Studie – Immer dichtere Vernetzung bei YouTube-Accounts am rechten Rand

Rechte politische Akteur:innen haben auf YouTube in den letzten Jahren ein immer engeres Netzwerk unter Kanälen und Kommentator:innen aufgebaut. In der Themenwahl und Tonalität unterscheiden sich die YouTube-Kanäle zwar, doch sie eint die Ablehnung der aktuellen deutschen Migrationspolitik. YouTube-Kanäle aus den verschiedensten Ecken der rechten Community vernetzen sich untereinander immer mehr. Zu diesem Schluss kommen zwei Kommunikationswissenschaftler aus Taipeh und Berlin in einer aktuellen Studie. Sie haben untersucht, unter den Videos welcher Kanäle jeweils die selben Nutzer:innen kommentieren und welchen Themen sich diese Kanäle am häufigsten widmen. Zu diesem Zweck identifizierten die Autoren mit dem YouTube-Empfehlungsalgorithmus zunächst 116 Kanäle, die sie der „far-right“ zuordnen. Übersetzt kann far-right für äußere Rechte, aber auch für rechtsextrem stehen. Sie untersuchten insgesamt 2.298.737 Kommentare unter Videos, die auf diesen Kanälen bis zum 1. Juni 2017 erschienen waren. Etwa 250.000 verschiedene YouTube-Accounts, sogenannte Unique User, verfassten die Kommentare. Die Forscher wollten nun herausfinden, welche Kommentator:innen unter den Videos welcher Kanäle kommentieren. Das soll eine Aussage über die Überschneidung der Fangemeinden der rechten Kanäle, aber auch über die Vernetzung der Kanäle selbst erlauben. (…) Die dort geteilte Grafik zeigt, dass die Kanäle für die Studie in sieben Gruppen eingeteilt wurden. Es gab Kanäle, die eine direkte Verbindung zur AfD hatten, also offen von der rechtsextremen Partei oder ihren Mitliedern betrieben werden. Die Autoren unterscheiden außerdem zwischen der neuen und der alten Rechten, „alternativen Medien“, rechten Verschwörungsmythen, Geschichtskanälen sowie einer Gruppe von Nationalist:innen und Rechtsrock-Kanälen. Diese sieben Gruppen unterscheiden sich vor allem durch ihre Akteur:innen und ihre Themenschwerpunkte. Um die Themen der Videos zu analysieren, zogen die Forscher hier ebenfalls die Kommentare heran. Sie suchten die häufigsten Worte, die die Nutzer:innen verwendeten und zogen so Rückschlüsse auf den Inhalt des Videos. (…) In einer Gruppe zusammengefasst haben die Autoren Nationalist:innen wie den Pegida-Gründer Lutz Bachmann und Kanäle mit Rechtsrock. Einige Kanäle ordneten die Forscher auch dem Umfeld rechter Fußball-Hooligans zu. Themen seien hier vor allem Nationalstolz und Islamfeindlichkeit. Die untersuchten Kanäle der neuen Rechten weisen fast immer eine Nähe zur rechtsextremen Identitären Bewegung oder zum rechten Antaios-Verlag auf. Die neue Rechte zeichne aus, dass sie mit Themenwahl und Rhetorik eine Brücke in den Mainstream schlagen will, so die Forscher. Sie schießen in den Kommentaren vor allem gegen die Antifa und beschäftigen sich auch inhaltlich mit der Links-Rechts-Unterscheidung. Auch Antifeminismus und Geschlechterrollen spielen hier der Studie zufolge eine große Rolle. „Alternative Medien“ als zentrale Knotenpunkte des Netzwerks Die Gruppe der alten Rechten besteht vor allem aus Kanälen mit Verbindung zur NPD. Auch diese Gruppe beschäftigte sich überwiegend mit der politischen Landschaft Deutschland, sei dabei aber oftmals deutlich extremer unterwegs als AfD-Kommentator:innen oder die neue Rechte, da ihnen die Mitte der Gesellschaft weniger wichtig ist. Diese Kanäle seien bei ihren Kommentator:innen dementsprechend auch weniger stark vernetzt als die anderer Gruppen.

