Indian man jailed 20 years in France for leading sadistic Nazi cult that tortured girls

A Paris court yesterday jailed a young Indian man to 20 years jail for leading a masculinist group that forced young girls, many of them minors, to perform sexual acts and in some cases tortured them. Prosecutors had sought a 30-year jail term for Rohan Rane, a 29-year-old who they described as a Nazi lover of sadism and macabre ultra-violence. Most of the dozens of victims of the group led by Rane were American girls, the court was told. Many were aged under 15. Other young male members of the masculinist group were from the United States, India, Germany and New Zealand. Six of the girls, now aged between 18 and 21, made official complaints. About 20 victims were identified but others could not be contacted, prosecutors said. After five days of hearings, mainly behind closed doors, the court found Rane guilty of offences, notably extortion committed as part of an organised gang, with the aggravating circumstances of acts of torture and barbarity perpetrated on the victims. Prosecutors said all of the girls were lured by the “CVLT” group that was driven by nihilism, racism, antisemitism, Nazi aesthetics and values, and the hatred of feminists and the LGBTQ+ community. The group became active ahead of the Covid-19 pandemic on the Discord platform with Rane as its leader. The Indian went to France to study at a commercial school in the southern town of Antibes before becoming a sports coach. Vulnerable victims were picked out in online forums and persuaded to send nude images. The men threatened to tell their families and school friends if they did not give in to their demands. According to investigators, many of the girls were black or Jewish and they were forced to engage in sexual acts or to self-harm with knives, including scoring the names of their tormentors or a Nazi swastika into their skin. The scenes were accompanied by insults and jeers from the men, who called themselves “war lords”. One 26-year-old American group member has been jailed in the United States for the 2021 rape of a 12-year-old. Rane was first arrested in 2021 in France. US authorities passed on information about his leadership in the “CVLT” group and how he had vaunted his desire to fulfil his “sadism”

via malaymail: Indian man jailed 20 years in France for leading sadistic Nazi cult that tortured girls

siehe auch: Neo-nazi cult ‘forced girls to perform barbaric sex acts’ An alleged neo-nazi accused of leading an international online network that sexually exploited and tortured young girls has gone on trial in Paris, facing a possible life sentence. An alleged neo-nazi accused of running a vile exploitation ring in which young girls were coerced into performing “barbaric” sexual acts and self-harm online has gone on trial in Paris. Investigators identified Rohan Rane, a 29-year-old Indian national who came to France to study at a business school in the southeastern city of Antibes before becoming a fitness coach, as the group’s leader. Despite his heritage, Rane was a self-declared fascist, reported French media. He is being tried on charges including torture or acts of barbarity against minors, organised extortion and dissemination of child sexual abuse material. If convicted, he faces up to life in prison. Other accused in the case, according to reports, include three US citizens. They were part of a neo-nazi ring, named CVLT (pronounced “cult”), that espoused racist and antisemitic views and expressed hostility toward feminists and the LGBTQ community. It promoted “neo-nazism, nihilism, and paedophilia as its core principles”, according to a US Department of Justice statement. Investigators say CVLT members described themselves as “warlords” and referred to their victims as “slaves” or “housewives”. The group is accused of abusing young girls, most of them minors, from the US, the UK, the Netherlands and Estonia, a French court heard. (…) Some of the sex ring’s alleged victims were selected because they were Jewish, Muslim, Mexican or black, according to the French investigation. Victims, often under the age of 15, were filmed to create videos of scenes of torture and humiliation, it is alleged. They also incited their victims to commit suicide by drinking bleach or by strangling themselves with a belt or leash, it is alleged

Neue Details in der „#Pedo-Hunter“-Causa: 150 Personen als Beschuldigte geführt – #terror

