Landtagsdebatte in BW KI-Fake? Foto eines AfD-Abgeordneten mit Charlie-Kirk-T-Shirt sorgt für Eklat

Landtagspräsidentin Aras wirft der AfD vor, ein Foto nachträglich mit Künstlicher Intelligenz verfälscht und im Internet veröffentlicht zu haben. Drohen rechtliche Konsequenzen? Ein Foto des AfD-Abgeordneten Daniel Lindenschmid mit einem Charlie-Kirk-T-Shirt hat im baden-württembergischen Landtag für einen Eklat gesorgt. Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) warf der AfD-Fraktion eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit vor, weil das Bild mit Künstlicher Intelligenz (KI) verfälscht worden sei. Lindenschmid hatte bei einer Rede vergangene Woche im Landtag ein T-Shirt mit der Aufschrift “Debatte statt Gewalt #Charlie Kirk” getragen. Der rechte US-Aktivist Charlie Kirk war vor fünf Wochen erschossen worden, als er auf einem Uni-Campus im US-Bundesstaat Utah im Freien gesprochen hatte. Aras sagte am Mittwochvormittag zu Beginn der Landtagsdebatte, Lindenschmid sei bei seiner Rede der Aufforderung nachgekommen, sein Sakko zu schließen, so dass der Schriftzug nicht mehr zu lesen war. Im Parlament sind non-verbale Meinungsäußerungen untersagt. Eklat im Landtag um AfD-Foto 00:0000:44 Im Nachgang jedoch habe der AfD-Politiker ein KI-generiertes Foto mit geöffnetem Sakko in den sozialen Medien veröffentlicht und damit einen Regelbruch inszeniert, so Aras. Sie werde nicht zulassen, dass der Landtag zu einer Bühne für Fake News und Manipulation werde

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siehe auch: Eklat um AfD-Foto AfD gibt nachträgliche Bearbeitung von Landtagsfoto zu Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) kritisiert einen Post des AfD-Abgeordneten Lindenschmid. Foto: Landtag BW Der AfD-Abgeordnete Daniel Lindenschmid musste im Landtag zuletzt sein „Charlie Kirk“-Shirt verdecken. Im Netz tauchte ein anderes Foto auf. Jetzt ist klar: Es war manipuliert.