via netzpolitik: Studie – Immer dichtere Vernetzung bei YouTube-Accounts am rechten Rand

https://twitter.com/JonasKaiser/status/1297980810478460936?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1297980811455737860%7Ctwgr%5E&ref_url=https%3A%2F%2Fnetzpolitik.org%2F2020%2Fstudie-immer-dichtere-vernetzung-bei-youtube-accounts-am-rechten-rand%2F
from: https://twitter.com/JonasKaiser/status/1297980811455737860/photo/1

#Ikonographie der #Coronaleunger*innen – #Symbole und #Codes der #Verschwörungsideologien rund um die #Coronavirus-#Pandemie – #schauhin #covidioten

Was soll das weiße Kaninchen, warum steht “Kein NWO-Zombie” auf dem Mundschutz, warum die Alu-Kugel am Rucksack? Verschwörungsfreundinnen haben sich eine ganze Menge Erkennungszeichen ausgedacht, um sich gegenseitig zu finden– das hilft auch Demokratinnen, sie zu entdecken. Eine unvollständige Auflistung von Symbolen und ihrer Bedeutung. Wer will schon aus Versehen mit einem Echsenmenschen reden? Verschwörungsgläubige jedenfalls nicht. Deswegen kursieren in der Szene unterschiedliche Erkennungszeichen, mit denen sich die „Erwachten“ gegenseitig ausmachen können. Die sind zum Teil mindestens genauso absurd wie die Erzählungen über Zwangsimpfungen, die „jüdische Weltverschwörung“ oder Gedankenkontrolle via Mobilfunkantenne (…) Während Querdenker-Bommel und Ehrlich-Gruß eher skurril wirken, hat die Verschwörungsszene aber auch sehr Niederträchtiges zu bieten. Immer wieder sind auf Fotos von den Demos auch „Judensterne“ zu sehen. Das Symbol, das Juden und Jüdinnen ab 1941 in Deutschland auf ihrer Kleidung tragen mussten, diente der sozialen Ausgrenzung, Diskriminierung und Demütigung. Der gelbe Davidstern mit der Aufschrift „Jude“ sollte auch erleichtern, Juden und Jüdinnen ausfindig zu machen, um sie in die deutschen Arbeits- und Vernichtungslager zu deportieren. 75 Jahre nach der Niederlage des Nationalsozialismus und der Befreiung der Konzentrationslager tragen heute Menschen einen nachempfundenen Judenstern mit der Aufschrift „ungeimpft“. Verkauft wird die Holocaustrelativierung unter anderem auf der Website des rechtsextremen Bloggers Sven Liebich. Besonders beliebt als Slogan der Szene ist derzeit der Aufdruck „Gib Gates keine Chance“, eine Abwandlung des bekannten Slogans einer Anti-Aids-Kampagne. Dieser Spruch ist sowohl im Internet wie auch auf Schildern, T-Shirts und auf Mund-und Nasenmasken zu lesen. Wegen seines jahrelangen Einsatzes für Impfungen ist der „Microsoft“-Gründer Bill Gates zum internationalen Feindbild von Verschwörungsideolog*innen avanciert. Sie schaffen eine böse Legende um Gates, dem sie die Schuld an der Coronavirus-Pandemie geben. Eine derzeit weit verbreitete Erzählung zu Gates und dem Virus ist, dass der Milliardär Covid-19 nutze, um die Bevölkerung zu überwachen und auch zu reduzieren. Eine andere Erzählung besagt, dass Bill Gates der Menschheit durch Impfung einen Chip implantieren will, der die Menschheit dann kontrollieren kann und gegebenenfalls zu Robotern machen kann.

via belltower: Ikonographie der Coronaleunger*innen – Symbole und Codes der Verschwörungsideologien rund um die Coronavirus-Pandemie