Die Staatsanwaltschaft Graz leitet die Ermittlungen gegen die „Pedo-Hunter“. Die meisten Beschuldigten müssen sich vor Gericht noch verantworten. In den frühen Morgenstunden an einem Märztag 2025 stürmen 400 Polizei- und Spezialkräfte Häuser und Wohnungen an 26 Wohnadressen in Österreich und der Slowakei. Bei der Razzia werden Waffen und unzählige NS-Devotionalien gefunden. 20 Personen werden festgenommen, 13 von ihnen kommen in Untersuchungshaft. Die meisten sind junge Männer zwischen 14 und 26 Jahren. Gegen sie wird wegen Körperverletzung, schwerer Körperverletzung, Raub, schwerem Raub und versuchtem Mord ermittelt – alles im Zusammenhang mit einer kriminellen Vereinigung. Damals taucht in Österreich erstmals der Begriff der sogenannten „Pedo-Hunter“ auf, zu Deutsch „Pädophilenjäger“. Sie sind Kriminelle, die Homosexualität mit Pädophilie gleichsetzen und vorwiegend schwule Männer überfallen. Dabei locken sie ihre Opfer mit falschen Dating-Profilen an abgelegene Orte, um sie brutal zu verprügeln. Während einer der Täter am vereinbarten Treffpunkt wartet, lauern die anderen im Gebüsch und stürzen sich überraschend auf die Männer. In Salzburg wurde ein Mann hinterrücks brutal niedergeschlagen. Ihm wurde Pfefferspray ins Gesicht gesprüht, danach soll einer der Täter mit einem Baseballschläger auf ihn eingeschlagen haben, während ein anderer mit schweren Stiefeln gegen seinen Kopf getreten haben soll. Im Mai 2026 fielen am Landesgericht Salzburg die ersten Urteile im Zusammenhang mit der „Pedo-Hunter“-Szene. Vier der fünf Angeklagten wurden wegen ihrer Beteiligung an brutalen Übergriffen auf zwei Männer im Oktober 2024 in der Pinzgauer Gemeinde Lend unter anderem wegen versuchten Mordes – nicht rechtskräftig – verurteilt. Die Gruppe hatte ihre Opfer über ein Fake-Profil zu Treffen gelockt und anschließend maskiert mit Sturmhauben auf sie eingeprügelt. Einer der Männer erlitt Rippenbrüche, Verletzungen im Gesicht und eine Gehirnblutung. Der Hauptangeklagte wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt, eine Frau und ein weiterer Mann zu je neuneinhalb Jahren. Der fünfte Angeklagte erhielt 18 Monate bedingte Haft.

via profil: Neue Details in der „Pedo-Hunter“-Causa: 150 Personen als Beschuldigte geführt

sieeh auch: Ex-„Pedo-Hunter“ gab sich als Aussteiger, hat er alle getäuscht? Jonas G. H., ein mutmaßlicher Drahtzieher der kriminellen „Pedo-Hunter“, beteuert, aus der rechtsextremen Szene ausgestiegen zu sein. Doch an seiner Geschichte bestehen Zweifel. profil hat ihn getroffen. (…) Jonas G. H. ist ein anderer geworden. Doch Details lassen seine Vergangenheit durchscheinen, wie die schwarze Lonsdale-Sweatjacke, die er an diesem Tag halb geöffnet trägt. Rechtsextreme Skinheads haben die britische Boxsportmarke in den 1990er-Jahren für sich entdeckt. Der dicke Schriftzug auf der Brust ließ sich mit dem Reißverschluss so teilen, dass „NSDA“ zu lesen war. Nur das „P“ fehlte. Genau so wie an diesem Septembertag bei Jonas G. H. „Ich will mit dem Ganzen nichts mehr zu tun haben“, sagt er gleich zu Beginn des Gesprächs und bestellt ein zuckerfreies Cola Zero. Eineinhalb Jahre nach seiner Verhaftung versichert H., er sei ein neuer Mensch geworden. Mit einem neuen Aussehen, einer neuen Frisur und einer neuen Lebensphilosophie, bei der man sich fragt: Kann das überhaupt stimmen? Als Anfang August ein 29-jähriger homosexueller Mann in einem Einfamilienhaus im niederösterreichischen Langenzersdorf von einem 18-Jährigen brutal getötet wird, ist wieder die Rede von den „Pedo-Huntern“. Die Tat in Langenzersdorf markiert einen vorläufigen Tiefpunkt einer Entwicklung, die österreichische Ermittler und Rechtsextremismusexperten seit Jahren beschäftigt. Die selbst ernannten „Pedo-Hunter“, auf Deutsch „Pädophilenjäger“, sind Kriminelle, die Homosexualität mit Pädophilie gleichsetzen und schwule Männer über falsche Dating-Profile an abgelegene Orte locken, um sie dort zu verprügeln. Einer der Ersten, die in Österreich als „Pedo-Hunter“ auftreten, ist Jonas G. H. Im Sommer 2024 erstellt er den Telegram-Kanal „Pedohunters Austria“. Hooligans und Neonazis aus ganz Österreich verbreiten dort ihren Hass auf Homosexuelle und filmen Übergriffe. Vor laufender Kamera schlagen sie ihre Opfer brutal zusammen, rasieren deren Haare ab und zwingen sie zu einem „Geständnis“. Die Polizei spricht von einer „hinterhältigen Form der Selbstjustiz“. Im März 2025 kommt es zu einer Razzia. 400 Polizei- und Spezialkräfte führen 26 Hausdurchsuchungen in sieben Bundesländern durch. 20 Personen werden festgenommen. Einer davon ist Jonas G. H. Er kommt für drei Monate in Untersuchungshaft und wird als Beschuldigter im Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Graz geführt. Mittlerweile wird gegen 150 Personen wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Ein Gerichtsverfahren steht noch aus. In Salzburg gab es bereits erste Urteile gegen vier „Pedo-Hunter“, die besonders brutal vorgegangen waren. Sie wurden wegen versuchten Mordes zu Haftstrafen zwischen neuneinhalb und zwölf Jahren – nicht rechtskräftig – verurteilt.