Trotz NS-Wiederbetätigung nur Geldstrafe für Polizistin – #polizeiproblem

Das LG Eisen­stadt ver­ur­teilt eine 44-jäh­ri­ge Poli­zis­tin: 25 NS-Bil­der, 132-mal in meh­re­ren Chat­grup­pen ver­schickt. Ein Poli­zei­kol­le­ge kommt mit einer Dis­zi­pli­nar­stra­fe davon, ein Jus­tiz­wa­che­be­am­ter chat­tet mit. Trotz Geset­zes­no­vel­le nur 2.000 € Geld­stra­fe und kein sofor­ti­ger Amtsverlust. Am Ende des Pro­zes­ses am 1. Okto­ber stand eine auf­fal­lend mil­de Geld­stra­fe. Aber was am Lan­des­ge­richt Eisen­stadt ver­han­delt wur­de, betraf nicht einen ein­ma­li­gen „Aus­rut­scher“, son­dern das Ver­sen­den von Nazi-Memes und Nazi-Bil­dern über einen lang­jäh­ri­gen Tat­zeit­raum (2019 bis 2024). Ermit­telt wur­de, dass die 44-jäh­ri­ge Ange­klag­te, Poli­zis­tin mit Dienst­stel­le in Wien und Wohn­sitz im Bur­gen­land, 25 Bil­der (mit Haken­kreuz, Hit­ler­gruß und Hit­ler­bil­dern) ins­ge­samt 132-mal ver­schickt hatte. Ermittlungen gegen Polizisten eingestellt Von einem Poli­zei­kol­le­gen, gegen den die straf­recht­li­chen Ermitt­lun­gen geräusch­los ein­ge­stellt wur­den (er erhielt bloß eine Dis­zi­pli­nar­stra­fe), habe sie an die 200 Bil­der erhal­ten und eini­ge davon wei­ter­ge­lei­tet, ohne dar­über nach­zu­den­ken, beton­te die Ange­klag­te. In der Haupt­ver­hand­lung wur­de dazu nur ver­laut­bart, dass vie­le davon den Ver­dacht der Ver­het­zung begrün­den wür­den, aber nicht Gegen­stand der Ver­hand­lung sei­en. Stellt sich die Fra­ge: War­um denn nicht? Auf dem Han­dy der Ange­klag­ten wur­den neben den Bil­dern auch ein­schlä­gi­ge Text­nach­rich­ten gefun­den. Da hät­te man sich als Prozessbeobachter*in gewünscht, dass alle die­se Bil­der, Memes und Tex­te auch so vor­ge­tra­gen wür­den, dass sie alle im Gerichts­saal wahr­neh­men hät­ten kön­nen. Das geschah jedoch nicht. Nur eine Kon­ver­sa­ti­on, die die Ange­klag­te mit einem wei­te­ren Mit­glied der Whats­App-Grup­pe führ­te, wur­de ver­le­sen, ohne das zuge­hö­ri­ge Bild zu zeigen. Auch ein Justizwachebeamter Die Poli­zis­tin, die das Bild wei­ter­ge­schickt hat, fügt hin­zu: „Wenn das der Chef sieht, dreht der durch und ich bin gleich bei dir“ Der Adres­sat ant­wor­tet: „Ich hab hier nur Män­ner – du kommst nach Schwarz­au.“ Gemeint ist die Jus­tiz­an­stalt Schwarz­au (Frau­en­an­stalt), der Adres­sat ist Justizwachebeamter. Die­se Kon­ver­sa­ti­on ist im Hin­blick auf die Ver­ant­wor­tung der ange­klag­ten Poli­zis­tin in mehr­fa­cher Hin­sicht wich­tig. Aus der Nach­richt geht her­vor: Die Poli­zis­tin war sich des­sen bewusst, straf­recht­lich rele­van­ten Inhalt wei­ter­ge­lei­tet zu haben und dass auch ein Jus­tiz­wa­che­be­am­ter betei­ligt war.

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DATENLECK Discord-Hack zeigt, wie digitaler Altersnachweis nicht funktioniert

Immer mehr Staaten verlangen die Übermittlung von Ausweiskopien. Auch Österreich denkt darüber nach. Dabei sind Unternehmen oft gar nicht in der Lage, die Daten zu schützen. Ein massiver Datendiebstahl bei der Chat-Plattform Discord offenbart die Gefahren, die entstehen, wenn Nutzerinnen und Nutzer dazu gezwungen werden, ihre Ausweise hochzuladen. Hacker haben Führerscheine, Personalausweise und Selfies von rund 70.000 Personen erbeutet – und veröffentlichen die Daten nun im Internet. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf ein wachsendes Problem: Immer mehr Länder verpflichten Online-Dienste dazu, das Alter ihrer Nutzer zu überprüfen. Die Folge: Millionen Menschen müssen ihre Ausweise an Plattformen schicken. Diese sind oft nicht in der Lage, die sensiblen Daten zu schützen. Was erschwerend hinzukommt: Für den Zweck der Altersverifikation brauchen sie diese Fülle an Daten nicht einmal. Discord verlangt von manchen Nutzern den Upload eines Ausweises oder eines Selfies, um ihr Alter nachzuweisen – etwa wenn andere Nutzer sie als minderjährig gemeldet haben. In manchen US-Bundesstaaten ist das eine Vorschrift. In anderen Fällen schätzt eine Software das Alter des Nutzers anhand eines Selfies – eine Methode, die sich in der Vergangenheit schon mehrfach als höchst fehleranfällig herausgestellt hat. Die Dokumente landen aber nicht auf den Servern der Kommunikationsplattform, sondern bei einem externen Dienstleister. Genau dort schlugen die Hacker zu. Die Angreifer erbeuteten die Daten und versuchen nun Discord zu erpressen. Sie haben bereits begonnen, die gestohlenen Daten zu veröffentlichen. In einem Telegram-Kanal zeigten sie Fotos von Menschen, die ihre Ausweise in die Kamera halten. Auch E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Wohnorte und weitere persönliche Informationen wurden geleakt.

