Vorwurf: rassistische Inhalte #Staatsanwaltschaft ermittelt wegen #Chats von #Berliner #Polizeischülern – #polizeiproblem #copculture #tierpornographie #volksverhetzung #hakenkreuze

Holocaust-Verharmlosung, Hetze gegen Asylsuchende und “tierpornographische Schriften”: Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen rassistischer und menschenverachtender Inhalte in einer Chat-Gruppe von 26 Polizeischülern. Die Staatsanwaltschaft in Berlin ermittelt gegen eine Chatgruppe des Polizei-Nachwuchses, in der menschenverachtende, rassistische Nachrichten geteilt worden sein sollen. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Der Gruppe gehörten 26 Studienanfängerinnen und -anfänger der Polizei an. Gegen sieben Angehörige der Polizei laufen derzeit Ermittlungen wegen Volksverhetzung beziehungsweise des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Am Vormittag hätten Beamte mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt und Beweismittel beschlagnahmt. Laut den Ermittlungsbehörden hatte eine Dienstkraft der Polizei die Chatnachrichten angezeigt. In der ursprünglich dem Austausch allgemeiner Informationen dienenden Chatgruppe seien von einigen Mitgliedern sogenannte Memes mit menschenverachtenden Inhalten geteilt worden. Die sieben Verdächtigen sind Anwärter für den gehobenen Dienst. Gegen sie wurden Disziplinarverfahren eingeleitet. In einer Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft heißt es: “Einzelne dieser Nachrichten sollen sich, teils unter Verwendung von Hakenkreuzen, in rassistischer oder sonst verächtlichmachender Art unter anderem gegen Asylsuchende gerichtet haben. Andere sollen in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, den Völkermord an den Juden verharmlost haben. Wegen des Posts einer weiteren beschuldigten Person besteht der Verdacht der Verbreitung tierpornographischer Schriften.

via rbb24: Vorwurf: rassistische Inhalte Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Chats von Berliner Polizeischülern

siehe auch: Berliner Polizeistudenten teilten menschenverachtende Inhalte. 26 Studienanfänger haben laut Angaben der Polizei in einer Chatgruppe menschenverachtende Memes geteilt. Der polizeiliche Staatschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Bei der Berliner Polizei sind erneut menschenverachtende Inhalte in einer Chatgruppe gefunden worden, teilten Polizei und Generalstaatsanwaltschaft mit. Demnach handelt es sich dabei um eine Chatgruppe, in der 26 Studienanfänger der Berliner Polizei aktiv sind. Einer Dienstkraft der Polizei seien die Inhalte aufgefallen, sie habe Anzeige erstattet.

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Von <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:PolizeiBerlin&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=”new” title=”User:PolizeiBerlin (page does not exist)”>PolizeiBerlin</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link – Symbolbild Berliner Polizeischüler

Alarm as neo-Nazi group National Socialist Network expands to Adelaide

A radical neo-Nazi group that wants to be a “free and distinct nation” has caused concern after rapidly expanding its presence across the country. A Melbourne-based neo-Nazi group that has vowed to bring about a “white revolution” has raised alarm after expanding its presence into Adelaide. The National Socialist Network, which has openly described Indigenous Australians as “subhuman and monkeys”, posted a photo of eight members performing the Hitler salute and displaying a flag in the South Australian capital. The members were all dressed in black and wearing balaclavas over their faces. The neo-Nazi group’s Jacob Hersant confirmed to NCA NewsWire it was active in Adelaide as well as Melbourne, Sydney, Brisbane, Canberra, Perth and several regional cities. But he would not reveal how many members or associates the group had. (…) ASIO said extreme right-wing groups and individuals represented a serious, increasing and evolving threat to security, with the tragedy in Christchurch in 2019 a stark example. It said the groups were increasingly radicalising numbers of young Australians – some barely in their teens – and while Islamic extremism was ASIO’s greatest concern, the extreme and violent right wing had been in its sights for many decades. A national security agency spokesperson said it was dedicating additional resources to the evolving threat of right-wing groups. “It represents a growing proportion of our priority counter-terrorism caseload,” they said.