FAKE NEWS IM AFD-UMFELD: Zweifel an der Geschichte von Hape Kerkelings Großvater sind schnell zerstreut

Am Tag der Deutschen Einheit hatte sich Hape Kerkeling im Thüringer Landtag für ein Verbot der AfD starkgemacht. Seither wird in sozialen Netzwerken seine Familiengeschichte verzerrt. Hape Kerkeling hat wenig Zweifel daran aufkommen lassen, was er von der AfD hält. Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, bekräftigte er seine Forderung nach einem Verbotsverfahren gegen die AfD: „Wer die verbrecherische Vergangenheit dieses Landes verharmlost und umdichtet, verwirkt jede politische Daseinsberechtigung in unserer Demokratie.“ Das schmeckt weder der Partei noch ihren Sympathisanten. In sozialen Medien wird seither auffällig oft auf Kerkelings Äußerungen Bezug genommen, ohne diese jedoch direkt zu nennen. Stattdessen arbeitet man sich an der Familiengeschichte Kerkelings ab, das heißt an seinem Großvater Hermann Anton Kerkeling, der von den Nazis als politischer Gefangener mitsamt rotem Winkel in das Konzentrationslager Buchenwald gesperrt wurde. Das wird auf Plattformen wie Facebook oder Tiktok nun infrage gestellt. Der Vorgang gipfelte in einem Beitrag auf Tiktok, in dem unter dem Motto „von wegen KZ, 8 Jahre Gefangenschaft wegen Diebstahl“ behauptet wurde, Hape Kerkelings Großvater habe „als Bandendieb“ und ausschließlich wegen Diebstahls im Zuchthaus gesessen. Eine angebliche KZ-Haft habe es nicht gegeben. Einige Medien, darunter der „Focus“, griffen die Behauptung auf. Mehrere Faktenchecks, die sich auf behördliche Eintragungen und Archive stützen, haben jedoch rasch ergeben, dass Kerkelings Großvater zwar im Oktober 1933 wegen Bandendiebstahls zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt worden war und zudem noch ein Jahr wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ aufgebrummt bekam; er danach jedoch keineswegs freikam, sondern Anfang Juli 1942 auf Anordnung der Gestapo Münster zur sogenannten Schutzhaft als politischer Häftling ins KZ Buchenwald gebracht wurde.

via faz: FAKE NEWS IM AFD-UMFELD: Zweifel an der Geschichte von Hape Kerkelings Großvater sind schnell zerstreut

Teen killer wore ‘camera helmet to film school knife attack’, Tusk says – #terror

Three incidents in two days, one fatal, have put Poland’s schools on alert. A 15-year-old who killed a school employee in a knife attack northeast of Warsaw on Thursday wore a helmet with a camera and meant to film it, Prime Minister Donald Tusk has said.  The teenager, a former pupil, entered the John Paul II Primary School in Leszczydół-Nowiny at about 9 a.m. and wounded three people, including the school’s director and a female janitor.  The 37-year-old later died despite police attempts to resuscitate her.   “We are dealing with a juvenile killer who had a helmet with a camera. His intention was to film this action with a knife,” Tusk said at an emergency meeting of ministers and security chiefs. (…) The prime minister said Poland had until now been very safe from such attacks. “This trend is dramatically worrying across Europe,” he said. “Let us have no illusions.”   He added that he feared “a grim phenomenon of imitation” fed by the internet, including online challenges, gaming and media promoting freak fights.   “The cult of violence has become ubiquitous,” he said, calling on police to ensure officers appear inside every school at least once a day.  Tusk also said authorities could not have blocked the crime had the teenager streamed it online. “We were not given this legal tool,” he said, referring to a blocked cybersecurity bill by Poland’s president.  Police check online ‘challenge’  Police spokeswoman Katarzyna Kucharska said the motive for the attack is still unknown, but that there was information about an alleged online “challenge,” which the Central Cybercrime Bureau is checking.