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Meta AI adviser spreads disinformation about shootings, vaccines and trans people

Critics condemn Robby Starbuck, appointed in lawsuit settlement, for ‘peddling lies and pushing extremism’ A prominent anti-DEI campaigner appointed by Meta in August as an adviser on AI bias has spent the weeks since his appointment spreading disinformation about shootings, transgender people, vaccines, crime, and protests. Robby Starbuck, 36, of Nashville, was appointed in August as an adviser by Meta – owner of Facebook, Instagram, WhatsApp, and other tech platforms – in an August lawsuit settlement. Since his appointment, Starbuck has baselessly claimed that individual shooters in the US were motivated by leftist ideology, described faith-based protest groups as communists, and without evidence tied Democratic lawmakers to murders. Starbuck’s online posts have not changed in tenor since the “anti-DEI agitator” was brought into the Meta fold, and his Trump administration connections raise broader questions about the extent to which corporate America has capitulated to the Maga movement. (…) Heidi Beirich, the co-founder of the Global Project Against Hate and Extremism, said: “It is appalling that Robby Starbuck was given a hand in Meta operations in any capacity. He peddles lies and pushes extremism, and it is hard to believe any of this will help make their platforms safer or better. “People should be able to find safe, welcoming communities online. Robby Starbuck pushes a dangerous anti-LGBTQ agenda, spreading disinformation and denying the very existence of transgender people. There’s nothing unbiased about that. Coupled with its January rollback of protections against hate speech across its platforms, this decision calls into question Meta’s commitment to keeping LGBTQ+ people and others safe online.” Eric Bloem, vice-president of corporate citizenship at the Human Rights Campaign Foundation, said: “People should be able to find safe, welcoming communities online. Robby Starbuck pushes a dangerous anti-LGBTQ agenda, spreading disinformation and denying the very existence of transgender people.” Starbuck’s appointment to Meta via lawsuit Starbuck, formerly a music video director, has gained attention as an opponent of corporate diversity, equity, and inclusion (DEI) programs. His pressure campaigns have frequently been directed at companies who are perceived as having conservative customer bases, and have induced major American firms to abandon internal DEI measures, or to end their relationships with pro-LGBTQ organizations like the Human Rights Campaign.

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Meta AI adviser spreads disinformation about shootings, vaccines and trans people

The Guardian (@theguardian.com) 2025-10-12T12:39:15Z

Professor verlässt nach Drohungen die USA: „Ich fliehe nicht vor der Gestapo – aber ein bisschen fühlt es sich so an“

Mark Bray unterrichtet einen Kurs über Antifaschismus. Rechte Aktivisten nennen ihn „Dr. Antifa“ – und veröffentlichen seine Privatadresse. Nun ist der Geschichtsprofessor nach Spanien geflohen. (…) Bray, Autor eines Bestsellers über Antifaschismus und Professor an der Rutgers Universität in New Brunswick, New Jersey, wollte am Mittwochabend mit seiner Familie nach Spanien fliehen, nachdem er Morddrohungen erhalten hatte. Doch als sie mit ihren Boardingpässen am Gate ankamen, sei ihnen mitgeteilt worden, dass ihre Reservierung storniert worden sei. „Ich fliege seit Jahrzehnten schon um die Welt und ich wusste nicht, dass so etwas überhaupt passieren kann“, sagte Bray im Gespräch mit dem Tagesspiegel. „Ich habe keine Beweise. Aber zufällig geschah das nur wenige Stunden, nachdem zwei der Personen, die mich im Internet belästigen, im Weißen Haus waren.“ Mark Bray unterrichtet Kurse zum spanischen Bürgerkrieg, Menschenrechten und Kommunismus – und über Antifaschismus. Turning Point USA (TPUSA), die Organisation des kürzlich ermordeten rechtskonservativen Aktivisten Charlie Kirk, bezeichnete ihn als Mitglied der Antifa. In einer Petition verlangte TPUSA seine Entlassung, da er „eine Bedrohung für konservative Studenten“ darstelle. In den Wochen nach Kirks Ermordung wurde Bray massiv von rechten Influencern angegriffen, die mit TPUSA verbunden sind. Jack Posobiec (3,2 Millionen Follower auf X) nannte ihn mehrfach einen „Professor für heimischen Terrorismus“. Andy Ngo (1,7 Millionen X-Follower) bezeichnete ihn als „militanten Antifa-Aktivisten“. Worauf Bray anspielte: Sowohl Posobiec als auch Ngo waren vergangenen Mittwoch im Weißen Haus, als US-Präsident Donald Trump zu einer „Diskussionrunde über die Antifa“ einlud – nur wenige Stunden, bevor Bray und seine Familie zum Flughafen fuhren. „Die Schikane nahm zu, als Trump Antifa als heimische Terrororganisation bezeichnete“, sagte Bray. „Ich habe zwei kleine Kinder. Als jemand meine Privatadresse auf X veröffentlichte, beschlossen wir, auszureisen.“ Er teilte einige der Nachrichten, die er in den Tagen zuvor erhalten hatte. „Ich werde dich töten“, stand in einer. „Lauf nur du Schwuchtel“, in einer anderen. „Du bist weg“, in einer dritten.