#Polizisten haben kein Recht. Ein dogmatischer Zwischenruf . #schauhin

Auf der Kurznachrichtenplattform Twitter hat in der vergangenen Woche ein Video große Verbreitung gefunden, das zeigt, wie letztlich zwölf Polizeibeamte einen 15-jährigen Jugendlichen mit Schlagstock und Pfefferspray überwältigen, um seine Identität festzustellen, nachdem er ordnungswidrig mit seinem E-Roller auf dem Bürgersteig gefahren war. Unabhängig von der in etablierten Medien aufgegriffenen Debatte, ob der Einsatz verhältnismäßig war – was sich ohne Weiteres nicht beurteilen lässt –, ist es eine Konversation am Rande des Einsatzes, die gleichfalls Beachtung verdient. Im Video ist zu hören, wie eine Polizeibeamte die aufzeichnende Frau anspricht und sie mehrmals dazu auffordert, den Einsatz nicht weiter zu filmen. Dies sei, so die Polizeibeamte, verboten. Aber stimmt das denn? Und ist es denn – allein mit Blick auf die Dogmatik – richtig? Die Antwort auf die erste Frage lautet Ja. Die zweite Frage muss indes, so vertrete ich hier, verneint werden. Es besteht eine Kluft zwischen dem, was die Rechtsprechung zu dieser Frage urteilt, und dem, was Grundrechtsdogmatik als Antwort gebietet. Die Rechtsprechung Um das Filmen und Photographieren polizeilicher Einsätze rankt sich eine umfangreiche, auch höchst- und bundesverfassungsgerichtliche Rechtsprechung. Waren früher noch Kameras beschlagnahmt worden, damit der Film nicht entwickelt werden konnte (BVerwG v. 14. Juli 1999 – 6 C 7/98), wurden in neueren Sachverhalten Mobiltelephone eingezogen oder als mildere Maßnahme eine Identitätsfeststellung (OVG Lüneburg v. 19. Juni 2013 – 11 LA 1/13) vorgenommen. Polizei und Staatsanwaltschaften sind mittlerweile dazu übergegangen, das Verhalten des Filmenden als den § 201 StGB (Unverletzlichkeit des nichtöffentlich [!] gesprochenen Wortes) erfüllendes Verhalten zu werten. Zumindest letztere Praxis entbehrt evident jeglicher Grundlage, wie erst jüngst ein lesenswerter Beitrag in der NJW (Ullenboom, NJW 2019, 3108) luzide dargelegt hat. Für die Beschlagnahme-Praxis dagegen fällt das Bild gemischt aus: Das Bundesverfassungsgericht bestätigte 2015 (BVerfG v. 24. Juli 2015 – 1 BvR 2501/13) inzident die Auffassung der Verwaltungsgerichte, dass das Filmen und Photographieren Bediensteter der Polizei zu Zwecken der Beweissicherung rechtmäßig sei, bei Veröffentlichung der Aufnahmen indes ein Verstoß gegen § 22 KUrhG vorliegen könnte, nachdem die abgebildeten Polizistinnen und Polizisten in die Erstellung der Aufnahmen nicht eingewilligt hätten. Zwar kann ein Verstoß gegen § 22 KUrhG bekanntlich gerechtfertigt werden, wenn die abgebildete Person Akteurin oder Akteur eines „Ereignisses der Zeitgeschichte“ (vgl. § 23 Abs. 1 Nr. 1 KunstUrhG) ist – nur ob ein Ereignis zum zeitgeschichtlichen wird, ob die Aufnahme in den sozialen Medien „trendet“, weiß man eben oft erst hinterher. (…) Schlüpfen Polizeibeamte in ihre Uniform, machen sie damit kenntlich, dass ihre Handlungen eben diese reflexive Legitimität beanspruchen; im Gegenzug müssen sie darauf verzichten, in der kommoden Privatheit zu leben, die Nicht-Uniformierten zusteht. Als Angehörige der Polizei haben sie kein Grundrecht, das dazu führen könnte, sie unter den Schutz des Kunsturheberrechtsgesetzes zu stellen. Auch eine Pflicht zur Anonymisierung durch Unkenntlichmachen der Gesichter scheidet darum aus. Um nicht missverstanden zu werden: Bedrohung und Körperverletzung von Polizisten durch Rechts- und Linksextremisten sind leider real. Ebenso nicht zu leugnen ist aber, dass eine Anonymisierung staatlicher Hoheitsträger zu Friktionen mit dem Credo führt, das Zeigen des eigenen Gesichtes gehöre zu den Voraussetzungen einer demokratischen Gesellschaft. Wenn der EGMR das für einfache Bürgerinnen sagt, muss es für uniformierte Polizeikräfte erst recht gelten. (…) Die Rechtsprechung, nach der man Polizeibeamte zwar zu Beweissicherungszwecken filmen, diese Aufnahmen aber nicht veröffentlichen darf, beruht auf einer grundrechtlichen Abwägung, für die es hier keinen Raum gibt: Polizeibeamte haben als Verkörperung staatlicher Gewaltausübung kein (Grund-)Recht. Die Veröffentlichung kann nur dann verboten werden, wenn der Staat ein eigenes – d.h. nicht-grundrechtliches – Interesse an der Anonymität seiner Beamten hat. Das lässt sich für Einsätze von Zivilfahndern hören, für den ganz gewöhnlichen Einsatz uniformierter Beamter eher nicht. Die Rechtsposition der Filmenden ist nicht stark: Trotz mancherlei Schutzbereichsverwirrung infolge der Möglichkeiten, die soziale Medien bieten, greift für sie nur die allgemeine Handlungsfreiheit. Doch dieses leicht einzuschränkende Grundrecht trifft auf Seiten der Polizei (im Regelfall) auf kein Gegenrecht, sondern auf nur eine einzige Pflicht: Polizistinnen und Polizisten müssen sich dem Gesetz getreu zu verhalten. Dabei müssten sie sich eigentlich gern zuschauen lassen.