via tvpworld: Teen killer wore ‘camera helmet to film school knife attack’, Tusk says

Sogar Chatverläufe: KI-Anbieter geben Daten ihrer Nutzer weiter

Eine neue Studie zeigt, wie ChatGPT, Claude, Gemini und Co. Nutzerdaten an Dritte weitergeben – teils sogar Zugriff auf ganze Chatverläufe und sensible Infos. Eine neue Studie vom IMDEA Networks Institute hat untersucht, wann welcher Chatbot welche Daten über seine Nutzer an Drittparteien weitergibt. Das Ergebnis: Alle geben Daten weiter – teils seien sogar Zugriffsdaten zu ganzen Chatverläufen der Kunden dabei. Im Rahmen der Studie, die momentan noch ein ungeprüftes Preprint ist, untersuchten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen neun KI-Anbieter: ChatGPT, Claude, Gemini, Grok, DeepSeek, Perplexity, Le Chat, Meta AI und MS Copilot. Manche der Drittanbieter, an die sie Daten weitergeben, sind Werbetracker, andere externe Dienstleister – viele beides gleichzeitig. Neben einer ganzen Reihe von Metadaten teilen laut der Studie fünf der neun untersuchten KI-Anbieter beim Zugriff über den Browser sogar Permalinks zu den Chatverläufen mit Datentrackern. Das heißt, diese könnten, sofern es wie bei vielen KI-Anbietern keine Zugangsbeschränkungen gibt, dann auf die Unterhaltungen zugreifen, die Nutzer mit ihrer KI führen. Und damit auf alle Inhalte, die man als Kunde so mit einer KI bespricht. Bei 40 Prozent davon könne man die Weitergabe verhindern, indem man nicht notwendige Cookies ablehne, so die Ergebnisse der Untersuchung. Bei 60 Prozent geht das nicht. Um herauszufinden, ob diese Chats von den Drittanbietern dann auch tatsächlich über die Permalinks abgerufen werden, platzierten die Forscher und Forscherinnen Canary URLs, eine Art digitale „Falle“, in ihren untersuchten KI-Chats. Bei mehreren KI-Anbietern lösten diese in dem Moment aus, in dem der Chat mit Drittanbietern geteilt wurde, so die Studie. Bei Grok wurde der Alarm des Canary laut den Forschern auch im Nachhinein noch mehrere Male ausgelöst, was mutmaßlich bedeutet, dass Externe noch einige Male auf den KI-Chat zugegriffen haben. Neben den Permalinks teilen wohl 33,3 Prozent der untersuchten KI-Anbieter Zusammenfassungen mit ihren Werbepartnern, worin es in den einzelnen KI-Chats ging. Diese automatisch generierten Beschreibungen enthielten teilweise tiefe Einblicke in das Leben der Nutzer. Die Studie nennt Beispiele wie „Was sind die Symptome der Parkinson-Krankheit im Frühstadium?“ oder „Mein Gehalt beträgt 85.000 Dollar. Wie hoch kann meine Hypothek in New York City sein?“ Auch der Standort der Nutzer würde in einzelnen Fällen mit Drittanbietern geteilt. Bei vielen KI-Anbietern werden all solche Informationen laut der Studie zusammen mit E-Mail-Adressen und dauerhaften Benutzerkennungen geteilt – auch im Inkognito-Modus von Browsern. Damit sind die Daten in der Regel nicht mehr anonym. Denn solche IDs werden Internetnutzern von Datenhändlern zugeteilt und identifizieren sie anschließend eindeutig über Plattformen hinweg. So arbeitet etwa LiveRamp unter anderem für seine Zusammenarbeit mit OpenAI mit seiner sogenannten RampID – einer pseudonymen Kennung, die OpenAI nutzt, um ChatGPT-Nutzer für gezieltes Werbe-Targeting zu identifizieren. Sofern man nicht entsprechende Schutzmaßnahmen ergreift.