via tagesspiegel: Professor verlässt nach Drohungen die USA: „Ich fliehe nicht vor der Gestapo – aber ein bisschen fühlt es sich so an“

siehe auch: Flucht vor Trumps Politik: Antifa-Forscher verlässt nach Morddrohungen die USA. Ein US-Universitätsprofessor erhält Morddrohungen und das Angebot, Sicherheitsleute in seine Vorlesungen zu schicken. Nun hat er das Land verlassen. Weil er im verschärften politischen Klima in den USA unter US-Präsident Donald Trump mehrfach Morddrohungen erhalten habe, ist der US-amerikanische Historiker und Antifa-Experte Mark Bray mit seiner Familie nach Spanien geflohen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Der Wissenschaftler lehrte zuvor an der Rutgers University im US-Bundesstaat New Jersey und hat bereits mehrere Bücher zur Geschichte der Antifa veröffentlicht, die die Regierung unter Donald Trump infolge des Attentats auf Charlie Kirk als „inländische terroristische Organsation“ eingestuft hat. (…) Am Donnerstag gelang Bray, seiner Frau und ihren Kindern schließlich die Ausreise. Laut der US-Zeitung hätten Bray und seine Frau aufgrund ihrer besonderen Lage, die Genehmigung erhalten, im Ausland zu unterrichten, nachdem Bray das Angebot der Universität ausgeschlagen hatte, einen Sicherheitsdienst für seine Vorlesungen zu beschäftigen; Antifa expert at Rutgers University flees US amid death threats. Mark Bray, an assistant professor of history at Rutgers University who was nicknamed “Dr. Antifa” by students, left the U.S. for Spain Thursday night due to death threats he has received after he was accused of antifa membership. The campus chapter of Turning Point USA and other conservative groups accused Bray of involvement with antifa and started a petition to get him fired, The Associated Press reported.   Bray has studied the history of the left and is considered an expert in anti-fascist movements but denies any involvement with antifa, which the Trump administration has labeled as a terrorist organization; US anti-fascism expert leaves country day after being blocked from flying to Spain Rutgers University professor who published book on antifa was told at gate his trip was cancelled after Trump threats; US anti-fascism expert leaves country day after being blocked from flying to Spain Rutgers University professor who published book on antifa was told at gate his trip was cancelled after Trump threats. A Rutgers University professor who taught a course on anti-fascism has left the US, a day after he was blocked from boarding a flight to Spain, following a White House event where Donald Trump promised “very threatening” steps against antifa activists. Mark Bray, a historian who has taught courses on anti-fascism at the New Jersey university, was attempting to board a plane at Newark airport late on Wednesday when he was informed at the boarding gate that reservations for him and his family had been cancelled. The professor, nicknamed “Dr Antifa” by students, had said he was moving to Europe after receiving death threats. Turning Point USA activists have claimed that Bray, author of the 2017 book Antifa: The Anti-Fascist Handbook, is a “financier” for the leftwing movement. (…) One threat included a vow to kill him in front of his students, according to the Washington Post. The threats led to Bray’s decision to relocate to Spain with his wife and two children and to continue to teach his students remotely. “Since my family and I do not feel safe in our home at the moment, we are moving for the year to Europe,” Bray said in an email to students on Sunday. “Truly I am so bummed about not being able to spend time with you all in the classroom.” After Kirk’s assassination, the rightwing influencer Jack Posobiec called Bray a “domestic terrorist professor” on X. The Rutgers chapter of Turning Point USA then circulated a petition that accused the professor of being an “outspoken, well-known antifa member” and called for his dismissal. The Rutgers chapter of Turning Point USA has said it does not support harassment or doxing, but Bray is on a list of academics the group identifies as advancing left-leaning classroom propaganda; He Wrote a Book About Antifa. Death Threats Are Driving Him Out of the US Rutgers historian Mark Bray is trying to flee to Spain after an online campaign from far-right influencers was followed by death threats. He was turned back at the airport on his first attempt. (…) Mark Bray, a historian at Rutgers who specializes in Spanish history and radicalism, has been a far-right target ever since he published Antifa: The Anti-Fascist Handbook in 2017. But after president Donald Trump issued an executive order seeking to designate antifa as a “domestic terrorist organization,” social media posts from far-right figures and a petition promoted by conservative student activists demonized Bray as an “antifa member” who was “supporting terrorist behavior.” Dozens of targeted threats followed. The threats, emailed from anonymous accounts and reviewed by WIRED, included a message that read: “I’ll kill you in front of your students.” Another message, with the subject line “your violent rhetoric is under investigation,” listed Bray’s home address where he lives with his wife and two young children.