via juwiss: Polizisten haben kein Recht. Ein dogmatischer Zwischenruf

Netherlands extradites far-right suspect to Germany – #gpd #goym

Man accused of co-founding ‘Goyim Party Germany’ group, which ran a website denying the holocaust and calling for the killing of Jews; at least six other suspects are under investigation. J. is accused of co-founding the ”Goyim Party Germany” group in 2016 while B. is accused of joining the group in 2018. At least six other suspects are under investigation. Prosecutors allege the group ran a website on which material denying the Holocaust and downplaying or approving of the crimes of the Nazi regime was posted. They said the site also featured ”deeply disparaging anti-Semitic propaganda,” including a call to kill Jews.

via ynetnews: Netherlands extradites far-right suspect to Germany

symbolbild: scfeenshot vk

#Trump ‘Gave Permission’ To White #Supremacists Through ‘#Racist’ Language And Actions, Former DHS Official Says – #RVAT #terror

A former Trump administration official said President Donald Trump’s actions and language “are in fact racist” in a video for Republican Voters Against Trump. Elizabeth Neumann, who as an Assistant Secretary for the Department of Homeland Security (DHS) Counterterrorism and Threat Prevention, claimed that Trump’s comments about the Charlottesville riots where he said there were “good people on both sides,” along with threatening to “send immigrants back to where they came from” is what “gave permission to white supremacists,” according to the video by Republican Voters Against Trump (RVAT). Neumann said in the video that while she was working at DHS, “we looked at emerging threats including the growing threat from domestic terrorists, and over the period of 2017 to 2018, we started to see that rise of the white supremacist agenda.” Other former DHS officials and Neumann claimed the Trump administration did nothing to deal with white supremacy, Forbes reported. Neumann said, “there’s not going to be anything substantive done on domestic terrorism,” and added that Trump’s response to riots in Charlottesville in Aug. 2017 was “botched.” “I and my leadership at the Department of Homeland Security were very clear that we found the ideology behind white nationalism, white supremacy, to be a growing threat,” Neumann said in the video.