via news.com.au Alarm as neo-Nazi group National Socialist Network expands to Adelaide

#QAnon: Fitnesshersteller geht gegen rechtsextreme #Verschwörungserzähler vor – #Peloton

Peloton löscht mehrere mit QAnon verbundene Gruppen – “Null Toleranz für Hassinhalte”. Keine Verschwörungserzählung kann so bizarr sein, dass sie nicht noch ihre Anhänger findet: Diese Erkenntnis bestätigt sich anhand der wachsenden Schar an QAnon-Fans derzeit nachhaltig. Von vielen aufgrund ihrerer kruden Behauptungen zunächst belächelt, sind Teile davon mittlerweile in den Mainstream vorgedrungen. Gerade unter Anhängern von US-Präsident Trump finden die rechtsextremen Behauptungen starken Anklang. Im Rahmen der Anti-Covid-19-Proteste sind die Symbole von QAnon aber auch in Europa mittlerweile verstärkt zu sehen. Primär organisieren sich diese Gruppen allerdings online, und hier zum Teil an Orten, von denen man das nicht unbedingt erwarten würde, wie ein aktuelles Beispiel nun verdeutlicht. Die Fitnessfirma Peloton hat mehrere Hashtags in Bezug auf QAnon auf der eigenen Plattform gesperrt. Dies bestätigte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber Business Insider. Über diese hatten sich Anhänger der Verschörungserzählung beim Workout organisiert. Peloton bietet Fitnessräder zum “Spinning” für zuhause an, kombiniert diese aber mit vielen sozialen Features. Eines davon ist eben, dass Trainingsgruppen gebildet werden können, und hier haben sich offenbar nun auch QAnon-Anhänger zusammengeschlossen. Die Firma betonte, dass man eine “Null Toleranz”-Politik gegenüber Hassinhalten verfolge. Allzu groß scheint das Problem derzeit aber noch nicht gewesen zu sein, die größte der gesperrten Gruppe soll bisher nur 63 Mitglieder gehabt zu haben. Der Sperre war ein Tweet eines anderen Peloton-Nutzers vorausgegangen, die Entfernung der Hashtags erfolgte rasch. Bereits nach einer Stunde waren die Gruppen entfernt.

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#Deplatforming – #Facebook geht gegen #HolocaustLeugner vor

Nach einer jahrelangen Debatte – Zuckerberg: Verbot “beim aktuellen Zustand der Welt” notwendig. Facebook setzt ein klares Zeichen. Am Montag teilte das Unternehmen mit, dass es seine Richtlinien gegen Hassrede aktualisiert hat. Künftig werden weltweit jegliche Inhalte, die den Holocaust leugnen oder verharmlosen, nicht mehr geduldet. “In Ländern, in denen Holocaustleugnung illegal ist, blockieren wir solche Inhalte bereits seit langem, sobald wir darauf aufmerksam werden”, erklärte Facebook in seiner Aussendung. Das Unternehmen geht schon länger gegen Antisemitismus vor. Seit August werden etwa Behauptungen, dass “Juden die Welt kontrollieren”, entfernt. Der Firmengründer und Chef Mark Zuckerberg verwies zur Begründung auf eine Zunahme des Antisemitismus. Die Abwägung zwischen Redefreiheit und dem Schaden durch die Leugnung oder Verharmlosung des Völkermords an den Juden durch die Nationalsozialisten habe ihm zu schaffen gemacht, räumte Zuckerberg ein. “Beim aktuellen Zustand der Welt” halte er ein Verbot aber für die richtige Entscheidung. Facebook schränkte zugleich ein, dass die Durchsetzung der neuen Regel “nicht von heute auf morgen” erfolgen könne. “Es gibt eine ganze Reihe von Inhalten, die gegen die neuen Richtlinien verstoßen, und es wird Zeit in Anspruch nehmen, die zuständigen Teams zu schulen und unsere Systeme anzupassen”, hieß es in einem Blogeintrag. Zuckerberg hatte vor gut zwei Jahren massive Kritik auf sich gezogen, als er in einem Interview erklärte, er wolle Beiträge von Holocaustleugnern weiterhin nicht grundsätzlich von der Plattform verbannen. Er selbst sei Jude und finde es zutiefst beleidigend, sagte er damals dem Technologieblog “Recode”. “Aber am Ende glaube ich nicht, dass unsere Plattform das herunternehmen sollte, weil ich denke, dass es Dinge gibt, bei denen verschiedene Menschen falsch liegen. Ich denke nicht, dass sie absichtlich falsch liegen.”