Rock legend vows to yank music off Amazon over Jeff Bezos’ support of Trump

Rock legend Neil Young took a swipe at Amazon this week over its support of President Donald Trump’s administration and vowed to yank his music off the e-commerce website. Young wrote on his website that the “time is here.” “FORGET AMAZON. Soon my music will not be there. It is easy to buy local. Support your community. Go to the local store. Don’t go back to the big corporations who have sold out America,” he railed. Young, 79, continued, “We all have to give up something to save America from the Corporate Control Age it is entering. They need you to buy from them. Don’t. They shut down our government[,] your income[,] your safety[,] your family’s health security. Take America Back together, stop buying from the big corporations[,] support local business. Do the right thing. Show who you are.” Elsewhere, he told visitor to forget Whole Foods and Facebook as well. “BEZOS SUPPORTS THIS GOVERNMENT,” wrote Young.

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‘We’re fighting for you!’ Podcaster Ben Meiselas on taking on the Maga media – and winning the ratings battle

His channel, MeidasTouch, puts out 15 videos a day exposing Republican failings – and it is getting bigger audiences than Joe Rogan’s. Is this the champion the American left has been waiting for? Ben Meiselas is a very busy man. So busy, he has to break off halfway through our interview to conduct an interview of his own, for his next broadcast. It’s 7am Los Angeles time when we meet via video call, and Meiselas is already well into another 18-hour day of podcasting, planning, interviewing, meetings and more besides. His “pro-democracy” channel MeidasTouch, which he runs with his younger brothers Jordan and Brett, puts out 15 or more videos a day, most of them presented by Meiselas himself. “I was doing another video before this,” he says, “and so by now I’ve already released one video I did last night, which was my 4am, and now I just worked on my 7am – it’ll get released any minute now. And then I’ll have an 8.30, a 10, an 11.30 …” The prolific output is part of the reason The MeidasTouch has become one of the most listened-to podcasts in the US, routinely beating the mighty Joe Rogan in both video and audio, and even overtaking Fox News in YouTube views. Rogan and others in the right-leaning podcast manosphere are thought to have swung the 2024 election in Donald Trump’s favour, prompting much soul-searching on the American left about its media game, and why they need a Joe Rogan of their own; MeidasTouch seems to have stepped in to fill the void. That void extends far beyond just podcasting, in Meiselas’s view. He is appalled at how the US media has reacted since Trump came to power. “It’s a total capitulation,” he says. “They’re either corporate news – like cable news, [which is] just completely both-sides-ing the issues and intentionally ignoring critical, existential things – or they’re just outright state regime media à la North Korea and Russia: Fox News, OAN [One America News], Newsmax … All of these corporations are run by rightwing oligarchs; they are tools to ingratiate themselves with the regime for other benefits and other business interests.” The spectacle of CEOs and podcast bros alike “kissing the ring” at Trump’s inauguration cemented this impression early on. As counter-programming, Meiselas broadcast four hours of cute puppies and kittens, raising funds for the Humane Society.

via guardian: ‘We’re fighting for you!’ Podcaster Ben Meiselas on taking on the Maga media – and winning the ratings battle