via heise: Sogar Chatverläufe: KI-Anbieter geben Daten ihrer Nutzer weiter

New report details online anti-trans hate following Tumbler Ridge shooting

The Canadian Anti-Hate Network analyzed the wave of anti-LGBTQ2S+ social media posts following the tragedy in Tumbler Ridge. On Feb. 10, 2026, a shooter killed eight people and injured 27 others, before taking her own life, in the tiny community of Tumbler Ridge, B.C. She was later identified as 18-year-old Jesse Van Rootselaar, a trans woman.  Now a new report from the Canadian Anti-Hate Network is documenting some of the key voices from both media and politics that worked to spread anti-trans fear and misinformation in the days and hours following the attack.  According to a previous report from the Institute for Strategic Dialogue, there was a significant spike in anti-LGBTQ2S+ online content following the incident, with Canadian users posting more than 10,000 instances of anti-LGBTQ2S+ content the day after the attack, and anti-LGBTQ2S+ posts from domestic extremist accounts seeing a rise of more than 1,000 percent.

via xtramagazine: New report details online anti-trans hate following Tumbler Ridge shooting

siehe report: Online Transphobia Following the 2026 Tumbler Ridge School Shooting

DIGITALE GEWALT – Jede sechste EU-Parlamentarierin Opfer sexualisierter KI-Deepfakes

Eine neue Studie identifizierte 50 weitere betroffene EU-Mandatare, darunter 46 Frauen. Auch die Grünen-Abgeordnete Lena Schilling ist betroffen Laut der EU-Abgeordneten Lena Schilling (Grüne) haben 119 Mitglieder ein Schreiben unterzeichnet, in dem die Kommission und die Mitgliedstaaten gebeten werden, Maßnahmen gegen sexualisierte Deepfakes zu ergreifen. Laut einer am Montag präsentierten, weiteren Studie der Agora Digitale Transformation sind weibliche EU-Abgeordnete systematisch von KI-generierter sexualisierter Gewalt betroffen: Zusätzlich zu den vorige Woche veröffentlichten 147 Fällen von nationalen und EU-Parlamentariern identifizierte die Studie 50 weitere betroffene EU-Mandatare, darunter 46 Frauen. Demnach wäre etwa jede sechste weibliche EU-Abgeordnete betroffen, auch die Grüne EU-Abgeordnete Lena Schilling. “Stellen Sie sich vor, Sie machen morgens den Laptop auf und sehen Nacktbilder von sich, im Internet veröffentlicht. Aber Sie haben nie Nacktbilder gemacht. Das ist mir und vielen anderen Frauen geschehen”, so Schilling in einer Pressekonferenz am Montagnachmittag im Straßburger EU-Parlament. Das sei “ein schreckliches Gefühl, das uns krank macht”. Und auch schwierig für die Demokratie: “Denn wenn Frauen, die kandidieren, denken: Moment, wenn ich kandidiere, dann erscheinen Nacktbilder von mir im Internet, dann ist das einschüchternd. Es macht Angst.” Link zu Nacktbild-App Acht weibliche Abgeordnete sind laut Studie direkt mit manipulierten, sexualisierten Bildern dargestellt wurden. Die Bilder von 22 Frauen seien auf sogenannten “Gateway”-Websites gefunden worden, auf denen direkt neben ihrer Biografie, ihren Social-Media-Konten und/oder ihren offiziellen Porträts ein Link zu einer Nacktbild-App zu finden war. “Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, wo wir eine Initiative starten. 119 Mitglieder haben ein Schreiben unterzeichnet, in dem wir die Kommission, aber auch die Mitgliedstaaten bitten, Maßnahmen zu ergreifen”, so Schilling weiter.

via standard: DIGITALE GEWALT Jede sechste EU-Parlamentarierin Opfer sexualisierter KI-Deepfakes

sieeh dazu auch: Targeted and Ignored. Sexualised Deepfakes of Women MEPs and the Failure of Platform Responses. (PDF) AI-generated non-consensual intimate imagery (AIG-NCII), colloquially known as deepfake pornography, is a systemic threat to women in European politics. The results of our new external audit measuring the exposure of members of the European Parliament (MEPs) in AIG-NCII are clear: the EU’s current rules governing this harm are not stopping it. Examining hundreds of websites known to host or produce AIG-NCII, we find that one in six women MEPs are depicted in or associated with deepfake pornography. Like in our recent audit of the exposure members of the EU’s national parliament face, we find that exposure to this harm falls overwhelmingly on women, is amplified by institutional visibility and affects all major groups across the political spectrum. The current EU framework fails these women for three reasons. It acts only after the harm is done; it depends on victims finding AIG-NCII and filing reports themselves; and its strongest duties apply only to the largest platforms, while most of the harm sits on small, often offshore sites. Neither the Digital Services Act (DSA), the General Data Protection Regulation (GDPR) nor the impending Digital Omnibus on AI set a fixed deadline for platforms to remove violative content, whereas the newly enacted rules in United States (US) and the United Kingdom (UK) now require removal of AIG-NCII within 48 hours