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“Hände abhacken”: Verbale Entgleisungen von AfD-Stadtrat Straßberger – #schauhin

Im Netz sind fragwürdige Facebook-Posts des Landshuter AfD-Stadtrats Günter Straßberger aufgetaucht. Nach dem umstrittenen Facebook-Post von SPD-Fraktionschefin Anja König zum Umgang mit der AfD sind nun ähnlich fragwürdige Posts von AfD-Stadtrat Günter Straßberger aufgetaucht. Im Gegensatz zu dem Facebook-Kommentar von König, der wenige Wochen alt ist, stammen Straßbergers Posts allerdings aus den Jahren 2018 und 2019. So wünscht er einem Redakteur der Wochenzeitung “Die Zeit”, dass dieser nicht mehr ohne Personenschutz auf die Straße gehen könne. Straßbergers Post bezieht sich auf einen Kommentar der “Zeit”, in dem sich der Autor mit dem Landtagswahlergebnis in Thüringen beschäftigt. Darin schreibt der Journalist, dass ein Viertel der Wähler, die die AfD gewählt haben, rechtsradikal gewählt hätten.

via az münchen: “Hände abhacken”: Verbale Entgleisungen von AfD-Stadtrat Straßberger

Hakenkreuze und Gewaltvideos: Was Kinder posten

Nazi-Symbole, Gewalt und Kinderpornografie: Immer häufiger landen strafrechtlich relevante Inhalte auf den Handys von Kindern und Jugendlichen. Teilen sie diese, begehen sie selbst eine Straftat. Wieder einmal muss Schulleiterin Silke Müller die Polizei an ihrer Schule begrüßen. Der Grund: Schülerinnen und Schüler haben mehrere brutale Videos über Chat-Gruppen geteilt. Auf einem erscheint der Selbstmord eines Mannes, der sich ein Gewehr unter sein Kinn hält. “Die Kinder haben es umschrieben mit ‘dann wird es ziemlich rot'”, berichtet die Direktorin dem Ermittler Michael Stirnat von der Polizei Wildeshausen. Auf die Frage des Ermittlers, wie viele Kinder es angesehen haben, antwortet sie: “Die Kinder sagen alle! Und wenn sie sagen alle, dann meinen sie auch alle!” Alle, das heißt Kinder zwischen 10 und 16 Jahren. Rund 800 Kinder und Jugendliche besuchen die Waldschule in Hatten, eine sogenannte Digitalschule – Tablets gehören hier zum Unterricht, Handys sind an der Schule verboten. Neben der technischen Ausstattung geht es Schulleiterin Silke Müller aber auch um einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Netzwerken. Es beschäftigt sie, was in Schülerchats geteilt wird. Denn das Selbstmordvideo ist kein Einzelfall, häufig tauchen problematische Inhalte auf. Nicht immer sind es Gewaltvideos. Auch pornografische, antisemitische oder rechtsextreme Bildchen, sogenannte Sticker, landen in den WhatsApp-Gruppen. Weshalb werden solche Inhalte überhaupt geteilt? “Da macht sich Hilflosigkeit breit”, sagt Silke Müller. “Mir fehlen die Antworten auf ganz viele Fragen wie zum Beispiel: Was ist jetzt richtig? Trotzdem sehe ich die Notwendigkeit einzuschreiten und gebe nicht auf, weil wir die Möglichkeit haben, den Kindern was mitzugeben.” Ein Problem, das es so an vielen Schulen gibt, doch offen darüber sprechen will kaum jemand. (…) Auf ihrem Computer hat Gesa Stückmann über die Jahre gesammelt, was alles in Schülergruppen auftaucht. Das Schema der NS-Sticker ist fast immer gleich: Die Verbrechen der Nazis werden ins Lächerliche gezogen und verlieren so scheinbar den Schrecken. “Das ist einfach die Masse, die es macht”, gibt Stückmann zu bedenken, “wenn man das immer öfter liest, dann sinkt einfach die Hemmschwelle.” Dass Hemmschwellen sinken, zeigt sich auch an einem anderen “Trend”: Die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main beobachtet seit etwa drei Jahren, dass immer häufiger auch kinderpornografische Bilder auf Schülerhandys landen. Das BKA registrierte 2018 rund 1.700 Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren, die kinderpornografische Schriften verbreitet, erworben, besessen oder hergestellt hatten. 2019 waren es knapp 4.900 – nahezu eine Verdreifachung der Fälle. Auch an der Waldschule Hatten gelangte ein solches kinderpornografisches Bild in die Schülerchats. Innerhalb weniger Tage verbreitete es sich auf den Handys Hunderter Schülerinnen und Schüler. Als die Sache aufflog, reagierte Schulleiterin Silke Müller sofort: Sie suspendierte die Schüler und kontaktierte die Polizei.
Warum werden solche Inhalte weitergeleitet? Warum aber hat sich keines der Kinder an die Schulleitung gewandt? “Als sie es geschickt bekommen haben, war es den meisten egal”, erzählt Justin. Der Schüler versucht zu erklären, weshalb es für sie einen Unterschied zwischen der digitalen und der realen Welt gibt. “Man denkt da nicht 24 Stunden drüber nach: Was kann das Bild auslösen?” Und seine Mitschülerin Enya ergänzt, ein Bild sei eben nur ein Bild. Es gebe einen Unterschied, ob man wirklich dabei war oder nicht.