via wtvr: Trump ‘Gave Permission’ To White Supremacists Through ‘Racist’ Language And Actions, Former DHS Official Says

siehe dazu auch: The Kenosha Shooting Suspect Was In The Front Row Of A Trump Rally In January. Kyle Rittenhouse’s social media is filled with references to “Blue Lives Matter.” A Trump campaign spokesperson said, “This individual had nothing to do with our campaign.” The law enforcement–obsessed 17-year-old who was charged with shooting and killing two people and injuring another in Kenosha, Wisconsin, during protests for Jacob Blake appeared in the front row at a Donald Trump rally in January. Kyle Howard Rittenhouse’s social media presence is filled with him posing with weapons, posting “Blue Lives Matter,” and supporting Trump for president. Footage from the Des Moines, Iowa, rally on Jan. 30 shows Rittenhouse feet away from the president, in the front row, to the left of the podium. He posted a TikTok video from the event.

https://twitter.com/SethAbramson/status/1298759346231312384

Nach #Kündigung – #Rassismus-Skandal bei #Bayern: Ex-Trainer verklagt Klub

Der beim FC Bayern aufgedeckte Skandal im Jugendbereich schlägt weiter Wellen. Nachdem ein Trainer vom Verein entlassen wurde, wehrt sich dieser nun juristisch. Es droht, ein Rechtsstreit zu werden. Der wegen eines Rassismus-Vorwurfs beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München entlassene Jugendtrainer wehrt sich gegen die anonym erhobenen Vorwürfe. Wie seine Rechtsanwälte in einer Erklärung mitteilten, wurde am Mittwoch beim Arbeitsgericht München eine Klage eingereicht. “Mit der Klage wehrt sich unser Mandant gegen seine Entlassung. Die Beendigungstatbestände werden nunmehr einer gerichtlichen Kontrolle unterzogen”, heißt es in der Mitteilung.

via t-online: Nach Kündigung – Rassismus-Skandal bei Bayern: Ex-Trainer verklagt Klub

Wie sich der #Halle-#Attentäter im Internet radikalisierte – #terror

Die Auswertungen der sichergestellten Speichermedien des Synagogen-Attentäters von Halle haben einmal mehr dessen antisemitische und rechtsextremistische Gesinnung bestätigt. Mehrere Ermittler des Bundeskriminalamtes (BKA) sagten am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Naumburg, das im Magdeburger Landgericht verhandelt, aus, dass die ausgewerteten Dateien voll mit nationalsozialistischen, antisemitischen, homophoben und frauenfeindlichen Inhalten waren. Die Ermittler fanden Bilder mit drastischen Gewaltdarstellungen, von Deportierten, die in Gaskammern geführt werden sowie von japanischen Comic-Figuren mit NS-Hintergrund. Zudem soll Stephan B. auch Internetforen genutzt haben, in denen anonym derartige Inhalte geteilt werden. In einem dieser sogenannten Imageboards soll auch der Attentäter von Christchurch (Neuseeland) glorifiziert worden sein. (…) Zwei BKA-Beamte berichteten über die Auswertung von Dateien auf dem Computer, dem Laptop, einem USB-Stick und einem Handy des Angeklagten. Die darauf gefundenen Dokumente enthielten klare Bezüge zum Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch am 15. März 2019, Bezüge zum Nationalsozialismus, Bilder mit drastischen Gewaltdarstellungen, von Deportierten, die in Gaskammern geführt werden sowie von japanischen Comic-Figuren mit nationalsozialistischem Hintergrund. Zudem wurde Musik mit antisemitischen, gewaltverherrlichenden und rassistischen Texten gefunden. Ein Handy enthielt kaum Kontakte, der Angeklagte will es extra für die Tat gekauft haben. In der zuständigen Ermittlungsgruppe beim BKA waren zeitweise bis zu 270 Beamte eingesetzt gewesen, erklärte ein Vertreter der Bundesanwaltschaft.

via jüdische allgemeine: Wie sich der Halle-Attentäter im Internet radikalisierte