extreme right-wing terrorism across Europe for decades. “Robert Talland dismissed the group as an ‘old man’s drinking club’, but through the gigs and events they organised, they promoted music which glorified acts of murder to audiences which included young children.

via echo news: Essex family found guilty of distributing neo-Nazi music