via ndr: Hakenkreuze und Gewaltvideos: Was Kinder posten

Portugal ist keine Insel gegen Rechtsextreme mehr

Mit dem Einzug der Ultra-Partei Chega ins Parlament gibt es in Portugal wieder vermehrt – auch tödliche – rassistische Übergriffe. Es war ein Schock in Portugal, als am 25. Juli der schwarze Schauspieler Bruno Candé in Moscavide nahe der Hauptstadt Lissabon ermordet wurde. Vier Schüsse wurden aus nächster Nähe auf den 39-Jährigen abgefeuert, der auf einer Parkbank saß, ohne dass der Täter ihn zuvor auch nur angesprochen hätte. Zwar bestreitet der geständige Evaristo Marinho rassistische Motive, doch nach Angaben von Candés Familie, die sich auf Zeugen berufen kann, hatte der Schauspieler schon drei Tage zuvor mit dem ehemaligen Soldaten einen Streit. Der hatte den Schauspieler rassistisch beleidigt und schon dabei mit dem Tod bedroht. Der 76-jährige Ex-Kämpfer in Portugals Ex-Kolonie Angola sagte zu Candé: “Ich bringe dich um, ich habe Waffen zu Hause”, wie Zeugen ausagten. Drei Tage später setzte er seine Drohung um. Der Ex-Militär wurde noch am Tatort von mutigen Passanten überwältigt, die so dessen Flucht verhindern konnten. Die Waffe, so haben die Ermittlungen ergeben, war in den 1990er Jahren aus Polizeibeständen entwendet worden. Dass es sich um eine rassistische Tat handelt, ist eigentlich allen klar. Davon geht auch Europäische Netzwerk gegen Rassismus (ENAR) aus. Dafür spricht, dass der weiße Portugiese Candé unter anderen mit folgenden Sätzen bedacht hatte: “Geh zurück in dein Land”, forderte er von dem in Portugal geborenen Schauspieler. “Scheiß-Nigger”, beleidigte er ihn, der seine “Mutter vergewaltigen” solle. “In Angola habe ich etliche wie den umgebracht”, erklärte Marinho ohne jede Reue nach der Tat.

via tp: Portugal ist keine Insel gegen Rechtsextreme mehr